42. Berlin Marathon – Pressekonferenz mit der Frauenelite: Die Frauen wollen unter 2:20 Stunden laufen

bm-logo-2015-header-200x98-de

Auf der heutigen Pressekonferenz zum Berlin Marathon am kommenden Sonntag gaben die beiden Topstars des Laufs, die Äthiopierin Aberu Kebede sowie die Kenianerin Gladys Cherono bekannt, dass sie planen, eine Zeit unter der Schallmauer von 2:20 Stunden zu erzielen. Auf Grund aktueller Wetterprognosen sind die äußeren Bedingungen für ein solches Vorhaben recht günstig.

Weiterer Bericht folgt in Kürze.

b-marathon-2015-pk-women

Einige der Eliteläuferinnen:

Gladys Cherono (KEN) 2:20:03
Aberu Kebede (ETH) 2:20:30
Meseret Hailu (ETH) 2:21:09
Tadelech Bekele (ETH) 2:22:51
Fate Tola (ETH) 2:25:14
Eri Hayakawa (JPN) 2:25:31
Lisa Nemec (CRO) 2:25:44
Tomomi Tanaka (JPN) 2:26:05
Anna Hahner (GER) 2:26:44
Deborah Toniolo (ITA) 2:28:31
Maja Neuenschwander (SUI) 2:29:42

PSD Hamburg Halbmarathon am 20. September 2015: Gabius auf gutem Weg nach Frankfurt

psd-hamburg-hm-logoIn einem letzten Test vor dem Frankfurt Marathon präsentierte sich Arne Gabius beim PSD Bank Halbmarathon Hamburg in guter Verfassung hinsichtlich seiner Vorbereitungen auf den Frankfurt Marathon am 25. Oktober 2015. In einem Lauf ohne jede weitere ernsthafte Konkurrenz lag Gabius schnell weit vor dem restlichen Feld und passierte die 10 km nach 30:23. Dieses Tempo konnte er im zweiten Teil noch leicht steigern und siegte in 1:03:49 mit über 10 Minuten Vorsprung vor der Konkurrenz. Mit diesem Tempo unter einer Marathonzeit von 2:08 bewegte er sich in etwa in dem Regime von Zeiten, das er auch in Frankfurt anpeilt. Der deutsche Uralt-Rekord des Dresdners Jörg Peter von 2:08:47 ist also in der Tat in Gefahr.

b-hm-2015-gabiusArne Gabius testete beim PSD Halbmarathon seine Form hinsichtlich des Frankfurt Marathons am 25. Oktober 2015.  (c) H. Winter


Ergebnisse der Männer:

1. Gabius, Arne (GER) Lauf Team Haspa Marathon
01:03:49
2. Michalak, Claudius (GER) 01:15:12
3. Bekakcha, Mourad (GER) Hamburger SV 01:17:50
4. Sell, Rainer (GER) Hamburger Laufladen 01:19:22

 

 

 

42. Berlin Marathon: Eliud Kiopchoge will den Marathon-Weltrekord jagen

bm-logo-2015-header-200x98-de

Eliud Kipchoge macht nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Hsinghua heute (Dienstag) auf den Weg nach Berlin. Mit im Flugzeug werden Emmanuel und Geoffrey Mjutai sowie Gladys Cherono sitzen, von denen alle außergewöhnliche Leistungen in der deutschen Hauptstadt erwartet werden können. Da die aktuellen Wetterprognosen vielversprechend sind, dürfte einem sehr schnellen Rennen am Sonntag nichts entgegen stehen.

Die Wetterdaten am 27. September 2015:

  Zeit  T Tpkt hum   Regen   Wind  Ldruck
9:00 am 10 °C 9 °C 92% Heiter 0 mm 8 km/h WNW 1027hPa
10:00 am 12 °C 8 °C 81% Heiter 0 mm 8 km/h WNW 1027hPa
11:00 am 13 °C 8 °C 71% Heiter 0 mm 10 km/h NW 1027hPa
12:00 pm 15 °C 8 °C 61% Heiter 0 mm 11 km/h NW 1027hPa

Kipchoge hat für Berlin klare Ziele:  „I want the world record of course. It is what everyone is talking about. But the important thing first is to win the race and let the record fall in place by itself. The focus is on the world record and I want to do just that. I have not run under two hours and four minutes and that is my inspiration. I have confidence in my speed and endurance levels. But it is important to keep the momentum until the marathon time„.

Kipchoge lief seine beste Zeit 2013 in Berlin mit 2:04:05, wo im gleichen Rennen Wilson Kipsang mit 2:03:38 Weltrekord lief und gewann. Für Kipchoge war das damals erst der zweite Marathon. Danach überzeugte Kipchoge mit Siegen in Chicago im Oktober 2014 und beim London Marathon im April, wo er die versammelte Weltelite, incl. Wilson Kipsang, schlug. Nun ist sein Ziel, diese großartige Form auch auf die Zeit umzusetzen, sein Fokus liegt auf den 2:02:57 seines Landsmanns Dennis Kimetto, der diese Zeit erst beim letzten Berlin Marathon lief.

Dabei bestehen interesante Parallelen zwischen den beiden Topstars. Kipchoge ist am Sonntag 30 Jahre alt, genauso so alt wie Kimetto beim Weltrekord (so die Geburtsdaten stimmen …) und auch für Kipchoge wird Berlin der sechste Marathon seiner Karriere sein, von den fünf Läufen zuvor gewann Kipchoge bis auf die Niederlage gegen Kipsang die restlichen vier (Hamburg, Rotterdam, Chicago, London). Sollte Kipchoge in Berlin gewinnen, hätte er mit Siegen in Rotterdam, Chicago, London und Berlin eine Art „Super Grand Slam“ erzielt.

Wie sehr sich Kipchoge auf die Mission „Weltrekord“ schon früh konzentriert hatte, zeigt die Tatsache, dass er im Gegensatz zu Wilson Kipsang und Dennis Kimetto nie einen Start unter brutalen Bedingungen bei der WM im August in Beijing ins Auge gefasst hatte.

london-2015-kipchoge-finish-42kEliud Kipchoge will beim Berlin Marathon am 27. September 2015 den Weltrekord von Dennis Kimetto jagen.  (c) H. Winter

Meia Maratona Porto am 20. September 2015: Emmanuel Bor gewinnt in 1:01:06

porto-hm-logo

Der Kenianer Emmanuel Bor gewann den Halbmarathon in Porto (Portugal) in 1:01:06 vor seinen Landsleuten  Justus Kipkoslei Kangogo in 1:01:51 und Ezekiel Chebi in 1:02:43. Bei den Frauen war Mónica Jepkoech (KEN) in 1:10:26 vor der Portugiesin Sara Moreira in 1:10:42 vorne. Platz 3 ging an die Japanerin Misaki Kato in 1:10:50. 15000 Teilnehmer waren am Start,  wobei davon 7000 den Halbmaraton in Angriff nahmen.

Ergebnisse der Männer:
 

1. Emmanuel Bor KEN 01:01:06
2. Justus Kipkoskei Kangogo KEN 01:01:51
3. Ezekiel Chebii KEN 01:02:43
4. David Kiprotich Bett KEN 01:03:37
5. Daniel Limo KEN 01:04:50
6. Kenta Kitazawa JPN 01:05:31

Halbmarathon in Udine am 20. September 20015: Kirwa Yego verpasst knapp die Stunden-Barriere

udine-hm-2015-logo

Nur knapp verpasste der Kenianer Kirwa Solomon Yego mit 60:04 Minuten beim Udine Halbmarathon eine Zeit von unter einer Stunde. Nach 14:06 über 5 km und 28:02 über 10km war man auf Kurs von 59 Minuten, selbst bei 15 km in 42:25 war eine Zeit von deutlich unter einer Stunde in Reichweite. Dann wurde das Tempo aber langsamer und man verpasste am Ende die Stundenbarriere, dafür blieben aber vier Läufer unter 61 Minuten.

Hinter Yego (KEN) in 60:04 belegten Richard Mengich mit 60:22, Jairus Birech mit 60:30 und Erick Ndiema (alle KEN) mit 60.45 die nächsten Plätze. Bei den Frauen siegte Viola Jepchumba (KEN) in 69:29 vor Viola Jelagat (KEN) in 70:23 und Anna Incerti (ITA) in 61:17.

udine-hm-2015-results

Dam tot Damloop am 20. September 2015: Edwin Kiptoo holt die Frauen ein und gewinnt in 45:19

dam-tot-damloop-2015-logoEdwin Kiptoo (KEN) war der überragende Athlet beim diesjährigen Dam tot Damloop aus dem Amsterdamer Zentrum in den Norden der Stadt und von dort westlich nach Zaadam. Vom Start weg setzte sich Kiptoo vom Rest des Feldes ab und ging auf „Jagd“ nach den Frauen, die fast genau 6 Minuten vor den Männern auf die 10 Meilen (16,09344 km) lange Strecke gegangen waren. Nach 5km hatte er in sehr schnellen 13:48 bereits 2:22 Minuten auf die führenden Frauen gut gemacht, Joyce Chepkurui und Jackline Chepngeno (beide KEN) wurden hier mit 16:10 gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt lag der Star der Veranstaltung, Wilson Kipsang, in der Vierergruppe mit 14:14 schon deutlich zurück und hatte mit dem Ausgang des Rennens an der Spitze nicht mehr zu tun.

Nach 10 km war die Situation weitgehend unverändert, Kiptoo erzielte 27:54, wurde also etwas langsamer, die Verfolgergruppe mit John Mwangi kam erst nach 28:22. Die Durchgangszeit der beiden führenden Frauen war 32:05, 4:11 Minuten hatte Kiptoo aufgeholt. Damit wurde es im Wettkampf der Geschlechter überaus spannend.

Nach gut 13 km setzte sich Chepkirui von ihrer Mitstreiterin ab und Kiptoo kam immer näher. Als es bei guten (14°C), aber etwas zu windigen Bedingungen auf die Zielgerde in Zaandam ging, hatte Kiptoo seine Landsfrau im Visier und passierte sie nach 43:25 und gewann das prestigeträchtige Rennen, das für viel zusätzliche Spannung bei der Veranstaltung sorgte und sicher ein interessantes Modell für künftige Entwicklungen im Straßenlauf zu sein scheint. Eine Minute später nach 45:19 war Kiptoo im Ziel, der Streckenrekord von 44:27 von Leonard Komon aus dem Jahr 2011 war nach den ersten 5 km außer Reichweite.

MIt erheblichem Anstand folgte John Mwangangi in 45:58 auf Platz 2 vor Yenew Almirew (ETH) in 46:04. Wilson Kipsang wurde in 46:42 nur Siebter, nach dem Marathon in Beijing und in den Vorbereitungen auf den Marathon in New York City war mehr Tempo für ihn wohl nicht möglich.

Bei den Frauen siegte Joyce Chepkirui in 51:30 vor Jackline Chepngeno in 51:34. Platz 3 ging an Dibabe Kuma (ETH) in 52:52.

 

dam-tot-damloop-2015-result-men

dam-tot-damloop-2015-result-women

Beijing Marathon am 20. September 2015: Mariko Kipchumba gewinnt in 2:11:00

beijing-mar-2015-logoImmer noch schneller als bei der WM, aber deutlich langsamer als erhofft, ging die 35. Ausgabe des Beijing Marathons einen Monat nach der WM über die Bühne. Nach Jahren äthiopischer Dominanz gab es durch den schon 41jährigen Master Mariko Kipchumba (KEN) in 2:11:00 wieder einmal einen kenianischen Erfolg. Platz 2 ging an den Favoriten im Vorfeld Berhanu Tolcha Shiferaw (ETH) in 2:11:37. Mit erheblichen Abstand komlettierte  Wirimai Juwawo (ZIM) in 2:14:25 das Podium.

Eine Gruppe von 6 Läufern bestimmte lange das Rennen an der Spitze, wobei man bis 15 km in 45:00 im Bereich einer Zeit von unter 2:07 Stunden agierte. Aber schon nach 25 km in 1:16 wurde das Tempo langsamer und brach bis 35 km in 1:48 richtig ein. Shiferaw hatte schon nach 30 km Kipchumba und Jackson Kiprop (UGA) ziehen lassen müssen. Shiferaw kämpfte sich aber vor 35 km noch einmal an die Führenden heran, doch auf  den letzten Kilometern passierte Kipchumba den Äthiopier und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab.

Bei den Frauen siegte Betelhem Cherenet (ETH) in 2:27:31, Abebech Bekele (ETH) und Sin Yong Sun (KOR) belegten die nächsten Plätze. Insgesamt waren 30000 Läufer am Start. Mit Temperaturen unter 20°C waren die Bedingungen ungleich besser als den Läufen bei der WM Ende August.

2015 Beijing Marathon
Die Erstplatzierten beim Beijing Marathon 20015: Berhanu Tolcha Shiferaw (ETH), Mariko Kipchumba (KEN) und Wirimai Juwawo (ZIM),

Capetown Marathon (RSA) am 20. September 2015: Shadrack Kemboi gewinnt in 2:10:42

logo-cape-town-2015

Mit kenianischen Siegen bei Männern sowie Frauen endete der Cape Town Marathon in Südafrika. Dabei lief die Siegerin Isabella Ochichi (KEN) mit 2:30:20 37 Sekunden besser als der bestehende Streckenrekord. Shadrack Kemboi (KEN) gewann das Rennen der Männer in 2:11:41, nachdem er im letzten Jahr bereits Vierter an gleicher Stelle geworden war.

Bei den Frauen lagen Ochichi und Eunice Chumba (BHR) beim Halbmarathon vorne und waren mit 1:14:22 auf Kurs zu einem neuen Kursrekord. Im zweiten Teil fiel Chumba bald zurück, Ochichi gewann in 2:30:20 vor Chumba in 2:33:12 und Jemila Shure (ETH) in 2:37:52.

Bei den Männern begann das Rennen sehr verhalten, eine Gruppe mit 9 Läufern passierte die Hälfte nach 1:07:01, danach wurde es dann deutlich schneller; die zweite Hälfte lief der Sieger fast 2 1/2 Minuten schneller als den ersten Part. Shadrack Kemboi (KEN) gewann in 2:11:41 und gewann damit bereits seinen dritten Marathon in Südafrika. Lugile Gongqa (RSA) wurde Zweiter nach 2:11:59 vor dem Südafrikaner Michael Mazibuko in 2:12:29. Peter Kamais (KEN) wurde Vierter nach 2:14:08. Eine enttäuschende Leistung liefert wieder das japanische Laufunikum Yuki Kawauchi ab, der in nur 2:16:33 Platz 9 vor der südafrikanischen Lauflegende Hendrick Ramaala in 2:17:12.

cape-town-2015-winnerShadrack Kemboi (KEN) gewann den Cape Town Marathon nach 2:11:41.  (c) Veranstalter

Nach der Premiere dieses Marathons im letzten Jahr nahmen diesmal 5728 Läufer am Rennen teil, entsprechend waren die Organisatoren über die hohe internationale Akzeptanz dieser Veranstaltung erfreut.

1. Shadrack Kemboi KEN 02:11:41
2. Lungile Gongqa RSA 02:11:58
3. Michael Papi Mazibuko RSA 02:12:29
4. Peter Lotogor Kamais KEN 02:14:08
5. David Kemboi Kiyeng KEN 02:14:37
6. Sibusiso Nzima RSA 02:15:37
7. Abraham Girma Bekele ETH 02:15:54
8. Lebenya Nkoka 02:16:10
9. Yuki Kawauchi JPN 02:16:33
10. Hendrick Ramaala RSA 02:17:12

Sydney Marathon am 20. September 2015: Japanischer Doppelsieg

sidney-marathon-logo-2015Hisanori Kitajima aus Japan and Miriam Wangari aus Kenia waren die Sieger beim Sydney Marathon, einem IAAF Gold Label Road Race. Auf dem nicht einfach zu laufendem Kurs ging es über 15:34 bei 5 km und 30:55 bei 10 km zur Halbmarthonmarke in 1:05:45, wo der Italiener Ruggero Pertile and Cuthbert Nyasango (ZIM) schon ausgestiegen waren. Beide war noch vor einem Monat bei der WM In Beijing dabei, augenscheinlich war ein Marathon so kurz nach einem Lauf am Limit bei der WM nicht zu schaffen.

Als man schon an ein Duell um den Sieg zwischen den Favoriten Nicholas Chelimo (KEN) und Vorjahressieger Gebo Burka (ETH) eingestellt war, lief es dann doch etwas unerwartet. Nach der 40 km Marke sogen die beiden Japaner Hisanori Kitajima and Hiroki Yamagishi  an und konnten sich überraschend leicht von den höher eingeschätzten Konkurrenten lösen. Kitajama erreichte als Erster das Ziel nach 2:12:44 vor Yamagishi in 2:12:47 und Chelimo in 2:13:09. Gebo Burka Gemeda blieb nach den Sieg im Vorjahr diesmal nur Platz 4 in 2:13:33.

Bei den Frauen sah es am Anfang vielversprechend für Biruktayit Eshetu (ETH). die in Syndey schon in den beiden Vorjahren gewann und im Januar in Houston ihre Bestzeit auf 2:23:51 steigerte. Bis 30 km war alles bestens für Eshetu, doch bei 35 km lag sie schon über eine 1/2 Minute hinter den Kenianerinnen Miriam Wangari and Jane Kiptoo zurück und verlor danach dramatisch an Boden. Bei 40 km hatte sich dann Wangari von Kiptto abgesetzt und gewann in 2:34:37 vor Kiptoo in 2:35:43, die auch schon letztes Jahr hier Zweite wurde. Weit zurück kam dann Eshetu erst nach 2:39:28 ins Ziel.

sydney-mar-2015-winner1Hisanori Kitajima (JPN) gewann etwas überraschend den Sydney Marathon in 2:12:44.  (c) Veranstalter

   Ergebnisse der Männer:

1. Hisanori KITAJIMA  (#3) JPN 02:12:44
2. Hiroki YAMAGISHI  (#24) JPN 02:12:47
3. Nicholas CHELIMO  (#14) KEN 02:13:09
4. Gebo GEMEDA  (#12) ETH 02:13:32
5. Kibrom GHEBREZGIABHER  (#7) ERI 02:13:49
6. Tatsunori HAMASAKI  (#4) JPN 02:13:54
7. Ryuji KASHIWABARA  (#6) JPN 02:20:44
8. Saeki MAKINO  (#22) JPN 02:22:11

Die Splits der Männerspitze:

5k 00:15:34
10k 00:30:55 00:15:20
15k 00:46:54 00:15:59
20k 01:02:37 00:15:43
21.1k 01:05:45 00:03:07
25k 01:18:27 00:12:41
30k 01:34:08 00:15:41
35k 01:50:07 00:15:58
40k 02:05:56 00:15:49
42.2k 02:12:44 00:06:47

Dam tot Damloop über 10 Meilen am 20. Spetember 2015: Wilson Kipsang auf dem Weg nach New York City

dam-tot-damloop-2015-logoDer Dam tot Damloop vom Stadtzentrum Amsterdams in den Ortsteil Zaandam über 10 (englische) Meilen (16,09344 km) besteht seit 1985 und ist mittleweile eine der größten globalen Laufveranstaltungen. 45000 Teilnehmer werden am Sonntag über die volle Distanz erwartet, am Samstag gehen noch 4000 Kinder sowie 12500 Läufer über 5 Meilen an den Start. Das sind wahrhaft gigantische Dimensionen, die nur wenige Events aufweisen können.

Aber neben der Masse ist auch das Elitefeld jedes Jahr bemerkenswert und von internationaler Klasse. Warum die IAAF für diesen Lauf nur die Anerkennung eines IAAF Silver Label Road Race spendiert, ist deshalb schwer zu ergründen. Topstar in diesem Jahr ist der Ex-Marathon-Weltrekordhalter Wilson Kipsang, der seine Träume von einem WM-Titel vor vier Wochen bei brutalen Bedingungen in Beijing nach 32 km aufgab. In diesem Jahr musste er sich zwar in einem tollen Duell mit Eliud Kipchoge bei London Marathon mit 2.04.47 geschlagen geben, aber mit seiner Marathonbestzeit von 2.03.23 (Berlin 2013) gehört er nach wie vor zu den Topstars der Szene. Dazu Kipsang: “The weather wasn’t good for me. You might think that there were just seven kilometres to go, but my body told me that it wasn’t good for me to continue. It was too hot. My recovery after Beijing has been well, so I hope I can win the race, and beat the women too.”

london-2015-wilson-42km

Wilson Kipsang (KEN) ist der Topstar in diesem Jahr in Amsterdam.  (c) H. Winter

Die Bedingungen werden in der Tat günstiger als in Beijing sein, 17°C, kein Regen und wenig Wind sind gemeldet. Und die Anmerkung zu den „women“ bezieht sich auf ein Jagdrennen, bei dem die besten Männer die beste Frau einholen müssen. Die Frauen starten in diesem Jahr 6 Minuten vor der Männerelite, was sich aus den Stzreckenrekorden ableitet. Kipsang sieht diesen Wettkampf über die Unterdistanz als einen Test für den New York Marathon am 1. November.

Seine Konkurrenten werden John Mwangangi sein, der 2010 und letztes Jahr den Lauf gewann, sowie Ayele Abshero (ETH, Marathon 2.04.23), Yenew Alamirew (ETH), Bahnläufer) und Edwin Kiptoo (KEN, HM 59.35).

Bei den Frauen sind Joyce Chepkirui (KEN), die den Lauf 2013 gewann, sowie Sylvia and Ivy Kibet (KEN) als auch Risa Takenaka (JPN) zu beachten. Takenaka gewann im Juli den Gold Coast Marathon an der australischen Ostküste.

Beijing Marathon am 20. September 2015: Zehn Männer mit Bestzeiten von unter 2:10 am Start

beijing-mar-2015-logoDie Marathons bei der WM in Beijing sind gerade einmal vier bzw. drei Wochen vorüber, da bevölkern die Marathonläufer schon wieder die Straßen der chinesischen Hauptstadt anlässlich der 35. Ausgabe des Beijing International Marathon am kommenden Sonntag. Da Ende September auch in Beijing der Sommer so langsam zu Ende geht und der Start bereits um 7:30 Uhr erfolgt, sollten die Bedingungen und damit auch die Zeiten im Ziel deutlich besser sein als noch zur WM. Während bei den Frauen die beste Läuferin durch Aliaksandra Duliba aus Weißrussland gestellt wird, die im Januar in Dubai Bestzeit mit 2:23:06 lief, ist das Männerrennen wesentlich stärker im Leistungsniveau und in der Breite besetzt. Denn der schnellste Mann im Elitefeld der Männer ist mit 2:04:48 der Äthiopier Berhanu Shiferaw, der 2013 in Dubai Zweiter wurde.

beijing-marathon-2015-pk-shiferawDie Äthiopier Berhanu Shiferaw hat beim Beijing International Marathon mit 2:04:48 die mit Abstand beste Vorleistung.  (c) Veranstalter

Auch die Bestzeiten der Konkurrenten können sich sehen lassen. Allein 10 Männer weisen Hausrekorde von unter 2:10 Stunden auf. Mariko Kiplagat Kipchumba gewann 2014 den Xiamen Marathon und 2012 den Reims Marathon, wo er auch seine Bestzeit von 2:06:05 erzielte. Der Gewinner des Marrakech Marathon, Stephen Tum, hat eine Bestzeit von 2:06:35. Aber sowohl Kiplagat als auch Tum konnten 2015 mit Zeiten von nur über 2:15 nicht überzeugen.

Das sieht bei dem Äthiopier Bekana Daba Tolesa schon ganz anders aus, denn der gewann in Houston 2011 in 2:07:04, lief aber im März in Barcelona immer noch 2:09:41. Somit sind in Beijing vier Athleten mit einer Bestzeit am Start, die besser ist als der Kursrekord vor Ort von 2:07:10 durch Tadesse Tola (ETH).

Komplettiert wird das Elitefeld der Männer durch Abrha Milaw (ETH) mit einer Bestzeit von 2:07:46 in Xiamen in diesem Jahr, dem Gewinner des diesjährigen Houston Marathons Birhanu Gedefa in 2:08:03, Dereje Tadesse Raya (ETH) mit 2:08:46 sowie Chala Adugna (ETH) mit 2:09:42. Aus Uganda kommen Daniel Kipkorir Chepyegon mit 2:08:04 and Jackson Kiprop mit 2:09:32. Kiprop sollte diesbezüglich den Kurs in Beijing, der ähnlich wie der WM Marathon verläuft, noch ganz gut von der WM vor einem Monat kennen. Dort wurde er übrigens immerhin Zehnter.

Bei den Frauen ist neben Duliba Abebech Afework (ETH) zu beachten, die in Dubai in 2:23:33 einen Platz hinter Duliba einlief. Helena Kirop aus Kenia hat eine vergleichbare Bestzeit von 2:23:37 vom Vendig Marathon im Jahr 2011. Und auch die Läuferin auf Platz 11 von Dubai ist dabei, Betelhem Moges (ETH) lief 2:24:29. Sechale Dalasa (ETH) schaffte bisher 2:26:27 in Shanghai 2012.
Im Gegensatz zu den Männern dürfte der Steckenrekord bei den Frauen kaum ein Thema sein, den hält nämlich seit 2003 die Chinesin Sun Yingjie mit 2: 19:39. Ingesamt werden 30000 Teilnehmer erwartet, die alle auf die volle Marathondistanz gehen werden.

Sidney Marathon am 20. September 2015: Die „Titelverteidiger“ sind wieder am Start

sidney-marathon-logo-2015Mit Marathons in Beijing, Kapstadt und Sydney beginnt an diesem Wochende die Serie der hochkarätig besetzten Marathons an allen Stellen des Globus, die sich über Berlin, Chicago, Amsterdam, Frankfurt, New York City, Fukuoka, etc. in den nächsten Wochen fortsetzen wird.

Auf der recht hügeligen Strecke in der australischen Metropole werden die Sieger des Vorjahrs beim Blackmores Sydney Marathon am Sonntag bei diesem IAAF Gold Label Road Race an den Start gegen. Bei den Männer ist der Titelverteidiger Gebo Burka (ETH) auch der Favorit auf den Sieg. Im letzten Jahr erzielte er den Streckenrekord von 2:11:18, der auf Grund des Streckenprofils besser ist, als es die pure Zeit ausweist. Dass der junge Äthiopier auch 2015 in guter Form ist, zeigt seine neue Bestzeit vom Houston Marathon 2:08:12 im Januar, wo er bis kurz vor Schluss sogar wie der Sieger aussah und erst auf dem letzten Metern abgefangen wurde.

Der stärkste Gegner dürfte ihm in Nicholas Chelimo erwachsen, dessen Bestzeit sogar bei 2:07:38 steht, die er allerdings schon 2010 in Eindhoven erzielte. Anch seinem Sieg in Köln 2013 in 2:09:45 war ein 2014 in Kosice 7 Minuten langsamer. Die weiteren Topläufer in Syndey haben die interessante Vorgeschichte, dass sie zum Teil noch Ende August in der „Hölle“ Beijings bei WM Marathon am Start waren. Ruggero Pertile (ITA) belegte as Master in Bejing einen tollen vierten Platz und auch  Cuthbert Nyasango (ZIM) mit einer Bestzeit von 2:09:52 war im WM-Rennen, wurde aber nur 23ter. Und  Ghebrezgiabhier Kibrom (ETH) wurde in 2:09:36 immerhin Achter beim London Marathon 2015.

la-marathon-2014-burka-winnerGebo Burka gewann 2014 den LA MArathon und lief in Houston im Jahr 2015 in Houston 2:08:12.  (c) LA Marathon

Bei den Frauen ist auch die Vorjahressiegerin Biruktayit Eshetu (ETH) am Start, die nun sogar den Sydney Marathon zum dritten Mal gewinnen kann. Auch die stellte im letzten Jahr bei ihrem Sieg mit 2:29:42 den Streckenrekord auf. Da die Organisatoren das Preisgeld für eine Zeit von unter 2:28 Stunden massiv erhöht haben, wird sie dieses Jahr sicher versuchen deutlich schneller zu laufen. Beim Houston Marathon im Januar demonstrierte sie, dass sie mit 2:23:51 deutlich schneller laufen kann. Beim Paris Marathon im April wurde sie dann Sechste.

Ihre Konkurrenz wird vor allem in den Keniannerinnen Jane Kiptoo und Miriam Wangari bestehen. Kiptoo erzielte ihre Bestzeit von 2:31:21 im Jahr 2014, in diesem Jahr gewann sie den Marathon in Genf in 2:35:44. Wangari lief im Januar im chinesischen Xiamen als Dritte in 2:27:53 Bestzeit Weiterhin dabei sind Alemitu Abera Begna (ETH) mit einer Bestzeit von 2:23:14  und Sun Lamei (CHN) von 2:27:55, beide Zeiten datieren allerdings aus dem Jahr 2012.

Übertragung von Marathonläufen im TV: Kommentar von Adharanand Finn zum WM-Marathon

Nachstehend folgt ein Kommentar des Autors des Buchs „Running with the Keyans“, Adharanand Finn, der den Kern der Sache recht treffend benennt. Die meisten Übertragungen von Marathonläufen außerhalb Japans sind Zumutungen, wobei überwiegend Leute involviert sind, denen der Sachverstand in hohem Maße fehlt. Leider!

adharanana-finn

Dear President Seb, can you make it one of your first priorities as head of IAAF to improve television coverage of athletics? After staying up into the wee hours to watch the men’s marathon in Beijing last night, I have a few simple suggestions.

Firstly, put people in charge of the live feeds who actually understand the sport. It’s no wonder people say they find marathons boring to watch on television when they’re so badly covered.

In Japan, elite long distance running races are some of the most popular sporting events of the year and while there are many cultural and historical reasons for this, the quality of the TV coverage is also a factor.

Watching a marathon is a little like watching a football or cricket match. For long periods it can meander without much happening, before suddenly there’s a burst of activity, a flurry of excitement. A runner makes a break, it gets covered, or someone fails to react, misses the move and gets dropped. Everything changes in those few seconds.

And it’s for those moments we watch, patiently following the ebb and flow, anticipating the moves, wondering who will make them, and when. This anticipation is part of the viewing experience, just like in football, or cricket.

Yet producers would never cut away from a football match to show what is happening somewhere else, then return to find two goals have been scored, and just carry on as though nothing has happened.

It’s even worse when you’ve stayed up until 3am to watch the race. The groans around the world could be heard across Twitter when we returned from watching one of the heptathlon hurdles heats to find an unknown runner from Lesotho leading the race by 20 seconds. The world record holder, Dennis Kimetto, had disappeared. The lead group of about 50 runners, which we had diligently watched sparring with each other for 90 minutes, without much going on, had suddenly been blown apart. How did that happen?

In Japan, if they miss a crucial moment, they go back and replay it. Really. Like you would a goal. That is the key bit of the action.

One simple device they use in Japan is called the split screen. I know the Japanese have a history of technological innovation, but really, it’s not that hard. You keep footage of the marathon up in one corner of the screen while you switch events, so those of us interested in the marathon can still follow the action. Simple, no?

Hell, you could even use it to show the longer track races when cutting away to field events. Or vice versa. The possibilities are endless.

Instead, last night we were left with the ridiculous scenario where we were looking out for glimpses of the big screen in the stadium, which was showing the marathon to those watching the events live.

TCS New York City Marathon am 1. November 2015: Erneute Auflage des Duells Wilson Kipsang vs. Lelisa Desisa

nyc-marathon-2015-logo

Durch den zeitigen Ausstieg nach 32 km bei der WM Ende August in der Hitze von Beijing konnte erwartet werden, dass einer der Topstars der globalen Marathonszene noch beim einem der Herbstmarathons an den Start gehen wird. Bei Wilson Kipsang hat sich diese Vermutung bestätigt, er wird beim TCS New York City Marathon am 1. November laufen. Damit wird es zu einer Neuauflage des historischen Duells im letzten Jahr mit dem Äthiopier Lelisa Desisa kommen, das Kipsang 2014 erst kurz vor dem Ziel im Central Park zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Während Kipsang in Beijing durch den vorzeitigen Ausstieg Kräfte schonte, lief Desisa durch und wurde allerdings nur Siebter. Kipsang wurde beim London Marathon hinter Eliud Kipchoge Zweiter, Desisa wurde gleichfalls Zweiter in Dubai und gewann den Boston Marathon. Durch die extremen Bedingungen in Beijing (Hitze, Luftfeuchtigkeit und leichter Smog) wird der Marathon Ende August dem Äthiopier erheblich Ressourcen gekostet haben.

Gleiches dürfte für Yemane Tsegaye (ETH) gelten, der in Beijing zu Silber lief. Gute Aussichten auf Topplatzierungen haben die beiden Kenianer Stanley Biwott und Geoffrey Kamworor. Biwott überzeugte erst am letzten Sonntag beim Halbmarathon des Great North Runs, wo er bis kurz vor Schluß ein hohes Tempo gegen Mo Farah anschlug und nur knapp in der Topzeit von 59:23 unterlag. Kamworor musste sich kürzlich gleichfalls von Farah geschlagen geben. Im WM-Finale über 10000 m holte er Silber. Mit Gebre Gebremariam (ETH) sind in New York City immerhin 5 Läufer am Start, der erstmals nicht mehr unter der Leitung von Mary Wittenbery Robertson erfolgen wird, die in diesem Jahr ihren Job als Race Directorin aufgab.

london-2015-wilson-42kmWilson Kipsang wurde im April Zweiter beim London Marathon und startet am 1. November in New York City.  (c) H. Winter

Die Liste der männlichen Topathleten:

Wilson Kipsang, KEN 2:03:23
Lelisa Desisa, ETH 2:04:45
Yemane Tsegaye, ETH 2:04:47
Gebre Gebremariam, ETH 2:04:53
Stanley Biwott, KEN 2:04:55
Geoffrey Kamworor, KEN 2:06:12
Yuki Kawauchi, JPN 2:08:14
Meb Keflezighi, USA 2:08:37
Daniele Meucci, ITA 2:11:08
Nick Arciniaga, USA 2:11:30
Zicheng Li, CHN 2:13:12
Craig Leon, USA 2:13:53
Juan Luis Barrios, MEX 2:14:20

Copenhagen Halbmarathon am 13. September 2015: Bedan Karoki läuft mit 59:14 Jahres-Weltbestzeit

copenhagen-hm-2015-logo

1 1/2 Jahre nach den Weltmeisterschaften im Halbmarathon in der dänischen Hauptstadt gingen 24000 Teilnehmer an der Start des „Copenhagen Half Marathon“, einer sehr gut organisierten Veranstaltung. Das IAAF Bronze Label Road Race überzeugte auf ganzer Linie – Weltklassezeiten, tolle TV-Übertragung, etc. – , woanders hat man ohne diese Leistungen ein Gold Lable.

Das Rennen mit einem Topfeld bei den Männern hielt den hohen Erwartungen Stand, die Siegerzeit des Kenianers Bedan Karoki von 59:14 ist die schnellste Zeit über die Halbmarathondistanz des Jahres 2015. Sehr gute Tempomacher sorgten von Anfang an für eine hohe Pace, über 2:45 für den ersten km ging es in 13:54 nach 5 km, wo 12 Männer die Spitzengruppe bildeten. Vor der 10 km Marke, die man nach 27:56 erreichte, gingen die Tempomacher aus dem Rennen und man wurde etwas langsamer. Noch 9 Läufer waren vorne, wobei die Gruppe sich schnell auseinanderzog. Man lag auf Kurs zu einer Zeit von 59 Minuten.

Noch vor der 15 km Marke ergriff Karoki die Initiative und setzte sich schnell ab, dahinter formierte sich eine dreiköpfige Verfolgergruppe, die zunehmend an Boden verlor. Bei 20 km in 56:05 war klar, dass eine neue Bestzeit für Karoki und für das Jahr 2015 geben würde. Bedan Karoki siegte in 59:14 vor Alex Korio (KEN) in 59:28 und Edwin Kipyego in 59:30. Mit Simon Cheprot (KEN) lief mit 59:32 noch ein vierter Läufer unter der prestigeträchtigen Stundengrenze. Auch auf den nächsten Plätzen wurden bemerkenswerte Zeiten erzielt. Einer der Favoriten, der Sieger des Berliner Halbmarathons vom April 2015, enttäuschte aber auf ganzer Linie: Berhanu Legese wurde in 1:02:56 im geschlagenen Feld nur 17.

Dazu der Sieger, der weitgehend in Japan lebt und trainiert: “The weather was not too bad; perfect temperature, but a bit windy. I am very happy with my PB. At 8km the pace was slowing down, so I wanted to push. It was a bit hard to run mostly on my own. With more competition, I could have run under 59 minutes.”

copenhagen-hm-2015-siegerBedan Karoki (KEN) gewann den Copenhagen Halbmarathon nach 59:14 Minuten.  (c) Veranstalter

Auch das Rennen der Frauen war flott mit 15:58 für 5 km und 32:18 nach 10 km. Hier lagen noch vier Läuferinnen vorne. Nach 15 km in 48:44 waren nur noch Purity Rionoripo (KEN) und Sutume Asefa (ETH) in Front, Kabuu lag knapp zurück. Am Ende war Purity Rionoripo die Beste in 1:08:29, womit sie ihre Bestzeit um eine 1/2 Minute steigerte und damit alle drei ihrer bisherigen Halbmarathons gewann.

Sutume Asefa wurde nach ihrem Sieg über 25 km bei den BIG25 im Mai nun Zweite in 1:08:47 und kurz dahinter folgte dann Lucy Kabuu (KEN) in 1:08:51.


Ergebnisse der Männer:

1 Bedan Karoki Muchiri (1) KEN 59:14
2 Alex Oloitiptip Korio (7)  KEN 59:28
3 Edwin Kipyego (8)  KEN 59:30
4 Simon Cheprot (4)  KEN 59:32
5 Paul Kip. Lonyangata (6)  KEN 1:00:01
6 Philip Langat (13)  KEN 1:00:04
7 Joel Kemboi Kimurer (3)  KEN 1:00:58
8 Emmanuel Kipk. Bett (9)  KEN 1:01:01
9 Richard Sigei (19)  KEN 1:01:08
10 Shumay Mogos (44)  ETH 1:01:09

 

  Ergebnisse der Frauen:

1 Purity Cherotich Rionoripo (154)  KEN 1:08:29
2 Sutume Asefa (152)  ETH 1:08:47
3 Lucy Wangui Kabuu (157)  KEN 1:08:51
4 Christelle Daunay (153)  FRA 1:09:57
5 Margaret Agai (162)  KEN 1:09:57
6 Elizeba Cherono (156)  KEN 1:10:52
7 Gladys Jepkemoi Yator (159)  KEN 1:10:54
8 Helen Bekele (161)  ETH 1:11:55