Rock´n´Roll Madrid Marathon 2015: Ezequiel Kiptoo gewinnt

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Mit moderaten Siegerzeiten ging am Sonntag (26.4.) der Rock´n´Roll Madrid Marathon über die Bühne. Bei den Männer gewann der Kenianer Ezequiel Kiptoo in glatten 2:12:00, wobei er allerdings deutlich über seinem Steckenrekord von 2:09:15 aus dem Vorjahr blieb. Bis 39 km war das Rennen weitgehend offen, bevor er sich vom Sieger des Sao Paulo Marathons, Stanley Kipchirchir Koech (KEN), lösen konnte, der nach 2:12:30 ins Ziel kam.

Bei den Frauen siegte Monica Jepkoech (KEN) in 2:33:40, die sich mit einem Vorsprung von 3 Sekunden knapp gegenüber  der Spanierin Marta Tigabea durchsetzen konnte. Bei 35 km hatten die Beiden Meseret Legese hinter sich gelassen, die als Dritte 2:34:32 schaffte.

Insgesamt waren an der Veranstaltung der Competitor Group aus den USA mit vielen Bands an der Strecke insgesamt fast 31000 Läufer auf den Beinen.

 

Ergebnisse Männer:

1. EZEKIEL KIPTOO 2:12:00
2. KOECH KIPCHIRCHIR 2:12:30
3. KIMANI PHARIS 2:12:57
4. WOSEN FELEKE 2:13:07
5. NIXON KIPKOECH 2:13:43
6. WILLIAN CHEBON 2:14:52
7. PAUL MAINA 2:17:12

 

Virgin money London marathon: Eliud Kipchoge gewinnt mit Topzeit

london-mar-2015-kipchogeEliud Kipchoge (KEN) gewann den London Marathon 2015.  (c) H. Winter

Eliud Kipchoge (KEN) war mit 2:04:42 der überragende Läufe beim London Marathon am letzten Sonntag, während das hochkarätige Frauenfeld mit einem Überraschungssieg von Tigist Tufa (ETH) in 2:23:22 die hoch gesteckten Erwartungen enttäuschte. Mit seiner Zeit verfehlte Kipochoge den Streckenrekord von Wilson Kipsang aus dem Vorjahr um nur 14 Sekunden und lief die bisher schnellste Zeit des Jahres 2015, die vorher bei 2:05:28 (Dubai Marathon) stand. Kipsang wurde in diesem Zweiter in 2:04:47 und legte dabei den Schlußpart genau so schnell zurück wie bei seinem Sieg vor einem Jahr. Aber Kipchoge, der schon bei seinem Sieg beim letzten Chicago Marathon in 2:04:05 glänzte, war am Ende noch stärker sein Landsmann. 6:13 brauchte Kipchoge von der 40km-Marke bis ins Ziel, das gehört zu den schnellsten Schlussparts bei einem internationalen Marathon. Kipsang lief wie im Vorjahr gleichfalls herausragende 6:17, aber Kipchoge war diesmal einfach noch besser …

Ausführliche Berichte und Impressionen aus London folgen in Kürze.

30. Hamburg Marathon: Starke Felder und das Debut von Steffen Uliczka

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This Sunday in addiction to Virgin London Marathon, there will be a new interesting edition of the Hamburg Marathon that in the last years is growing up as prestige and as a good race where run fast.

Last year Shumi Dechasa run under 2:07 and the winners of 2013 (where Eliud Kipchoge made his debut in marathon) and 2012 edition run under 2:06, also the women race was always a good race with seven editions under 2:26; so if the weather conditions are good, in Hamburg you can run fast.
micah kogoMicah Kogo (KEN) ist einer der Topstars beim Hamburg Marathon.  (c) Veranstalter
Men race
the man to beat is Feyisa Bekele (2:06.26) who took the first place at JoongAng Seoul Marathon 2014; there will be also the evergreen Marilson Dos Santos two times NY marathon champion (’06, ’08) and 5th place at the Olympic Games in London 2012, Micah Kogo bronze medal in 10.000 at Olympic Games Bejing 2008, 6th fastest time in 10.000 with 26:35 and second fastest time 10k on road 27:01.Good shape for Kogo after new pb in half in Lisbon in 59.33 losing at sprint from Farah.Philomen Rono who was one of the pace-makers in the WR race of Denis Kimetto in Berlin 2013, Lucas Rotich after the second place in Amsterdam Marathon 2014, John Mwangangi bronze medal at world half-marathon championship 2012 and third place at Amsterdam Marathon 2014, Gudisa Shentana who won this race in 2011 and second in Berlin 2006, Stephen Kibet can be in my opinion an interesting outsider: he runs three times under 60’ in half marathon with a PR of 58:54 and fourth place in Rotterdam Marathon 2012.
Women race
the best woman in the field is Meseret Hailu (2:21.09) world half-marathon champion in 2012, NR half-marathon 66:56 and second place in Boston Marathon 2013; Netsanet Abeyo won this race with the new CR of 2:24.12 and winner of Mumbai Marathon 2012, Yuko Watanabe after fourth place in Osaka Marathon 2014, Sabrina MockenHaupt was 6th place at European Championship last year in Zurich 10.000 and 4th place in Berlin Marathon 2010, Beata Naigambo after the victory in Valencia Marathon 2014; pay attention to the debut of Sylvia Kibet two times silver medal at WC 5000 (Berlin ’09 and Daegu ’11) and 4th place at Olympic Games ’08 at 5000, Diana Lobacevske took here the victory in 2013.
Pacemakers
In the men race there will be 5 pacemakers for a final 2:06.00, 2 pacemakers for 2:12.00 and 2 pacemakers for 2:14.00; in the women race 3 pacemakers for 2:26.00 and one pacemaker for 2:29.00

 

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35. London Marathon: Ein „Wahnsinnsfeld“ bei den Männern

london-marathon-logo-2015Neun Läufer mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden ist die unglaubliche Bilanz des Männerfelds beim diesjährigen London Marathon. Dass dabei die beiden letzten Weltrekordhalter eine besondere Beachtung geniessen versteht sich von selbst. Dabei ist es schon beruhigend festzustellen, dass die beiden Topstars überhaupt vor Ort sind und wohl auch an den Start gehen werden. Dann nach stürmischen Entwicklungen in der lezten Woche wurde ihr Management, die niederländische Agentur Volare Sports für zunächst 6 Monate aus Kenia verbannt. Der Titelverteidiger in London ist Wilson Kipsang, der bis zum letzten Jahr mit 2:03:23 den Marathon-Weltrekord hielt. Dann schraubte sein Trainingspartner Dennis Kimetto die globale Bestmarke gleichfalls in Berlin auf 2:02:57. Und Dennis ist in der sicherlich fundierten Einschätzung von Kipsang sein vermeintlich größer Konkurrent. Da sich beide Athleten im bisherigen Verlauf des Jahres sehr zurückhielten, wird es sich erst in London, in welcher Form sich die beiden Weltklasseläufer befinden. Bei der Stärke des Feldes wird eine Topform von Nöten sein, um im Kampf um den Sieg entscheidend eingreifen zu können.

london-2015-kipsang-kimettoZei der Topstars bei den Männer beim London Marathon am Sonntag: Wilson Kipsang (KEN) und Dennis Kimetto (KEN) (v. links).  (c) Veranstalter

Die Liste aussichtreicher Konkurrenten ist lang und wird angeführt von Emmanuel Mutai, der sowohl in Chicago beim Kursrekord durch Kimetto als vor allem auch beim Weltrekord in Berlin maßgeblichen Anteil an den schnellen Zeiten hatte. Mutai hat in London schon gewonnen und dürfte sicher jedes Tempo mitgehen können. In Berlin steigerte sich Mutai auf 2:03:13 und wurde damit doch nur Zweiter. Von ähnlicher Leistungsklasse dürfte Eliud Kipchoge sein, der im Oktober sehr überzeugend in Chicago in 2:04:05 gewann. Kipchoge ist ein ausgesprochen starker Wettkämpfer, Qualitäten, die am Sonntag sehr gefragt sein dürften.

Die weiteren sub-2:05-Läufer sind Stanley Biwott, der letztes Jahr lange Zeit in London mit Kipsang mithielt und Zweiter wurde, Sammy Kitwara, Geoffrey Mutai und Tsegaye Mekonnen. Nach dem sehr ungleichmäßigen Rennen im Vorjahr wird man sich dieses Mal bemühen, ein gleichmäßigeres Tempo einzuschlagen. Nicht ganz so erfreulich sind aktuell für das um 10:10 Uhr Ortszeit gestartete Rennen die Wetterprognosen, die zwar günstige Temperaturen aber leichten Regen vorhersagen.

Aber ein großes Spektakel wird der London Marathon auch 2015 wieder. EUROSPORT wird in Deutschland live vom Lauf berichten.

Bib #
Name Land PB Bib Name
1 Wilson Kipsang KEN 2:03:23 KIPSANG
2 Dennis Kimetto KEN 2:02:57 KIMETTO
3 Emmanuel Mutai KEN 2:03:13 E. MUTAI
4 Eliud Kipchoge KEN 2:04:05 KIPCHOGE
5 Geoffrey Mutai KEN 2:04:15 G. MUTAI
7 Sammy Kitwara KEN 2:04:28 KITWARA
8 Tsegaye Mekonnen ETH 2:04:32 MEKONNEN
9 Stanley Biwott KEN 2:04:55 BIWOTT
10 Tilahun Regassa ETH 2:05:27 REGASSA
11 Samuel Tsegay ERI 2:07:28 TSEGAY
12 Serhiy Lebid UKR 2:08:32 LEBID
13 Aleksey Reunkov RUS 2:09:54 REUNKOV
14 Ghebrezgiabhier Kibrom ERI 2:10:00 KIBROM
16 Koen Raymaekers NED 2:10:35 RAYMAEKERS
17 Scott Overall GBR 2:10:55 OVERALL
18 Michael Shelley AUS 2:11:15 SHELLEY
19 Javier Guerra ESP 2:12:21 GUERRA

35. London Marathon am 26. April: 5 (+2) Läuferinnen jagen Paula Radcliffes (nur Frauen)-Weltrekord

london-marathon-logo-2015Mit Feldern der Superlative bei Männern und Frauen startet am Sonntag der Virgin money London Marathon. In guter Tradition starten die Pressekonferenzen bereits am Mittwoch vor dem Lauf mit der Präsentation der Frauenelite, die sich auch in diesem Jahr in allen Belangen sehen lassen kann. In kurzen Worten; Viel besser geht es kaum. Allein vier Läuferinnen mit Bestzeiten unter der Schallmauer von 2:20 sagen eigentlich alles.

Auch die große Paula Radcliffe wird am Start sein, die in London bereits im Jahr 2003 den Weltrekord auf die Fabelzeit von 2:15:25 katapultierte. Keine Frau ist bisher auch nur in Ansätzen dieser Zeit nahe gekommen. Paula hat aber ihre eigentliche Karriere lange beendet und wird in London ihre Abschiedsvorstellung geben. Dabei wird sie auch nicht mir den Elitefrauen um 9:20 Uhr starten, sondern mit der Masse unmittelbar nach den Elitemännern auf Tour gehen. Ovationen an der Strecke dürften der Ausnahmeläuferin gewiss sein.

london-2015-top-womenEine Besetzung der Extraklasse, bei der nur die Jahresschnellste, Mare Dibaba (ETH), fehlt. Von links: Edna Kiplagat, Priscak Jeptoo (beide KEN), Aselefech Mergia (ETH), Mary Keitany, Florence Kiplagat (beide KEN).  (c) Veranstalter

Neben Paula unglaublichem Weltrekord lief sie zwei Jahre später an gleicher Stell 2:17:47 ohne jegliche männliche Unterstützung, ein Weltrekord für ein reines Frauenrennen. Und diese Zeit haben die Topathletinnen am Sonntag im Visier. Allen voran die wieder erstarkte Mary Keitany, die 2012 an gleicher Stelle 2:18:37 lief und im Februar bei Ras AL Khaimah Halbmarathon in 66 Minuten ihre alte Klasse demonstrierte. Erhebliche Konkurrenz wird sie bei der Tempojagd von Edna Kiplagat bekommen, die im letzten Jahr in London gewann und dort 2012 2:19:50 lief. Ihre Statements zum Rennen: “Paula has been a great athlete and a great inspiration to women marathon runners. We look up to what Paula has done, especially her solo world record, and that is what we are trying to go for on Sunday.”

Eine ernsthafte Anwärterin auf den Sieg und eine sehr schnelle Zeit dürfte auch Florence Kiplagat, die mit Edna nicht verwandt ist. Florence lief in den letzten beiden Jahren in Barcelona Weltrekorde über die Halbmarathondistanz in phänomenalen 65:12 und 65:09. Im letzten Jahr war ihre Vorbereitung auf Barcelona fokussiert und sie unterlagt in London im Sprint gegen ihre Namensvetterin Edna. Diesmal ist die Vorbereitung laut Coach Canova sehr viel ausgeprägter auf den London Marathon ausgerichtet gewesen. Ihre Bestzeit von 2:19:44 will die kleine Kenianerin auf jeden Fall steigern. “I’ve heard that it will be raining on Sunday, so I don’t know how easy it will be. It is a tough target. But then Mary has done 2:18 here, so it is possible. To have a chance at 2:15 it will have to be in a mixed race.

Die Vierte im Bunde mit einer Zeit unter 2:20 ist Aselefech Mergia, die in Dubai 2013 2:19:31 lief und in diesem Jahr nach einer Babypause gleichfalls in Dubai mit einem Sieg in 2:20:02 nachhaltig beeindruckte. Sie hat am Sonntag den äthiopischen Rekord von Tiki Gelana (2:18:58, Rotterdam 2012) vor Augen.

Weitere Topläufer in diesem einmaligen Feld werden Priscah Jeptoo (KEN) mit einer Bestzeit von 2:20:14, die Berlin Siegerin des letzten Jahres Tirfi Tsegaye (ETH) in 2:20:18 sowie Jemima Sumgong (KEN) mit 2:20:48 sein.
 

BIB #
NAME NATION PB BIB NAME
101 Edna Kiplagat KEN 2:19:50 E. KIPLAGAT
102 Mary Keitany KEN 2:18:37 KEITANY
103 Aselefech Mergia ETH 2:19:31 MERGIA
104 Florence Kiplagat KEN 2:19:44 F. KIPLAGAT
105 Priscah Jeptoo KEN 2:20:14 JEPTOO
106 Tirfi Tsegaye ETH 2:20:18 TSEGAYE
108 Jemima Sumgong KEN 2:20:48 SUMGONG
109 Tigist Tufa ETH 2:21:52 TUFA
110 Tetyana Gamera UKR 2:22:09 GAMERA
111 Tatyana Arkhipova RUS 2:23:29 ARKHIPOVA
112 Ana Dulce Félix POR 2:25:40 FELIX
114 Alessandra Aguilar ESP 2:27:00 AGUILAR
115 Rkia El Moukim MAR 2:28:12 EL MOUKIM
116 Iwona Lewandowska POL 2:28:32 LEWANDOWSKA
117 Mary Davies NZL 2:28:57 DAVIES
118 Elvan Abeylegesse TUR 2:29:30 ABEYLEGESSE
119 Diane Nukuri BDI 2:29:35 NUKURI

11. Lodz Marathon (Polen): Der Favorit gewinnt

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Albert Matebor gewann am Sonntag (19.4.) den 11. Lodz Marathon in 2:11:49. Dabei die Entscheidung auf den letzten km fiel, wo sich der Mann mit eine Bestzeit von 2:05:25 (Frankfurt 2011) vom Äthiopier Dereje Tadesse absetzen konnte, der die Ziellinie nach 2:11:57 überquerte. Die Frauenkonkurrenz war fest in polnischer Hand, hier gewann Monika Stefanowicz in persönlicher Bestzeit von 2:29:28.
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Albert Matebor gewann den Marathon in Lodz (Polen).  (c) Veranstalter

Im Rennen der Männer lagen bis zur Hälfte nach 1:06:05 noch eine Gruppe von 10 Läufern zusammen, die sich bis 30 km in 1:33:42 auf 6 reduzierte: Matebor, Hassan Mokaya, Stephen Kiplimo (beide KEN), Dereje Tadesse, Gelgelo Tona (beide ETH) sowie der Pole Yared Shegumo. 10 km vor dem Ziel (20 Meilen) kam eine Attacke von Matebor, der nur Tadesse folgen konnte. Das Duo hatte bei 40 km einen Vorsprung von 20 Sekunden auf die Verfolger und auf dem letzten km konnte sich dann Matebor absetzten. Er gewann in 2:11:49 vor Tadesse in 2:11:57.
Platz 3 ging an Mokaya in 2:12:08 vor dem Vize-Europameister Shegumo in 2:12:14.

Santiago de Chile Marathon: Luka Rotich Lobuwan gewinnt mit großem Vorsprung

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Luka Rotich Lobuwan (KEN) heisst der Sieger bei Marathon in der chilenischen Hauptstadt Santiago in 2:11:53. Dabei war nach 30:32 bei 10 km bis zur Hälfte in 1:04:37 noch eine deutlich schnellere Zeit möglich. Hier löste sich Lobuwan bereits von seinen Konkurrenten, verlor aber auch zusehens an Zeit. Bei 35 km in 1:48:42 war schon eine Zeit unter 2:10 Stunden nicht mehr zu schaffen. Das hohe Tempo bis 25 km kostete ihm am Ende dann noch soviele Reserven, dass er sogar noch den sicher geglaubten Steckenrekord in Santiago um 9 Sekunden verpasste.

santiago-chile-mar-winnerLuka Lobuwan (KEN) gewann in Santiago de Chile.  (c) Veranstalter

Nach ihm musste man lange auf die nächsten Läufer warten. Haile Haja (ETH) rettete knapp den zweiten Platz in 2:15:05 vor Mokgobu Desmond (KEN) in 2:15:17.

Bei den Frauen überzeugte die Inhaberin des Südamerika-Marathonrekords, die Peruanerin Ines Melchor, die in guten 2:28:18 einlief. Melchor hatte im schnellen Rennen der Frauen beim Berlin Marathon bereits 2:26:48 erzielt. Nach 1:14:48 konnte sie im Gegensatz zu den Männern im zweiten Teil noch deutlich zulegen und sich 3 km von ihrer Mitstreiterin Goitetom Haftu (ETH) lösen, die als Zweite 2:30:19 lief.

Insgesamt waren etwa 28000 Läufer in diversen Wettbewerben bei der größten Laufveranstaltung des Landes auf den Beinen.

Platz Name
1 LUKA LOBUWAN 02:11:53
2 HAILE HAJA 02:15:05
3 MOKGOBU DESMOND 02:15:17
4 Diego Alberto Colorado Agudelo 02:17:09
5 UBIRATAN JOSé DOS SANTOS 02:19:02
Platz Name
1 INES MELCHOR 02:28:18
2 GOITETOM HAFTU 02:30:19
3 SHEWARGE ALENE 02:34:32
4 Angie Rocio Orjuela 02:34:58
5 ERIKA ABRIL 02:37:34

Nagano Marathon (Japan): Ein ganz enger Zieleinlauf

nagano-2015-logoSehr knapp war die Entscheidung beim Nagano Marathon am Sonntag (19.4.), wo die beiden Erstplatzierten mit der gleichen Zeit gestoppt wurden. Der Sieg wurde dem Kenianer Henry Chirchir in 2:11:39 zuerkannt, mit der gleichen Zeit belegte der Japaner Tomohiro Tanigawa Platz 2. Am Ende trennen die ersten vier Läufer nur 9 Sekunden.

nagano-2015-chirchirHenry Chirchir gewann den Nagano Marathon.  (c) Veranstalter

Der große Favorit, der Kenianer Jairus Chanchima, bestimmte zusammen mit Chirchir den wesentlichen Teil des Rennens. Über 15:40 bei 5 km, 31:09 für 10 km und 46:27 bei 15 km, wurde die Halbmarathonmarke nach 1:05:21 erreicht, d.h. man lag auf Kurs zu 2:10 Stunden. 25 km wurden nach 1:17:37 passiert und nach 30 km in 1:33:19 änderte sich der Rennverlauf maßgeblich. Chanchima fiel überraschend zurück und eine Verfolgergruppe aus japanischen Läufern, die bei 35 km noch 23 zurücklagen, machten Boden gut.
 
Bei 40 km war Chirchir eingeholt, und es ergab sich eine völlig neue Kostellation an der Spitze.Im Finale setzten sich Chirchir und der Japaner Tanigawa ab und spurteten um den Sieg. Chrichir gewann in 2:11:39 und Tanigawa verbesserte mit der gleichen Zeit seine Bestzeit und erstaunliche 5 Minuten.
 
Bei den Frauen war die Entscheidung am Ende wesentlich deutlicher. 3 1/2 Minuten betrug der Vorsprung von Beatrice Toroitich (KEN) mit 2:34:02 auf die Zweitplatzierte Eri Okubo (JPN), deren ganz große Zeit mit über 10 Minuten schnelleren Zeiten wohl vorbei sein dürfte.
 
Ergebnisse Männer:
1 Henry Chirchir (KEN) 2:11:39
(15:40,31:09,46:27, 61:59, 65:21, 1:17:37, 1:33:19, 1:49:12, 2:05:00)
2 Tomohiro Tanigawa (JPN) 2:11:39
3 Kohei Ogino (JPN) 2:11:42
4 Takuya Fukatsu (JPN) 2:11:48
5 Taiga Ito (JPN) 2:12:04
6 Shota Yamaguchi (JPN) 2:13:13
7 Tomonori Sakamoto (JPN) 2:13:49
8 Sho Matsumoto (JPN) 2:16:18
 
Ergebnisse Frauen:
1 Beatrice Toroitich (KEN) 2:34:02
2 Eri Okubo (JPN) 2:37:30
3 Yumiko Kinoshita (JPN) 2:40:56
4 Shoko Mori (JPN) 2:41:44
5 Chihiro Tanaka (JPN) 2:44:11
6 Marika Oe (JPN) 2:50:05
7 Catherine Ndereba (KEN) 2:50:52
8 Akane Mutazaki (JPN) 2:51:30

Boston Marathon: Desisa und Rotich gewinnen

2015bostonmarathon-150x150Starker Wind im zweiten Teil bestimmte den Ablauf des Boston Marathons am Montag (20.4.2015). Bei den Frauen setzte sich die Kenianerin Caroline Rotich in einem spannenden Finale nach 2:24:55 durch, bei den Männer siegte der Champion von 2013 Lelisa Desisa (ETH) in 2:09:17 erneut.

dubai-2015-desisa-40kmGewann nach 2013 auch 2015 den Boston Marathon. Lelisa Desisa (ETH).  (c) H. Winter

Während die um 9:32 Uhr Ortszeit gestarteten Frauen von Anfang an ein moderates Tempo vorlegten – insb. die Amerikanerin Shalane Flanagan hielt sich schon hier gegenüber dem Vorjahr sichtlich zurück -, sah das bei Männern ganz anders aus. Tadese Tola legte gleich nach dem Start einen Spurt hin, auf den zunächst nur der spätere Sieger Desisa sowie Yemane Tsegay reagierten. Somit wurde die 1. Meile auf dem abschüssigen Part von Hopkinton in flotten 4;39 zurückgelegt. Dass man in der Tat das Rennen schnell anlief, zeigte sich dann bei 5 km in 14:42, man war auf Kurs von 2:04:03.

Schon hier gab es die erste Überraschung, denn einer der Favoriten Patrick Makau lag mit 15:25 dort schon weit zurück und stieg bald danach aus. Makau hatte wohl wieder Muskelprobleme, die ihn nun schon seit einigen Jahren plagen. Im Dezember 2014 ging es beim Fukuoka Marathon mit seinem Sieg halwegs gut, warum er sich aber in seinem Zustand solche fordernden Strecken wie Boston aussucht, bleibt sein Geheimnis (und das seines Managers Zane Branson). Aber Patrick blieb nicht als einziger prominienter Läufer auf der Strecke. Später im Rennen stiegen auch der Halbmarathon-Weltrekordler Zersenay Tadese (ERI) genau aus wie der Ex-Marathon-Doppel-Weltmeister Abel Kirui (KEN). Bei Tadese war das damit ein weiteres Scheitern auf der vollen Distanz und ein weiterer Hinweis für den Mann aus Eritrea, dass der Marathon nicht seine Disziplin ist.

Die schnelle Fahrt an der Spitze setzte sich noch bis 10 km in 29:41 fort (2:05:15), aber schon hier wurde der (Gegen-)Wind immer stärker. Nach 15 km in 44:57 gab es Attacken von Desisa und Tola, die aber erfolglos blieben. Bei 10 Meilen in 48:09 war die Endzeit schon auf 2:06:15 angestiegen. Den 5 km Abschnitt nach 20 km (1:00:28) lief man in moderaten 15:31, so dass man beim Halbmarathon in 1:04:01 nur noch auf Kurs zu 2:08 Stunden war.

Hier waren noch 9 Läufer in der Spitzengruppe und mussten miterleben, wie der kurzfristig etwas zurückgefallene Amerikaner Dathan Ritzenhein („Ritz“) durchstartete und sich an die Spitze setzte. Doch auf das Tempo hatte das keine positiven Effekt, man mittlerweile in den Newton Hills und der Wind blies kräftig. So passierten 10 Läufer 30 km nach 1:31:59 mit einer Projektion von 2:09:22. Da jetzt noch der Heartbreak Hill wartete, deutete sich schon ein Siegrezeit von über 2:10 Stunden an. Entsprechend war auch der Split von 1:47:59 bei 35 km. Hier formierte sich ein Fürhrungstrio aus Desisa, Tsegay und Wesley Korir, die sich schnell absetzen konnten. Der Vorjahres-Überraschungssieger Meb Keflezighi (USA) blieb zudem mit Problemen im Oberschenkel kurz stehen.

Noch vor der 40 km Marke (2:02:39) konnte sich Desisa lösen, wurde aber zunächst noch von Tsegay kurz eingeholt. Der letzte 5 km-Abschnitt war mit 14:40 wieder deutlich schneller und machte eine Zeit unter 2:10 wieder möglich. Desisa, der schon in Dubai im Januar auf Platz 2 lief, war in Boston der eindeutig stärkste Läufer und konnte seine Landsmann Tsegay über eine Meile vor dem Ziel abschütteln und eine Vorsprung von einer halben Minute herauslaufen.

Nach 2:09:17 überquerte der Äthiopier die Ziellinie vor Tesgay, der 2:09:48 brauchte. Im Feld dahinter gab es noch Verschiebungen im Ranking, Wilson Chebet wurde Dritter nach 2:10:22 vor seinem Landsmann Bernard Kipyego in 2:10:47. Platz 5 ging an Ex-Boston-Champion Wesley Korir, der 2:10:49 lief.

Die Frauen ging wesentlicher moderater zu Werke als die Männer, wie die ersten beiden Meilen in 5:38 und 5:28 zeigen. 5 km in 16:57, 10 km 34:23 und 15 km in 51:48 sind keine Splits zu Topzeiten. Auffällig war hier vor allem, dass sich einer der Favoritinnen Shalane Flanegan (USA) nach ihrer Tempojagd im Vorjahr sichtlich zurückhielt. Dafür war ihre Landsfrau Desiree Linden (geb. Dragila) sehr aktiv und machte bis zu einer Laufzeit von 2:03 Stunden das Tempo. Eine Idee über die Zeit der Siegerin bekam man beim Halbmarathon, den elf Läuferinnen nach 1:09:01 für 20 km in 1:12:36 passierten. Man war somit auf Kurs von 2:25 Stunden, und so sollte es am Ende auch ausgehen.

Nach 25 km in 1:25:23 gab es für die Amerikaner nach 1:40 Stunden große Aufregung, denn nachdem Flanagan kurz zuvor an einer Wasserstelle den Kontakt für einen Moment verlor, geriet sie nun schnell in Rückstand und hatte keine Chancen mehr, sich nochmals an die Spitze heranzulaufen, zumal ihre Landsfrau Linden aufs Tempo drückte. Am Ende wurde Flanagan, die beim Berlin Marathon 2014 noch 2:21 lief, in enttäuschenden 2:27:47 Neunte. Flangan stammt aus einem Ort an der Strecke und hatte sich aufwenig auf den Lauf vorbereitet.

Nach gut einer Stunde zog Mare Dibaba (ETH), die Jahreschnellste mit 2:19:53 in Xiamen zu Jahresbeginn, an und nur Caroline Rotich (KEN) und Buzunesh Deba (ETH) konnten mitgehen. Dabei wurde die entsprechende Meile in sehr schnellen 5:07 gelaufen. Als es dann auf die lange Zielgerade in der Bostoner Innenstadt ging, sah Dibaba schon wie die Siegerin aus, doch Rotich mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte und gewann in 2:24:55. Dibaba wurde Zweite in 2:24:59 vor Deba in 2:25:09. Desiree Linden wurde in 2:25:39 undankbare Vierte.

Eine ganz besondere Leistung vollbrachte im Rahmen der Veranstaltung der Altstar Joan Benoit-Samuelson, die mit 57 Jahren tolle 2:54:03 lief. Das wäre zwar eine neuer W57-WR (aktuell: 2:54:29 Jung-Ok Kim (KOR)), aber der Kurs in Boston ist leider nicht Bestenlisten tauglich (s.u.).

Insgesamt waren 30.000 Aktive am Start, die in drei Wellen in Hopkinton auf die Reise ins ferne Boston geschickt wurden. Trotz des Marathon Majors Status ist die Strecke nicht regelkonform, so dass die Zeiten in Bestenlisten nicht geführt werden können. Eigentlich ist das ein unhaltbarer Zustand. Aber die Paarung von Tradition und Sturheit wird diese Zustände auch noch für einige Zeit tradieren.

 

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Hannover Marathon: Traumhaftes Wetter beim 25. Jubiläum, aber keine Rekorde

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Bei wunderschönem Wetter feierten insgesamt über 20000 Aktive auf diversen Strecken ein großes Fest des Laufsports und Jubiläum. Dass von der leistungssportlichen Seite die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, war dann fast nebensächlich. Dabei legten insbesondere die Männer sehr zügig los, um den Steckenrekord von Lusapho April von 2:08:32 aus dem Jahr 2013 zu attackieren und Hannover auch in der internationalen Szene nachhaltig zu etablieren. 10 km passierten noch 15 Männer in 30:07 und waren damit auf Kurs von 2:07 Stunden, bei 15 km hatte sich ein 5 km in 15:00 Minuten angeschlossen mit einer Durchgangszeit von 45:07. Dann allerdings kam der Express mit den 15 Männern etwas aus dem Takt, denn beim Halbmarathon in 1:04:08 hatte man mächtig Zeit verloren. Die einfache Verdopplung des HM-Splits ergab 2:08:16, das Polster auf den Kursrekord war so gut wie hin.

Die änderte sich auf den folgende km leider nicht, immer noch 14 Männer an der Spitze erreichten 25 km in 1:16:19 und noch 9 Mitstreiter an der Spitze passierten 30 km nach 1:31:42. Damit lag man nur noch auf Kurs zu einer 2:09-Zeit.

Das Finale bestimmten dann maßgeblich drei Männer Cheshari Kirui Jacob (KEN), Chala Bekele (ETH) sowie Martin Kosgey (KEN). Erst war es Jacob der für die Tempoarbeit sorgte, dann konnte sich der junge Ätiopier Bekele leicht absetzen. Jocab kämpfte sich jedoch einen km vor dem Ziel wieder an die Spitze und verteidigte die Führung bis auf den Zielstrich in 2:09:32, kur dahinter Bekele in 2:09:42 und Kosgey in 2:09:50. Mit drei Läufern unter 2:10 schaffte der sportliche Leiter, Christoph Kopp aus Berlin, in der Breite ein recht ansehnliches Ergebnis. Der Kursrekord war aber schon nach dem Halbmarathon nie in Gefahr.

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Chesire Jacob gewann in Hannover in 2:09:32.  (c) Veranstalter

Nicht erfolgreich war der Versuch von Falk Cierpinski noch einmal seine Bestmarke von 2:13:30 anzugreifen. Auch zwei Tempomacher konnten ihm nicht mehr helfen, als Muskelprobleme ihn zur Aufgabe zwangen. Schon im Vorfeld hatten gesundheitliche Probleme eine optimale Vorbereitung auf den Lauf in Hannover verhindert.

Bei den Frauen konnte die Algererin Ait Salem ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und lief im zweiten Teil ein einsames Rennen. Mit 2:27:21 verpasste sie den Streckenrekord um nur 14 Sekunden, der soll nun mit einem Triple im kommenden Jahr fallen. Fast zwei Minuten lag die Zweitplatzierte, Olha Kotovska (UKR), zurück.

Ein positives Resümee konnte Airport Geschäftsführer Dr. Raoul Hille nach der Premiere unter dem Patronat seines Hauses ziehen: „Das war alles wie aus einem Guss; wir sind stolz darauf, ein Teil dieser großen Marathonfamilie sein zu dürfen und werden die Zusammenarbeit auf jeden Fall in den nächsten Jahren fortsetzen.“ Das ist sehr erfreulich für den Veranstalter aber auch für die Läufergemeinschaft.

Ergebnisse Männer:

1. Cheshari Jacob       KEN        2:09:32
2. Chala Bekele             ETH        2:09:42
3. Martin Kosgey          KEN        2:09:50
4. Munyo Mutai            KEN        2:10:42
5. Augustine Ronoh      KEN        2:10:45
6. Benjamin Kolum       KEN        2:11:09

Ergebnisse Frauen:

1. Souad Ait Salem         ALG        2:27:21
2. Olha Kotovska               UKR        2:29:13
3. Mapaseka Makhanya   RSA        2:31:02
4. Vaida Zusinaite              LTU        2:37:59

Yangzhou Jianzhen International Half Marathon: Die schnellste Zeit auf chinesischem Boden

rak-2015-gemerewMosinet Geremew (ETH) gewann in Yangzhou in Klassezeit.  (c) Veranstalter

Der äthiopische Halbmarathon-Spezialist Mosinet Geremew war auch beim Yangzhou Jianzhen International Half Marathon eine Klasse für sich. Nachdem er Februar im Emirat Ras Al Khaimah die Weltklasse hinter sich lassen konnte, war der junge Mann auch am Sonntag (19.4.15) nicht zu schlagen.

In der sehr guten Zeit von 59:52 – das reiht sich in das Leistungsniveau von Prag oder Berlin in diesem Jahr ein – lief Geremew die schnellste jemals auf chinesischem Boden erzielte Zeit.  Dabei war der Sieg lange stark umkäpft und die Konkurrenten bis zur Ziellinie knapp hinter ihm. Gleich drei Läufer liefen hinter ihm in der gleichen Zeit von 59:55 ein. Geoffrey Kirui (KEN), Nguse Amlosom ERI) sowie Vincent Kipsegechi Yator (KEN). Damit blieben in Yangzhou gleich vier Läufer zum ersten Mal bei einem Lauf im Land der Mitte unter einer Stunde.

Nach verhaltenem Beginn passierte eine Gruppe von 12 Läufern die 10 km nach 28:37 mit Kurs auch 60:20. Dann zog das Tempo an und immer noch 9 Läufer passierten 15 km nach 42:42; mit einem 5 km Abschnitt in 14:05 war die Projektion für die Zeit im Ziel bereits genau eine Stunde.

Kurz danach (16 km) bildete sich eine fünfköpfige Gruppe, aus der noch der äthiopische Crossmeister Tamirat Tola zurückfiel und am Ende Fünfter in 60:08 wurde. Nach 20 km suchte (und fand) dann Geremew die Entscheidung und gewann mit einem knappen Vorsprung von 3 Sekunden. Seine 59:52 ist die zweitbeste Zeit seiner Karriere, in Delhi war er im Dezember 2014 als Dritter in 59:11 noch deutlich flotter gewesen.

Bei den Frauen gewann Flomena Cheyech (KEN) in guten 1:08:36 mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Worknesh Degefa (ETH).

Ergebnisse Männer:

1. Mosinet Geremew, Ethiopia, 59:52

2. Geoffrey Kirui, Kenya, 59:55

3. Nguse Amlosom, Eritrea, 59:55

4. Vincent Kipsegechi Yator, Kenya, 59:55

5. Tamirat Tola, Ethiopia, 1:00:08

6. Hiskel Tewelde Ghebru, Eritrea, 1:00:29

7. Leul Gebresilase Aleme, Ethiopia, 1:00:34

8. Mule Wasihun Lakew, Ethopia, 1: 00: 42

Ergebnisse Frauen:

1. Flomena Cheyech, Kenya, 1:08:36

2. Worknesh Degefa, Ethiopia, 1:08:37

3. Netsanet Gudeta, Ethiopia, 1:08:53

4. Purity Cherotich Rionoripo, Kenya, 1:09:00

5. Abebech Afework Bekele, Ethiopia, 1:09:14

6. Gladys Chesir Kiptagelai, Kenya, 1:09:17

7. Guteni Shone, Ethiopia, 1:10:37

8. Beatrice Chepkemoi Mutai, Kenya, 1:10:39

Enschede Marathon: Evans Cheruiyot gewinnt in 2:09:40

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Evans Cheruiyot (KEN) gewann am Sonntag den Enschede Marathon in der Zeit von 2:09:40, wobei die Entscheidung erst in der Schlußphase fiel. Eigentlich wollte man in Enschede den Streckenrekord von 2:07:20 unterbieten,d en Olympiasieger Stephen Kiprotich seit 2011 dort hält, doch bereits beim Halbmarathon in 1:04:58 war schon klar, dass diese Marke nicht mehr zu erreichen war. In der zweiten Hälfte konnte das Trio Cheruiyot, Kaleb Kashebo (ETH) und Edwin Kimaiyo das Tempo nur unwesenlich steigern und nur noch die 2:10 Stunden-Marke knapp unterbieten.

ensched-marathon-2015-cheruiyotEvans Cheruiyot (KEN) gewinnt in Enschede.  (c) Veranstalter

Auf den letzten km konnte sich Cheruiyot, der mit seiner Zeit von 2:06:25 bei seinem Sieg 2008 in Chicago auch der Mann mit der schnellsten Vorleistung im Feld war, problemlos absetzen und die bereits 47. Ausgabe des Enschede Marathon gewinnen. Nur 4 bzw. 7 Sekunden hinter Ceruiyot folgten Keshebo und Kimaiyo.

Bei den Frauen ging der Sieg an die Niederländerin Mireille Baart in breitensportlichen 2:51:47.

Ergebnisse Enschede Marathon (Männer):

1. Evans Cheruiyot KEN 2:09:40
2. Kaleb Keshebo ETH 2:09:44
3. Edwin Kimaiyo KEN 2:09:47
4. Million Feyssa ETH 2:12:14
5. Jackson Kiprop UGA 2:13:06
6. Joash Mutai KEN 2:15:26

 

Zürich Marathon: Kiyeng gewinnt, Kawauchi wird Zweiter

zurich-logoDie hochgeschraubten Erwartungen erfüllen sich beim Zürich Marathon am 19. April nicht ganz. Dabei war schon früh klar, dass es bei recht guten Bedingungen keine Topzeiten geben würde. Über 30:58 bei 10 km wurde die erste Hälfte nach 1:05:25 vollendet, d.h. eine Zehnergruppe angführt vom Tempomacher Boaz Kipyego (KEN) war auf Kurs zu einer Zeit um 2:11 Stunden. Nach 35 km fiel dann die Entscheidung, als sich Edwin Kemboi Kiyeng (KEN) absetzte mit deutlichem Vorsprung in 2:11:35 gewann.

Vielstarter Yuki Kawauch (JPN) fiel nach Kiyeng Attacke zunächst auf Platz 7 zurück, kämpfte sich aber noch einmal nach vorne und konnte in 2:12:13 den Äthiopier Gebre Mekuant Ayenew mit 2:12:17 noch auf den dritten Platz verweisen. Im Ziel war Kawauchis Resumee gemischt, er freute sich über den Platz auf dem Podium und über keine Beschwerden mit seiner angeschlagenen Hacke, war aber mit seiner Zeit nicht zufrieden, zumal der schnellste Japaner am gleichen Morgen in Nagano 2:11:39 gelaufen war.

Enttäuschend war das Abschneiden der beiden russischen Läufer Sokolov and Safranov, die beide nach über 2:14 Stunden ins Ziel kamen.

Bei den Damen gab es durch Yoshihiko Sakamoto in allerdings bescheidenen 2:37:47 einen japanischen Sieg.

zurich-2015-siegerEdwin Kiyeng (KEN) gewann den Zurich Marathon in 2:11:35.  (c) Veranstaler

 

Ergebnisse Zürich Marathon Männer:

1. Edwin Kemboi Kiyeng (KEN) – 2:11:35
2. Yuki Kawauchi (JPN) – 2:12:13
3. Gebre Mekuant Ayenew (ETH) – 2:12:17
4. Richard Kiprono Bett (KEN) – 2:12:38
5. Boaz Kipyego (KEN) – 2:12:59
6. Emmanuel Sikuku (KEN) – 2:13:10
7. Edwin Kiprop Korir (KEN) – 2:13:34
8. Robert Ndiwa (KEN) – 2:13:41
9. Aleksey Sokolov (RUS) – 2:14:45
10. Andrew Safronov (RUS) – 2:15:48

„Redezeit“: Horst Milde kommt in die „Alte Feuerwache“ nach Eichwalde

 

laufkegel
Auch in diesem Jahr kann der Kulturverein Kind & Kegel Eichwalde e.V. im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur 5. „Nacht im Grünauer Forst“ am 30.5.2015 wieder einen sehr attraktiven Referenten präsentieren. Horst Milde, der „Vater“ des Berlin-Marathons kommt am Freitag, den 24. April 2015 um 19 Uhr in die „Alte Feuerwache“ nach Eichwalde (Bahnhofstraße 79). Wer könnte wohl besser über die Geschichte und die Geschichten zum Berlin-Marathon berichten als der Begründer dieser Veranstaltung von Weltniveau. Nach Anfängen, die von den Teilnehmerzahlen her im Bereich unseres Laufs lagen, ist der Event in der Berliner Innenstadt mit Start und Ziel in der Nähe des Brandenburgers mittlerweile zum Großunternehmen mit jährlich über 60000 Teilnehmern mutiert. Alle Weltrekorde im Marathon der Männer wurden in Berlin aufgestellt. An diesen Entwicklungen war Horst Milde (und seine Familie) maßgeblich beteiligt.

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Der Eintritt ist kostenfrei, es wir aber gebeten falls möglich, nicht mehr genutzte  Sportausrüstung als Spende zur Unterstützung von sportlichen Aktionen mit Flüchtlingen mitzubringen. Wegen der begrenzten Raumkapazitäten in der „Alten Feuerwache“ empfehlen wir eine Platzreservierung unter der E-Mail-Adresse:  vortrag-milde@hwrun.de .


HAJ Hannover Marathon feiert 25. Jubiläum

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Zum 25. Jubiliäum am Sonntag, 19. April hat man sich an der Stadt an Leine und Maschsee besonders ins Zeug gelegt. Somit kann man bei günstigen Bedingungen erwarten, dass der Streckenrekord aus dem Jahr 2013 durch Lusapho April (RSA) von 2:08:32 unterboten werden könnte. Die Veranstaltung wird live im NDR Fernsehen übertragen, wo man sich neben Hamburg immerhin Anstrengungen unternimmt, zumindest die beiden Großevents in Sachen Marathon im norddeutschen Raum entsprechend in Szene zu setzten. Das ist leider in anderen Bundesländern nicht der Fall, wo die Rundfunkanstalten ihrer (bestens honorierten9 Aufgabe, die Gesellschaft adäquat abzubilden schon lange nicht mehr nachkommen.Topstar in Hannover ist der Kenianer Benjamin Kiptoo, der mit seiner Bestzeit von 2:06:31 im Jahr 2011 den Paris Marathon gewann. Kiptoo ist in seiner Karriere noch zweimal unter 2:08 Stunden geblieben, bereits 2009 lief er als Sieger in Rom 2:07:17 und 2010 gewann er in Chuncheon in 2:07:54. In den letzten Jahren konnte der mittlerweile 36 jährige Kenianer nicht mehr ganz an dieses hohe Niveau anknüpfen. 2012 lief er 2:10:35 in Seoul, 2013 2:09:50 in Turin und im letzten Jahr sogar nur 2:12:08 in Sydney.

benjamin-kiptoo-paris-2013Der Topläufer in Hannover: Benjamin Kiptoo (KEN).  (c) Veranstalter

 Somit dürfte der Sieg von Kiptoo kein Selbstläufer werden, denn seine Konkurrenz in diesem Jahr ist erheblich. Josphat Ndambiri, der Sieger des Fukuoka Marathons 2011 in 2:07:36 ist da ebenso zu nennen wie Ronald Korir, der im letzten Jahr bis 35 km Tempomacher beim Frankfurt Marathon war, dabei aber in 2:07:29 als Sechster durchlief. Vierter vor zwei Jahren gleichfalls in Frankfurt war Jacob Cheshari in 2:07:46.

Von deutscher Seite wird Falk Cierpinski dabei sein, der am Ende seiner Karriere seine Bestzeit von 2:13:30 angreifen möchte. Mehr dürfte aber vom Spergauer nicht mehr zu erwarten sein.

Das zweite deutsche Eisen im Hannoveraner Feuer war Lisa Hahner, die im letzten Jahr in Hannover verletzt ausstiegen musste und das in diesem jahr besser machen wollte. Dazu wird es aber nun leider nicht kommen, Lisa ist derzeit längerfristig verletzt.
Somit sind die Chancen der Vorjahressiegerin Souad Ait Salem (ALG) auf eine Titelverteidigung gestiegen, der 2014 2:33:09 zum Sieg ausreichten. Beim Jubiläum wird sie schon näher an ihre Bestzeit von 2:25:08 laufen müssen, denn mit Olha Kotovska (UKR) und Shuko Genemo (ETH) sind Läuferinnen mit Bestzeiten von 2:28:47 sowie 2:31:09 am Start.