Freedom Marathon Berlin am 15. Mai 2016: Warum wäre ein weiterer Marathon in Berlin eine „absolute Katastrophe“?

freedom-mar-2016-logoKaum war die Nachricht verbreitet, dass im Frühjahr 2016 ein zweiter (großer) Marathon in Berlin stattfinden soll, gab es darauf umgehend in der Öffentlichkeit eine erhebliche Resonanz. Und die war nicht nur positiv. Vor allem wurde in der Berliner Tageszeitung „Die Morgenpost“ der sportliche Leiter des „BMW Berlin Marathon“, Mark Milde, zitiert, auch für ihn kam die Meldung über die Ambitionen der Veranstalter Galazzo Sports und „Berlin läuft“ sehr überraschend.

„Die Abgrenzung zum „BMW Berlin Marathon“ wird nicht groß genug sein“, wird Milde in der „Morgenpost“ zitiert. „Es wird sicherlich viele Laufinteressierte geben, die unwissentlich einen Startplatz beim Lauf im Frühjahr buchen. Dann erleben sie einen Zwei-Runden-Marathon, der mit unserem Marathon-Original überhaupt nicht zu vergleichen ist.“ Und schon in der Überschrift zu diesem Beitrag wird mit Bezug auf einen Beamten (der Polizei) von einer „absoluten Katastrophe“ gesprochen.

b-marathon2014-pk-milde-siegerMark Milde nach dem Berlin Marathon 2014 mit Dennis Kimetto (links) sowie Emmanuel Mutai nach weiteren Weltrekorden auf der Berliner Strecke. (c) H. Winter

In der Tat erweist sich der Termin 15. Mai 2016 als durchaus problematisch, das ist nämlich der Pfingstsonntag mit dem „Karneval der Kulturen“, Konzert im Zoo und vielen Touristen in der Stadt. Andererseits zeigt ein Blick auf die Fakten, dass die Bedenken ansonsten kaum zu halten sind.

Man muss den meisten Läufern schon soviel Intelligenz zu Gute halten, dass sie realisieren, auf welche Veranstaltung sie sich hier einlassen (vor allem auch bei solchen finanziellen Einsätzen). Wer da auf die Idee kommt, beim („echten“) Berlin Marathon (Ende September ) zu starten, dem ist dann kaum noch zu helfen. Und sicher hat die SCC events GmbH kein Monopol auf die Organisation eines Marathons, davon gibt es im Berliner Raum immer noch einige.

Natürlich ist der geplante Marathon nicht mit dem „Original“ zu vergleichen. Das will aber auch keiner. Aber wenn man sich nur die Strecke anschaut, wie diese aktuell geplant ist, so sieht das nicht schlecht aus. Die Läufer können viele Attraktionen wie Siegessäule, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Gendarmenmarkt, Potsdamer Platz, Kurfürstendamm sogar gleich zweimal erleben. Und der Einlauf aus den Katakomben in das Olympiastadion hinein hält einem direkten Vergleich mit dem Finish des „(BMW) Berlin Marathon“ nach Passieren des Brandenburger Tors durchaus stand.

Organisatorisch ist die Sache bis auf den Pfingstsonntag weniger problematisch, als die Kritiker glauben machen wollen. Die BIG25 oder die „25km von Berlin“ bestehen als Lauf durch die Stadt sogar noch länger als die Verlegung des Berlin Marathon in die Innenstadt. Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: der 25 km Lauf, ursprünglich von den französischen Allierten initiiert und gegen die Bedenken der Polizei (die gibt es jetzt wieder) durchgesetzt, waren der „Türöffner“ und Vorreiter für die heutige Großveranstaltung im September.

Deshalb wird der geplante „Freedom Marathon Berlin“ keine völlig neue Veranstaltung darstellen, sondern nur das angebotene Spektrum der BIG25 erweitern. Und dies hat durchaus Tradition, denn nach einem 10 km Lauf kam vor zwei Jahren auch ein Halbmarathon dazu. In beiden Fällen hat man das als Außenstehender kaum gemerkt, und der zusätzliche Organisationsaufwand hielt sich in Grenzen. Das dürfte auch bei der Hinzunahme eines Marathon ähnlich sein, zumal bis auf ein Verbindungstück zur zweiten Runde die gleiche Strecke der 25 km gelaufen wird. Also auch der Aufwand an zusätzlichen Straßensperrungen wird sich in bescheidenen Grenzen halten. Wenn man dann noch den bisher recht späten Start für die Verstaltung von 10 Uhr um eine Stunde nach vorne verschiebt, würde der zeitliche Rahmen der Sperrung der Straßen im Stadtzentrum nur unwesentlich länger in die Mittagstunden reichen als bisher.

Auch die (zusätzlichen) Teilnehmerzahlen durch den Marathon werden sich bei der Premiere in Grenzen halten. Zahlen von 20000 Teilnehmern für die Gesamtverstaltung glauben die Veranstalter doch selbst nicht. Die Klientel für einen Marathon geht in den vergangenen Jahren zunehmend zurück. Kleinere Veranstaltungen retten sich durch die Hinzunahme von Unterdistanzen und Staffeln, nur die großen etablierten Läufe (Berlin, Frankfurt, Hamburg, etc.) halten nach wie vor beachtliche Zahlen oder müssen sogar wie im Fall des Berlin Marathon im September das Mitlaufen limitieren. Letzteres ist in der Szene aber ein singulärer Luxus.

Schon die Hinzunahme des Halbmarathon bei den BIG25 hat nur zu einem bescheidenen Anstieg der Teilnehmerzahl geführt (ein Blick auf die Finisher ist hier der verlässliche Indikator). Es würde einem Wunder gleichkommen, wenn auf Anhieb mehrere 1000 Marathonläufer am 15. Mai an der Startline vor dem Olympiastadion stehen würden. Das Etablieren eines solchen zusätzlichen Events wird Zeit brauchen. Und da die Organisatoren bereits anklingen ließen, dass im Gegensatz zu den BIG25 – da hält man die aktuellen Weltrekorde – kein Elitefeld verpflichtet werden wird, dürfte auch vom leistungssportlichen Rahmen her der sportliche Leiter des Berlin Marathon mit seinen vielen Weltrekorden weiter ruhig schlafen können. Auf lange Sicht wird der „neue“ Marathon nicht an das „Original“ heranreichen. Aber das will doch wohl auch keiner.

Dass die Veranstalter dem Titel des Marathon folgend auch „Gutes tun“ und Zeichen der Solidarität setzen wollen, ist sehr löblich. Schon aus diesem Grund muss man der Veranstaltung viel Erfolg wünschen. Organisatorisch ist die bisherige Veranstaltung bestens eingespielt, da gehen keine Nobodies an den Start, und es besteht nicht der geringste Zweifel, dass auch die Hinzunahme des Marathon problemlos geschultert wird. Wenn man dann noch die Posse wie bei der Organisation des Straußberg Marathon in diesem Sommer abstellt, dann wird der „Freedom Marathon Berlin“ ein großer Erfolg. Hoffentlich auch für die Spendenbüchsen!

Portland Holiday Half Marathon am 13. Dezember 2015: Galen Rupp überzeugt mit grandioser Vorstellung

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Der Holiday Half Marathon am 13. Dezember 2015 in Portland im US-Bundesstaat Oregon wartete mit einem besonderen Highlight auf. Der Lauf der üblicher Weise etwa 2000 Freizeitsportler im Halbmarathon am Start sieht, sorgte kurzfristig durch eine prominente Meldung für Aufsehen. Denn einer der besten Langstreckler der Welt, Galen Rupp (USA), hatte nachgemeldet, um einen Test über die Überdistanz zu absolvieren. Und diese Aktion absolvierte der Schützling vom umstrittenen Meistertrainer Alberto Salazar, der bei Olympia 2012 Silber über 10000 m holte und über beide Bahnlangstrecken bei der WM in Beijing Fünfter wurde, mit Bravour.

Bei regnerischen Wetter lief Rupp auf der Strecke am Ufer des Columbia Rivers ein einsames Rennen, bei dem der Zweitplatzierte fast 13 Minuten hinter ihm einlief. Für Rupp blieben die Uhren bei 1:01:20 stehen. Zwar war er 2011 beim Debüt in New York City in 1:00:30 schneller gewesen, dort war aber die Konkurrenz und die Konzentration auf den Wettkampf auch von einem anderen Kaliber gewesen. Rupps Leistung war jedenfalls so eindrucksvoll, dass nun spekuliert wird, dass er ggfs. an den US-Trials für den Olympia Marathon in Rio teilnimmt. Die Qualifikation für die Trials im Februar in Los Angeles von 1:05 Stunden hatte er jedenfalls sehr deutlich unterboten. Danach könnte dann sogar ein Start beim Marathon in Rio möglich werden.

Rupp äußerte sich nicht sehr spezifisch zu dieser Thematik: “  I’m keeping my options open. It was good, I’m definitely pleased with it. I didn’t know what to expect. I couldn’t believe all the support. It’s an out-and-back course. When I turned around to come back, there were lots of people yelling all kinds of support. That was fun.“ Und dann weiter: „I’m not sure what I’ll do. Last year was disappointing. Right now I have to get some good training in.“

portland-hm-2015-ruppGalen Rupp (USA) lief in seiner Heimatstadt Portland beim Halbmarathon in einer eigenen Liga und gewann in guten 1:01:20.  (c) Veranstalter

 
Ergebnisse Halbmarathon:
1. Galen Rupp Portland, OR 1:01:20
2. Chris McIsaac Tigard, OR 1:14:15
3. Alexander Lohr Portland, OR 1:14:34
4. Brian Bernier Mcminnville, OR 1:15:29
5. Chris Hardesty Portland, OR 1:17:33
6. Bill Aronson Portland, OR 1:17:38
7. Brandon Drake Portland, OR 1:18:47
8. Hunter Bennett-Daggett Portland, OR 1:19:49
9. Daniel Bookless Portland, OR 1:19:53
10. John McCulley Portland, OR 1:20:00

Dallas Marathon am 13. Dezember 2015: Deena Kastor überragte beim „Duo for Rio“

dallas-marathon-logoDer Dallas Marathon am 13. Dezember 2015 wäre kaum erwähnenswert gewesen, hätten die Veranstalter nicht die Idee einer Marathonstaffel der besten US-Athleten gehabt. Und eine Telefongesellschaft war auch bereit, diese Aktion gebührend zu unterstützen. Der Marathon der Einzelläufer blieb diesbezüglich (zu Recht) völlig im Hintergrund, die Daten sind auch eher bescheiden: Ganze 179 Aktive überquerten die Ziellinie, die Siegerzeit von Logan Sherman mit 2:27:28 ist nicht herausragend und die Zeit des Zweiten Ryan Siler von 2:32:57 ist schon das Niveau von Freizeitläufern.

Da sahen die Dinge bei der „Duo for Rio“ Staffel schon anders aus. Dort waren ausgewiesene Topathleten am Start (unweit der Elm-Street, der Stelle des Kennedy-Attentats), die auch für entsprechende Leistungen sorgten. Allerdings war aber die Teilnahme dieser Klientel mit der Prämisse verbunden, Ressourcen für die Trials im Februar 2016 in Los Angeles zu schonen. Somit hielten sich die Halbmarathon-Zeiten der Frauen und Männer im Rahmen. Zunächst gingen 5 Männer auf die ersten Hälfte über die Marathondistanz, das Tempo entsprach von Beginn an etwas 3:02 bis 3:03 pro km (4:55 pro Meile). Beim Wechsel der Teams waren die Abstände nicht groß, Sammy Chelanga und Jared Ward wechselten als Erste nach 1:03:47, kurz dahinter Luke Puskedra in 1:03:49, Abdi Abdiraham brauchte 1:04:05 und Meb Keflezighi 1:04:07.

chicago-mar-2015-kastor1Deena Kastor überzeugte bei der „Duo for Rio“ Staffel im texanischen Dallas und gewann zusammen mit ihrem Partner Abdi Abdiraham.  (c) S. Hartnett

Durch den Wechsel lagen zunächst Molly Huddle und Annie Bersagle vorn, dann bildete sich aber eine Vierergruppe, in der nur die Maratholäuferin  Desiree Linden (Desi) fehlte. Diese Gruppe blieb bis 20 Meilen (1:45:00) zusammen, bevor sich Deena Kastor und Becky Wade absetzten. Bei 22 Meilen suchte dann die schon 42jährige Kastor die Entscheidung und löste sich schnell von Wade. In beeindruckender Manier zog sie das Tempo bis ins Ziel durch und gewann zusammen mit Partner Abdiraham (Abdi) in 2:19:49, eine 3/4 Minute später kam das Team Becky Wade und Meb Keflezighi (Meb) in 2:20:34 ins Ziel. Dies sind Zeiten , die die besten Frauen des Jahres 2015 auch im Alleingang erzielten. Die Halbmarathon-Zeiten von Kastor und Wade betrugen 1:15:42 bzw. 1:16:31. Somit war das interessante Experiment in Dallas ein gutes Zeichen für Kastor, sich auch mit 42 Jahren im Februar 2016 noch einmal für den Olympischen Marathon zu qualifizieren.

Ergebnisse „Duo for Rio“  –  Zweier-Staffel über Marathon:
 Ziel  5 km  10 km 15 km  HM 30 km
1. Abdi & Deena 2:19:49 15:09 30:18 45:31 1:04:04 1:45:07
2. Meb & Becky 2:20:34 15:09 30:17 45:29 1:04:06 1:45:06
3. Sam & Molly 2:21:35 15:10 30:18 1:03:47 1:45:07
4. Luke & Annie 2:22:10 15:08 30:17 45:30 1:03:48 1:45:06
5. Jared & Desi 2:23:33 15:09 30:18 45:31 1:03:47 1:46:16

Honolulu Marathon am 13. Dezember 2015: Felix Kiprotich gewinnt in 2:11:43

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Felix Kiprotich gewann soeben den Honolulu Marathon in 2:11:43 und verfehlte den Steckenrekord (2:11:12) nur um eine halbe Minute. Fünf Männer bildeten bis 30 km in 1:34:29 eine Spitzengruppe, die über 31:40 bei 10 km, 1:07:00 beim Halbmarathon und 1:19:00 bei 25 km auf Kurs von 2:14 Stunden lagen. Dann brach die Kopfgruppe auseinander und Kiprotich „flog“ den Kontrahenten nahezu davon. Mit einem 10 km-Abschnitt nach 40 km incl. Anstieg zum Diamond Head in phänomenalen 30:19 hatte er dort in 2:04:48 einen Vorsprung von über eine Minute auf Wilson Chebet (2:05:57) als ersten Verfolger heraus gelaufen.

Auf dem abfallenden Part ins Ziel im Kapiolani Park fehlten ihm am Ende aber die Kräfte, sogar noch den Streckenrekord zu attackieren. Er siegte in 2:11:43, nur zweimal waren in Honolulu die Sieger (geringfügig) schneller. Platz 2 ging an den Vorjahres-Champion Wilson Chebet (KEN), der mit 2:12:46 gestoppt wurde. Daniel Limo wurde Dritter in 2:13:24. Es folgten auf den weiteren Plätzen Robert Kwambai (KEN) in 2:15:27 vor Masters-Weltrekordler Kenneth Mungara (KEN) in 2:18:36. Auf Platz 6 dann schon Florian Neuschwander aus Frankfurt in 2:27:58.

Damit lag Neuschwander einen Platz vor der besten Frau Joyce Chepkirui (KEN) in 2:28:34. Auch bei den Frauen waren die Siegerzeiten nur selten (dreimal) schneller. Lucy Karimi (KEN) wurde Zweite in 2:28:55, die noch bis 40 km mit der Siegerin mithalten konnte. Und auch Platz 3 ging mit 2:29:44 durch Isabella Ochichi an Kenia.

honolulu-2015-winnersDie Erstplatzierten beim Honolulu Marathon 2015: Daniel Limo, Felix Kiprotich und Wilson Chebet (von links).  (c) KITV

Ergebnisse Honolulu Marathon:
1. Felix Kiprotich KEN 2:11:43
2. Wilson Chebet KEN 2:12:46
3. Daniel Limo KEN 2:13:24
4. Robert Kwambai KEN 2:15:27
5. Kenneth Mungara KEN 2:18:36
6. Florian Neuschwander GER 2:27:58
7./1. Joyce Chepkirui KEN 2:28:34
8. Koji Takahashi JPN 2:28:42
9./2. Lucy Karimi KEN 2:28:55
10./3. Isabella Ochichi KEN 2:29:44

Nachlese zum 69. Fukuoka Marathon am 6. Dezember 2015: Unerfüllte Erwartungen

fukuoka-mar-2015-logo1Mit der Verpflichtung des aktuellen Weltrekordhalters im Marathon, dem Kenianer Dennis Kimetto, hatten die Veranstalter des Fukuoka International Marathon in der südjapanischen Hafenstadt bereits im Vorfeld deutliche leistungssportliche Zeichen gesetzt. Die Bilanz des Lauf am letzten Sonntag läßt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Nach 18:20 Minuten war das Rennen „gelaufen“. Denn da gab Kimetto das Rennen auf, nachdem er sich nach gut 2 km in einer Kurve den Oberschenkel zerrte und zusehens schnell zurückfiel. Apropos „sehen“: Die TV-Zuschauer bei der Sendung mit traditionell hoher Einschaltquote bei KBC (Asahi TV) bekamen davon wenig mit, in den ersten 30 Minuten des Laufs (bis 10 km) mussten diese 12:30 Minuten Werbung ertragen. Da hilft dann auch eine ansonsten sehr gute Umsetzung des Events wenig.

fukuoka-mar-2015-startDer Start im Heiwadai-Stadion pünktlich um 12:10 Uhr.  (c) H. Winter

Pünktlich um (exakt) 12:10 Uhr mit Hilfe eines professionellen(!) Starters ging das Rennen los, Start und Ziel befinden sich auf der Tartanbahn des Heiwadai Stdions. Dies gilt allerdings nur für Läufer mit PBs unter 2:27 Stunden, von denen immerhin 134 am Start waren. Die restlichen 655 Teilnehmer mit Zeiten bis 2:40 Stunden starteten separat im nahe gelegenen Ohori Park und treffen auf den Kurs der Elite erst nach einer Meile.

Wie enttäuschend die Resultate am Ende für die Organisatoren waren, versteht sich aus den hohen Erwartungen im Vorfeld. Immerhin war es gelungen, den Halter des aktuellen Weltrekords, Dennis Kimetto (2:02:57, Berlin 2014) zu verpflichten, und mit dem Vorjahressieger Patrick Makau war ein weiterer Läufer mit Weltrekordwürden am Start. Da auch die äußeren Bedingungen mit 12,8°C und wenig Wind viel versprechend waren, galt ein Angriff auf den Streckenrekord von 2:05:18 aus dem Jahr 2009 als realistisch. Das ist auch die beste Zeit auf japanischem Boden und im Zehnermittel wäre Fukuoka wieder am Konkurrenten Tokyo vorbeigezogen.

fukuoka-mar-2015-dennis-stadiumDennis Kimetto auf den ersten Runden im Stadion, das sah alles noch bestens aus.  (C) H. Winter

Doch aus all diesen Erwartungen wurde am Ende wenig. Noch vor dem völlig überraschenden Austieg Kimettos deutete schon der erste km in 3:05 an, dass das Unterfangen problematisch weren würde. Denn auch die Tempomacher waren an diesem Tag ein Schwachpunkt bei der Mission zum Rekord. Die sorgten nämlich von Beginn an für kein gleichmäßiges Tempo und quittierten ihren Job bereits nach 25 km.

fukuoka-mar-2015-leaders-stadiumMit den Tempomachern in der ersten Reihe geht es auf die ersten Runden im Stadion. Mit 3:05 waren die ersten 1000 m auf der Bahn langsamer als geplant.  (c) H. Winter

Nach dem Ausfall Kimettos musste sich die Spitze neu orientieren, mit 15:07 war man nicht ganz auf Kurs zu 1:03 für die erste Hälfte. Kimetto joggte nach seinen Problemen noch bis hinter die 5 km-Marke, die er nach 16:20 Minuten erreichte und wurde dabei von vielen sichtlich irritierten einheimischen Läufern passiert. Das Tempo an der Spitze lag nun mit 2:56, 2:57, 2:58, 2:58 unter 3 Minuten, bei 9 km war man auf Kurs von 2:06:16. Dann folgte aber mit 3:05 wieder ein langsamer Abschnitt. Bis man 10 km nach 30:01 erreichte, schienen sich die Dinge verkehrt zu haben. Denn die eingeladenen Afrikaner Makau, Feleke, Koech, etc. hielten sich zurück und die Spitzengruppe bestand bis hier neben den Tempomachern (Wanjohi, Kiplimo, Macharia) ausschließlich aus fünf Japanern und dem Mongolen Bat-Ochir. fukuoka-mar-2015-yuki-18kmLaufunikum Yuki Kawauchi lag bei 18 km eine Minute hinter der Spitze und zeigte sehr sichtbar Anzeichen erheblicher Erschöpfung.  (c) H. Winter

Während nach knapp 10 km die „Afrikaner“ zur Spitze aufschlossen, konnte Yuki Kawauchi dem hohen Tempo nicht mehr folgen. Überraschend war nicht seinen Ankündigungen gefolgt, sich am Anfang zurückzuhalten und mit den Tempomachern der zweiten Gruppe zu laufen. Bei 10 km lag die Spitze incl. Yuki auf Kurs zu 2:06:39, für einen Läufer mit einer Bestzeit von 2:08:14, mit elf Marathonläufen im Jahr 2015 und dem New York City Marathon vom 1. November in den Knochen musste das einfach zu schnell sein. So war es auch, Yuki brach ein und verlor sehr schnell auf die Spitze. Am Ende lag er mehr als 4 Minuten hinter dem Sieger.

Damit düften sich seine Ambitionen in Sachen Olympia erledigt haben. Der extreme Vielstarter, der übrigens zu Silvester nach Deutschland kommt und in Trier läuft, sollte schnellstens in sich gehen und seine Wettkampfzyklen überdenken. Mit diesem Raubbau seiner Kräfte, der keine Regeneration zulässt, wird es für ihn leistungsmässig immer weiter nach unten gehen. Dabei zeigte auch der Lauf in Fukuoka sein großes Potential; es ist phänomenal, wie ein Läufer einen solchen Zustand weitgehender Erschöpfung überwinden kann und in der Endphase eines Marathons zurück kommt und viele Plätze gut machen kann. In Fukuoka wurde Yuki zunächst „durchgereicht“ und kämpfte sich im Finale in 2:12:48 noch auf Platz 8. Dabei legte er trotz Einbruchs nach 10 km die erste Hälfte in 1:05:24 zurück, für den zweiten Part brauchte er zwei Minuten mehr.

fukuoka-mar-2015-winner-makauPatrick Makau (KEN) konnte seinen Vorjahressieg in Fukuoka wiederholen. (c) H. Winter

An der Spitze lag man bis 25 km auf Kurs von 2:07 Stunden. Dort verabschiedeten sich etwas überraschend die beiden Pacer und sieben Läufer bildeten nun die Spitze. Neben den verbliebenen Favoriten Makau, Fekele und Koech waren das Mathathi (Sieger in Fukuoka von 2013), Bat-Ochir sowie die beiden Japaner Takada und Sasaki. Dabei war erstaunlich, wie locker der Japaner Satoru Sasaki mit einer Bestzeit von 2:09:47 das für ihn eigentlich zu schnelle Tempo mitging.

Mit diesem Tempo war es aber nach dem Ausscheiden der Tempomacher mit Splits von 3:06, 2:58, 3:08, 3:09, 3:11 weitgehend vorbei, bei 30 km in 1:30:50 lag man nur noch auf Kurs  von 2:07:45. Kurz danach fielen Takada und Bat-Ochir zurück und an der Wende bei 31,6 km nach 1:35:50 lagen noch fünf Läufer vorne zusammen. In der Nähe von 35 km attackierte dann Bernard Koech, dem nur noch Makau folgen konnte. Kurz danach konnte sich dann Makau entscheidend von Koech absetzen. Doch obwohl eine Topzeit bei 35 km in 1:46:10 kaum noch möglich war – entspricht einer Zeit von 2:08:00 – konnte man noch auf eine kosmetische Verbesserung der Siegerzeit hoffen. Doch dies trat leider nicht ein.

Makau lief nach 38 km den km in 3:01, um Koech los zu werden. Danach folgten aber wieder Splits mit 3:07 und 3:06, ohne dass die Verfolger näherrückten. Koech schwächelte und Feleke konnte sich trotz Magenproblemen auf Platz 2 vorarbeiten. Zur Überraschung zog nun auch noch der Japaner Sasaki an Koech vorbei. In dieser Konstellation ging es ins Stadium, wo Makau unagefochten nach 2:08:18 seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen konnte. Er war diesmal sogar 4 Sekunden schneller, aber angesichts der hohen Erwartungen war die Enttäuschung trotzdem zu spüren. Im weltweiten Ranking des Jahres 2015 liegt er damit gerade einmal auf Platz 77. Feleke in 2:08:31 und Sasaki in 2:08:56 blieben noch unter 2:09 Stunden, Koech war in 2:09:43 auf Platz 4 der letzte Läufer, der eine Zeit unter 2:10 erreichte. Alle Erstplatzierten liefen einen positiven Split um die 2 Minuten für die zweite Hälfte.

fukuoka-mar-2015-second-felekeGetu Feleke (ETH) wurde in 2:08:31 Zweiter.  (c) H. Winter

fukuoka-mar-2015-finish-sasakiSaturu Sasaki (JPN) wurde für seinen mutigen Lauf mit einer neuen Bestzeit von 2:08:56 belohnt. Aktuell scheint er die Fahrkarte für den Olympischen Marathon 2016 gelöst zu haben.  (c) H. Winter

Yuki Kawauchi war jenseits der Position 15 zurück gefallen, rollte aber im letzten Drittel das Feld wieder auf und verpasste in einem sehenswerten Finale auf der letzten Runde im Stadion nur knapp Platz 7, den sich sein Landsmann Yoshiki Otsuka in 2:12:46 erkonterte, Yuki folgte 2 Sekunden später. Damit konnte er natürlich nicht zufrieden sein, aber – wie oben schon ausgeführt – sind seine Ergebnisse durchaus zu erklären. Ob er nun noch Ambitionen in Richtung Rio hegt, kann fast ausgeschlossen werden. Sein Fokus liegt auf einem Frühjahrs-Marathon in Europa, den er hoffentlich einmal völlig regeneriert angeht. Dazu müsste er allerdings gleich zweimal über den eigenen Schatten springen.

fukuoka-mar-2015-yuki-duel-stadium1Otsuka und Kawauchi (beide JPN) kämpfen mit letztem Einsatz um Platz 7.  (c) H. Winter

Fazit: Die Anstrengungen der Organisatoren mit ihrer Veranstaltung das internationale (Leistungs-)Niveau zu halten (besser: wieder zu erreichen), sind unverkennbar. Dazu wird zunehmends mit alten Traditionen weniger geladener Eliteathleten und Tempomacher nur für eine moderat anlaufende Spitzengruppe gebrochen. Gebracht hat das trotz der Verpflichtung von Weltklasse-Läufern in diesem Jahr nicht viel. Der Topstar Kimetto, der in der Tat schnell laufen wollte, fiel aus, die Arbeit der Tempomacher war bescheiden und viel zu früh nach bereits 25 km zu Ende, die verbleibenden Athleten hatten augenscheinlich an diesem Tag nicht das Potential, die guten Bedingungen für schnelle Zeiten zu nutzen. Patrick Makau gelang zwar wieder der Sieg in Fukuoka, an das Leistungspotential früherer Zeiten (WR in 2:03:38 im Duell gegen Haile 2011) kommt er wohl nicht mehr heran. Sein weiteres Ziel, im kommenden Jahr einen Marathon in 2:05 Stunden zu beenden, zeugt von einer sehr realistischen Selbsteinschätzung des Kenianers.

Im kommenden Jahr wird Fukuoka bereits die 70. Ausgabe erleben,vielleicht gibt es ja dann wieder einen Leistungssprung. Denn „Golden Label“ sind die Leistungen dort (wie übrigens bei etlichen anderen Events dieser IAAF-Klasse) schon lange nicht mehr. Interessant dürfte auch sein, wie sich die Konkurrenz zum (Massen-)Marathon in Fukuoka darstellt, der einen Monat zuvor stattfindet. Die Stimmen werden immer lauter, die beiden Marathons zu vereinen und in den Monat Februar zu verschieben. Dann wäre der Februar der Monat der Serie der japanischen Großevents mit: Beppu-Oita – Fukuoka – Tokyo – Lake Biwa. Mal sehen, wie lange noch Tradition und japanische Sturheit diese Entwicklungen aufhalten können.

Ergebnisse Fukuoka Marathon am 6.12.2015
10 km 20 km  HM 30 km 40 km Ziel
1 M​A​K​A​U​,​ ​P​a​t​r​i​c​k 3​0​:​0​4 1​:​0​0​:​0​8 1​:​0​3​:​2​9 1​:​3​0​:​5​0 2​:​0​1​:​3​6 2​:​0​8​:​1​8
(​1​4​:​5​6​) (​1​5​:​0​3​) (​1​5​:​3​2​) (​1​5​:​2​5​) (​6​:​4​2​)
2 F​E​L​E​K​E​,​ ​G​e​t​u 3​0​:​0​1 1​:​0​0​:​0​8 1​:​0​3​:​2​9 1​:​3​0​:​4​9 2​:​0​1​:​4​6 2​:​0​8​:​3​1
(​1​4​:​5​3​) (​1​5​:​0​3​) (​1​5​:​3​1​) (​1​5​:​3​3​) (​6​:​4​5​)
3 S​A​S​A​K​I​,​ ​S​a​t​o​r​u 3​0​:​0​1 1​:​0​0​:​0​9 1​:​0​3​:​3​0 1​:​3​0​:​5​0 2​:​0​2​:​0​0 2​:​0​8​:​5​6
(​1​4​:​5​5​) (​1​5​:​0​4​) (​1​5​:​3​2​) (​1​5​:​4​6​) (​6​:​5​6​)
4 K​O​E​C​H​,​ ​B​e​r​n​a​r​d 3​0​:​0​2 1​:​0​0​:​0​9 1​:​0​3​:​3​0 1​:​3​0​:​5​0 2​:​0​2​:​0​3 2​:​0​9​:​4​3
(​1​4​:​5​3​) (​1​5​:​0​4​) (​1​5​:​3​2​) (​1​5​:​5​3​) (​7​:​4​0​)
5 T​A​K​A​D​A​,​ ​C​h​i​h​a​r​u 3​0​:​0​1 1​:​0​0​:​0​9 1​:​0​3​:​3​0 1​:​3​0​:​5​0 2​:​0​3​:​3​6 2​:​1​0​:​5​5
(​1​4​:​5​4​) (​1​5​:​0​4​) (​1​5​:​3​2​) (​1​6​:​4​8​) (​7​:​1​9​)
6 P​A​U​L​A​,​ ​P​a​u​l​o 3​0​:​2​8 1​:​0​1​:​0​1 1​:​0​4​:​2​7 1​:​3​1​:​5​5 2​:​0​3​:​5​4 2​:​1​1​:​0​2
(​1​5​:​1​1​) (​1​5​:​2​2​) (​1​5​:​3​0​) (​1​6​:​1​1​) (​7​:​0​8​)
7 O​T​S​U​K​A​,​ ​Y​o​s​h​i​k​i 3​0​:​2​3 1​:​0​1​:​0​8 1​:​0​4​:​3​9 1​:​3​3​:​3​3 2​:​0​6​:​0​0 2​:​1​2​:​4​6
(​1​5​:​1​4​) (​1​5​:​2​8​) (​1​6​:​2​9​) (​1​6​:​0​7​) (​6​:​4​6​)
8 K​A​W​A​U​C​H​I​,​ ​Y​u​k​i 3​0​:​0​1 1​:​0​1​:​4​6 1​:​0​5​:​2​4 1​:​3​4​:​0​3 2​:​0​6​:​0​0 2​:​1​2​:​4​8
(​1​4​:​5​4​) (​1​6​:​0​8​) (​1​5​:​5​9​) (​1​6​:​0​7​) (​6​:​4​8​)
9 B​A​T​-​O​C​H​I​R​,​ ​S​e​r​-​o​d 3​0​:​0​1 1​:​0​0​:​0​8 1​:​0​3​:​2​9 1​:​3​0​:​5​0 2​:​0​5​:​5​5 2​:​1​4​:​1​9
(​1​4​:​5​5​) (​1​5​:​0​3​) (​1​5​:​3​2​) (​1​8​:​1​9​) (​8​:​2​4​)
1​0 G​A​R​C​I​A​,​ ​J​o​s​e​ ​A​m​a​d​o 3​2​:​0​0 1​:​0​3​:​1​2 1​:​0​6​:​4​0 1​:​3​4​:​4​5 2​:​0​7​:​5​9 2​:​1​5​:​2​5
(​1​6​:​1​4​) (​1​5​:​2​5​) (​1​5​:​5​8​) (​1​6​:​5​7​) (​7​:​2​6​)
1​1 S​H​I​N​O​Z​A​K​I​,​ ​M​a​s​a​m​. 3​0​:​2​8 1​:​0​1​:​0​1 1​:​0​4​:​2​7 1​:​3​2​:​5​7 2​:​0​8​:​1​4 2​:​1​6​:​4​5
(​1​5​:​1​1​) (​1​5​:​2​2​) (​1​6​:​1​7​) (​1​8​:​2​4​) (​8​:​3​1​)
1​2 S​H​I​R​A​I​S​H​I​,​ ​K​e​n​i​c​h​i 3​0​:​2​8 1​:​0​1​:​0​2 1​:​0​4​:​3​4 1​:​3​3​:​5​4 2​:​0​9​:​0​2 2​:​1​7​:​3​6
(​1​5​:​1​1​) (​1​5​:​2​3​) (​1​6​:​3​8​) (​1​8​:​0​0​) (​8​:​3​4​)
1​3 S​O​N​O​D​A​,​ ​H​a​y​a​t​o 3​0​:​0​1 1​:​0​0​:​2​2 1​:​0​3​:​5​0 1​:​3​2​:​0​9 2​:​0​8​:​5​5 2​:​1​7​:​4​0
(​1​4​:​5​4​) (​1​5​:​1​6​) (​1​6​:​0​8​) (​1​9​:​3​4​) (​8​:​4​5​)
1​4 N​Y​A​S​A​N​G​O​,​ ​C​u​t​b​e​r​t 3​0​:​2​8 1​:​0​1​:​1​9 1​:​0​4​:​5​8 1​:​3​3​:​5​4 2​:​0​9​:​2​2 2​:​1​7​:​5​8
(​1​5​:​1​1​) (​1​5​:​3​8​) (​1​6​:​2​7​) (​1​8​:​2​0​) (​8​:​3​6​)
1​5 M​A​T​H​A​T​H​I​,​ ​M​a​r​t​i​n 3​0​:​0​4 1​:​0​0​:​0​9 1​:​0​3​:​3​0 1​:​3​0​:​5​0 2​:​0​8​:​1​6 2​:​1​8​:​0​0
(​1​4​:​5​5​) (​1​5​:​0​3​) (​1​5​:​3​1​) (​2​1​:​2​3​) (​9​:​4​4​)
1​6 T​O​M​A​R​U​,​ ​K​a​z​u​k​i 3​0​:​0​1 1​:​0​0​:​1​0 1​:​0​3​:​3​0 1​:​3​2​:​0​7 2​:​0​9​:​4​3 2​:​1​8​:​3​9
(​1​4​:​5​4​) (​1​5​:​0​5​) (​1​6​:​3​8​) (​2​0​:​2​2​) (​8​:​5​6​)
1​7 K​A​D​O​T​A​,​ ​H​i​r​o​k​i 3​0​:​0​3 1​:​0​2​:​1​9 1​:​0​6​:​0​9 1​:​3​6​:​4​7 2​:​1​2​:​1​0 2​:​1​9​:​3​7
(​1​4​:​5​7​) (​1​6​:​2​8​) (​1​7​:​1​1​) (​1​7​:​5​1​) (​7​:​2​7​)


Inoffizielle Splits des führenden Läufers:

distance  split last km last 5 km projection
1 km  3:05 3:05    2:10:00
2 km  6:08 3:03   2:09:24
3 km  9:06 2:58   2:07:38
4 km  12:05 2:59   2:07:26
5 km  15:07 3:02 15:07 2:07:34
6 km 18:03 2:56   2:06:56
7 km  21:00 2:57   2:06:35
8 km  23:58 2:58   2:06:25
9 km  26:56 2:58   2:06:16
10 km  30:01 3:05 14:54 2:06:39
11 km  32:59 2:58   2:06:31
12 km  36:01 3:03   2:06:39
13 km  38:57 2:56   2:06:25
14 km  42:00 3:03   2:06:35
15 km  45:05 3:05 15:04 2:06:49
16 km 48:04 2:59    2:06:46
17 km  51:02 2:58    2:06:40
18 km  54:01 2:59   2:06:37
19 km 57:04* 3:03    2:06:44
20 km  1:00:08  3:04 15:03 2:06:52
21 km 1:03:11*  3:03    2:06:57
HM  1:03:29   (1:03:29) 2:06:58
22 km 1:06:16 3:04   2:07:06
23 km 1:09:15  3:01   2:07:03
24 km 1:12:16 3:01   2:07:03
25 km 1:15:18 3:02 15:10 2:07:05
26 km 1:18:24 3:06   2:07:14
27 km 1:21:22 2:58   2:07:09
28 km 1:24:30* 3:08   2:07:20
29 km 1:27:39* 3:09   2:07:32
30 km 1:30:50 3:11 15:32 2:07:45
31 km 1:33:53 3:03   2:07:47
 32 km  1:36:59* 3:06   2:07:53
 33 km  1:40:02* 3:03    2:07:54
34 km 1:43:07  3:05   2:07:58
35 km 1:46:10 3:03 15:20 2:07:59
 36 km 1:49:15 3:05   2:08:03
37 km 1:52:22 3:07   2:08:09
38 km 1:55:23 3:01   2:08:07
39 km 1:58:30* 3:07   2:08:12
40 km 2:01:36 3:06 15:26 2:08:16
41 km 2:04:39* 3:03   2:08:17
42 km 2:07:41 3:02   2:08:17
Marathon 2:08:18 0:37 (1:04:49) 2:08:18

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Dallas Marathon am 13. Dezember 2015: „Duo to Rio Relay“ mit Topbesetzung

dallas-marathon-logoMit einer besonderen Variante wartet heute der Dallas Marathon mit der „Duo to Rio Relay“ auf, die durch eine große Telefongesellschaft der USA gesponsert wird. Da die US-Trials im Marathon im Februar immer mehr ihre Schatten werfen, andererseits aber es kaum noch sinnvoll ist, für Teilnehmer an dieser Qualifikation einen vollen Marathon zulaufen, hat man sich im texanischen Dallas etwas Besonderes ausgedacht.

Da ein Halbmarathon im Vorfeld eine durchaus sinnvolle Vorbereitung darstellen kann, geht nun eine Zwei-Teilnehmer-Staffel über die Bühne, die in der Tat einen wesentlichen Teil der US-Straßenlauf-Elite an den Start bringt, wie die Liste der prominentesten Teams zeigt:

Abdi Abdirahman & Deena Kastor

Sam Chelanga & Molly Huddle

Meb Keflezighi & Becky Wade

Luke Puskedra & Annie Bersagel

Jared Ward & Desi Linden

Die Staffel ist so organisiert, dass zunächst die Männer den ersten Part bewältigen und nach 21,0975 km oder 13 miles und 385/2 yards an die jeweiligen weiblichen Partner übergeben.

Hier folgen kurze Anmerkungen der Veranstalter zu den Teams:

Abdirahman and Kastor enter the field with the deepest collective race experience, having represented Team USA at a combined seven Olympic Games.

Chelanga and Huddle are the reigning male and female champions in the USATF 10 Mile. The duo represents a promising future in American distance running: Huddle, the 5,000m American record holder and a 2012 Olympian, and Chelanga, a two-time champion in the U.S. National 12K Race.

Dallas native Becky Wade is among the youngest female competitors qualified for the Olympic Trials; the 26-year-old local favorite that won her marathon debut in 2013 teams up with three-time Olympian and former Boston Marathon and New York City Marathon winner Keflezighi.  

Puskedra and Bersagel carry some of the fastest American marathon finishes into the Duo to Rio Relay sponsored by AT&T. Bersagel has the fifth fastest time by an American woman this year and Puskedra owns the fastest marathon finish by any American in 2015, having run 2:10:24 at the Chicago Marathon.

Ward and Linden represent two of America’s top marathon runners in recent years. Linden was a 2012 Team USA Olympian and the first female American finisher at the 2015 Boston Marathon, and Ward is the reigning U.S. champion in the marathon.

Die Staffel ist Teil des 45. Dallas Marathon, bei dem sich auch noch eine Staffel mit Ryan Hall und einigen Mittelstrecklern den Marathon zu Fünft teilen. Start ist um 9 Uhr Ortzeit (16 Uhr MEZ) und der Lauf kann im Livestream verfolgt werden. Weitere Informationen finden sich unter: dallasmarathon.com.

BP Maratón de Castellon (Spanien) am 6. Dezember 2015: Chalachew Asmamaw Tiruneh (ETH) gewinnt in 2:12:04

castellon-mar-2015-logo

Der Äthiopier Chalachew Asmamaw Tiruneh gewann den BP Ciudad de Castellon Marathon in 2:12:04. Elicky Mase (KEN) wurde Zweiter in 2:13:15 und Daniel Irungu (KEN) lief in Bestzeit von 2:14:42 auf Platz 3.

castellon-mar-2015-startStart zum Marathon im spanischen Castellon.  (c) Veranstalter

Über 30:55 Minuten nach 10 km erreichte eine fünfköpfige Gruppe in 1:05:07 auf Kurs zu einer Zeit um 2:10 Stunden die Halbmarathonmarke. Bald danach fiel die Gruppe aufeinander und der spätere Sieger Tiruneh und der Kenianer Mase setzten sich ab. Bei 30 km hatten die beiden schon einen Vorsprung von einer Minute auf die Verfolger herausgelaufen. Danach attackierte der Äthiopier und siegte unangefochten nach 2:12:04 vor Mase in 2:13:15.castellon-mar-2015-winnerChalachew Asmamaw Tiruneh gewann in Castellon den Marathon nach 2:12:04.  (c) Veranstalter

Bei den Frauen gab es gleichfalls einen äthiopischen Sieg durch Berhan Aregawi in 2:36:31 die gut fünf Minuten vor Fabiana Lafuente (ESP) in 2:41:57 lag. Auch Platz 3 ging mit Laia Canes Badenes in 2:49:21 an Spanien. Insgesamt waren gut 3000 Läufer beim Marathon am Start, 1400 weitere Teilnehmer waren in einem 10 km-Lauf dabei den Abdelmajid Elhissouf (MAR) in 28:59 gewann.

Ergebnisse Männer: Ziel 10 km HM 30 km
1. C. ASMAMAW, TIRUNEH 2:12:04 30:55 1:05:07 1:32:12
2. KIPCHOGE MASE, ELICKY 2:13:15 30:55 1:05:07 1:32:11
3. DANIEL IRUNGU, WAWERU 2:14:42 30:55 1:05:07 1:33:10
4. DERARA DUGUMA, BINEGA 2:22:34 30:55 1:05:07 1:33:11
5. NJUGUNA, MIKE 2:25:50 34:36 1:12:39 1:43:10

Macau International Marathon am 6. Dezember 2015: Ukrainische Siege gegen die afrikanische Konkurrenz

makau-mar-2015-logoBeim Macau International Marathon am 6. Dezember 2015 konnten ukrainische Athleten die ostafrikanische Konkurrenz im Schach halten. Von den etwa 500 Teilnehmern über die volle Marathondistanz, davon die Mehrheit aus Übersee, war der Ukrainer Vitaliy Shafar der Schnellste in 2:14:44. Der Kursrekord von 2:12:43 durch Julius Meisei (KEN) blieb dabei aber unangetastet. Dominic Kangor Kimwetich (KEN) wurde Zweiter in 2:15:45 vor Abraraw Misganaw Tegegne (ETH) in 2:15:46.

Auch bei den Frauen war die Ukraine vorne. Hier siegte Olena Shurkhno in 2:33:24 vor Ruth Wanjiru Kuria (KEN) in 2:36:13 und Ayelu Abebe Hordofa (ETH) in 2:36:49.

macau-mar-2015-winnerVitaliy Shafar aus der Ukraine gewann den Macau Marathon in 2:14:44.  (c) Veranstalter

Ergebnisse der Männer:
1. VITALIY SHAFAR UKR 02:14:44
2. DOMINIC KANGOR KIMWETICH KEN 02:15:45
3. ABRARAW MISGANAW TEGEGNE ETH 02:15:46
4. JULIUS NDIRITU KARINGA KEN 02:15:58
5. DUNCAN CHERUIYOT KOECH KEN 02:16:55
6. LUKE KIBET KEN 02:20:13
7. ABRAHAM KIPKOSGEI CHELANGA KEN 02:21:12
8. TIAGO FILIPE ABREU DA SILVA POR 02:28:58
Ergebnisse der Frauen:
1. OLENA SHURKHNO UKR 02:33:24
2. RUTH WANJIRU KURIA KEN 02:36:13
3. AYELU ABEBE HORDOFA ETH 02:36:49
4. KUM HUI RIM PRK 02:41:31
5. UN OK JO PRK 02:41:33
6. HELLEN WANJIKU MUGO KEN 02:42:28
7. JOAN JEPCHIRCHIR KIGEN KEN 02:42:39
8. TING WANG CHN 02:48:14

Guangzhou Marathon (China) am 6. Dezember 2015: Kursrekord in Guangzhou

guangzhou--mar-2015-logo1 Weitgehend unbemerkt vom „Rest der Welt“ gab es beim Guangzhou Marathon am letzten Sonntag einen neuen Streckenrekord. An vielen Stellen Chinas wird in Sachen Laufsport gewaltig aufgerüstet, was im Elitesegment eine Flut überaus akzeptabler Zeiten mit sich bringt. Dies betrifft neben Bejing, Shanghai und Xiamen eine ganze Anzahl weiterer Lokalitäten.

Der Äthiopier Sentayehu Merga Ejigu lief mit 2:09:57 knapp unter 2:10 Stunden und einen neuen Streckenrekord. Nur knapp geschlagen landete Abdellah Tagharrafet (MAR) in 2:10:01 auf Platz 2. Worku Paji Assefa (ETH) wurde in 2:11:46 Dritter.

Bei den Frauen wurde der Streckenrekord denkbar kanpp um nur 2 Sekunden verfehlt. Hier gewann Tizita Terecha Dida (ETH) in 2:28:02 vor Racheal Jemutai Mutgaa (KEN) in 2:30:11 und Rkia El Moukim (MAR) in 2:32:36. Etwa 30000 Aktive waren bei dieser Veranstaltung dabei.

Honolulu Marathon am 13. Dezember 2015: Honolulu is ready to go!

honoluu-mar-2015-logoTraditionell trafen sich am gestrigen Freitag die Eliteathleten des Honolulu Marathon zu einer Foto-Session am Strand des Outrigger Hotels. Wie immer war die Stimmung bestens und das Wetter sowieso. Für einen Marathon werden Temperaturen und Luftfeuchte allerdings wieder am Limit sein: 22°C und 83 % zum Start um 5 Uhr früh, beim Zieleinlauf gegen 7:15 Uhr sollen die Temperaturen auf 27°C angestiegen sein. honolulu-2015-elite-beachDie diesjährigen Elite-Athleten am Strand des Outrigger Hotels.  (c) Honolulu Marathon

Im letzten Jahr kam der Sieger Wilson Chebet aus Kenia wegen Visa-Problemen erst einen Tag vor dem Lauf an, gewann aber trotzdem in 2:15:35. „Mister Amsterdam Marathon“ lief dort im Oktober als Fünfter 2:08:45, fühlt sich aber aktuell in besserer Form als vor einem Jahr: „My training this year has gone even better than in 2014 and I am entering Sunday’s race riding a wave of confidence. I’ve been doing my speedwork and long runs. Everything is OK and I feel good. The course is tough and I know it’s challenging… But I will try my best.”

honolulu-2015-chebetVorjahressieger Wilson Chebet ist auch dieses Jahr in Honolulu am Start.  (c) Honolulu Marathon

Seine wesentlichen Konkurrenten sind der Masters-Weltrekordhalter Kenneth Mungara, das Halbmarathon-As  Stephen Kosgei, Benjamin Kiptoo, Felix Kiprotich, Robert Kwambai, Daniel Limo, Nicholas Kemboi sowie Daniel Abera. Details zu den Läufern finden sich im Anhang zu diesem Beitrag aufgelistet (Quelle: Veranstalter).

Der Streckenrekord von 2:11:12 ist mittlerweile 11 Jahre alt. Der soll attackiert werden. Das Wetter und die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen aber, dass dies wohl eher in den Bereich sehr optimistischen Wunschdenkens anzusiedeln ist.

Auch bei den Frauen ist die Vorjahressiegerin wieder dabei und auch die Favoritin auf den Sieg, der mit einer eindrucksvollen Zeremonie im Kapiolani Park gefeiert wird. Joyce Chepkirui (KEN) wird Konkurrent vor allem Zhang Yingyang (CHN) und Aheza Kiros (ETH) bekommen.

Elite Athlete Bios MEN (Quelle: Honolulu Marathon)

#1 Wilson Chebet, 30, Kenya

Personal Best: 2:05:27, Rotterdam, 2011

Key 2015 Results: 3rd Boston Marathon 2:10:22; 5th Amsterdam Marathon 2:08:45
At Honolulu: 1st 2014 2:15:35
Best Known For: Three straight victories at Amsterdam Marathon (2011, 2012, 2013); second place at 2014 Boston Marathon where he chased American Meb Keflezighi in the final kilometers, but fell 11 seconds short.

#2 Benjamin Kiptoo, 36, Kenya
Personal Best: 2:06:31, Paris, 2011

Key 2015 Results: 6th Hannover Marathon 2:11:09
At Honolulu: 4th 2014 2:16:37; 5th 2011 2:19:21
Best Known For: Winning 2009 Rome Marathon in 2:07:17, the still standing course record; Winning Paris Marathon in 2011 in his personal best 2:06:31. Coached by Gabriele Rosa, Italy’s famed marathon coach (coach of this year’s NYC Marathon winner Stanley Biwott)

#3 Felix Kiprotich, 27, Kenya
Personal Best: 2:06:39, Seoul, 2015

Key 2015 Results: 2nd Seoul Marathon 2:06:39
At Honolulu: No record
Best Known For: Winning 2014 Rennes Marathon in France; taking second at Seoul Marathon in 2015. Coached by Gabriele Rosa, Italy’s famed marathon coach (coach of this year’s NYC Marathon winner Stanley Biwott)

#4 Kenneth Mungara, 42, Kenya
Personal Best: 2:07:36, Prague, 2011

Key 2015 Results: 1st Milan Marathon 2:08:44; 1st Brisbane Marathon 2:08:42
At Honolulu: No record
Best Known For: Being the masters (40+) world record holder for the marathon (2:08:42). Worked as a barber before turning to running as a career. Three-time Toronto Marathon winner (2009, 2010, 2011). Runs very well in hot, humid weather (won Singapore Marathon in 2014)

#5 Nicholas Kemboi, 32, Qatar
Personal Best: 2:08:01, Valencia, 2011

Key 2015 Results: 2nd Hapalua Hawaii’s Half-Marathon 1:04:09; DNF Prague Marathon
At Honolulu: No Record
Best Known For: Being 2013 Prague Marathon champion. Kenyan-born, but became Qatari citizen in 2005.

#6 Robert Kwambai, 30, Kenya
Personal Best: 2:08:18, Xiamen, 2015

Key 2015 Results: 4th Xiamen Marathon 2:08:18; 3rd Yellow River Marathon 2:13:26
At Honolulu: No Record
Best Known For: Winning 2012 Padova Marathon in Italy; winning 2013 Linz Marathon in Austria

#7 Stephen Kosgei, 29, Kenya
Personal Best: 2:08:05, Rotterdam, 2012

Key 2015 Results: 1st Beach to Beacon 10-K 28:29; 3rd Lisbon Half-Marathon 59:58
At Honolulu: No record
Best Known For: Running fast half-marathons. Has Half Marathon personal best of 58:54(!), and has broken the one-hour mark four times since 2012. Coached by Gabriele Rosa, Italy’s famed marathon coach (coach of this year’s NYC Marathon winner Stanley Biwott). Probably best athlete in the field, but hasn’t yet reached his potential in the marathon.

#8 Daniel Limo, 32, Kenya
Personal Best: 2:08:39, La Rochelle, 2011

Key 2015 Results: 1st Los Angeles Marathon 2:10:36; 1st Warsaw Half-Marathon 1:00:52
At Honolulu: No record
Best Known For: Long marathon career beginning in 2008 in Venice. He’s run 16 marathons, but only one victory (Los Angeles, 2015). Strong half-marathoner with 59:55 personal best

#9 Daniel Abera, Ethiopia
Personal Best: 2:08:52, Hengshui, 2012

Key 2015 Results: None
At Honolulu: No record
Best Known For: Running marathons in China. Has competed in Hengshui, Shanghai, and Guangzhou.

#10 Samuel Ndungu, 27, Kenya (Pacemaker)
Personal Best: 2:07:04, Lake Biwa Marathon, 2012

Key 2015 Results: 1st Lake Biwa Marathon 2:09:08; 3rd Chicago Marathon 2:10:06
At Honolulu: No record
Best Known For: Has run under 2:10:00 in the marathon five times. A very consistent racer both on the track and on the roads. Has three career marathon wins, twice at Otsu (2012 and 2015) and Lisboa 2014

#11 Florian Neuschwander, 34, Germany
Personal Best: 2:20:29, Bonn, 2013

Key 2015 Results: 4th at XTERRA Half-Marathon Trail Running World Championships (Dec. 6 on Oahu)
At Honolulu: No record
Best Known For: His thick curly hair and intricate tattoos on his right arm

Elite Athlete Bios – WOMEN (Quelle: Honolulu Marathon)

#F1 Joyce Chepkirui, 27, Kenya
Personal Best: 2:24:11, Amsterdam, 2015
Key 2015 Results: 1st UAE Healthy Kidney 10-K 32:33; 1st Amsterdam Marathon 2:24:11 PB; 10th Boston Marathon 2:29:07

At Honolulu: 1st 2014 2:30:23
Best Known For: Winning both Commonwealth Games and African Championships 10,000m titles in 2014. All purpose road racer who is still learning the marathon. At Honolulu last year, she attacked the course record, splitting the first half in 1:13:07, but wobbled through the second half in 1:17:16. With last year’s Honolulu Marathon winnings, she built a small apartment complex called “Aloha Estates” in her hometown of Iten, Kenya.

#F2 Woynishet Girma, 29, Ethiopia
Personal Best: 2:27:51, Amsterdam, 2010

Key 2015 Results: None
At Honolulu: 5th 2014 2:33:20; 2nd 2013 2:36:10; 2nd 2012 2:32:22; 1st 2011 2:31:41
Best Known For: Winning at Honolulu on her first attempt in 2011, beating defending champion Belainesh Gebre who dropped out. Wears her hair in very intricate braids. Has no results in 2015, so no way to know her fitness.

#F3 Zhang Yingying, 25, China
Personal Best: 2:22:38, Xiamen, 2008

Key 2015 Results: Bronze and gold medals at World University Games in 10,000m and half-marathon, respectively
At Honolulu: No Record, but is first Chinese elite here since 1998.
Best Known For: Setting world junior marathon record (since broken) at Xiamen in 2008, and winning the Chinese national championships at just 18 years-old. Competed in both the 5000m and 10,000m at the 2008 Beijing Olympics. Hasn’t broken 2:30 in the marathon since 2008.

#F4 Aheza Kiros, 30, Ethiopia
Personal Best: 2:24:30, Dubai, 2013

Key 2015 Results: DNF Nagoya Marathon (no other results)
At Honolulu: 4th 2013 2:41:32
Best Known For: Being a top track runner (PB’s of 14:56.33 for 5000m and 31:06.93 for 10,000m), who moved to the roads with greater success at distances shorter than the marathon. She was twice second at the BAA Half-Marathon in Boston

#F5 Lucy Karimi, 29, Kenya
Personal Best: 2:27:07, Dubai, 2015

Key 2015 Results: 1st Milan Marathon 2:27:35
At Honolulu: No record
Best Known For: Winning Milan Marathon in 2015 last April in 2:27:35 only 79 days after running 2:27:08 PB at Dubai.

#F6 Isabella Ochichi, 36, Kenya
Personal Best: 2:30:20, Cape Town, 2015

Key 2015 Results: 1st Cape Town Marathon 2:30:20 PB; 2nd Gothenburg Half-Marathon 1:09:45
At Honolulu: 3rd 2014 2:32:22
Best Known For: Being superb track runner in her prime, which culminated with a silver medal in the 2004 Olympics at 5000m. She also has two world cross country championships bronze medals (2002 and 2005) in the old short course event. She’s never really made a strong transition to the marathon like other track runners.

#F7 Nicole Sifuentes, 29, Canada (pacemaker)
Personal Best: N/A

Key 2015 Results: Won Canadian 1500m and 5000m titles
At Honolulu: Paced in 2014
Best Known For: Winning bronze medal at 2014 IAAF World Indoor Championships at 1500m. Went to the University of Michigan and was Big 10 1500m champion. Was a semi-finalist in the 1500m at the 2012 London Olympic Games.

„Plänterwaldlauf“ am 6. Dezember 2015: Der Aufwärtstrend hält an

plaenterwaldlauf-15-logoBei guten äußeren Bedingungen lud das veranstaltende ABC-Zentrum Berlin unter der Leitung von Kai-Thomas Arndt zum 78. Lauf durch den Berliner Plänterwald ein. In guter Tradition dieser Veranstaltung, die mit 62 Teilnehmern am 5. März 1977 im Plänterwald am Ufer der Spree im Ostteil der Stadt von Folker Lorenz ins Leben gerufen wurde, gab es auf einer genau vermessenen 5 km Runde Läufe über 5 km, 10 km, 15 km sowie 20 km. Die Veranstaltung findet zweimal im Jahr statt, jeweils Anfang Februar und Anfang Dezember.

plaenterwaldlauf-15-startStart zum 78. Plänterwaldlauf. Der Sieger über 20 km, Paul Schmidt, links mit der Startnummer 755.  (c) ABC Zentrum

Durch den Termin im Winter hatten Kapriolen des Wetters einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Teilnehmerzahlen, so wagten sich im Februar 1991 gerade einmal 31 Unentwegte auf die Strecke. Im Mittel schwankten die Teilnehmerzahlen im Bereich von wenigen 100 Aktiven. Seit 2008 zeichnet das ABC Zentrum Berlin für den Lauf verantwortlich und konnte seitdem auch in diesem Jahr wieder eine weitere Steigerung der Finisherzahlen vermelden. Dabei erwies sich die Verlegung des Start- und Zielbereichs auf einen Buswendebereich am südlichen Ende des Parks und eine verbesserte Infrastruktur als sehr erfolgreich. Die Zahl der Meldungen soll erstmal vierstellig gewesen sein. Mit 902 Finishern kommt man der Tausender-Marke immer näher. Der Plänterwald-Lauf befindet sich in der Tat im Aufwind des Zuspruchs der Breitensportler aus Berlin und dessen Umfeld. Dabei entwickelt sich der 10 km Lauf immer mehr zum Zugpferd, hier erreichten 367 Teilnehmer das Ziel.

Finisherzahlen beim Plänterwald-Lauf in den letzten Jahren:

Jahr   5 km  10 km  15 km  20 km  total
2/2010 16  61  32  78  187
12/2010 38  89  31  54  212
2/2011  57 151  76 133  417
12/2011  56  174 54  110 394
2/2012 35 113   79  107  334
12/2012  94  174  76 108  452
2/2013 84  199  84 108  475
12/2013 116 240 79   140  575
2/2014 103   274 129   176  682
12/2014  128  217  100  154  599
2/2015  129  288  134  188  739
12/2015 202 367    160 173 902

 

In den letzten beiden Jahren sorgten Volker Goineau (LG Buchsbaum) und Nils Bubel (Die Laufpartner) für die herausragenden sportlichen Leistungen. Beide Läufer waren diesmal nicht dabei, dafür war aber erstmals Paul Schmidt (ASICS Team Memmert) am Start. Der aus Dresden stammende Sportmediziner gehört ohne Zweifel zur Spitze der Berliner Laufszene und wurde im Mai Berlin-Brandenburgischer Meister über 5000 m. Noch beeindruckender war sein Auftritt beim Marathon in Rostock am 1. August, den er in 2:19:35 souverän nach ereignisreicher Anreise gewann. Danach musste er verletzungsbedingt kürzer treten, so dass er den Berlin Marathon nicht mit vollem Einsatz bestreiten konnte.

plaenterwaldlauf-15-schmidtPaul Schmidt war der Schnellste im gesamten Feld und gewann die 20 km nach 1:04:59.  (c) ABC Zentrum

Mittlerweile scheint die Verletzung auskuriert und Schmidt ging mit einer Wochenleistung von etwa 180 km in den Beinen an den Start der 20 km (4 Runden). Unangefochten zog er mit recht konstanten 3:15 Minuten/km seine Bahnen, niemand im Feld konnte folgen. Am Ende der 20 km lag er in 1:04:59 fast 2 1/2 Minuten vor Gerrit Wegener (Die Laufpartner) in 1:07:23. Beste Frau über 20 km war Annika Holland vom SSV Hohen Neuendorf in 1:24:35.

Zuvor war bereits über 5 km Ludwig Säman aus Schorndorf in 17:34 vor Felix Nadeborn vom Team Dowe Sports in 17:48 eingelaufen. Als Gesamtfünfte war Mariam Konstanian vom TiB in 18:23 die beste Frau über diese Distantz.

Über 10 km siegten Jonas Wienecke vom VfV Spandau in 35:24 und Dorina Schmidt (Die Laufpartner) in 40:19, über 15 km Tobias Barkschat vom WSV 21 in 57:15 sowie Saskia Hein aus Berlin in 1:02:35.

Mit Unterstützung eines bekannten Sportschuhherstellers war der ehemalige deutsche Topläufer Jan Fitschen vor Ort, der bei der Moderation mitwirkte und die Läufer mit Ratschlägen unterstützte.

plaenterwaldlauf-15-fitschenJan Fitschen, Ex-Europa-Meister über 10000 m, war als „special guest“ im Plänterwald vor Ort und unterstützte die Moderation.  (c) ABC-Zentrum

Die nächste Ausgabe des Plänterwalslaufs soll am 7. Februar 2016 stattfinden. Bei gutem Wetter könnte der Lauf erstmals die Grenze von 1000 Teilnehmern im Ziel sprengen. Das Anmeldeportal zum 79. Plänterwaldlauf ist bereits frei geschaltet. Weitere Informationen gibt es unter: http://www.plaenterwaldlauf.de/plaenterwaldlauf.html     


Ergebnisse 5 km:
1. Sämann, Ludwig SG Schorndorf 1846 17:34
2. Nadeborn, Felix Team Dowe Sports/TVB 09 17:48
3. Skalitz, Erik Tus Neukölln Berlin 18:10
4. Kowalak, Leon SCC Berlin 18:15
5. Cuccoli, Nico Tus Neukölln Berlin 18:16
6. Kostanian, Mariam TiB (1. Frau) 18:23

Ergebnisse 10 km:
1. Wienecke, Jonas VfV Spandau 35:24
2. Angelier, Yannick Berlin 36:18
3. Hentschel, Paul HSG Turbine Zittau 36:19
4. Dinter, Dennis A3K Berlin 36:51
5. Meyer, Christoph Fünf Sternie Deluxe 37:33
6. Hügle, Manuel Nike+ Run Club 37:35


Ergebnisse 15 km:
1. Barkschat, Tobias WSV 21 57:15
2. Hünig, Christian Nike Run Club 57:54
3. Dembowski, Holger A3K Berlin 58:55
4. Holzkamp, Philipp Berlin 1:00:21
5. Schumann, Winfried Berlin 1:00:42
6. Wiedemann, Frank TuS Neukölln Berlin 1:01:58
          

Ergebnisse 20 km:
 1.  Schmidt, Paul  Asics Team Memmert  1:04:59
 2.  Wegener, Gerrit  Die Laufpartner  1:07:23
 3.  Wiessner, Enrico  LG Nord Berlin Ultra  1:11:54
 4.  Schäfer, Samalya  Die Laufpartner  1:14:33
 5.  Neumann, Marek  Running Twins / Spreeg.  1:17:04
6.  Hollain, Rolf  LAZ Puma Rhein-Sieg  1:17:37

„Freedom Marathon Berlin“ am 15. Mai 2016: Ein zweiter Marathon durch die Berliner Innenstadt

freedom-mar-2016-logoNun bekommt Berlin auch einen größeren Frühjahrs-Marathon. Der Lauf soll zu Pfingsten am 15.5.2015 stattfinden und wird in die BIG25 integriert. Nach Ausrichter Galazo Sports werden bis zu 20000 Teilnehmer in Berlin bei diversen Läufen über 10 km, Halbmarathon, 25 km und den vollen Marathon erwartet. In den letzten Jahren waren stets einige 1000 Teilnehmer auf den Unterdistanzen unterwegs. Nun wird im Prinzip der Halbmarathon zweimal gelaufen, wobei die Läufer aber nicht die Abkürzung für den Halbmarathon nehmen, sonder auf der 25 km Strecke bleiben, die auf dem Theodor-Heuss-Platz die Halbmarathon-Marke erreicht. Dort geht es dann in eine verkürzte zweite Runde. Damit ist der Start vor dem Olympiastadion, das Ziel im Olympiastadion und die Strecke passiert mit Ernst-Reuter-Platz, Siegessäule, Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt, Potsdamer Platz, Tauendziehn, Ku´damm, rbb und Messegelände eine ganze Anzahl von Berliner Sehenswürdigkeiten.

Ein Problem dürfte dabei der Termin 15. Mai 2016 darstellen. Das ist nämlich der Pfingstsonntag, wo in der Regel sehr viele Auswärtige nicht nur zum Marathon in die Stadt kommen werden. Die entsprechende langfristige Sperrung vor allem der Bereiche Brandburger, Unter den Linden sowie Potsdamer Platz und Kurfürstendamm dürfte dabei nicht ganz unproblematisch sein. In der Presse wurde sogar das Genehmigungsverfahren thematisiert. Der „große“ Berlin Marathon am 27. September wird aber nur bedingte Konkurrenz, da sportlich keine Eliteathleten verpflichtet werden sollen. Und ob man gleich zu Anfang mehrere 1000 Marathonis an den Start bringt, wird sich zeigen.

Der Lauf unterstützt die Uno-Flüchtlingshilfe, wobei die Schauspielerin Friederike Kempter aus dem Münsteraner „Tatort“ als Botschafterin fungiert. Neben einer „normalen“ Spendenaktion haben die Läufer die Möglichkeit auf dem Kaiserdamm ein Tor zu durchlaufen, bei dem 5 Euro für die Flüchtlingshilfe per Chiperfassung gespendet werden können. Eine sechstellige Spendensumme soll mach Vorstellungen von Gerhard Janetzky, Chef der Firma Golazo Sports GmbH, zusammenkommen.

janetzky-2011Racedirector Jantzky von den BIG25 lässt nun auch einen (vollen) Marathon laufen.  (c) KSB-Berlin

Interessanterweise findet der Marathon auf der Strecke des 25 km Laufs BIG25 statt, einem der ersten Straßenläufe Deutschlands durch die Innenstadt einer Metropole, der 1981 seine Premiere hatten und sozusagen als „Türöffner“ für den SCC-Marathon im Herbst durch die Berliner Innenstadt fungierte. Im Bereich der Straße des 17. Junis, Unter den Linden, Potsdamer Platz sowie Tauenziehn und Kurfürstendamm haben die beiden Marathons die gleichen Streckenverläufe.

Standard Chartered Singapore Marathon am 6.Dezember 2015: Kenianische Dominanz bei extremen Bedingungen

singapore-mar-2015-logoDie Läufernation Kenia dominierte auch 2015 den Singapore Marathon am Sonntag bei extremen äußeren Bedingungen. Zum 14. Mal in Folge gab es durch Julius Maisei in 2:17:26 einen kenianischen Erfolg, und auch die weiteren Plätze gingen an Läufer dieses Landes. Die „schwache“ Zeit des Siegers war neben den Temperaturen vor allem der hohen Luftfeuchte geschuldet, die den Lauf im Stadtstaat zu einer Tortour machte. Wie der Lauf mit diesem Leistungsniveau das IAAF Gold Road Race Label bekam, weiß vermutlich nur dieser Verband, der aber aktuell wohl andere Sorgen hat.

Schon nach der Hälfte der Distanz, die neun Läufer in 1:08:56 passierten, war klar, dass die Siegerzeit weit über dem phänomenalen Kursrekord von Luke Kibet (2:11:25) liegen würde. Der spätere Sieger Maisei, der sich bisher vor allem durch Siege im chinesischen Umfeld auszeichnete, war der aktivste Läufer im Feld. Bis 35 km hatte sich das Feld auf fünf kenianische Athleten reduziert, bevor sich Maisei nach 38 km endgültig absetzen und einen Vorsprung von 6 Sekunden ins Ziel retten konnte. Chelimo Kipkemoi wurde Zweiter in 2:17:32 und weitere 6 Sekunden folgte Barnaba Kibii in 2:17:38.

Auch bei den Frauen gab es durch Doris Changeywo einen kenianischen Erfolg. Die Zweite der Commonwealth Games 2010 gewann in 2:44:26. Neun Frauen lagen bei der Hälfte in 1:25:16 zusammen. Nach gut 25 km setzte sich das Trio Doris Changeywo, Peninah Arusei und die Favoritin Sharon Cherop ab. Nach 35 km fiel zunächst Arusei zurück, nach 40 km dann auch Cherop. Changeywo siegte unangefochten in 2:44:26, während hinter ihr Cherop einbrach und von Arusei passiert wurde. Arusei belegte Platz 2 in 2:44:40, 12 Sekunden danach war dann auch Cherop im Ziel.

Ergebnisse der Männer:
1. Julius Kiplimo Maisei (KEN) 02:17:26
2. Chelimo Luka Kipkemoi (KEN) 02:17:32
3. Barnaba Kibii (KEN) 02:17:38
4. Allan Kiprono (KEN) 02:18:05
5. Paul Matheka (KEN) 02:19:13
6. Kennedy Kipoo Lilan (KEN) 02:20:47
7. Geoffrey Birgen (KEN) 02:21:12
8. Charles Kanyao (KEN) 02:22:09
9. Collins Kibet (KEN) 02:22:44

Rock´n´Roll San Antonio Halbmarathon am 6. Dezember 2015: Kara Goucher gewinnt

san-antonio-mar-logoDer deutliche  Sieg der lange verletzten Amerikanerin Kara Goucher in 71:10 war die wichtigste Melduung vom Rock ‘n´Roll San Antonio Half Marathon am Sonntag. Die weiteren US-Topläuferinnen Shalane Flanagan und Amy Hastings Cragg belegten in 72:42 die Plätze 3 und 4, betrachteten den Lauf mit Teilen durch die historische Altstadt San Antonios aber mehr als ein Testrennen nach dem Höhentraining in Flagstaff für die US-Trails für die Olympischen Spiele in Rio im Februar 2016 in Los Angeles .

san-antonio-hm2015-goucher

Kara Goucher gewann den Halbmarathon im texanischen San Atonio in 71:12. (c) Veranstalter

Bei den Männern lag Aaron Braun (USA) in 64:10 vor Jeffrey Eggleston in 65:43. In der von der Competitor Group organisierten Veranstaltung waren afrikanische Athleten nicht am Start, was mittlerweile aber auch zum bewußten Konzept dieser Firma gehört.


Ergebnisse im Halbmarathon der Frauen:

1.
Kara Goucher
01:11:10
2.
Sasha Gollish
01:12:35
3.
Shalane Flanagan
01:12:42
4.
Amy Hastings
01:12:42
5.
Kellyn Taylor
01:13:19
6.
Lauren Smith
01:14:52

 

Ergebnisse im Halbmarathon der Männer:

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California International Marathon am 6. December 2015: Elisha Barno (KEN) gewinnt in 2:12:12

sacramento-mar-logoRecht gute Zeiten gab es beim 33. California International Marathon von Folsom nach San Scramento. Es siegte der Kenianer Elisha Barno in 2:12:12, bei den Frauen war Serkalem Abrha (ETH) in 2:31:50 vorne. Morgens um 7 Uhr waren 9000 Marathonläufer und 4000 Staffelläufer auf den Weg von Folsom in die kalifornische Hauptstadt Scramento gegangen. Nach 1:07:05 für die halbe Strecke konnte sich Barno gut 10 km vor dem Ziel am 20 Mile Marker nach 1:41:15 von fünf Verfolgern lösen und das Rennen mit gut einer Minute Vorsprung gewinnen. Zweiter wurde Macdonard Ondara (KEN) in 2:13:23 und Platz 3 wurde hart im Sprint erkämpft von Dereje Abera Ali (ETH) in 2:15:09. Dazu der Sieger: „This is the first time carrying the flag of my country. I am very happy. And tired.“ Der Kursrekord von 2:10:27 war nicht in Gefahr, Barnos Zeit rangiert auf Platz 10 in der wegen Rangliste dieser Veranstaltung.

cim-2015-elishabarnoElisha Barno (KEN) gewann in Sacramento nach 2:12:12.  (c) Veranstalter

Bei den Frauen war der Sieg von Serkalem Abrha (ETH) in 2:31:50 noch überlegener. Platz 2 ging an Gisela Olalde (KEN) in 2:34:10.

Ergebnisse der Männer:

1. Elisha Barno 02:12:11
2. Macdonard Ondara 02:13:23
3. Dereje Abera Ali 02:15:09
4. Julius Keter 02:15:10
5. Meshack Kirwa 02:15:47

Die Top10 des California International Marathon:

1. 2:10:27 1993 Jerry Lawson USA
2. 2:10:56 1985 Peter Butler CAN
3. 2:11:24 1984 Ken Martin USA
4. 2:11:39 1985 Alan Zachariassen DEN
5. 2:11:50 1984 Fraser Clyne SCT
6. 2:11:55 2014 Jacob Chemtai USA
7. 2:11:56 2002 Elly Rono KEN
8. 2:11:50 2011 Erick Monyenye KEN
9. 2:12:00 1984 Kjell-Erik Stahl SWE
10. 2:12:12 2015 Elisha Barno KEN


Ergebnisse der Frauen:

1. Serkalem Abrha 02:31:50
2 Gisela Olalde 02:34:10
3. Jane Kibii 02:37:00
4. Jeanna Composti 02:39:16
5. Madeline Duhon 02:40:07