
Auch im Jahr 2024 gab es durch Jemal Yimer (ETH) und Fikrte Wereta (ETH) bei der 78. Ausgabe des Seoul International Marathon äthiopische Sieger. Yimer gewann das Sprintfinale der Männer in 2:06:08, während bei den Frauen Wereta in 2:21:32 mit fast eine Minute Vorsprung auf die Zweitplatzierte Desi Mokonin (BRN) die Schnellste war. Bei den Männern absolvierten 16 Topathleten 5 km in 14:45 und 10 km in 29:40, was sich über 59:51 bei 20 km auf 8 Läufer beim Halbmarathon in 1:03:07 reduzierte. Bei 30 km in 1:29:35 fanden die Verfolger wieder Anschluss, wobei kurz darauf der Topfavorit Guye Adole (ETH) zurückfiel und bald darauf aufgab.
Bei 35 km in 1:44:26 hatte sich die Spitzengruppe auf 6 Athleten reduziert, von denen bei 40 km in 1:59:19 noch 5 zusammenlagen und um den Sieg kämpften. Einen Kilometer weiter waren noch vier und dann noch drei Läufer vorne, von denen der Halbmarathon-Spezialist Jemal Yimer den Spurt um den Sieg in 2:06:08 knapp vor Rhonzas Kilimo (KEN) in 2:06:09 gewann. Platz 3 ging in 2:06:10 bei einem denkbar knappen Einlauf an Edwin Kiptoo (KEN)
Jemal Yimer gewann den International Dong-A Seoul Marathon 2024. (c) Livestream/Screenshot
Bei den Frauen lagen 10 Athletinnen nach 5 km in 16:45 und 10 km in 33:26 vorne, was sich nach 15 km in 50:23, 20 km in 1:07:29 und 30 km in 1:41:05 auf 8 Läuferinnen reduzierte. Bei 35 km in 1:57:22 stritt noch das Trio Wereta, Bethelem Yemer (ETH) und Desi Mokonin (BRN) um den Sieg. Kurz darauf sprengte Wereta mit einer Attacke die Spitzengruppe und lag bei 40 km in 2:13:54 23 Sekunden vor Mokonin und 50 Sekunden vor Yemer. Wereta gewann unangefochten das Rennen in 2:21:32 vor Mokonin in 2:22:19. Auf Platz 3 konnte sich noch Visiline jepkesho (KEN) in 2:22:52 nach vorne arbeiten.
| Ergebnisse Marathon der Männer: | |||
| 1. | Jemal Yimer | ETH | 2:06:08 |
| 2. | Rhonzas Kilimo | KEN | 2:06:09 |
| 3. | Edwin Kiptoo | KEN | 2:06:10 |
| 4. | Mike Boit | KEN | 2:06:20 |
| 5. | Balew Derseh | ETH | 2:06:22 |
| 6. | Solomon Yego | KEN | 2:06:56 |
| 7. | Derseh Kindie Kassie | ETH | 2:07:22 |
| 8. | Ashenafi Weldegiorgi | ETH | 2:07:52 |
| 9. | Laban Korir | KEN | 2:08:00 |
| 10. | Timothy Kattam | KEN | 2:08:01 |
| Ergebnisse Marathon der Frauen: | |||
| 1. | Fikrte Wereta | ETH | 2:21:32 |
| 2. | Desi Mokonin | BRN | 2:22:19 |
| 3. | Visiline Jepkesho | KEN | 2:22:52 |
| 4. | Betelihem Yemer | ETH | 2:23:22 |
| 5. | Yebrgual Melese | ETH | 2:23:43 |








Beim Marathon im spanischen Castellón – etwa 50 km nordöstlich von Valencia – sorgte der äthiopische Läufer Tadese Worku (ETH) im Rahmenprogramm über 10 km in 27:02 und Faith Chepkoech (KEN) in 29:50 für die Highlights dieser Veranstaltung.
Brian Kwemoi (KEN) gewann den 10. Napoli City Halbmarathon in 59:26. Damit stellte der 24-jährige Kenianer den Streckenrekord ein, den Nekagenet Crippa 2022 aufgestellt hatte. Im Rennen der Frauen war Angelina Tanui (KEN) in 1:07:05 vorne.
Daniel Mateiko (KEN) in 58:45 und Tsigie Gebreselama (ETH) in 1:05:14 gewannen beute morgen (24.2.) die 17. Ausgabe des Ras Al Khaimah (RAK) Half Marathon auf dem schnellen Kurs auf dem Majdan Island im arabischen Emirat nördlich von Dubai über die Bühne. 