Virgin Money London Marathon am 24. April 2016: #oneinamillion – In der Tat außerirdisch

london-marathon-logo-2015In so gut wie in allen Belangen erfüllte die 36. Ausgabe des Virgin money London Marathon am letzten Sonntag die höchsten Erwartungen. Gegen 16:17 Uhr soll nach Auskunft von Event Director Hugh Brasher der Millionste Finisher in der Geschichte dieser Veranstaltung registriert worden sein, wobei in diesem Jahr gut 39000 Teilnehmer das Ziel auf „The Mall“ erreichten. Damit liegt man zwar noch deutlich hinter New York City mit ca. 50000 Finishern, man hat aber zu Chicago auf Platz 2 aufgeschlossen. Der Name der Mega-Frau oder -Mannes wird erst am 9. Mai bekannt gegeben. Für das sportliche Highlight des Tages sorgten die Marathon-Männer, hier vor allem Eliud Kipchoge, der den Lauf nach 2015 auch in diesem Jahr souverän gewann.

Und wie! Dabei mag ihn der britische Astronaut Tim Peake zu einer besonderen Leistung angespornt haben, denn der „Außerirdische“ gab das Startsignal und  lief, durch Federn auf ein Laufband gepresst, in der International Space Station (ISS) einen vollen Marathon in 3:35 Stunden. Beachtlich und ein schöner PR-Gag, aber hat der wackere Raumfahrer nichts Wichtigeres zu tun? Während die Frauen sich nach einem vorsichtigen Beginn steigerten, um dann aber im Tempo – wie Vorjahr – gewaltig nachzulassen, legten sich die Männer gewaltig ins Zeug und begannen den Lauf in einem Höllentempo. Schon nach 2:46 Minuten war der erste km absolviert. Dies war der Auftakt zu einer Tempojagd, die es in dieser Form noch nie gegeben hat und gegenüber dem „Jogging“ der Eliteläufer beim Boston Marathon in der Woche zuvor hochkarätigen Sport versprach.

Dabei waren die Bedingungen keinesfalls optimal, es hatte bis eine Stunde vor dem Start geregnet und der Wind frischte immer wieder merklich auf. Eigentlich kein Rekordwetter, schon gar nicht für Weltrekorde. Was dann aber Eliud Kipchoge und seine Mitstreiter ablieferten, war ohne Zweifel einer der besten Marathonläufe aller Zeiten. Dass Kipchoge auf der Pressekonferenz von gleichen Bedingungen für alle Athleten sprach, verkennt das Wetter als einen wesentlichen Gegner, zeugt aber auch von einer erheblichen Portion Selbstvertrauen in die eigene Leistung. Welche Zeit will dieser Mann nur laufen, wenn das Wetter leistungsfördernder mitspielt und der Straßenbelag weniger angegriffen ist als in vielen Bereichen der britischen Hauptstadt?

Wie zuvor abgesprochen gingen 7 Athleten geführt von den beiden Tempomachern Gideon Kipketer und Cosmos Lagat (beide KEN) ein sehr hohes Tempo mit. Schon nach 14:16 hatte man 5 km erreicht, dies entspricht mit einer projizierten Endzeit von 2:00:32 fast einem „Zwei-Stunden-Marathon“. Nach 10 km in 28:37 hatte sich daran wenig geändert. Erst nach 15 km (43:17) wurde die Fahrt mit einem 5 km Abschnitt von 14:40 etwas ruhiger, aber die Spitze war immer noch auf Kurs zu 2:01:45 (WR 2:02:57). Als erstes Opfer dieser Tempohatz fiel der Wien- und Frankfurt-Sieger Sisay Lemma (ETH) zurück. Er musste dem Raubbau seiner Kräfte Tribut zollen, verlor bis ins Ziel noch 6 1/2 Minuten auf die Spitze und wurde in 2:10:45 Siebter. Für eine solche Zeit hätte er die ersten 10 km auch in 31 Minuten anlaufen können. Lemma sollte fast erwartungsgemäß mit dieser Erfahrung nicht allein bleiben.

2016London-284Nach dem Halbmarathon fiel zunächst Kipsang und dann auch Bekele zurück. Vorne sind Kipchoge, Kipketer und Biwott.  (c). Sean Hartnett

Die Führungsgruppe ließ weiter im Tempo leicht nach, 14:54 brauchte man bis 20 km (58:11), lag aber beim Halbmarathon in 1:01:24 noch immer 4 Sekunden unter einem Split zum Weltrekord. So schnell hatte noch nie ein Läufer in einem Marathon die Halbdistanz bewältigt. Als man nun wieder etwas schneller wurde, fiel die Spitzengruppe auseinander. Weltrekordler Dennis Kimetto war schon beim Halbmarathon mit Magenproblemen leicht zurück gefallen, es folgten Weltmeister Ghirmay Ghebreslassie (ERI) sowie Ex-Weltrekordler und zweifacher London-Sieger Wilson Kipsang (KEN). Bei 25 km nach 1:12:39 lag Tempomacher Kipketer mit dem Trio Kenenisa Bekele (ETH), Eliud Kipchoge und Stanley Biwott (KEN) vorne. Nachdem bei 28 km Kipketer seine Dienste quittierte, fiel kurz danach Bekele zurück, um aber kurz darauf noch einmal zum Führungsduo aufzuschließen.

2016London-326Kurzfristig konnte Bekele noch einmal zu Kipchoge und Biwott aufschließen.  (c) Sean Hartnett

Eine solche Leistung eines der Superstars der Laufszene war nicht unbedingt erwartet worden, da Bekele nach einer langwierigen Verletzungsserie in London seit dem Dubai Marathon im Januar 2015 seinen ersten Wettkampf bestritt und nur eine sehr kurz Vorbereitung auf London erfolgen konnte. Bekele mußte noch vor der 30 km Marke Kipchoge und Biwott ziehen lassen, die 1:27:13 für 30 km benötigten, bei 30 km lag er schon 12 Sekunden zurück. Nach dem Rennen beklagte sich der Äthiopier, dass er mehrfach von den Tempomachern bei der Aufnahme von Trinkflaschen behindert wurde und diese verpasste.

Die Durchgangszeit bei 30 km bedeuten neuen Weltrekord, wobei pikanterweise der neue Weltrekord vom Dubai Marathon im Januar 2016 von 1:27:20 noch auf seine Anerkennung wartet.  Auf dem kommenden 5 km Abschnitt lief das Führungsduo „nur“ 14:53 und verspielte in der Nachschau in diesem wenig attraktiven Teilstück den Weltrekord. Die 20 Meilen, von dort sind es sehr genau 10 km bis ins Ziel, schaffte man in 1:33:39 und hätte noch 29:18 Zeit zum Weltrekord gehabt. Eine solche Zeit über 10 km hätte man sicher realisieren können, aber neben zunehmender Erschöpfung war es sicher auch der Wind, der das Unternehmen Weltrekord scheitern ließ. Bei 34 km lagen Kipchoge und Biwott zum ersten Mal über einem Kurs zum Weltrekord. Bekele war hinter den Beiden ganz allein und quälte sich in schwachen 15:53 nach 35 km.

2016London-430Biwott und Kipchoge hatten sich abgesetzt und kämpfen um den Sieg.  (c) S. Harnett

Vorne liefen Kipchoge und Biwott einträchtig nebeneinander her und verloren mit km-Splits um die 3 Minuten etwas an Zeit auf den Weltrekord. Nach 39 km fiel dann die Entscheidung. Kipchoge erhöhte das Tempo, die letzten drei km-Abschnitte legte er in jeweils 2:52 zurück und Biwott verlor schnell an Boden. Leider hatte er zuvor wichtige Sekunden verloren, so dass auch ein schnelles Finale in 6:17 von der 40 km Marke (1:56:49) bis ins Ziel nicht mehr reichte an Kimettos globale Rekordmarke heranzukommen. Bei zunächst 2:03:04, etwas später dann bei 2:03:05 blieben die Uhren für ihn stehen, die zweitbeste Leistung über die Marathondistanz aller Zeiten. Um ganze 8 Sekunden verpasste der sicherlich aktuell beste Marathonläufer die globale Rekordmarke. Bei einem Tempo von 2:52/km, das Kipchoge am Ende lief, sind das 46,5 Meter, etwa nur 1 Promille der gesamte Marathonstrecke. Das Mittel seiner fünf besten Zeiten senkte Kipchoge auf 2:04:01 ab und hat damit Wilson Kipsang (2:04:13) als schnellsten Läufer abgelöst.

london-mar-2016-kipchoge-finishEliud Kipchoge (KEN) gewann am Ende unangefochten den London Marathon 2016.  (c) H. Winter

Mit respektablem Abstand kam Biwott nach 2:03:51 ins Ziel. Damit lief auch er eine persönliche Bestzeit und verhalf so dem London Marathon sein Zehnermittel der besten auf einem Kurs erzielten Zeiten auf 2:04:34 abzusenken, womit sich London in diesem Ranking hinter Berlin (2:03:49) von Platz 5 auf Platz 2 katapultierte. Platz 3 im Rennen ging an Kenenisa Bekele in 2:06:36, der angesichts der Randbedingungen sehr zufrieden sein kann. Offensichtlich hatte er die Tempojagd gut überstanden und keine Beschwerden nach dem Rennen. Ob seine Leistung für eine Nomierung ins äthiopische Olympia-Team reichen wird, ist keinesfalls sicher. Vielleicht bewertet aber sein Verband seine gute Platzierung in einem Ausnahmelauf sowie sein Potential nach Aufholen des Trainingsrückstands bis Rio im August.london-mar-2016-bekele-finishKenenisa Bekele (ETH) konnte auf Platz 3 in 2:06:36 (genau 3 Minutenschnitt/km) überzeugen. (c) H. Winter

In jedem Fall könnte nach Rio im August 2016 sich das Trio im kommenden Jahr an gleicher Stelle wiedertreffen, um dann mit der Erfahrung des Laufs vom Sonntag nochmals einen Angriff in Richtung Weltrekord zu unternehmen. Der scheint nämlich seit London 2016 nicht notwendigerweise weiter an Berlin gekoppelt zu sein. Die sehr unterschiedliche renntaktische Gestaltung des Weltrekord-Laufs von Dennis Kimetto in Berlin 2014 und des Lauf am Sonntag ist in der Grafik der projizierten Endzeiten als Funktion der Streckenlänge ersichtlich. Die beste Renngestaltung dürfte vermutlich zwischen den beiden Läufen von 2014 und 2016 liegen.london-mar-2016-graph-proj

Der amtierende Weltmeister Ghirmay Ghebreslassie wurde in 2:07:46 Vierter mit sehr asymmetrischen Hälften: 1:01:25 zu 1:06:21, ein wenig beeindruckender positiver Split. Wilson Kipsang, vielleicht auch durch seinen Sturz bei 10 km beeinträchtigt, lieferte diesmal sein schwächstes Ergebnis in London ab und wurde Fünfter in 2:07:52. Dennis Kimetto fühlte sich vor dem Rennen in der Verfassung bei seinem Weltrekord, im Rennen war davon aber nach Magenproblemen nur wenig zu spüren. Nach 1:01:30 für die erste Hälfte schlich der Weltrekordler in 1:10:14 für den zweiten Part als 9. ins Ziel und wurde dabei auch noch von dem jungen Briten Callum Hawkins passiert, der nach 1:05:27 beim Halbmarathon mit 2:10:52 im Ziel zwei perfekt gleichmäßige Hälften erreichte. Für Dennis wird es nun langsam kritisch, denn nach seinen Fabelzeiten 2014 mit Kursrekorden in Chicago (2:03:45) und dem Weltrekord in Berlin (2:02:57) war der Lauf in London nach seinen Aufgaben bei der WM in Beijing im August 2015 und in Fukuoka 215 keine Offenbarung. Sein vermeintlicher Nachfolger Kipchoge läuft derzeit in einer anderen Liga.

Von deutscher Seite – eine Liveübertragung im TV aus London war erstmals seit vielen Jahren in Deutschland nicht zu sehen – war der Start vom neuen deutschen Rekordler Arne Gabius von Interesse. Um es kurz zu machen, das Unternehmen an der Themse ging für ihn gründlich daneben. Nachdem bereits mit Hinweis auf die Konzentration auf den London Marathon die 10 km beim Paderborner Osterlauf und der Halbmarathon in Berlin suboptimal liefen, war er in London noch erfolgloser. In der Gruppe auf 2:08 Stunden laufend, hatte er nach 13 km bereits Seitenstechen und kam nicht mehr ins Rennen. Bei der Halbmarathon-Marke, die befindet sich unweit des Athletenhotels stieg er aus, der Traum von einer weiteren Verbesserung seiner Marathon-Leistung im Konzert mit den Großen der Szene ging gründlich daneben. Es kann für ihn die Devise nur lauten, aus den Erfahrungen zu lernen und mit dem Aufbau für Rio zu beginnen.

london-mar-2016-women-group-after25kmNach dem Ausstieg der Tempomacherinnen bei 25 km wurde an der Spitze im Frauenrennen taktiert.  (c) H. Winter

Das Rennen der Frauen, das in diesem Jahr bereits um 9:15 Uhr –  45 Minuten vor den Männern – gestartet wurde, verlief letztlich ähnlich enttäuschend wie im letzten Jahr. Lauflegende Paula Radcilffe musste als Kommentatorin bei der BBC mitansehen, wie ihre Erbinnen auch nicht in Ansätzen in die Regionen ihrer Fabelzeiten kamen. Dabei hatte es im ersten Teil recht vielversprechend ausgesehen. Geführt von einer als Tempomacherin großartig agierenden Vize-Weltmeisterin Helah Kiprop (KEN) war man schnell auf Kurs zu einer Zeit von unter 2:20 Stunden und lief vor 10 km bereits in das Regime von 2:17 Stunden hinein. Doch in Duplizität der Ereignisse vom letzten Jahr war das nur ein Strohfeuer und das Tempo sackte ab. Die Tempomacherinnen liefen weit vor der Elite, die selbst einer reduzierten Fahrt nicht folgen wollen,

Als dann bei 25 km die Tempomacherinnen von einem Helfer aus dem Rennen geholt wurden (ein klarer Regelverstoß), war das Rennen schon auf eine Zeit von 2:22 Stunden abgesackt, d.h. 25 km nach 1:24:13. Ohne Tempomacherinnen agierte die Spitze noch passiver und bei 35 km in 1:59:25 lag man fast auf Kurs zu einer Zeit von 2:24 Stunden; für ein solches Weltklassefeld war das in der Tat enttäuschend. Zuvor hatte sich an einer der schlecht organisierten Getränkestationen eine wichtige Szene abgespielt, die die Chancen der Mitfavoritinnen Mary Keitany (KEN) und Aselefech Mergia (ETH) stark reduzierten. Beide waren zusammen mit der Kenianerin Jemima Sumgong in einen Sturz verwickelt, von dem sich nur Sumgong mit einer Blessur an der Stirn schnell wieder aufraffen konnte, um die enteilten Konkurrentinnen einzuholen.

london-mar-2016-tufa-sumgong-finalTigist Tufa und Jemima Sumgong kämpften bei den Frauen am Ende um den Sieg.  (c) H. Winter

Dies gelang ihr ausgesprochen schnell. Dann zog das Tempo an und Sumgong, die Vorjahressiegerin Tigist Tufa (ETH) sowie ihre Landsfrau Mare Dibaba setzten sich ab. Bald darauf wurde aus dieser Konstellation ein Zweikampf zwischen Sumgong und Tufa, den die Kenianerin mit einer beispiellosen Energieleistung am Ende in 2:22:58 für sich entscheiden konnte. Kurz dahinter wurde Tufa in 2:23:03 Zweite. Dahinter brach Mare Dibaba noch ein, so dass eine nicht optimal vorbereitete Florence Kiplagat (KEN) in 2:23:39 Dritte wurde. Die schwächelnden Afrikanerinnen holte Volha Mazuronak (BLR) auf Platz 4 in 2:23:54 noch weitgehend ein. Dabei lief die Weißrussin die erste Hälfte in 1:13:19, den zweiten Part aber in 1:10:35 und war mit 7:07 von der 40 km Marke ins Ziel (Sumgong 7:17) die Schnellste im Frauenfeld; bleibt zu hoffen, dass nicht auch diese Leistung aus dem osteuropäischen Umfeld annuliert werden muss. Aselefech Mergia blieb nur Platz 5 in 2:23:57, Mare Diba fiel auch Platz 6 in 2:24:09 zurück. Für Pricah Jeptoo und Mary Keitany blieben nur die Plätze 8 und 9.

Fazit: London dürfte sich nun endgültig als das Non-plus-ultra der globalen Marathonszene etabliert haben. In den Teilnehmerzahlen, der medialen Beachtung sowie Umsetzung und nun auch im leistungssportlichen Segment kann keine andere Veranstaltung den Briten noch das Wasser reichen. Und während den US-Partnern in der vermeintlichen Eliteliga des Marathonlaufs, den World Marathon Majors (WMM), in tempomacherfreien Rennen der Abstieg in die sportliche Zweitklassigkeit droht, glänzt man an der Themse mit Hochleistungssport von historischer Dimension. Während man bei den Frauen in London schon lange eine kaum noch zu erreichende Weltrekordmarke besitzt, die soeben 13. Geburtstag feierte (Paula Radcliffe 2:15:25, 2003), hat man nun auch bei den Männer gewaltig aufgeholt und zur Weltspitze aufgeschlossen. Auch wenn der Weltrekord den Berlinern (noch einmal) geblieben ist, die Perspektiven der britischen Hauptstadt in Sachen Marathon sind glänzend. Der Akzeptanz des Laufsports in der Öffentlichkeit können solche Entwicklungen sicher nicht schaden.

london-mar-2016-jacke-kipchogeDiese Jacke, gestiftet von „RUNNING – Das Laufmagazin“, hat Eliud Kipchoge nach seinem Sieg in London signiert und wird im Rahmen der „Nacht im Grünauer Forst – Run For Kenya“ am 28. Mai 2016 verlost werden.  (c) H. Winter

  Ergebnisse Marathon der Männer:
1. Kipchoge, Eliud (KEN) 01:01:24 02:03:05
2. Biwott, Stanley (KEN) 01:01:24 02:03:51
3. Bekele, Kenenisa (ETH) 01:01:24 02:06:36
4. Ghebreslassie, Ghirmay (ERI) 01:01:25 02:07:46
5. Kipsang, Wilson (KEN) 01:01:25 02:07:52
6. Regassa, Tilahun (ETH) 01:01:24 02:09:47
7. Lemma, Sisay (ETH) 01:03:29 02:10:45
8. Hawkins, Callum (GBR) 01:05:27 02:10:52
9. Kimetto, Dennis (KEN) 01:01:30 02:11:44
10. Kibrom, Ghebre (ERI) 01:04:46 02:11:56
11. Sato, Yuki (JPN) 01:04:46 02:12:14
12. Tewelde, Tsegai (GBR) 01:04:46 02:12:23
13. Shafar, Vitaliy (UKR) 01:05:20 02:12:36
14. Hawkins, Derek (GBR) 01:06:27 02:12:57
15. Lebid, Serhiy (UKR) 01:05:22 02:14:07
16. Thompson, Chris (GBR) 01:05:37 02:15:05
 Ergebnisse Marathon der Frauen:
1. Sumgong, Jemima (KEN) 01:10:45 02:22:58
2. Tufa, Tigist (ETH) 01:10:45 02:23:03
3. Kiplagat, Florence (KEN) 01:10:45 02:23:39
4. Mazuronak, Volha (BLR) 01:13:19 02:23:54
5. Mergia, Aselefech (ETH) 01:10:45 02:23:57
6. Dibaba, Mare (ETH) 01:10:45 02:24:09
7. Tadese, Feyse (ETH) 01:10:45 02:25:03
8. Jeptoo, Priscah (KEN) 01:12:06 02:27:27
9. Keitany, Mary (KEN) 01:10:45 02:28:30
10. Augusto, Jessica (POR) 01:14:38 02:28:53
11. Kowalska, Katarzyna (POL) 01:13:54 02:29:47
12. Hall, Sara (USA) 01:14:22 02:30:06
Inoffizielle Splits der Männerelite:
distance  split last km last 5 km projection
1 km 2:46 2:46  1:56:44
1 mi 4:30 4:30  1:57:59
2 km 5:39 2:53  1:59:12
3 km 8:34 2:55 2:00:29
2 mi 9:13 4:43 2:00:49
4 km 11:31 2:57 2:01:29
3 mi 13:48 4:35 2:00:36
5 km 14:17 2:46 14:17 2:00:32
6 km 17:09 2:52 2:00:36
4 mi 18:24 4:36 2:00:36
7 km 19:59 2:50 2:00:27
8 km 22:50 2:51  2:00:30
5 mi 22:59 4:35 2:00:31
9 km 25:41 2:53 2:00:25
6 mi 27:36 4:37 2:00:36
10 km 28:37 2:56  14:20 2:00:45
11 km  31:32 2:55 2:00:58
7 mi  32:20 4:44 2:01:06
12 km 34:26 2:54 2:01:05
8 mi 37:00  4:40  2:01:15
13 km 37:21 2:55 2:01:14
14 km 40:20 2:59 2:01:34
9 mi 41:44 4:44 2:01:35
15 km 43:17 2:57 14:40 2:01:45
16 km  46:15 2:58 2:01:45
10 mi 46:34 4:50  2:02:06
17 km 49:14 2:59 2:02:12
11 mi 51:17 4:43 2:02:15
18 km  52:10 2:56 2:02:17
19 km 55:07 2:57 2:02:25
12 mi 56:04 2:54  2:02:30
20 km 58:11  3:03 14:54  2:02:45
13 mi 1:00:52 4:48  2:02:45
21 km 1:01:06 2:55 2:02:46
HM 1:01:23  2:02:46
22 km 1:04:08 3:02 2:03:00
14 mi 1:05:40 4:48 2:02:59
23 km 1:06:56  2:48 2:02:48
24 km 1:09:48 2:52 2:02:48
15 mi  1:10:12 4:32  2:02:44
25 km 1:12:40 2:53 14:29 2:02:39
16 mi 1:14:48 4:35 2:02:34
26 km 1:15:34 2:51 2:02:34
27 km 1:18:25 2:54 2:02:33
17 mi  1:19:30 4:42  2:02:37
28 km  1:21:22 2:57  2:02:37
18 mi 1:24:13  4:43 2:02:40
29 km 1:24:18 2:55  2:02:39
30 km  1:27:14  2:56  14:34  2:02:42
19 mi 1:28:57 2:55 2:02:43
31 km 1:30:09 2:55  2:02:42
32 km 1:33:05 2:56  2:02:44
20 mi 1:33:39  4:41  2:02:46
33 km  1:36:07  3:02 2:02:54
21 mi  1:38:31 4:52  2:03:00
34 km  1:39:08  3:01  2:03:02
35 km  1:42:07  2:59  14:53 2:03:07
22 mi  1:43:26 4:55 2:03:16
36 km  1:45:06  2:59  2:03:11
37 km 1:48:09  3:01  2:03:18
23 mi  1:48:06  4:50  2:03:17
38 km  1:50:01  2:52 2:03:16
24 mi 1:52:51  4:42 2:03:17
39 km  1:53:57  2:56  2:03:17
40 km  1:56:49  2:52  14:41  2:03:13
25 mi  1:57:30  4:39  2:03:12
41 km 1:59:39 2:52 2:03:09
26 mi  2:02:04*  4:35  2:03:07
42 km  2:03:31*  2:52  2:03:06
Marathon  2:03:05  6:17
Inoffizielle Splits der Frauenelite:
distance  split last km/mi last 5 km projection
1 km 3:21 3:21  2:21:21
1 mi  5:25 5:25 2:22:01
2 km 6:50  3:29 2:24:10
3 km 10:09 3:19  2:22:46
2 mi 10:59 5:34 2:23:59
4 km 13:25  3:16  2:21:32
3 mi 16:03  5:04  2:20:26
5 km 16:33  3:08 16:33  2:19:40
6 km 19:41  3:08 2:18:25
4 mi  21:06  5:03 2:18:18
7 km 22:54  3:13  2:18:02
8 km  26:07  3:13  2:17:45
5 mi  26:17  5:11  2:17:49
9 km  29:23  3:16  2:17:46
6 mi  31:35  5:18 2:18:01
10 km 32:42  3:19  16:09 2:17:59
11 km  36:14  3:32  2:18:59
7mi  37:02  5:27  2:18:43
12 km  39:28  3:14  2:18:46
8 mi 42:36  5:34  2:19:37
13 km  43:02  3:34  2:19:41
14 km  46:34  3:32 2:20:21
9 mi  48:12  5:36 2:20:25
15 km  50:06  3:32  17:24  2:20:56
16 km  53:27 3:21 2:20:57
10mi  53:50  5:38  2:21:09
17 km  56:49  3:22  2:21:01
11 mi  59:14 5:24  2:21:11
18 km 1:00:14  3:25 2:21:12
19 km 1:03:33 3:19  2:21:08
12 mi  1:04:42  5:28 2:21:22
20 km  1:07:02 3:29  16:56 2:21:25
13 mi  1:10:07 5:25  2:21:25
21 km  1:10:24  3:13  2:21:27
HM  1:10:44  2:21:28
22 km  1:13:51  3:27 2:21:38
14 mi  1:15:49  5:42 2:21:59
23 km  1:17:24  3:33  2:22:00
24 km 1:20:49  3:25 2:22:00
15 mi 1:21:16  5:27  2:22:03
25 km 1:24:13  3:24  17:11  2:22:08
16 mi  1:26:48  5:32 2:22:13
26 km  1:27:39  3:26  2:22:15
27 km  1:31:01  3:22  2:22:14
17 mi  1:32:17  5:29  2:20:20
28 km  1:34:30 3:29 2:22:24
18 mi  1:37:56  5:39  2:22:39
29 km  1:38:02  3:32  2:22:38
30 km  1:41:39  3:37  17:26  2:22:58
19 mi  1:43:44 5:48 2:23:09
31 km  1:45:40  3:35 2:23:14
32 km 1:48:41  3:27 2:23:19
20mi 1:49:22  5:38 2:23:22
33 km  1:52:16  3:35  2:23:33
21 mi  1:55:16  5:54  2:23:55
34 km  1:55:54  3:38  2:23:50
35 km  1:59:25  3:31  17:46  2:23:58
22 mi  2:00:44  5:28  2:23:53
36 km  2:02:40  3:15 2:23:47
37 km  2:06:02  3:22 2:23:44
23 mi 2:05:55 5:11 2:23:32
38 km  2:09:11  3:09  2:23:27
24 mi 2:11:03  5:08 2:23:10
39 km  2:12:25  3:14 2:23:16
40 km 2:15:41  3:16 16:16 2:23:08
25 mi  2:16:27  5:24 2:23:06
41 km 2:19:00  3:19  2:23:03
26mi  2:21:49  5:22  2:23:01
42 km  2:22:19*  3:19  2:22:59
Marathon  2:22:58  7:17
Die schnellsten Marathonläufe der Männer:
1. Dennis Kimetto KEN 2:02:57 Berlin 2014
2. Eliud Kipchoge KEN 2:03:05 London 2016
3. Emmanuel Mutai KEN 2:03:13 Berlin 2014
4. Wilson Kipsang KEN 2:03:23 Berlin 2013
5. Patrick Makau KEN 2:03:38 Berlin 2011
6. Wilson Kipsang KEN 2:03:42 Frankfurt 2011
7. Dennis Kimetto KEN 2:03:45 Chicago 2013
8. Stanley Biwott KEN 2:03:51 London 2016
9. Emmanuel Mutai KEN 2:03:52 Chicago 2013
10. Haile Gebrselassie ETH 2:03:59 Berlin 2008
Mittel der zehn schnellsten Zeiten
(Marathon der Männer):
1. Berlin 2:03:49
2. London 2:04:34
3. Chicago 2:04:40
4. Dubai 2:04:40
5. Rotterdam 2:04:52
6. Boston* 2:05:39
7. Frankfurt 2:05:40
8. Paris 2:05:57
9. Amsterdam 2:06:00
10. Seoul (Frühjahr) 2:06:05