36. Los Angeles Marathon (presented by ASICS) am 7. November 2021: John Korir auf den Spuren seines Bruders

John Korir (KEN) gewann die 36. Auflage des Los Angeles Marathon (LAM) in 2:12:48 und schaffte ein Kuriosum, denn bereits in den Jahren 2009 und 2010 hatte sein älterer Bruder und Boston Marathon-Sieger von 2012 Wesley Korir diesen Lauf gewonnen. Der Lauf war eigentlich für den 21. März 2021 vorgesehnen, nachdem er am 8. März 2020 eine der letzten Großveranstaltungen war, die vor dem totalen Shutdown der großen Marathonläufe an allen Ecken des Globus noch regulär über die Bühne ging.

Der modifizierte Kurs des Los Angeles Marathon, der erstmals bei der 36. Auflage gelaufen wurde. (c) LAM

Durch eine maßgebliche Veränderung im Streckenverlauf wurde der Kurs nun Regel konform. Aus dem „Stadium-to-Sea“ wurde ein „Stadium-to-Stars“-Kurs. Endete die alte Strecke nach dem Start vor dem Stadion der Los Angles Dodgers Baseballer am Pier von Santa Monica unweit der legendären Venice Beach, so wurde vor allem der letzte Teil des Kurses verlegt und endete nun in der Innenstadt auf der Avenue of the Stars.

John Korir (2.v.r.) gewann die 36. Ausgabe des Los Angeles Marathon. (c) LAM

Bereits im letzten Jahr hätte Korir das Rennen fast gewonnen, wurde aber noch kurz vor dem Ziel abgefangen. Diesmal löste er sich früh von den Mitstreitern aus einem sehr überschaubaren Elitefeld und siegte in 2:12:48 hoch überlegen vor seinem Landsmann Edwin Kimutai (KEN) in 2:18:02 und Amanuel Mesel (ETH) in 2:18:19. Dazu der Sieger: “It was the greatest moment in my career and has given me more impetus to work harder. It was good to keep the family name on the winners list of Los Angeles that has been dominated by my brother. With the help of good training and coaching, I will do great things.” Wie zu erfahren war, will er Mitte Januar 2022 in Houston einen Halbmarathon laufen.

Das Rennen in dem in Sachen Elite noch schwächer besetzen Frauenfeld gewann Natasha Cockram (USA) in 2:33:17 vor Antonina Kwambai (KEN) in 2:37:36, die in diesem Jahr bereits bei Marathonläufen in Siena (2:24:20 Platz 5) und Paris (2:27:25 Platz 7) am Start war.

 Ergebnisse Marathon der Frauen:
1. NATASHA COCKRAM USA

2:33:17

2. ANTONINA KWAMBAI KEN

2:37:36

3. NINA ZARINA USA

2:37:37

4. KAYLA GRAHN USA

2:48:27

 Ergebnisse Marathon der Männer
1. JOHN KORIR KEN

2:12:48

2. EDWIN KIMUTAI KEN

2:18:02

3. AMANUEL MESEL
ETH

2:18:19

4. BIJAN MAZAHERI USA

2:21:43