FNB Durban 10K CitySurfRun am 13. Oktober 2019: Sheila Chepkirui läuft Streckenrekord

durban-fnb-10k-logoStephen Mokoka (RSA) und Sheila Chepkirui (KEN) gewannen den FNB Durban 10K CitySurfRun am letzten Sonntag (13. Oktober) in der südafrikanischen Küstenstadt. Mokoka, der im letzten Jahr an gleicher Stelle in 28:18 Sechster wurde und vor einer Woche bei der WM in Doha den Marathon als Fünfter beendete, siegte diesmal in fast gleicher Zeit von 28:12, während Chepkirui mit 30:55 den Streckenrekord um 4 Sekunden verbessern konnte. Diese Zeit ist die schnellste auf afrikanischem Boden über 10 km gelaufene Zeit. Die 28-jährige Kenianerin war mit ihrer Jahres-Weltbestleistung von 29:57 vom 10 km-Lauf in Prag schon im Vorfeld die erklärte Favoritin, die sich zusammen  mit ihren beiden Landsfrauen Evaline Chirchir (KEN) und Beatrice Mutai (KEN) sofort an die Spitze des Frauenfeldes setzten. Nur Tadu Nare (ETH) konnte bis 3 km das Tempo mitgehen.

Bei 5 km in 15:26 hatte das Trio bereits einen Vorsprung von fast einer halben Minute auf die erste Verfolgerin Nare und in dieser Konstallation ging es am Ende auf die Zielgerade. Den Spurt gewann in 30:55 Chepkirui vor Chrichir in 30:57 und Mutai in 31:01. Das war auch in der Leistungsbreite ein beachtliches Resultat. Dazu die Siegerin: “I am really happy with my performance, especially the fast time, as this is my first road race in South Africa. I usually stay at the back in the beginning and then make my move closer to the race finish.”

Stephen Mokoka gewann die FNB Durban 10K. (c) Livestream/Screenshot

Im Rennen der Männer war es Stephen Kissa (UGA), der für das Tempo im ersten Teil verantwortlich zeigte. Im letzten Jahr landete er auch Platz 4 in 27:47, diesmal war er am Ende besser platziert, doch mit einer deutlich langsameren Zeit. Dies deutete sich schon nach 5 km an, die eine 20-köpfige Spitzengruppe in 14:21 zurücklegte. Dann brach die Gruppe durch einen Zwischenspurt von Precious Mashele (RSA) auseinander, wonach sich ein Führungstrio aus Mokoka, Kissa und Kevin Kibet (UGA) bildete. Im Finale war Mokoka, der erst vor Wochenfrist (!) in 2:11:09 bei der WM in Doha Platz 5 belegte, in 28:12 vorne – das war fast eine Minute langsamer als Joshua Cheptegei im letzten Jahr – , dann folgten Kissa in 28:16 und Kibet in 28:18.  Danach blieben insgesamt 15 Läufer unter einer Zeit von 29 Minuten. Bei guten äußeren Bedingungen erreichten in der Stadt des „Comrades Marathon“ über 5000 Finisher das Ziel.

 Ergebnisse 10 km der Männer:
1. Stephen Mokoka RSA 14:26 28:12
2. Stephen Kissa UGA 14:24 28:16
3. Kevin Kibet UGA 14:23 28:18
4. Precious Machele RSA 14:26 28:26
5. Bekele Agunafr RSA 14:21 28:31
6. Mbuleli Mathanga RSA 14:22 28:35
7. Collen Malaudzi RSA 14:24 28:39
8. Vincent Kibet KEN 14:23 28:40
9. Reuben Mosip KEN 14:21 28:42
10. Wilfred Kimitei KEN 14:24 28:45
 Ergebnisse 10 km der Frauen:
1. Sheila Chepkirui KEN 15:26 30:55
2. Evaline Chirchir KEN 15:27 30:57
3. Beatrice Mutai KEN 15:28 31:01
4. Tadu Nare UGA 15:53 32:34
5. Glenrose Xaba RSA 16:13 32:45
6. Stella Chesang KEN 16:15 32:58