46. BMW Berlin Marathon am 29. September 2019: „König Kenenisa“ meldet sich mit Fabelzeit von 2:01:41 zurück

berlin-mar-2019-logoMit einem sensationellen Comeback gewann die äthiopische Lauflegende Kenenisa Bekele (ETH) den 46. BMW BERLIN-MARATHON in grandiosen 2:01:41. Damit verfehlte er den vermeintlichen Fabel-WR von 2:01:39 durch Eliud Kipchoge aus dem Vorjahr denkbar knapp um nur 2 Sekunden. Noch eindrucksvoller erscheint die Leistung des Äthiopiers durch die Tatsache, dass im Vorfeld auch nicht in Ansätzen von einer Weltrekord-Jagd die Rede war. Das weit weniger spektakuläre Rennen der Frauen gewann Ashete Bekere (ETH) in 2:20:14.

Start zum 46. Berlin Marathon pünktlich um 9:15:00 Uhr. (c) Livestream/Screeshot

Das Rennen der Männer

Entgegen den Planungen im Vorfeld mit einer Zeit um 2:03 Stunden legte die Spitzengruppe mit drei Tempomacher von Beginn an flott los und befand sich mit ersten km-Splits von 2:49, 2:56 und 2:54 auf Kurs zu einer Zeit um 2 Stunden. Bei 5 km in 14:24 (Projektion 2:01:32) lagen fünf Äthiopier Kenenisa Bekele, der Tokyo Marathon Gewinner 2019 Birhanu Legese (ETH), Getaye Gelaw (ETH), Leul Gebrselassie (ETH) und Sisay Lemma (ETH) zusammen mit Jonathan Korir (KEN) an der Spitze, mit 20 Sekunden Abstand folgte eine achtköpfige Verfolgergruppe mit Felix Kandie (KEN). Gelaw fiel aus der Kopfgruppe heraus, man passierte 10 km nach 28:52 und 15 km nach 43:29 und war damit flotter unterwegs als Kipchoge im letzten Jahr an gleicher Stelle bei seinem Fabel-Weltrekord,  wo er 29:01 sowie 43:38 benötigte.

Über 57:56 bei 20 km erreichte man die Halbmarathon-Marke mit 1:01:05 in der gleichen Zeit wie Kipchoge im letzten Jahr. Schon bald darauf fiel Gebrselassie zurück und ein Quartett erreichte vorne die 25 km 1:12:30, wo sich der letzte Tempmacher verabschiedete. Gegenüber Kipchoge hatte man etwas an Boden verloren und lag 5 Sekunden beim 25 km-Split zurück. Nach dem Wilden Eber bei 28,5 km bahnte sich bald darauf eine Vorentscheidung an, die weitgehend Birhanu Legese initierte. Einem flotten Kilometer von 2:48 Minuten zur 30 km Marke (1:26:53) konnte nur Lemma folgen, Bekele hatte leichte muskuläre Probleme und lag nach 30 km 2 Sekunden hinter dem Führungsduo.

Birhanu Legese (links) und Sisay Lemma hatten sich kurz vor 30 km von Bekele absetzen können. (c) S. Hartnett

Dieser Rückstand wuchs auf dem Hohenzollerndamm schnell an, nach 31 km in 1:29:42 lag Bekele schon 8 Sekunden zurück. Zu diesem Zeitpunkt beorderte man ein Uhrenfahrzeug zwischen die zwei Läufer an der Spitze und Bekele, der nun die Läufer und vor allem die Zeitinformationen auf dem Führungsfahrzeug nicht mehr sehen konnte. Dies hatte Konsequenzen und kostete sicher am Ende zu einem hohen Maße den Weltrekord. Doch auf dem Weg nach 35 km an der Kaiser-Wilhelms-Gedächtniskirche war an einen Rekord – vor allem durch Bekele – gar nicht mehr zu denken. Auf dem Kurfürstendamm verlor zunächst Lemma den Anschluss und Legese passierte die Matten bei 35 m nach 1:41:02, Bekele hatte sich wieder gefangen und folgte mit Lemma 13 Sekunden später.

Kurz nach 37 km hatte Bekele seinen Landsmann und NN-Stallgefährten Legese wieder eingeholt. (c) S. Hartnett

Legese hatte die letzten 5 km in grandiosen 14:09 zurückgelegt, hatte dabei aber etwas überzogen und Bekele begann nun seine Jagd auf den Spitzenreiter. Nach gut 37 km holte Bekele Legese ein und zog sofort eindrucksvoll vorbei. Schon bei 38 km in 1:49:47 lag Legese 7 Sekunden zurück, der Kampf um den Sieg war so gut wie entschieden, doch nun kam durch den gewaltigen Zwischenspurt Bekeles der Weltrekord Kipchoges in erreichbare Nähe. Bei 40 km in 1:55:27 hatte Bekele einen Vorsprung von 2 Sekunden auf Kipchoges Durchgangszeit im letzten Jahr. Auf dem Teilstück von 41 km nach 42 km ging dann aber der Rekord dann verloren.

Kurz nach 40 km behinderte ein Freizeitsportler den führenden Bekele, dies geschah auch desöfteren durch die begleitenden Radfahrer, die hier viel zu spät einschritten. (c) H. Winter

Denn während Bekele diesen Part in 2:50 Minuten herunterjagte, war Kipchoge 2018 hier 4 Sekunden flotter. Den Schlusspart liefen Bekele und Kipchoge mit 33 Sekunden gleichschnell, so dass am Ende Bekele in 2:01:41 den Weltrekord von Kipchoge um ganze 2 Sekunden verfehlte. Mit dieser sensationellen Leistung verblüffte er alle diejenigen, die den Superstar der Laufszene mit den Multi-WM- und Olympia-Siegen schon abgeschrieben und/oder die Leistung von Kipchoge als in den kommenden Jahren als unerreichbar eingestuft hatten.

Diesbezüglich hatten augenscheinlich fast alle falsch gelegen, und – mit einem Seitenhieb auf das sportlich unsinnige „INEOS 1:59“-Projekt im Wiener Prater mit Eliud Kipchoge – scheinen auch in der Regel konformen Version die 2 Stunden vielleicht schon zeitiger einen „Bannister des Marathon“ sehen, als man vor Bekeles Wiedergeburt annehmen konnte. Kein Zweifel: Kenenisa ist back! Mit den fast unbegrenzten Ressourcen des London Marathon könnte es im April einen Showdown der Giganten der Szene geben.

Kenenisa Bekele gewinnt den 46. Berlin Marathon. Zum Vergleich ist die Position von Kipchoge zum gleichen Zeitpunkt bei seinem Weltrekord eingeblendet. (c) H. Winter

Im Schatten der Ausnahmeleistung von Bekele gab es weitere beachtliche Leistungen. Birhanu Legese musste seinem Zwischenspurt etwa Tribut zollen, lief aber mit 2:02:48 gleichfalls eine großartige Zeit und avancierte damit zum drittbesten Marathonläufer aller Zeiten. Und auch Sisay Lemma lief in 2:03:36 als Dritter eine beachtliche Bestzeit, im All-Time-Ranking ist das Platz 10. Damit gab es bei den Männern ein rein äthiopisches Podium, erst auf den Plätzen 4 und 5 folgten die Kenianer Jonathan Korir in 2:06:45 und Felix Kandie in 2:08:07.

Ein beherztes Rennen lief dahinter der Japaner Kenta Murayama (JPN), der über 29:30 bei 10 km die Hälfte in 1:02:21 zurücklegte und damit auf Kurs zu einer gewaltigen Steigerung der Landesrekords (2:05:50) war. Nach 30 km in 1:29:38 war sein Pulver aber verschossen und mit einem 5 km-Abschnitt von 16:34 von 35 km nach 40 km kam am Ende nur noch eine PB von 2:08:56 heraus. Das war für den japanischen Halbmarathon-Spezialisten Platz 9. Gut vier Minuten hatte er dabei für die zweite Hälfte länger benötigt. Zwei Plätze besser war sogar Guojian Dong (CHN) in 2:08:28, womit er den Landesrekord um nur 13 Sekunden verfehlte.

Am Ende blieben 10 Läufer unter 2:10 Stunden. Philipp Pflieger (GER) aus Regensburg lag beim Halbmarathon in 1:05:31 perfekt im Regime des Olympialimits von 2:11:30. Nach 30 km in 1:34:02 stoppte jedoch eine Muskelverletzung die Jagd nach der Norm, Pflieger kam ein weiteres Mal in Berlin nicht ins Ziel. Erwähnenswert bleibt die hohe Leistungsdichte im Vorderfeld mit 40 Läufern bis 2:15 Stunden, und das Zehnermittel der besten Zeiten auf einem Kurs beträgt bei den Männern in Berlin nun bei 2:02:54,5, das damit unter dem vorigen WR von Dennis Kimetto mit 2:02:57 liegt. Erst mit 2:03:51,6 folgt der London Marathon auf Platz 2.

Das Rennen der Frauen

Bei den Frauen waren die Dinge weniger spektakulär, eine Ausnahmezeit war nach der Absage von Vivian Cheruiyot kaum zu erwarten. Ferner war die Dreifach-Siegerin und Streckenrekordlerin in Berlin Gladys Cherono (KEN) nicht fit gut angereist, um ein weiteres Mal Glanzlichter zu setzen. Eine 11-köpfige Spitzengruppe erreichte die 5 km nach 16:52, die 10 km-Marke passierten 8 Läuferinnen in einem dichten Männerpulk nach 33:30 mit Kurs auf einer Endzeit um 2:21 Stunden. Vorne mit dabei war die Debütantin Melat Kejeta (GER) aus Kassel, die erst zu Jahresbeginn ihre deutsche Einbürgerung bekam und im Vorfeld eine flotte Zeit von 2:22 Stunden angekündigt hatte.

15 km wurden in 50:12 absolviert, danach reduzierte sich die Spitzengruppe auf das Quartett Helen Tola (ETH), Mare Dibaba (ETH), Ashete Bekere (ETH) und Sally Chepyego (KEN). Die Favoritin Gladys Cherono lag bei 20 km schon fast 20 Sekunden zurück und stieg später aus dem Rennen aus. Kurz hinter ihr war Kejeta nach wie vor schnell unterwegs. Über 1:06:41 bei 20 km erreichte die Spitze den Halbmarathon in 1:10:20, für Kejeta wurden 1:10:47 gestopppt. Und erwähnenswert bleibt hier auch der Split der 36-jährigen Sara Hall (USA) von 1:11:17, die mit zwei fast gleichen Hälften ihre PB am Ende um 4 Minuten steigerte.

Melat Kejeta lief ein eindrucksvolles Debüt und wurde Sechste. (c) Livestream/Screenshot

Über 1:39:52 bei 30 km blieb die Spitzengruppe bis 35 km in 1:56:36 zusammen, bis sich Asheta Bekere und Ex-Marathon-Weltmeisterin Mare Dibaba nach 40 km in 2:13:09 absetzen konnten. Den Zielsprint gewann Bekere souverän in 2:20:14 vor Dibaba in 2:20:21. Sally Chepyego wurde in 2:21:06 Dritte. Hinter Helen Tola in 2:21:36 belegte Sara Hall, Frau des ehemaligen US-Marathon-Stars Ryan Hall, in guten 2:22:16 Platz 5. Und dahinter folgte bereits in 2:23:57 Melat Kejeta in einem beachtlichen Debüt, womit sie gleich zur drittschnellsten deutschen Marathonläuferin aller Zeit avancierte. Beachtlich war auch die Steigerung von Stefanie Doll (GER) auf 2:35:33, während Anna Hahner (GER) in 2:36:34 auf Platz 23 noch nicht wieder an das alte Leistungsniveau anknüpfen konnte.

Eine Million Finisher

Noch bevor die Vierstundengrenze erreicht war, passierte nach 3:55:14 die Kanadierin Ali Crandall (CAN) aus Toronto als einmillionste(r) Finisher die Ziellinie seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 1974, wo gerade einmal 244 Unentwegte ins Ziel kamen. In diesem Jahr waren 46.983 Teilnehmer gestartet, von denen 44.065 in die Wertung kamen. Crandall bekam im übrigen als Anerkennung einen Freistart für das kommende Jahr sowie einen Satz Autoreifen von einem neuen Sponsor. Bleibt zu hoffen, dass die gute Frau auch ein Automobil besitzt.

Ergebnisse Marathon der Männer:
1. Kenenisa Bekele ETH 2:01:41
2. Birhanu Legese ETH 2:02:48
3. Sisay Lemma ETH 2:03:36
4. Jonathan Korir KEN 2:06:45
5. Felix Kandie KEN 2:08:07
6. Yohanes Gebregergish ERI 2:08:26
7. Guojian Dong CHN 2:08:28
8. Yegon, Bethwel KEN 2:08:35
9. Kenta Murayama JPN 2:08:56
10. Abel Kipchumba KEN 2:09:39
11. Yuichi Yasui JPN 2:10:26
12. Peter Herzog AUT 2:10:57
13. Yassine El Faathaoui ITA 2:11:08
14. Matt  Llano USA 2:11:14
15. David Nilsson SWE 2:11:50
  Die TOP20 im Marathon der Männer (Quelle IAAF) :
1. 2:01:39 Eliud KIPCHOGE  KEN Berlin 16.9.2018
2. 2:01:41 Kenenisa BEKELE  ETH Berlin 29.9.2019
3. 2:02:37 Eliud KIPCHOGE  KEN London 28.4.2019
4. 2:02:48 Birhanu LEGESE  ETH Berlin 29.9.2019
5. 2:02:55 Mosinet GEREMEW  ETH London 28.4.2019
6. 2:02:57 Dennis KIMETTO  KEN Berlin 28.4.2014
7. 2:03:03 Kenenisa BEKELE  ETH Berlin 25.9.2016
8. 2:03:05 Eliud KIPCHOGE  KEN London 24.4.2016
9. 2:03:13 Emmanuel MUTAI  KEN Berlin 28.9.2014
9. 2:03:13 Wilson Kipsang  KEN Berlin 25.9.2016
11. 2:03:16 Mule WASIHUN  ETH London 28.4.2019
12. 2:03:23 Wilson Kipsang  KEN Berlin 29.9.2013
13. 2:03:32 Eliud KIPCHOGE  KEN Berlin 24.9.2017
14. 2:03:34 Getaneh MOLLA  ETH Dubai 25.1.2019
15. 2:03:36 Sisay LEMMA  ETH Berlin 29.9.2019
16. 2:03:38 Patrick Makau  KEN Berlin 25.9.2011
17. 2:03:40 Herpasa NEGASA  ETH Dubai 25.1.2019
18. 2:03:42 Wilson Kipsang  KEN Frankfurt 30.10.2011
19. 2:03:45 Dennis KIMETTO  KEN Chicago 13.102013
20. 2:03:46 Guye  ADOLA  ETH Berlin 24.9.2017

Die detaillierten Splits der führenden Männer:

distance  split last km last 5 km projection
0,2 km 0:31 (2:34)
0,4 km 1:06 (2:45)
0,6 km 1:41 (2:49)
0,8 km 2:15 (2:48)
1 km 2:49 2:49 1:58:43
1,2 km 3:24 (2:50)
1,4 km 4:00 (2:51)
1,6 km 4:34 (2:52)
1,8 km 5:09 (2:52)
2 km 5:45  2:56  2:01:27
2,5 km 7:12 2:01:35
3 km 8:39 2:54 2:00:41
3,5 km 10:06 2:54 2:01:51
4 km 11:33 2:54 2:01:49
4,5 km 12:58 2:52 2:01:36
5 km 14:24  2:51 14:24 2:01:32
5,5 km 15:49 2:51 2:01:21
6 km 17:15  2:51 2:01:15
6,5 km 18:43 2:54 2:01:28
7 km 20:10 2:55 2:01:34
7,5 km 21:37 2:54 2:01:34
8 km 23:05 2:55 2:01:47
8,5 km 24:29 2:53 2:01:47
9 km 25:58 2:53 2:01:43
9,5 km 27:24 2:55 2:01:43
10 km 28:52  2:54  14:28 2:01:47
10,5 km 30:17 2:53 2:01:43
11 km 31:45 2:53 2:01:49
11,5 km 33:15 2:58 2:02:00
12 km 34:43 2:58  2:02:04
12,5 km 36:09 2:54 2:02:02
13 km 37:36 2:53  2:02:01
13,5 km 39:05 2:56 2:02:10
14 km 40:35 2:59 2:02:19
14,5 km 42:02 2:57 2:02:20
15 km 43:29 2:54  14:37 2:02:18
15,5 km 44:53 2:51 2:02:12
16 km 46:21 2:52 2:02:13
16,5 km 47:47 2:54 2:02:13
17 km 49:16 2:55 2:02:16
17,5 km 50:43 2:56 2:02:18
18 km 52:10 2:54 2:02:17
18,5 km 53:38 2:55 2:02:20
19 km 55:07 2:57 2:02:23
19,5 km 56:32 2:54 2:02:20
20 km 57:57 2:50  14:28 2:02:16
20,5 km 59:23 2:51 2:02:14
21 km  1:00:49 2:52 2:02:11
HM  1:01:05     2:02:10
21,5 km 1:02:16 2:53 2:02:12
22 km  1:03:46 2:57 2:02:17
22,5 km 1:05:12 2:56 2:02:16
23 km  1:06:41 2:55 2:02:21
23,5 km 1:08:08 2:56 2:02:20
24 km  1:09:36 2:55  2:02:22
24,5 km 1:11:03 2:55 2:02:21
25 km  1:12:30  2:54  14:33 2:02:21
25,5 km 1:13:56 2:53 2:02:19
26 km  1:15:23  2:53 2:02:21
26,5 km 1:16:49 2:53 2:02:19
27 km  1:18:17  2:54  2:02:21
27,5 km 1:19:45 2:56 2:02:23
28 km 1:21:12 2:55 2:02:23
28,5 km 1:22:39 2:54 2:02:22
29 km 1:24:05  2:53 2:02:21
29,5 km 1:25:32 2:53 2:02:20
30 km 1:26:53 2:48 14:23  2:02:12
KB** 1:26:55 2:50 2:02:15
31 km 1:29:42 2:49  2:02:05
KB 1:29:50 2:55 2:02:16
32 km 1:32:33 2:51  2:02:03
KB 1:32:41 2:51 2:02:13
33 km 1:35:29  2:56  2:02:06
KB 1:35:37 2:56 2:02:16
34 km 1:38:12 2:43  2:01:52
KB 1:38:22 2:45 2:02:05
35 km 1:41:02 2:50  14:09 2:01:48
KB 1:41:15 2:53 2:02:04
36 km 1:44:01 2:59 2:01:54
KB 1:44:12 2:57 2:02:08
37 km  1:46:57  2:56 2:01:58
KB 1:47:01 2:49 2:02:03
38 km  1:49:47  2:46 2:01:54
BL** 1:49:54 2:57 2:02:02
39 km  1:52:35  2:48 2:01:48
40 km  1:55:27* 2:52  14:15 2:01:47
41 km  1:58:18  2:51  2:01:45
42 km  2:01:08  2:50  2:01:42
Marathon  2:01:41 0:33
 6:14 NR
* Timing mats at 40 km on wrong position, split corrected by – 3 sec
** KB = Kenenisa Bekele – BL = Birhanu Legese
Ergebnisse Marathon der Frauen:
1. Ashete Bekere ETH 2:20:14
2. Mare Dibaba ETH 2:20:21
3. Sally Chepyego KEN 2:21:06
4. Helen Tola ETH 2:21:36
5. Sara Hall USA 2:22:16
6. Melat Kejeta GER 2:23:57
7. Sally Kipyego USA 2:25:10
8. Haftamnesh Tesfay ETH 2:26:50
9. Martina Strähl SUI 2:31:24
10. Nina Lauwaert BEL 2:31:25

Die detailierten Splits der führenden Frauen:

distance split LAP projected pace
1 km 3:20 last km: 3:20 proj: 2:20:39
2 km 6:40 last km: 3:20 proj: 2:20:39
3 km 10:07 last km: 3:27 proj: 2:22:15
4 km 13:28 last km: 3:21 proj: 2:21:59
5 km 16:52 last km: 3:24 proj: 2:22:19
6 km 20:10 last km: 3:18 proj: 2:21:50
7 km 23:29 last km: 3:19 proj: 2:21:36
8 km 26:46 last km: 3:17 proj: 2:21:13
9 km 30:04 last km: 3:17 proj: 2:20:56
10 km 33:28 last km: 3:24 proj: 2:21:13
11 km 36:46 last km: 3:18 proj: 2:21:02
12 km 40:05 last km: 3:19 proj: 2:20:56
13 km 43:28 last km: 3:24 proj: 2:21:06
14 km 46:49 last km: 3:21 proj: 2:21:07
15 km 50:11 last km: 3:22 proj: 2:21:10
16 km 53:28 last km: 3:17 proj: 2:21:01
17 km 56:44 last km: 3:16 proj: 2:20:49
18 km 1:00:04 last km: 3:20 proj: 2:20:50
19 km 1:03:23 last km: 3:19 proj: 2:20:47
20 km 1:06:40 last km: 3:17 proj: 2:20:39
21 km 1:09:59 last km: 3:20 proj: 2:20:38
HM 1:10:19 proj: 2:20:37
22 km 1:13:18 last km: 3:18 proj: 2:20:34
23 km 1:16:33 last km: 3:16 proj: 2:20:27
24 km 1:19:54 last km: 3:21 proj: 2:20:29
25 km 1:23:11 last km: 3:16 proj: 2:20:24
26 km 1:26:31 last km: 3:20 proj: 2:20:25
27 km 1:29:55 last km: 3:23 proj: 2:20:31
28 km 1:33:19 last km: 3:24 proj: 2:20:37
29 km 1:36:38 last km: 3:20 proj: 2:20:36
30 km 1:39:51 last km: 3:13 proj: 2:20:27
31 km 1:43:16 last km: 3:25 proj: 2:20:34
32 km 1:46:37 last km: 3:21 proj: 2:20:35
33 km 1:50:02 last km: 3:25 proj: 2:20:42
34 km 1:53:16 last km: 3:14 proj: 2:20:34
35 km 1:56:36 last km: 3:20 proj: 2:20:34
36 km 2:00:05 last km: 3:29 proj: 2:20:45
37 km 2:03:22 last km: 3:18 proj: 2:20:42
38 km 2:06:36 last km: 3:13 proj: 2:20:34
39 km 2:09:49 last km: 3:13 proj: 2:20:27
40 km 2:13:03 last km: 3:14 proj: 2:20:21
41 km 2:16:26 last km: 3:23 proj: 2:20:25
42 km 2:19:37 last km: 3:11 proj: 2:20:16
MA 2:20:14 proj: 2:20:14

Video vom Lauf der Männer mit allen Splits: Part 1Part 2

Zeitzeugen-Interview über die Geschichte des Berlin Marathon mit dessen Begründer Horst Milde.