IAAF World Cross Country Championships in Kampala (UGA) am 26. März 2017: Die Titelverteidiger am Start

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Nach einer einjährigen Pause finden nach 2015 wieder Weltmeisterschaften im Cross Country Lauf statt. Nach den letzten Wettkämpfen im chinesischen Guiyang geht es diesmal nach Kampala, der Hauptstadt Ugandas. In den Hauptläufen sind die Titelträger der letzten WM wieder am Start. Bei den Frauen ist das Agnes Jebet Tirop (KEN), bei den Männer Geoffrey Kamworor (KEN). Ob sich die Beiden wieder durchsetzen können, ist keinesfalls sicher. Kamworor hatte im letzten Jahr einen Autounfall und lief erst im Februar bei den kenianischen Cross-Meisterschaften wieder ein Rennen, bei dem er sich als Dritter über 10 km für das Team seines Landes qualifizierte. Bei diesen Meisterschaften wurde Tirop sogar nur Fünfte.

cross-wm-2015-spitze-menDie Spitzengruppe bei der letzten Cross-WM im Jahr 2015 in Guiyang. Kamworor, Karoki und Edris (v.r.) sind alle auch dieses Jahr in Kampala am Start. (c) CCTV-Screenshot

Die Startlisten sind lang, doch bei der Suche nach „GER“ wird man nicht fündig. Deutsche Athleten stehen bei der Veranstaltung in Kampala nicht auf der Startliste.

Aktuelle Startlisten der IAAF

Eine gute Rolle sollte ein weiterer Kenianer spielen. Leonard Barsoton gewann die kenianische Qualifikation und wurde bei der letzten WM Fünfter. Vincent Rono wurde in der Qualifikation Vierter und wird zum ersten Mal für Kenia bei einem Cross-Rennen starten. Ob der Weltrekordler über 10 km und 15 km auf der Straße, Leonard Komon (KEN), ganz vorne einlaufen wird, ist nach seinen letzten Vorstellungen kaum zu erwarten. Komon steht schon eine Woche später auf der Startliste beim Prager Halbmarathon.

Von äthiopischer Seite ist der mehrfache äthiopische Meister Getaneh Molla sehr aussichtsreich. Im Jahr 2015 wurde er Afrikameister über 5000 m auf der Bahn. Lange im Geschäft ist Muktar Edris (ETH), der sowohl 2013 als auch 2015 bei der Cross WM jeweils Bronze holte. Lokalmator ist Joshua Cheptegei (UGA), der bei Olympia in Rio Sechster über 10000 m wurde. Und unbedingt zu beachten ist Leonard Korir (USA), der u.a. den Edinburgh Cross Anfang Januar gewann.