39. Zurich Marató Barcelona am 12. März 2017: Stephan Freigang läuft Marathon

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Der Cottbuser Stephan Freigang wird am kommenden Sonntag bei der 39. Auflage des Zurich Marató Barcelona mitlaufen. Dabei hat er allerdings im Gegensatz zum Jahr 1992 keine Ambitionen auf eine vordere Platzierung, für die in Barcelona wieder weitgehend ostafrikanische Athleten verpflichtet wurden.Sein Start in Barcelona hängt mit dem 25. Jubliäumsjahr des Olympischen Marathon zusammen, den der heute 49-jährige damals am 9. August 1992 mit dem Gewinn der Bronzemedaille abschloss.

Zu diesem Jubiläum hat der Veranstalter alle Gewinner der Medaillen im Marathon eingeladen. Zunächst wollte auch die Silbermedaillengewinnerin Yuko Arimori (JPN) den Marathon mitlaufen, aber nun wird nur Freigang die Ehre der Veteranen auf der Strecke hoch halten. Freigang hatte in seiner Karriere insgesamt 10 Internationale Marathonrennen gewonnen, sein überraschender Platz 3 bei Olympia 1992 war aber sicherlich sein größter sportlicher Erfolg.

barcelona-mar-2017-25years-winnersDie Medaillengewinner im Marathon bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona am 9. März 2017 an gleicher Stätte des Zieleinlaufs: Koichi Morishita (JPN, 1087), Yuko Amori (JPN, 1075), Valentina Yegorowa (EUN, 501), Hwang Young-Cho (KOR, 1147), Lorraine Moller (NZL,1330), Stephan Freigang (GER, 800). (c) Brett Larner

Die Zusammensetzung der Elitefelder ist diesmal maßgeblich auch von den Einreisebehörden mitbestimmt worden, da es in diversen Fällen erhebliche Probleme mit den Visa gab. Somit gibt es bei den Männern und Frauen jeweils einen Topstar mit einer Bestzeit internationaler Klasse. Bei den Männern ist das Sisay Jisa Mekonnen (ETH), der beim Paris Marathon 2012 eine Zeit von 2:06:24 erreichte, seine (gute) aktuelle Form reflektieren seine 2:08:09 vom Dubai Marathon am 20. Januar. Bei den Frauen ragt Georgina Rono (KEN) heraus, die im Jahr 2012 beim Frankfurt Marathon 2:21:39 lief. 2014 blieb sie mit 2:26:47 gleichfalls unter 2:30 Stunden, in den Jahren danach hat sie diese Schwelle zur internationalen Klasse nicht mehr unterbietn können. Im Januar lief sie in Doha nur 2:38:14.

Gute Aussichten auf Podiumsplätze haben Hillary Kipchumba und Peter Kiptoo (beide KEN). Kipchumba lief in Gyeongju im Oktober 2016 2:08:23, Kiptoo ist mit einer Bestzeit von 2:09:43 notiert. Bei den Frauen ist vor allem noch Emily Chemutai zu erwähnen, die im Jahr 2014 2:25:14 beim Frankfurt Marathon lief. Im letzten Jahr war sie in Kosice dabei, wo sie aber nur 2:33:57 erreichen konnte.

Elitefelder der Männern und Frauen:barcelona-mar-2017-elite-fields