18. EDP Meia Marathona Lisboa am 11. März 2018: Drei Läufer mit Bestzeiten von unter 59 Minuten

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Mit hochklassigen Elitefeldern wird am Sonntag die 18. Ausgabe des EDP Meia Maratona Lisbon in der portugiesischen Hauptstadt gestartet. Dabei stehen bei den Männern drei Topathleten auf der Startliste, die die halbe Marathon-Distanz bereits in unter 59 Minuten zurückgelegt haben. Allen voran ist dies der amtierende Weltrekordhalter Zersenay Tadese (ERI), der bereits zum vierten Mal in Lissabon an den Start gehen wird, nachdem er den Lauf bei allen seinen drei Starts in glänzenden Zeiten gewann: 2010: 58:23 (WR), 2011: 58:30 – 2012: 50:34. Tadese war im letzten Jahr beim „Breaking2“-Projekt in Monza dabei und konnte dort wie auch beim letzten Chicago Marathon nicht überzeugen.

chicago-2015-kitwaraSammy Kitwara ist einer der Favoriten beim Halbmarathon in Lissabon. (c) H. Winter

Somit sind die Aussichten der Konkurrenz auf einen Sieg besser, als es die Leistungen von Tadese auf der schnellen Strecke in Lissabon vermuten lassen. Und da ist vor allem Sammy Kitwara (KEN) zu nennen, der erst im November bei seinem Sieg im Valencia Marathon die schnellste Zeit auf spanischem Boden erzielen konnte. Seine Bestzeit im Halbmarathon lief er 2011 in Philadelphia mit 58:48. Nur unwesentlich langsamer war bisher Stanley Biwott (KEN), u.a. Gewinner des New York City Marathon im Jahr 2015, der 2013 im Vereinigten Arabischen Emirat Ras Al Khaimah 58:56 erzielte. Seine Leistugen in der letzten Zeit waren aber keinesfalls hochklassig.

london-mar-2016-biwott-finishStanley Biwott ist einer von drei Läufern beim Halbmarathon in Lissabon mit einer Bestzeit von unter 59 Minuten. (c) H. Winter

Ein weiterer prominenter Starter ist Stephen Kiprotich (UGA), der Olympiasieger 2012 und Weltmeister 2013 im Marathon, der aber bisher nur eine Bestzeit von 1:01:15 aufzuweisen hat. Diesbezüglich liefen weniger bekannte Athleten schon deutlich schneller und unter der Schallmauer von einer Stunde. James Wangari (KEN) war in Lissabon im letzten Jahr Zweiter und 2016 siegte er in Kopenhagen in 59:07. Überraschender Sieger im letzten Jahr war der Neuseeländer  Jake Robertson, der in diesem Jahr durch seinen Zwillingsbruder Zane (PB 59:47) vertreten wird. Dritter im letzten Jahr wurde Edwin Koech (KEN), der eine Bestzeit von 59:54 aufweisen kann, und Edwin Kiptoo (KEN) ist den Halbmarathon in Neu Dehli 2015 in 59:26 gerannt.
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Samuel Tsegay (ETH) ist der Vize-Weltmeister im Halbmarathon des Jahres 2014 mit seiner Bestzeit von 59:20. Aziz Lahbabi (MAR) blieb mit 59:25 beim Roma-Ostia Halbmarathon gleichfalls unter einer Stunde. Weiterhin dabei sind Abebe Negewo Degefa (ETH, PB1:00:40), Benard Kimani (KEN, PB1:00:05), Yoahnes Gebregergish (ETH, PB 1:00:21), Deme Tadu Abate (ETH, PB 1:00:46) und Alexander Mutiso (KEN, PB1:00:44). Bei den Frauen sind die aussichtsreichsten Läuferinnen auf vordere Plätze Pasalia Chepkorir Kipkoech (KEN) mit einer Bestzeit von 1:07:17, Magdalyne Masai (KEN) mit 1:07:31 und Belainesh Oljira (ETH) mit 1:07:27.