The Vitality Big Half in London am 4. März 2018: Mo Farah gegen Daniel Wanjiru in der verschneiten Hauptstadt

big-half-london-2018-logoIn der Praxis großer Veranstaltungen einige Wochen vor einem Marathon einen Halbmarathon zu organisieren, sind nun auch die Veranstalter des London Marathon angekommen. Am Sonntag (4.3.) wird es die Premiere des „The Vitality Big Half“ in der britischen Haupstadt geben. Der Start wird in der Nähe der Tower Bridge erfolgen, das Ziel liegt in Greenwhich unweit des Clippers Cutty Sark. Ca. 15.000 Teilnehmer werden zu diesem Event erwartet, wobei das extreme Winterwetter auf der britischen Insel die Organisation erheblich erschwert und bereits gestern zur Absage vom „The Littel Half“ geführt hat. Beim Halbmarathon ist man optimistisch – auch angesichts der sich bessernden Prognosen – , den Lauf wie geplant durchzuführen.

london-ann-games-2016-mo-farah-winnerSir Mo Farah ist der Topstar bei der Premiere des Vitality Big Half in London. (c) BBC/Screenshot

Bei der ersten Ausgabe des Halbmarathon hat man sich im Gegensatz zum großen Bruder am 22. April mit der Verpflichtung von Topathleten etwas zurückgehalten. Trotzdem ist das Elitefeld hochkarätig besetzt, wobei Lauflegende Sir Mo Farah, Callum Hawkins (beide GBR) sowie der Sieger des letzten London Marathon Daniel Wanjiru (KEN) die prominentesten Läufer am Start sein werden. Farah und Wanjiru werden schon im April wieder an gleicher Stelle aufeinandertreffen und haben mit 59:32 (Lissabon 2015) und 59:20 (Prag 2016) die besten Vorleistungen. Zu beachten wird aber auch Callum Hawkins sein, der sich im letzten Jahr als Sieger des Marugame Halbmarathon auf genau eine Stunde steigerte.

Ansonsten sind etliche britischen Eliteläufer am Start, wobei es noch um die letzte Chance der Qualifikation für das britsche Team für die Halbmarathon-WM am 24. März in Valencia gehen wird. Hier sind zu nennen: Jonny Mellor (PB 63:17), Tsegai Tewelde, Josh Griffiths, Aaron Scott, Alex Teuten, Kris Jones und Will Richardson. Bei den Frauen sind u.a. Lily Partridge, die sich in Sevilla im Januar auf 71:06 steigerte, sowie Alyson Dixon, Charlotte Purdue, Sonia Samuels und Tracey Barlow dabei.