Florenz Marathon am 29. November 2015: John Komen auf der Jagd nach dem 9 Jahre alten Streckenrekord

logo_firenze-marathonMit einem hochkarätigen Feld an Eliteathleten geht am kommenden Sonntag (29. November 2015) der Florenz Marathon an den Start in der mit Historie beladenen größten Stadt der Toskana. Die Startnummer „1“ wird der Kenianer John Kipkorir Komen tragen, der beim Venedig Marathon in 2:08:13 siegte und in Turin in 2:10:25 Vierter wurde. 2011 schaffte er in La Rochelle sogar 2:07:13 (dieser Marathon findet übrigens am gleichen Tag statt) und beim Halbmarathon in Turin lief er 61:57. Er trainiert zusammen mit Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang.

Titus Masai Kwemoi lief bei den Halbmarathons in Ras Al Khaimah und Ostia 59:51 und 59:41 und seine Bestzeit über die volle Distanz mit 2:11:16 in Turin. Tujuba BeYu Megersa (ETH) lief in Ostia den Halbmarathon in 59:43, Charles Cheruyiot (KEN) in Warschau im letzten Jahr 2:09:05 und Samson Kagai belegte 2013 in Turin in 2:10:13 Platz 3. Ein erster Anwärter auf den Sieg könnte Nathaniel Kipkosgei (KEN) sein, der 2011 im Einhoven schnelle 2:06:28 erreichte. Der Marokkaner  Oukhrid Lhoussaine erzielte vor einigen Wochen beim Placentia Halbmarathon 62:41. Ahmed Nasef (MAR, ITA) gewann 2012 in Münster in 2:12:21 und lief ein Jahr später in China 2:10:59. Aredo Toles Tadese (ERI) gewann den Lauf in Florenz bereits 2010 in 2:12:41, 2011 belegte er den 4. Platz in Rom mit 2:09:02. 

Stsiapan Rahautsou (BLR) beendete seinen besten Marathon in Wien 2012 in 2:12:04, Julius Kirwa Choge (KEN) hat eine Bestzeit von 2:12:12 vom Neumarkt Südtirol Marathon. Aus Norwegen kommt Sondre Moen, der nach 62:13 im Halbmarathon nun sein Debüt auf der vollen Distanz gibt. Sein Ziel ist die Olympianorm seines Landes von 2:12 Stunden.

Bei den Frauen ist Emma Quaglia (ITA) gemeldet, die in Turin 2012 2:28:15 erreichte und WM-Sechste in Moskau wurde. Priscah Jepleting Cherono (KEN) gibt in Florenz ihr Debüt und hat bemerkenswerte Leistungen auf den Unterdistanzen (8:30,70 auf 3000m, 14:35,30 auf 5000m und 30:56,43 über 10000m, ferner 68:35 im Halbmarathon). Lydia Jerotich Ruto (KEN) schaffte im März 2013 in Seoul 2:28:22 und Simona Staicu (UNG) in Mailand 2:29:59.

 

Die Sieger beim Florenz Marathon in den letzten Jahren:

2014 Asbel Kipsang (KEN) 2:09:55 Bizuayehu Ehite (ETH) 2:31:28
2013 Oleksandr Sitkowskyj (UKR) 2:09:14 Abeba Teklu (ETH) 2:30:37
2012 Endeshaw Negesse (ETH) 2:09:59 Shuru Diriba (ETH) 2:30:08
2011 Birhanu Bekele (ETH) 2:09:52 Asha Gigi (ETH) 2:31:36
2010 Tadese Tolesa (ETH) 2:12:41 Firehiwot Dado (ETH) 2:28:58
2009 Ben Chebet Kipruto (KEN) 2:11:21 Eva-M. Gradwohl (AUT) 2:35:41
2008 Jackson K. Kiprono (KEN) 2:12:37 Giovanna Volpato (ITA) 2:34:13
2007 Paul Kipk. Ngeny (KEN) 2:12:50 Vincenza Sicari  (ITA) 2:33:14
2006 James Kutto (KEN) 2:08:41 Vincenza Sicari (ITA) 2:34:52
2005 Samson Kosgei (KEN) 2:11:27 Alice C. Nyerechi (KEN) 2:30:46
2004 Benjamin K. Korir (KEN) 2:11:34 Florence Barsosio (KEN) 2:29:11
2003 Angelo Carosi (ITA)
2:15:54 Anna Incerti (ITA) 2:34:40
2002 Michael Kapkiayi (KEN) 2:11:15 Helena Javornik (SLO) 2:28:15
2001 Daniel Kirwa Too (KEN) 2:10:38 Florinda Andreucci (ITA) 2:32:26