Eliud Kipchoge als „Welt-Leichtathlet des Jahres 2018“ ausgezeichnet

iaafLogo

Der internationale Leichtathletik-Verband IAAF zeichnete den Superstar der Straßenlaufszene, Eliud Kipchoge (KEN), bei einer Feierstunde am Sitz der Verbandes in Monte Carlo mit dem Titel „Welt-Leichtathlet des Jahres 2018“ aus. Bei den Frauen wurde etwas überraschend die Weit- und Dreispringerin Caterine Ibarguen (COL) ausgezeichnet. Nachdem Kipchoge durch den internationalen Verband für Marathon- und Straßenläufe (AIMS) bereits zum vierten Mal in Folge geehrt wurde, ist ihm nun auch die Auszeichnung für das gesamte Spektrum der Leichtathletik zuerkannt worden.

b-mar-2018-eliud-2-41hEliud Kipchoge ist der „Welt-Leichtathlet des Jahres 2018“. (c) S. Hartnett

Am 16. September 2018 hatte Kipchope in einem grandiosen Rennen in den Straßen der deutschen Hauptstadt Berlin, die globale Bestmarke auf 2:01:39 gesteigert und damit den alten Weltrekord von Dennis Kimetto von 2:02:57 aus dem Jahr 2014 im Sinne des Wortes „pulverisiert“.

Neben der Ehrung der beide herausragenden Sportler wurde auf dem IAAF-Council beschlossen, die WM für das Jahr 2023 nach Budapest zu vergeben und die russischen (Leicht-)Athleten weiterhin von IAAF- Events auszuschließen, solange mehrere Vorgaben in Sachen Aufarbeitung der Dopingproblematik in Russland nicht erfüllt worden sind. Die IAAF geht hier einen wohltuend glaubhafteren Weg als das kommerziellen Interessen scheinbar alles unterordnende IOC unter ihrem Skandal-Präsidenten Thomas Bach.

Ein Video vom Berlin Marathon 2018 über die Startphase und von 29 km bis kurz vor dem Ziel findet sich hier.