Birell Prague Grand Prix am 5. September 2015: Weltjahres-Bestzeit über 10 km der Frauen

runczech-logoNicht der hoch eingeschätzte Geoffrey Ronoh (KEN) sondern seine Landsfrau Peres Jepchirchir sorgte mit schnellen 30:55 über 10 km für das Highlight des Abends in der Prager Innenstadt beim „Birell Prague Grand Prix“. Diese Zeit war nicht nur neuer Streckenrekord sondern im Jahr 2015 ist bisher keine Läuferin schneller unterwegs gewesen. Nach einem eindrucksvollen Sololauf war sie schließlich mit über einer Minute Vorsprung vor Linah Cheruto (KEN) in 32:08 und Alema Kidsan (ETH) in 32:10 im Ziel. Dabei setzte sich Jepchirchir, die schon im Mai im kanadischen Ottawa in 31:18 Bestzeit lief, schnell von den Mitstreiterinnen ab und lag im Ziel über eine Minute vorne.

prag-10k-winnerDaniel Chebii (KEN) gewann den Birell Prague Grand Prix.  (c) Run Czech

Bei den Männern gewann Daniel Chebii in guten 27:42 vor seinen Landsleuten Gilbert Masai in 27:45 und Barselius Kipyego in 27:46. Titelverteidiger und Streckenrekordler Geoffrey Ronoh, der im vergangenen Jahr mit 27:28 gewonnen hatte, wurde in 28:09 nur Achter und war der erste Läufer der über 28 Minuten blieb. Somit war der Lauf auch in der Breite hochklassig.

Ergebnisse der Männer:

 1. CHEBII DANIEL KEN  00:27:42
 2. MASAI GILBERT KEN  00:27:45
 3. KIPYEGO BARSELIUS KEN  00:27:46
 4. KORIR JAPHET KYPIEGON KEN  00:27:48
 5. MEKONEN TESHOME ETH  00:27:50
 6. BETT BENARD KEN  00:27:52
 7. KURUI EVANS KIGEN KEN  00:27:56
 8. RONOH GEOFFREY KEN  00:28:09

Ergebnisse der Frauen:

 1. JEPCHIRCHIR PERES KEN  00:30:55
 2. CHERUTO LINAH KEN  00:32:08
 3. ALEMA KIDSAN ETH  00:32:10
 4. ESHETE SHITAE BRN  00:32:11
 5. JELAGAT VIOLA KEN  00:32:37
 6. KILEL CAROLINE CHEPTANUI KEN  00:32:53
 7. VRABCOVÁ EVA CZE  00:33:07
 8. MATSUDA MIZUKI JPN  00:33:19

Volksbank Münster Marathon am 6. September 2015: Jagd auf die Streckenrekorde

logo-muenster-2015Auch bei der 14. Auflage des Volksbank Münster Marathons in der westfälischen Metropole geht eine ganze Zahl von Eliteathleten auf die Jagd nach schnellen Zeiten und den Streckenrekorden. Während man bei den Frauen durch Eleni Gebrehiwot vom TV Wattenscheid im Jahr 2013 mit 2:29:12 eine Schallmauer bei den Frauen durchbrach (Eleni wird dieses Jahr zwar nicht mitlaufen, ist aber als Ehrengast auf der Haupttribüne dabei), müht man sich bei den Männern seit Jahren, die Barriere von 2:10 Stunden endlich zu unterbieten. Den Streckenrekord auf der kurvenreichen Münsteraner Strecke stellte Patrick Muriuki (KEN) bereits 2010 mit 2:10:25 auf.

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Der Start zum Münster Marathon im letzten Jahr. Ganz vorne (Startnummer 9)  Emmanuel Samal (KEN).  (c) H. Winter

Im letzten Jahr hatte es lange danach ausgesehen, dass ein Läufer aus Kenia den vom Organisationsleiter Michael Brinkmann so sehnlich gewünschten „Aufstieg in die 1. Liga“ des Marathonlaufs realisieren würde. Emmanuel Samal legte vom Start weg ein aberwitziges Tempo vor, das allerdings auch zeigte, dass der winkelige Kurs durch die Innenstadt nicht so langsam ist, wie man vermuten könnte. Nachdem man in den Vorjahren hier immer wertvolle Zeit bereits am Anfang verlor, passierte Samal die 5 km nach unglaublichen 14:24 und lag auf Kurs von 2:01:30, weit unter Weltrekordtempo. Und auch die 10 km-Durchgangszeit von 29:23 war von ähnlicher Qualität. Aber eine solch ungestüme Tempojagd konnte einfach nicht gut gehen. Bis zum Halbmarathon nach 1:03:27 sah es für Samal noch gut aus, danach begann aber der zu erwartende Einbruch seiner Kräfte und die viel zu verhalten gestarteten Verfolger (Halbmarathon: 1:05:38) machten schnell Boden gut.

ms-marathon-2014-12km-samalEmmanuel Samal (KEN) bestimmte 2/3 des Rennens im letzten Jahr, dann war er mit seinen Kräften am Ende.  (c) H. Winter

Nach etwa 36 km im Ortsteil Gievenbeck war Samal von den Verfolgern gestellt, der erst als Neunter nach 2:16:21 das Ziel auf dem Prinzipalmarkt erreichte. Josphat Kiprono Letting (KEN) setzte sich aus der Verfolgergruppe noch deutlich ab und gewann in 2:10:42. Für eine schnellere Zeit war er im Gegensatz zu Samal den ersten Part zu langsam angelaufen.

ms-marathon-2014-40km-siegerJosphat Kiprono Letting (KEN) ist nach 2014 auch in diesem Jahr am Start und will den Streckenrekord jagen.  (c) H. Winter

Kiprono ist auch in diesem Jahr dabei und will unbedingt den Streckenrekord und die 2:10 Stunden unterbieten, wofür vom Veranstalter eine attraktive Prämie von 3000 Euro angekündigt ist. Dass solche Zeiten durchaus realistisch sind, zeigt seine Bestzeit von 2:09:34, die er im April 2013 beim Marathon in Enschede erzielt hatte.

Dass nach Aussagen von Organisator Michael Brinkmann der „Streckenrekord reif ist“, dafür könnte vor allem auch Weldon Kirui sorgen, dessen Hausrekord sogar bei 2:09:06 aus dem Jahr 2012 vom Eindhoven Marathon steht. Dabei hat Kirui allerdings in den letzten Jahren nur noch hohe 2:12er Zeiten erzielt, zuletzt im April mit 2:12:47 in Hannover.

Während David Tarus (im letzten Jahr in Münster Vierter in 2:12:39) als weiterer 2:09-Läufer absagen musste, steht mit Joel Kipsang Kositany (KEN) ein Läufer auf der Startliste, der 2012 mit 2:09:50 in Tiberias am See Genezareth ebenfalls schon unter 2:10 Stunden lief. Dabei gelten für sein aktuelles Leistungsvermögen ähnliche Einschränkungen wie bei Kirui.

Ansonsten hat es im Topsegment diesmal einige Absagen gegeben, darunter auch von einer in Münster stets gern gesehenen Gruppe an japanischen Läuferinnen und Läufern, die alle verletzungsbedingt die lange Anreise nicht antreten konnten. Als Tempomacher ist Wilson Kigen (KEN) vorgesehen, der eine Bestzeit von 2:08 Stunden im Marathon aufweist. Dies liegt allerdings schon einige Jahre zurück, seine große Erfahrung dürfte aber am Sonntag von Vorteil sein, da die Tempogestaltung bei den Männern in den letzten Jahren in Münster stets nicht unproblematisch war.

Bei den Frauen ist die Kenianerin Edinah Kwambai die Favoritin, die 2012 in Ljubljana  2:29:35 Stunden lief. Beim warmen Kassel Marathon brauchte sie allerdings 2:39:54. Nancy Koech (KEN) lief im Mai in Kopenhagen 2:33:45 und Rael Kimaiyo (KEN) hat eine Bestzeit von 2:34:23, die sie 2011 in Warschau erreichte.

Unter dem Motto „Wir leben laufen“ wird es am Sonntag um 9 Uhr für ca. 2500 Marathonläufer ernst, eine Viertelstunde später gehen die Staffeln an den Ablauf. Insgesamt erwarten die Organisatoren gut 8500 Teilnehmer, wobei die Wettervorhersage nach den sehr warmen Wochen für eine Laufveranstaltung recht günstig erscheinen: Temperaturen um die 13 bis 15°C sowie bedeckter Himmel. Stören könnte ein auffrischender Wind sowie leichter Regen ab der Mittagszeit.

ms-marathon-2014-brinkmannOrganisator Michael Brinkmann hofft vor allem bei den Männern auf eine Zeit von unter 2:10 Stunden.  (c) H. Winter

Einige Daten der Top-Läufer/-innen

Wilson Kigen (Pace)

2012 2:12:08 Wien 15 APR
2009 2:10:50 Daegu 12 APR
2008 2:08:16 Frankfurt 26 OCT
2007 2:09:56 Gyeongju 21 OCT
2006 2:09:47 Seoul 05 NOV
2005 2:08:34 Frankfurt 30 OCT
2002 2:13:49 Eindhoven 13 OCT

Weldon Kirui

2015 2:12:47 Hannover 19 APR
2014 2:12:44 Nairobi 26 OCT
2013 2:12:55 Duluth, MN 22 JUN
2012 2:09:06 Eindhoven 14 OCT
2011 2:13:31 St. Paul, MN 02 OCT

Joel Kipsang Kositany

2015 2:12:35 Tiberias 09 JAN
2014 2:12:07 Tiberias 10 JAN
2013 2:12:56 Tiberias 10 JAN
2012 2:09:50 Tiberias 12 JAN

Josphat Kiprono Letting

2014 2:10:42 Münster 14 SEP
2013 2:09:34 Enschede 21 APR

 Nancy Koech

2015 2:33:45 København 24 MAY

Edinah Kwambai

2015 2:39:54 Kassel 17 MAY
2014 2:40:42 Ljubljana 26 OCT
2013 2:29:35 Ljubljana 27 OCT


Rael Jepyator Kimaiyo

2015 2:37:46 Luxembourg 30 MAY
2014 2:41:25 Odense 28 SEP
2012 2:40:21 Porto 28 OCT
2011 2:34:23 Warszawa 25 SEP
2007 2:41:20 Bruxelles 14 OCT

Cape Town Marathon am 20. September 2015: Auf der Jagd nach dem IAAF Golden Label

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To achieve gold label status, we are committed to uplift our South African athletes and boost the Elite field with some global stars who will chase the men’s and women’s course records set last year by Kenyan Willy Kibor Koitile (2:10:45) and Ethiopian Meseret Mengistu Biru (2:30:57).

The men’s field will include nine IAAF Gold Label Status athletes who have run under 2:10.00. David Kemboi Kiyeng, who finished third at the 2009 Paris Marathon in 2:06:26, holds the fastest personal best in the race, while three other men have also dipped under 2:08:00.

Elite international men’s field:

  • David Kemboi Kiyeng, Kenya – 2:06:26 PB
  • Abraham Girma Bekele, Ethiopia – 2:06:48 PB
  • Peter Lotogor Kamais, Kenya – 2:07:37 PB
  • Dereje Debele Tulu, Ethiopia – 2:07:48 PB
  • Yuki Kawauchi, Japan – 2:08:14 PB
  • Willy Kibor Koitile, Kenya – 2:08:32 PB (defending champion)
  • Haile Haja Gemeda, Ethiopia – 2:08:35 PB
  • Nicholas Kipngeno Kemboi, Qatar – 2:08:51 PB
  • Andualem Belay Shiferaw, Ethiopia 2:09:59 PB

The South African rising stars consist of the following athletes:

  • Xolisa Tyali – 2:16:03 PB, Johannesburg, September 2014
  • Gladwin Mzazi – 2:17:43 PB, Fukuoka, December 2014
  • Africa Mailola – 2:17:58 PB, Cape Town, September 2014

The domestic contingent also includes some of the country’s most accomplished athletes, including 43-year-old Hendrick Ramaala (2:06:55 PB), who won the 2004 New York Marathon, and 42-year-old Shadrack Hoff (2:11:51), a former SA record holder over 5 000m on the track, with both men targeting the veterans’ title. Shaun Meiklejohn (53), who won the Comrades ultra-marathon in 1995, lines up in the masters’ division.

The elite women’s line-up also boasts a handful of promising local athletes, with a strong international field still to be revealed.

Already confirmed are:

  • Cornelia Joubert – 2:39:07 PB, Mont Choisy, 2013 (former SA marathon champion)
  • Zintle Xiniwe – 2:41:48 PB, Cape Town, September 2014 (SA marathon champion)
  • Nolene Conrad – 2:54:59 PB, Hannover, April 2014
  • Diana-Lebo Phalula – 42.2km debut, one of South Africa’s leading road runners

Ultra-distance specialist Caroline Wostmann will also attend the event, as a guest of the organisers, turning out in the Peace Run 10km race. Wostmann, who became only the fourth person to win the Comrades and Two Oceans ultras in the same year earlier this season, was named Athlete of the Year at the annual women’s GSport Awards held last week.

The remainder of the elite 10km field will be announced closer to the race.

“The elite field plays a key role in our attempt to gain Gold Label status, as we need to ensure there are at least five Gold Label athletes from five different countries,” – Elana Meyer.

Quelle des Textes: Veranstalter

„Weltklasse Zürich“: Ayana schlägt Dibaba über 3000 m bei einem Meeting mit vielen müden Helden

weltklasse-zuerich-2015-2-ticketsDas Elite-Meeting in Zürich – selbstbewußt und mit Recht als „Weltklasse Zürich“ tituliert – konnte am 3. September 2015 die hohen Erwartungen nur sehr bedingt erfüllen. Auch durch die WM in Beijing war man diesmal spät in der Saison dran und die „Helden“ der WM waren überwiegend sehr sichtbar müde. Bei allerdings recht kühlen äußeren Bedingungen blieb das in Zürich sonst übliche Feuerwerk an Topleistungen in vielen Events aus.

8:10 Minuten über 3000 m Hindernis der Männer durch Paul Koech (KEN), 1:45,55 Minuten durch Adam Kczczot (POL) über 800 m (Rudisha wurde nur Vierter) oder 1500 m der Männer in 3:35,79 durch Asbel Kiprop sind recht durchwachsene Leistungen, die die hohen Erwartungen im Vorfeld nicht ganz erfüllen konnten.

Das groß angekündigte Rennen über 3000 m der Frauen mit drei (!) Weltmeisterinnen von Beijing war am Ende sehr gut, aber nicht von dem erhofften Regime. Dazu gingen die beiden Topfavoritinnen Almaz Ayana (ETH), die Weltmeisterin über 5000 m, und Genzebe Dibaba (ETH), die Weltmeisterin über 1500 m, das Rennen zu zaghaft an. Nachdem man sich erst nach 200 m entschloss, den Tempomacherinnen zu folgen, wurde der erste km in „nur“ 2:49,92 zurückgelegt. Erst dann wurde es durch die Initiative von Ayana deutlich schneller, mit 65 – 66er Runden wurde der zweite km in 2:45,44 zurückgelegt (Split: 5:35,36). In der letzten Runde versuchte Dibaba erstmals an ihrer Landsfrau vorbeizuziehen, aber Ayana konterte und setzte sich souverän von Dibaba ab. Mit einem Schluss-km von 2:47,00 erreichte sie die Ziellinie nach 8:22,36, womit sie allerdings etwas langsamer als im Frühjahr in Rabat war, wo sie mit 8:22,22 Afrika-Rekord gelaufen war. Dibaba folgte mit deultichem Abstand nach 2:26,54. Die dritte Weltmeisterin im Bunde, Vivian Cheruiyot (KEN), spielte in 8:38,91 auf Platz 6 keine Rolle.

dl-zuerich-2015-ayanaAlmaz Ayana (ETH) ist aktuell über die Bahnlangstrecken der Frauen das Maß der Dinge.  (c) SRF-sportlive

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„Weltklasse Zürich“ am 3. September 2015: 26 Weltmeister von Beijing am Start

IAAF_DiamondLeagueNach der WM in Peking ist vor „Weltklasse Zürich“: 20 frischgebackene Einzel-Weltmeister und zusätzlich weitere sechs Staffel-Weltmeister machen sich unmittelbar nach den Titelkämpfen in China auf den Weg in die Schweiz, darunter Kenias 800 Meter-Weltrekordler David Rudisha, die äthiopische 1500 Meter-Weltrekordhalterin Genzebe Dibaba und die jamaikanische Sprint-Queen Shelly-Ann Fraser-Pryce. Sie sind neben den aufstrebenden Schweizer Aushängeschildern drei der vielen internationalen Top-Stars des Diamond League-Finales am Donnerstag (3. September) im Stadion Letzigrund.

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Die Weltspitze der Leichtathletik wird sich in Zürich wieder die Klinke in die Hand geben. „Wir können mit Stolz sagen, dass bei uns die grosse WM-Revanche stattfindet. Teilweise sind unsere Felder sogar besser besetzt, als der WM-Final in Peking“, stellt der für die Athletenverpflichtung verantwortliche Meeting-Co-Direktor Andreas Hediger fest.

„Mit dabei sind nicht weniger als 20 Einzel-Weltmeister sowie 12 Silber- und 20 Bronze-Medaillengewinner von Peking in Einzeldisziplinen sowie 17 Jahresweltbeste. Acht Olympiasieger von 2012 und sieben Olympiasieger von 2008 werten die Felder weiter auf“, ergänzt Hediger.

Zwölf Goldmedaillengewinner der Europameisterschaft im letzten Jahr kehren außerdem an ihre Erfolgsstätte, den Letzigrund, zurück. Unter ihnen ist auch ein großes Schweizer Aushängeschild, der Hürdenläufer Kariem Hussein.

Besonders hochkarätig ist das Feld der Frauen über 3000 Meter besetzt. Gleich drei Weltmeisterinnen treffen dort aufeinander: Die 1500 Meter-Siegerin Genzebe Dibaba bekommt es mit der 5000 Meter-Weltmeisterin Almaz Ayana (Äthiopien) und der 10000 Meter-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot (Kenia) zu tun.

Alle drei Medaillengewinner der WM treten außerdem im Weitsprung der Frauen sowie bei den Männern über 400 Meter, 1500 Meter, 3000 Meter Steeple, im Hochsprung, Weitsprung und Diskuswerfen an.

Tianna Bartoletta (USA), Wayde van Niekerk (Südafrika), Asbel Kiprop (Kenia), Derek Drouin (Kanada), Greg Rutherford (Großbritannien) und Piotr Malachowski (Polen) erwarten damit sehr anspruchsvolle WM-Revanchen, bei denen sie ihre Vorherrschaft untermauern müssen. Die Blicke im ausverkauften Letzigrund werden sich außerdem auf 100 Meter-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce und 800 Meter-Weltrekordhalter David Rudisha richten.

Bei den Männern wird es außer den 3000 m Hindernislauf keine weitere Langstrecke geben, und bei der Besetzung der 200 m fehlen mit Bolt, Gatlin, etc. die Stars der Szene. Auch Europas neue Sprint-Königin Dafne Schippers sucht man in den Startlisten vergeblich.

Besonders spannend wird es im Diamond Race: In 16 Disziplinen fällt die Entscheidung über den Gewinner der Diamond Trophy, die mit einem Preisgeld von 40.000 US-Dollar dotiert ist. „Weltklasse Zürich“ beginnt am Donnerstag im Stadion Letzigrund um 17.55 Uhr mit dem Diskuswerfen der Männer. Das Programm dauert bis 22.05 Uhr. Am Mittwoch findet im Hauptbahnhof ab 18 Uhr bereits der Männer-Stabhochsprung statt.

 

Zeitplan „Weltklasse Zürich 2015“

20:00   Speerwerfen Frauen
20:05   400m Hürden Frauen
20:10   Hochsprung Männer
20:13   3000m Steeple Männer
20:20   Weitsprung Männer
20:29   100m Frauen
20:37   800m Männer
20:46   400m Männer
20:56   200m Männer
21:03   800m Frauen
21:13   110m Hürden Männer
21:19   3000m Frauen
21:36   400m Hürden Männer
21:43   1500m Männer
21:55   4x100m Frauen
22:00   Diamond Race Siegerehrung