{"id":9595,"date":"2017-03-12T09:10:00","date_gmt":"2017-03-12T09:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=9595"},"modified":"2017-03-13T10:52:57","modified_gmt":"2017-03-13T10:52:57","slug":"39-zurich-marato-barcelona-am-12-maerz-2017-zwei-tempomacher-vorne-helen-bekele-laeuft-streckenrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=9595","title":{"rendered":"39. Zurich Marat\u00f3 Barcelona am 12. M\u00e4rz 2017:  Zwei Tempomacher vorne, Helen Bekele l\u00e4uft Streckenrekord"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.zurichmaratobarcelona.es\/images\/logotipo_i.jpg\" alt=\"http:\/\/www.zurichmaratobarcelona.es\/images\/logotipo_i.jpg\" width=\"423\" height=\"117\" \/><\/p>\n<div class=\"itemFullText\">\n<p>Mit dem Sieg des Tempomachers<strong> Jonah Kipkemoi Chesum<\/strong> (KEN) ging soeben die 39. Auflage des <strong>Zurich Marat\u00f3 Barcelona<\/strong> zu Ende. Chesum, der eigentlich nur bis 32 km das Tempo machen sollte, lief das Rennen durch, nachdem alle der hauptamtlichen Elitel\u00e4ufer schw\u00e4chelten, und siegte in 2:08:57.<!--more-->Auch der zweite Platz ging mit <strong>Jacob Chesire Kirui<\/strong> (KEN) in 2:09:24 an einen Pacemaker. Erst auf Platz 3 lief mit <strong>Justus Kiprotich<\/strong> (KEN) ein L\u00e4ufer ein, der in der Liste der Eliteathleten verzeichnet war. Aber auch Kiprotich stellte die Welt in Barcelona auf den Kopf, als er nur mit einer Vorleistung 2:19:49 notiert war. Mit einer Zeit im Ziel von 2:11:38 &#8220;pulverisierte&#8221; er im Sinne des Wortes seine pers\u00f6nliche Bestleistung.<\/p>\n<p>Sehr ambitioniert waren vier &#8220;Hasen&#8221; zusammen mit dem gro\u00dfen Favoriten Sisay Jisa das Rennen angegangen. Mit Splits von 14:45 f\u00fcr 5 km, 29:30 f\u00fcr 10 km und 44:17 f\u00fcr 15km lag man auf Kurs zu einer Zeit um schnelle 2:04:30. Dann wurde das Tempo moderater. Beim Halbmarathon in 1:02:44 ging ein Tempomacher aus dem Rennen, allerdings auch bald danach Jisa. So waren die drei Tempomacher unter sich, von denen nach 30 km nur noch Chesum und Kirui an der Spitze \u00fcbrigblieben. Kurz vor 35 km fiel die Vorentscheidung. Chesum konnte sich absetzen und bis 35 km in 1:45:51 bereits einen Vorsprung von 10 Sekunden herauslaufen.<\/p>\n<p>\u00dcber 2:01:32 bei 40 km erreichte Chesum das Ziel in 2:08:57, blieb also mit einem gewaltigen Schlussspurt noch soeben unter einer Zeit von 2:09 Stunden, nachdem alle Topplatzierten nach dem sehr schnellen Beginn im zweiten Part erheblich langsamer wurden. W\u00e4hrend die erste H\u00e4lfte in 1:02:44 zur\u00fcckgelegt wurden, brauchte der Sieger f\u00fcr den Rest 1:06:13, ein sehr ausgepr\u00e4gter &#8220;positiver Split&#8221;. Dies galt noch prominenter f\u00fcr die n\u00e4chstplatzierten L\u00e4ufer Kirui und Kiprotich. <a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/barcelona-mar-2017-winner-chesum.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9602\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9602 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/barcelona-mar-2017-winner-chesum.jpg\" alt=\"barcelona-mar-2017-winner-chesum\" width=\"457\" height=\"340\" \/><\/a> <span style=\"font-size: 12pt;\">Der Tempomacher Jonah Chesum (KEN) gewann den Barcelona Marathon. (C) TV3-Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen gab es zu Beginn gleichfalls ein Quintett, das 5 km nach 17:08 und 15 km nach 51:22 passierte. Diese Gruppe reduzierte sich bei 30 km in 1:42:38 auf das Duo<strong> Helen Bekele<\/strong> und <strong>Tsegaye Beyene<\/strong> (beide ETH). Nach etwa 1:50 Stunden konnte sich Bekele von ihrer Landsfrau absetzen, um mit Hilfe des deutschen L\u00e4ufers Marcel Br\u00e4utigam als (ausgezeichneten) Tempomacher zum Sieg zu laufen. Bekele verbesserte ihre Bestzeit von 2:29:21 auf 2:25:04 sehr deutlich, Beyene wurde in 2:26:44 Zweite vor Aberash Fayesa (ETH) in 2:27:04. Und auch den Streckenrekord in Barcelona von 2:26:58 durch Beata Naigambo (NAM) aus dem Jahr 2015 konnte die Siegerin um fast zwei Minuten steigern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/barcelona-mar-2017-winners-wm.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9604\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-9604 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/barcelona-mar-2017-winners-wm.jpg\" alt=\"barcelona-mar-2017-winners-wm\" width=\"478\" height=\"335\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplatzierten in Barcelona im Marathon der Frauen: Beyene, Bekele und Fayesa (v.l.). (c) TV3-Screenshot<\/span><\/p>\n<p><strong>Stephan Freigang<\/strong> war als Bronzemedaillen-Gewinner von Olympia 1992 einer der Ehreng\u00e4ste zum 25. Jubil\u00e4um und lie\u00df es sich nicht nehmen, den (vollen) Marathon zu absolvieren. In einem \u00e4u\u00dferst gleichm\u00e4\u00dfigen Tempo (seine ersten 5 km-Abschnitte: 21:18, 21:08, 21:13, 21:18, 21:19) schaffte er am Ende die Strecke in 3:03:42, das war insgesamt Platz 746. Dass man in der AK M45 allerdings im engagierten Freizeitbereich ganz andere Standards hat, ersieht man an seinem Platz 123 in dieser Alterskategorie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/barcelona-mar-2017-results-men.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9597\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9597 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/barcelona-mar-2017-results-men.jpg\" alt=\"barcelona-mar-2017-results-men\" width=\"380\" height=\"305\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Sieg des Tempomachers Jonah Kipkemoi Chesum (KEN) ging soeben die 39. Auflage des Zurich Marat\u00f3 Barcelona zu Ende. Chesum, der eigentlich nur bis 32 km das Tempo machen sollte, lief das Rennen durch, nachdem alle der hauptamtlichen Elitel\u00e4ufer schw\u00e4chelten, und siegte in 2:08:57.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9595"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9595"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9641,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9595\/revisions\/9641"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9595"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=9595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}