{"id":9401,"date":"2017-02-24T05:40:54","date_gmt":"2017-02-24T05:40:54","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=9401"},"modified":"2017-02-25T09:59:48","modified_gmt":"2017-02-25T09:59:48","slug":"tokyo-marathon-am-26-februar-2017-wilson-kipsang-auf-der-pressekonferenz-sein-ziel-20250","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=9401","title":{"rendered":"Tokyo Marathon am 26. Februar 2017:  Wilson Kipsang auf der Pressekonferenz &#8211; Sein Ziel: 2:02:50"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/tokyo-mar-2017-logo.png\" rel=\"attachment wp-att-5818\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5818 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/tokyo-mar-2017-logo-640x58.png\" alt=\"tokyo-mar-2017-logo\" width=\"607\" height=\"55\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/tokyo-mar-2017-logo-640x58.png 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/tokyo-mar-2017-logo-768x69.png 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/tokyo-mar-2017-logo.png 818w\" sizes=\"(max-width: 607px) 100vw, 607px\" \/><\/a>Auf der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des <strong>Tokyo Marathon<\/strong> am kommenden Sonntag (26. Februar 2017) bekr\u00e4ftigte der Kenianer <strong>Wilson Kipsang<\/strong> seinen bereits vor Wochen benannten Angriff auf den Weltrekord \u00fcber die Marathondistanz, den aktuell sein Landsmann Dennis Kimetto mit 2:02:57 h\u00e4lt. Jeder der Eliteathleten hatte zur Pressekonferenz eine vorbereitete Tafel auszuf\u00fcllen, auf der der Ausnahmel\u00e4ufer und ehemalige Weltrekordler eine Zeit von 2:02:50 geschrieben hatte. <!--more--><\/p>\n<p>Damit ist die Jagd auf den Weltrekord im Marathon der M\u00e4nner in der Tat ein Thema auf einem ma\u00dfgeblich ver\u00e4nderten Kurs, der insbesondere den f\u00fcrchterlichen Streckenverlauf auf den letzten 7 km und den noch f\u00fcrchterlicheren Zielbereich im Messezentrum &#8220;Big Site&#8221; nun endg\u00fcltig in die Geschichtsb\u00fccher verbannt. Bei den vorhergesagten Bedingungen mit Temperaturen um 10\u00b0C und einem negativen Taupunkt sind die Chancen recht gut, dass zumindest der Allcomers Record f\u00fcr Japan (die schnellste auf japanischem Boden erzielte Zeit) im Marathon f\u00e4llt. Diesen h\u00e4lt nach wie vor der Konkurrent im S\u00fcden, der Fukuoka Marathon, mit den 2:05:18, den <strong>Tsegaye Kebede<\/strong> (ETH) im Jahr 2009 rannte. Kebede ist gleichfalls in Tokyo am Start, gibt sich aber mit einer Zeit von 2:03:50 &#8220;etwas bescheidener&#8221; als der Kenianer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kipsang-pred.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9403\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9403 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kipsang-pred-640x449.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2017-pk-kipsang-pred\" width=\"527\" height=\"370\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kipsang-pred-640x449.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kipsang-pred-768x539.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kipsang-pred.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 527px) 100vw, 527px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die angepeilte Zeit von Wilson Kipsang: 2:02:50. Der aktuelle Weltrekord steht (noch?) bei 2:02:57. Um seine Vorgabe zu erreichen, muss der gute Wilson jeden Kilometer in 2:54,67 Minuten herunterspulen. Ganz sch\u00f6n flott! (c) JRN Brett Larner<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend allerdings Kipsang mit 2:03:13 erst beim Berlin Marathon Ende September in Berlin in die Regionen seiner heutigen Vorhersage lief, liegen die aktuellen Zeiten des kleinen \u00c4thiopiers auch nicht in Ans\u00e4tzen in seinem angek\u00fcndigten Regime. Obwohl er schon lange in der Szene etabliert ist, ist er erst 30 Jahr alt und lief sein bestes Rennen 2012 in Chicago mit dem damaligen Kursrekord von 2:04:38. Das ist aber einige Zeit hin, 2015 wurde er in Tokyo Achter in 2:07:58 und sein letzter Zieleinlauf datiert aus dem letzten Fr\u00fchjahr, wo er beim Rotterdam Marathon in 2:10:56 auf Platz 5 notiert wurde. Kebede hat in seiner Karriere immerhin zehnmal die 2:07 Stunden unterboten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kebede-pred.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9405\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9405 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kebede-pred-640x393.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2017-pk-kebede-pred\" width=\"560\" height=\"344\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kebede-pred-640x393.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kebede-pred-768x472.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-kebede-pred.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die erhoffte Zeit von Tsegaye Kebede (ETH), die auf Grund seiner Leistungen in der letzten Zeit ausgesprochen unrealistisch erscheint. (c) JRN Brett Larner<\/span><\/p>\n<p><strong>Dickson Chumba<\/strong> (KEN) ist wie Kebede 30 Jahre alt und hat auch eine vergleichbare Bestzeit von 2:04:32 aus dem Jahr 2014, ebenfalls in Chicago gelaufen. Der (allerdings alte) Kurs in Tokyo ist ihm bestens vertraut. 2014 gewann er mit 2:05:42 in Kursrekord-Zeit, die aber den Sonntag kaum \u00fcberstehen wird. 2015 und 2016 wurde er in Tokyo jeweils Dritter in 2:06:34 und 2:07:34. Dazwischen lagen noch zwei Auftritte in (Tempomacher losen) Chicago mit dem Sieg in 2:09:25 und Platz 2 in 2:11:26 im letzten Jahr.<\/p>\n<p>Eine nette Koinzienz am Rande zeigt ein Blick auf die Streckenrekorde der drei bedeutensten Marathonl\u00e4ufe in Japan. Mit Kebede (Fukuoka 2:05:18), Chumba (Tokyo 2:05:42) sowie Kipsang (Otsu, Lake Biwa 2:06:13) waren alle drei Rekordhalter auf der B\u00fchne und werden am Sonnatg auch im Rennen aufeinandertreffen.<\/p>\n<p>Und auch<strong> Bernard Kipyego<\/strong> (KEN) ist 30 Jahre alt, der seine Bestzeit beim Sieg in Amsterdam 2015 in 2:06:19 lief. Letztes Jahr wurde er in Tokyo in 2:07:33 Zweiter, Platz 8 in 2:06:45 erreichte er dann im Herbst in Amsterdam. <strong>Evans Chebet<\/strong> (KEN) schaffte beim letzten Berlin Marathon hinter Bekele und Kipsang 2:05:31, im Fr\u00fchjahr war er als Zweiter in Seoul schon 2:05:33 gelaufen. <strong>Marius Kipserem <\/strong>(KEN) gewann den letzten Marathon in Rotterdam in 2:06:11, im Herbst wurde er Zweiter in Eindhoven in 2:08:00.<\/p>\n<p>Der Frontl\u00e4ufer <strong>Tadese Tola<\/strong> (ETH) lief in dem denkw\u00fcrdigen Rennen beim Dubai Marathon 2013 2:04:49, seine letzten Resultate sind aber eher ern\u00fcchternd: Aufgabe in Dubai im letzten Jahr und Platz 5 in Frankfurt im gleichen Jahr mit 2:11:15. Auch <strong>Bernard Koech <\/strong>(KEN) war in dem schnellen Rennen von Dubai im Jahr 2013 dabei und kam hinter Tola in 2:04:53 ein. Herausragend bei ihm ist seine Bestzeit im Halbmarathon von 58:41, w\u00e4hrend seine letzten Ergebnisse von 2:09:42 (Fukuoka 2015) und Platz 9 in 2:11:31 beim Paris Marathon 2016 keine aktuelle Bestform andeuten.<\/p>\n<p>Aus der langen Liste von gut 20 Eliteathleten mit PBs unter 2:10 Stunden ist in jedem Fall noch <strong>Geoffrey Ronoh<\/strong> (KEN) zu nennen, der trotz seiner 2:09:29 vom Berlin Marathon eine entscheidende Rolle bei dem Unternehmen Weltrekord spielen k\u00f6nnte. Denn Ronoh machte in Berlin bis ca. 30 km das Tempo, nachdem die designierten Tempomacher ihre Aufgaben schon nach 18 km quittieren mussten. Nach letzten Informationen will man die erste H\u00e4lfte etwas langsamer als beim Berlin Marathon 2016 angehen (1:01:11), die Vorgaben f\u00fcr Sonntag liegen bei 61:30. F\u00fcr den etwas h\u00fcgeligen Kurs und den vorhergesagten Wind ganz sch\u00f6n flott.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-elite.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9404\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9404 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-elite-640x430.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2017-pk-elite\" width=\"518\" height=\"348\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-elite-640x430.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-elite-768x516.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-pk-elite.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die aussichtsreichsten Eliteathleten bei der Pressekonferenz zum Tokyo Marathon am kommenden Sonntag. (c) JRN Brett Larner<\/span><\/p>\n<p>Bei den japanischen M\u00e4nnern ist der Lauf ein weiteres Qualifikationsrennen f\u00fcr das japanische WM-Team im Sommer 2017. Hier haben Yuma Hattori, Masato Imai, Arata Fujiwara, Takashi Ichida sowie Yuta Shitara gute Aussichten in die engere Wahl zu kommen. In Fukuoka hatte Yuki Kawauchi mit 2:09:11 und in Beppu-Oita Kentaro Nakamoto mit 2:09:32 vorgelegt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-men.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9408\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9408\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-men-640x630.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2017-elite-men\" width=\"640\" height=\"630\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-men-640x630.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-men-768x757.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-men.jpg 805w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei den Frauen schmerzt die Absage der einzigen L\u00e4uferin mit einer Bestzeit von unter 2:20 Stunden, Lucy Kabuu (KEN). Somit ist <strong>Amane Beriso<\/strong> (ETH) mit 2:20:48 beim Deb\u00fct in Dubai Marathon im letzten Jahr die schnellste Frau im Feld. <strong>Amane Gobena<\/strong> (ETH) ist regelm\u00e4\u00dfig in Japan am Start, im letzten Jahr wurde sie in 2:21:51 hinter Helah Kiprop in Tokyo Zweite. Und auch <strong>Birhane Dibaba<\/strong> (ETH) schaffte ihre Bestleistung von 2:22:30 in Tokyo als Siegerin im Jahr 2015. Auch die Frauen \u00e4u\u00dferten in der Prerace-Pressekonferenz gro\u00dfe Ambitionen mit Zeiten um die 2:20 Stunden, womit auf jeden Fall der japanische All Comers Record der Frauen von 2:21:18 in Gefahr w\u00e4re.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9407\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-women-640x366.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2017-elite-women\" width=\"640\" height=\"366\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-women-640x366.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-women-768x439.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/tokyo-mar-2017-elite-women.jpg 798w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld des Tokyo Marathon am kommenden Sonntag (26. 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