{"id":9138,"date":"2017-02-01T10:37:27","date_gmt":"2017-02-01T10:37:27","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=9138"},"modified":"2017-02-14T18:15:02","modified_gmt":"2017-02-14T18:15:02","slug":"11-rak-halbmarathon-uae-am-10-februar-2017-weltklasse-im-emirat-ras-al-khaimah-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=9138","title":{"rendered":"11. RAK Halbmarathon (UAE) am 10. Februar 2017:  Weltklasse im Emirat Ras Al Khaimah"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4561 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-logo.png\" alt=\"rak-hm-2016-logo\" width=\"409\" height=\"215\" \/>Soeben machte der <strong>RAK Half Marathon<\/strong> im <strong>Vereinigten Arabischen Emirat Ras Al Khaimah<\/strong> (RAK) seine Elitefelder bei M\u00e4nnern wie Frauen bekannt. Und in guter Tradition f\u00fcr den weltbesten Halbmarathon wird sich auch f\u00fcr die 11. Auflage am fr\u00fchen Morgen des 10. Februar 2017 ein Starterfeld von absoluter Weltklasse an der Startlinie im neu geschaffenen Start-\/Zielbereich versammeln.<!--more--> Allein 12 M\u00e4nner haben in ihrer Karriere den Halbmarathon bereits in unter einer Stunde zur\u00fcckgelegt, vier Frauen unterboten bisher die 67 Minuten.<\/p>\n<p>Die Kursrekorde in RAK sind hochkar\u00e4tig und stehen bei den M\u00e4nnern bei 58:52 (Patrick Makau, 2009) und f\u00fcr die Frauen bei 65:50 (Mary Keitany, 2011). Sechs M\u00e4nner blieben in RAK bereits unter 59 Minuten, so dass das Zehnermittel von 59:05,3 den schnellsten Halbmarathonkurs im globalen Vergleich auszeichnet, vor Lissabon und Rotterdam. Bei den Frauen liegt man diesbez\u00fcglich mit in der Tat eindrucksvollen 1:06:16 noch weiter vor der internationalen Konkurrenz, die in dieser Wertung eine volle Minute zur\u00fccksteht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-mary-keitany-2015.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9130\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9130 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-mary-keitany-2015-427x640.jpg\" alt=\"rak-hm-2017-mary-keitany-2015\" width=\"311\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-mary-keitany-2015-427x640.jpg 427w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-mary-keitany-2015-768x1152.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-mary-keitany-2015-800x1200.jpg 800w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-mary-keitany-2015.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Mary Keitany (KEN) ist eine der Topl\u00e4uferinnen beim RAK Halbmarathon 2017. (c) RAK-HM<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Nachdem im letzten Jahr die Frauen mit sechs Zeiten unter 67 Minuten den M\u00e4nnern bereits die Show stahlen, zumal diese damals alle deutlich \u00fcber einer Stunde blieben, d\u00fcrfte auch in diesem Jahr das Elitefeld der Frauen f\u00fcr Furore sorgen, das in seiner Klasse schon fast in den Regionen eines London Marathon anzusiedeln ist. Mit der schnellsten Vorleistung ist die dreifache RAK (und auch New York City Marathon) Siegerin <strong>Mary Keitany<\/strong> (KEN) vor Ort, deren Kursrekord aus dem Jahr 2011 von 65:50 seinerzeit Weltrekord im Halbmarathon der Frauen bedeuteten. Mary ist in der Vorbereitung auf den London Marathon am 23. April und sicher wieder eine aussichtsreiche Kandidatin auf den Sieg &#8230; und eine schnelle Zeit.<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle d\u00fcrfte am \u00fcbern\u00e4chsten Freitag auch <strong>Jemima Sumgong <\/strong>(KEN) spielen, die nach ihren Siegen beim London Marathon und beim Olympischen Marathon zu den besten aktuellen Stra\u00dfenl\u00e4uferinnen zu z\u00e4hlen ist. Dazu die Olympiasiegerin: <span id=\"Zoom\">&#8220;It will not be easy but I have done my training and am looking forward to see how I will fare on. This race is important to test my fitness and see what I need to do ahead of London marathon.&#8221; <\/span><\/p>\n<p>Dazu gesellt sich mit\u00a0<strong>Tirunesh Dibaba <\/strong>(ETH), die L\u00e4uferin mit einer einmaligen Karriere auf der Bahn, die ihr Potential auf die Stra\u00dfe noch nicht in allen Belangen umsetzen konnte. Sie kann sicher noch schneller laufen, als es ihre momentane Bestleistung von 66:56 (nicht Regel konform) nahelegt.<\/p>\n<p>Und der Superlative noch nicht genug, ist auch die amtierende Weltmeisterin im Halbmarathon\u00a0<strong>Peres Jepchirchir\u00a0<\/strong>(KEN) am Start, die sechs Wochen vor ihrem Titelgewinn in Cardiff in RAK Platz 4 belegte. Von deutscher Seite ist interessant, dass die deutsche Topl\u00e4uferin <strong>Gesa Felicitas Krause<\/strong> ihr Halbmarathon-Deb\u00fct in RAK geben wird. Dazu die deutsche Hoffnung im Langstreckenbereich auf ihrer Webseite: &#8220;In den letzten Jahren f\u00e4llt es mir jedoch zunehmend leichter den w\u00f6chentlichen \u201eLongrun\u201c zu \u00fcberstehen. Auch mit den Ausdauereinheiten komme ich nun besser klar als noch in den Jahren zuvor. Dennoch habe ich mir zum Ziel gesetzt genau dort anzugreifen wo ich meine pers\u00f6nliche Schw\u00e4che sehe und laufe nun einen Halbmarathon. Es ist keine Entscheidung zu der mich irgendjemand gedr\u00e4ngt hat. Vielmehr freue ich mich darauf, mir in Vorbereitung auf die Sommersaison Zeit zu lassen und in der Halle noch keine hohen Intensit\u00e4ten realisieren zu m\u00fcssen. Den Halbmarathon werde ich direkt nach meinem Kenia Aufenthalt in \u201eRas al Khaimah\u201c in der N\u00e4he von Dubai absolvieren. Da ich K\u00e4lte nicht mag, viel mir diese Entscheidung nicht allzu schwer. Der Start wird morgens um sieben Uhr sein, sodass die Temperaturen f\u00fcr mich optimal sein m\u00fcssten. Das Startfeld mit Weltklassebesetzung aus Kenia und \u00c4thiopien schreckt mich nicht ab, denn ich laufe hier f\u00fcr mich und gegen meinen inneren Schweinehund.&#8221;<\/p>\n<p>Erstmals in der Geschichte des RAK-Halbmarathon werden die Frauen bereits um 6:45 Uhr 15 Minuten vor den M\u00e4nnern gestartet, um Ihnen noch mehr Aufmerksamkeit zu geben und ihre Kreise weniger durch ambitionierte Freizeitl\u00e4ufer zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-winners-2016.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9133\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9133 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-winners-2016-640x432.jpg\" alt=\"rak-hm-2017-winners-2016\" width=\"563\" height=\"380\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-winners-2016-640x432.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-winners-2016-768x518.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/rak-hm-2017-winners-2016.jpg 948w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplatzierten in RAK vom letzten Jahr: Amlosom, Biwott und Neguse. (c) RAK-HM<\/span><\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nner k\u00f6nnte der Rekord aus 2009 in Gefahr geraten, wo Patrick Makau 58:52 lief. Im letzten Jahr blieb man mit 1:00:40 weit hinter den Erwartungen zur\u00fcck, was sich schon in diesem Jahr durch weit leistungsf\u00e4higeren Tempomacher \u00e4ndern k\u00f6nnte. Denn sowohl Geoffrey Yegon als auch Kenneth Keter (beide KEN) haben mit 59:44 bzw. 59:48 die Stundenbarriere bereits unterboten. Dazu kommt ein Elitefeld, das es schon von der Vorleistungen der L\u00e4ufer in sich hat.<\/p>\n<p><strong>Stanley Biwott<\/strong> (KEN) kommt wieder nach seinem zweiten Platz vom letzten Jahr zur\u00fcck nach RAK und ist sicher in guter Form ein erster Anw\u00e4rter auf einen vorderen Platz. Auch er wird im April in London am Start sein. <strong>Nguse Amlosom<\/strong> (ERI) war letztes Jahr Dritter und\u00a0<strong>Abraham Cheroben<\/strong> Vierter, wobei der Kenianer mittlerweile f\u00fcr Bahrein an den Start geht.\u00a0<strong>Daniel Wanjiru\u00a0<\/strong>(KEN) gewann \u00fcberraschend den Amsterdam Marathon im Oktober, 2015 war er in RAK schon einmal Zweiter.<\/p>\n<p>Der Mann mit der schnellsten Vorleistung ist <strong>Solomon Yego<\/strong> mit 58:44, und auch <strong>Stephen<\/strong> Kibet blieb mit 58:54 schon unter 59 Minuten. Besonders zu beachten ist Frontl\u00e4ufer <strong>Bedan Karoki<\/strong> (KEN), der WM-Zweite von Cadiff lebt aktuell in Japan und ist sicher einer der besten Akteure auf dieser Distanz. In Kopenhagen lief er 2015 59:14 und im Jahr darauf 59:32. Ende April wird re beim London Marathon sein Deb\u00fct \u00fcber die volle Marathon-Distanz geben, bei\u00a0 dem ihm viele Kenner der Szene gleich eine beachtliche Zeit zutrauen. Und unbedingt zu erw\u00e4hnen ist auch <strong>Yigram Demelash<\/strong> (ETH), der junge \u00c4thiopier wird schon als Haile Gebrselassie Nachfolger gehandelt. In Rio wurde er bei Olympia Dritter im 10000 m Finale, beim Houston Halbmarathon vor gut einer Woche schw\u00e4chte ihn noch eine Erk\u00e4ltung. Seine Bestzeit im Halbmarathon lief er im Dezember in der indischen Hauptstadt Delhi mit 59:48 als Zweiter hinter Eliud Kipchoge.<\/p>\n<p>Dritter in Delhi wurde <strong>Augustine Choge<\/strong> (KEN) in 60:01. Das war erst sein zweiter Halbmarathon, und Choge denkt, dass er das Potenial zu weit schnelleren Zeiten aufweist. RAK ist da sicher der richtige Platz, dies in seinem dritten Renn auch umzusetzen.<\/p>\n<table class=\"aligncenter\" style=\"width: 650px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><strong>Elite Halbmarathon M\u00e4nner<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>Solomon Yego (KEN)<\/td>\n<td>58:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<td>Abraham Cheroben (BRN)<\/td>\n<td>58:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<td>Stephen Kibet (KEN)<\/td>\n<td>58:54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<td>Stanley Biwott (KEN)<\/td>\n<td>59:36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5<\/td>\n<td>Bedan Karoki (KEN)<\/td>\n<td>59:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6<\/td>\n<td>Daniel Wanjiru (KEN)<\/td>\n<td>59:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7<\/td>\n<td>Edwin Kipyego (KEN)<\/td>\n<td>59:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8<\/td>\n<td>Nguse Amlosom (ERI)<\/td>\n<td>59:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9<\/td>\n<td>Adugna Tekele (ETH)<\/td>\n<td>59:40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10<\/td>\n<td>Yigrem Demelash (ETH)<\/td>\n<td>59:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11<\/td>\n<td>Augustine Choge (KEN)<\/td>\n<td>60:01<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12<\/td>\n<td>Shadrack Korir (KEN)<\/td>\n<td>60:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13<\/td>\n<td>Sondre Moen (NOR)<\/td>\n<td>62:19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14<\/td>\n<td>Gabriel Geay (TAN)<\/td>\n<td>62:25<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pace<\/td>\n<td>Kenneth Keter (KEN)<\/td>\n<td>59:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pace<\/td>\n<td>Geoffrey Yegon (KEN)<\/td>\n<td>59:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pace<\/td>\n<td>John Maina Ndirangu (KEN)<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"aligncenter\" style=\"width: 650px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><strong>Elite Halbmarathon Frauen<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>Mary Keitany (KEN)<\/td>\n<td>65:50 CR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<td>Peres Jepchirchir (KEN)<\/td>\n<td>66:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<td>Jemima Sumgong<\/td>\n<td>66:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<td>Tirunesh Dibaba (ETH)<\/td>\n<td>66:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5<\/td>\n<td>Belaynesh Oljira (ETH)<\/td>\n<td>67:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6<\/td>\n<td>Netsanet Gudeta (ETH)<\/td>\n<td>67:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7<\/td>\n<td>Helah Kiprop (KEN)<\/td>\n<td>67:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8<\/td>\n<td>Veronicah Niyaruai (KEN)<\/td>\n<td>67:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9<\/td>\n<td>Rose Chelimo (BRN)<\/td>\n<td>68:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10<\/td>\n<td>Joyciline Jepkosgei (KEN)<\/td>\n<td>69:07<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11<\/td>\n<td>Gesa-Felicitas Krause (GER)<\/td>\n<td>Debut<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12<\/td>\n<td>Etagegn Woldu (ETH)<\/td>\n<td>Debut<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pace<\/td>\n<td>Timothy Kimeli<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pace<\/td>\n<td>Geoffrey Kipyego<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soeben machte der RAK Half Marathon im Vereinigten Arabischen Emirat Ras Al Khaimah (RAK) seine Elitefelder bei M\u00e4nnern wie Frauen bekannt. 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