{"id":8719,"date":"2016-12-13T14:22:26","date_gmt":"2016-12-13T14:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8719"},"modified":"2016-12-13T14:31:53","modified_gmt":"2016-12-13T14:31:53","slug":"rueckblick-auf-die-internationale-strassenlaufszene-im-jahr-2016-teil-2-zweimal-knapp-am-marathon-weltrekord-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8719","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im Jahr 2016 (Teil 2):  Zweimal knapp am (Marathon-)Weltrekord vorbei"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6374 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/london-mar-2016-kipchoge-vor-ziel-high-res-640x427.jpg\" alt=\"london-mar-2016-kipchoge-vor-ziel-high-res\" width=\"469\" height=\"313\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/london-mar-2016-kipchoge-vor-ziel-high-res-640x427.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/london-mar-2016-kipchoge-vor-ziel-high-res-768x512.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/london-mar-2016-kipchoge-vor-ziel-high-res-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 469px) 100vw, 469px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge (KEN) war einer der herausragenden Athleten der internationalen Stra\u00dfenlaufszene des Jahres 2016. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Traditionsgem\u00e4\u00df ballen sich im April in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene vor allem in Europa die hochkar\u00e4tigen Events.<!--more--> Am 3. April wurde aus Mailand ein neuer Masters-Weltrekord (\u00fcber 40 Jahre) im Marathon durch den Dritten <strong>Kenneth Mungara<\/strong> (KEN) in 2:08:38 gemeldet, der seine eigene Bestmarke in Jahresfrist zum dritten Mal steigern konnte. Sieger wurde in 2:08:15 <strong>Ernest Ngeno<\/strong> (KEN). Gleichfalls beeindruckend war der neue Kursrekord der Frauen beim Hamburg Marathon durch <strong>Meselech Malkamu<\/strong> (ETH) in 2:21:54 sowie die Zeit des Siegers in Rotterdam von 2:06:11 durch <strong>Marius Kipserem<\/strong>. In Paris waren 57000 Teilnehmer gemeldet, von denen aber nur 43300 die Startlinie passierten. <strong>Cyprian Kotut<\/strong> (KEN), Bruder des ehemaligen Topstars Martin Lel, war nach 2:07:11 als Erster im Ziel.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/paris-mar-2016-winner-kotut.jpg\" rel=\"attachment wp-att-5929\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5929 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/paris-mar-2016-winner-kotut-593x640.jpg\" alt=\"paris-mar-2016-winner-kotut\" width=\"455\" height=\"491\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/paris-mar-2016-winner-kotut-593x640.jpg 593w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/paris-mar-2016-winner-kotut.jpg 677w\" sizes=\"(max-width: 455px) 100vw, 455px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Cyprian Kotut (KEN), der Bruder von Martin Lel, war beim Paris Marathon vorne. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Wieder entt\u00e4uschend schwach waren die Zeiten der Elite beim Boston Marathon, wo man auch im Jahr 3 nach dem Bombenattentat noch nicht zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckgefunden hat. Leider auch vom Leistungsniveau her. Die Siegerzeiten der \u00e4thiopischen Elitel\u00e4ufer <strong>Hayle Lemi Berhanu<\/strong> und <strong>Atsede Baysa<\/strong> von 2:12:45 und 2:29:19 waren kaum noch World Marathon Majors w\u00fcrdig. Noch irritierender waren die Dinge am Tag zuvor im holl\u00e4ndischen Enschede, wo im Jahr zuvor Evans Cheruiyot (KEN) in 2:09 Stunden siegte. Diesmal musste man 2:31:34 auf den Sieger David Stevens (BEL) lange warten. Die Paradoxie in der Grenzstadt zu Deutschland: Drei Frauen, inklusive der Siegerin <strong>Sarah Jebet<\/strong> in 2:27:59, waren schneller als alle M\u00e4nner.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/boston-mar-2016-winner-baysa.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6117\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6117 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/boston-mar-2016-winner-baysa-640x459.jpg\" alt=\"boston-mar-2016-winner-baysa\" width=\"443\" height=\"318\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/boston-mar-2016-winner-baysa-640x459.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/boston-mar-2016-winner-baysa.jpg 702w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Atsede Baysa (ETH) gewann bei den Frauen den Boston Marathon 2016. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr war der Verzicht auf (ostafrikanische) Elitel\u00e4ufer, der nicht nur in Enschede umgesetzt wurde. Diese Entwicklungen d\u00fcrften gravierende Ver\u00e4nderungen in der Szene der Stadtmarathons in Gang setzen, deren Konsequenzen aktuell noch kaum zu ermessen sind. Sie d\u00fcrften in jedem Fall die \u201eArbeitspl\u00e4tze\u201c vieler, vor allem aus Ostafrika stammenden Athleten betreffen, die nach wie vor die Szene fast im Monopol dominieren.<\/p>\n<p>Beim London Marathon war und ist das nach wie vor nicht der Fall. In britischer H\u00f6flichkeit verschwieg man, welche Summen es (wieder) gekostet hatte, die absolute Weltklasse an der Startlinie zu versammeln. Dieses Jahr gab es mit den Ausnahmek\u00f6nnern der Szene auch die entsprechenden Leistungen. Nach einem Beginn im Regime eines \u201e2-Stunden-Marathon\u201c war bis kurz vor Schluss der Weltrekord in Gefahr, den <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> am Ende in 2:03:05 denkbar knapp verfehlte. Bei den Frauen siegte <strong>Jemima Sumgong<\/strong> (KEN) mit der weniger spektakul\u00e4ren Zeit von 2:22:58. Ebenso wie Kipchoge konnte auch sie in Rio den Erfolg von London mit dem Olympiasieg best\u00e4tigen. \u00dcber zwei Stunden sp\u00e4ter nach dem Einaluf der Elite gab es ein weiteres au\u00dfergew\u00f6hnliches Ereignis in London. Die Veranstalter begr\u00fc\u00dften den Millionsten Finisher seit Beginn des Events im Jahr 1981, wo bereits 6255 L\u00e4ufer das Ziel erreichten. Im kommenden Jahr deutet sich schon heute mit Kipchoge, Kipsang und Bekele ein \u201eJahrhundert-Rennen\u201c auf den Stra\u00dfen der britischen Hauptstadt an.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-tufa-sumgong-final.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6162\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6162 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-tufa-sumgong-final-478x640.jpg\" alt=\"london-mar-2016-tufa-sumgong-final\" width=\"289\" height=\"387\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-tufa-sumgong-final-478x640.jpg 478w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-tufa-sumgong-final-768x1028.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-tufa-sumgong-final-897x1200.jpg 897w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-tufa-sumgong-final.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Jemima Sumgong (KEN) lieferte sich in London ein spannendes Rennen mit der Vorjahressiegerin Tigist Tufa (ETH). (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Das Pflaster in London war f\u00fcr den neuen deutschen Marathon-Rekordmann, <strong>Arne Gabius<\/strong>, nicht vom Erfolg gekr\u00f6nt. Bei seinem ersten Start in London kam er nie ins Rennen und stieg nach der H\u00e4lfte aus. Auch bei der EM in Amsterdam am 10. Juli, wo diesmal nur einen halben Marathon lief, ging er fr\u00fchzeitig aus dem Rennen, beendete die Saison und verpasste damit auch den Start bei Olympia. Die EM-Titel gewannen <strong>Sara Moreira<\/strong> (POR) in 1:10:19 sowie <strong>Tadesse Abraham<\/strong> (SUI) in 1:02:03, wobei die Kritik an einer Meisterschaft nur einen Monat vor den Olympischen Spielen nicht zu \u00fcberh\u00f6ren war.<\/p>\n<p>Bei den \u201eSpielen\u201c im August war es zwar Winter in Brasilien, die Bedingungen vor allem beim Marathonlauf der Frauen trotzdem grenzwertig. Deshalb war die Kritik an den <strong>\u201eHahner-Twins\u201c<\/strong> f\u00fcr das gemeinsame Passieren der Ziellinie nach 2:45 Stunden etwas \u00fcberzogen. Von deutscher Seite \u00fcberzeugte die Senkrechtstarterin der Saison, <strong>Anja Scherl<\/strong>, mit Platz 44 in 2:37:23. Im April hatte sich die \u201eFreizeitl\u00e4uferin\u201c beim Hamburg Marathon in tollen 2:27:50 \u00fcberraschend f\u00fcr Rio qualifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Tat beeindruckend in Rio war die Vorstellung des Gewinners der Goldmedaille im Marathon der M\u00e4nner. Nach verhaltenem Beginn zog das Tempo nach 30 km enorm an und <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> gewann souver\u00e4n in 2:08:44, nachdem er den Schlussteil ab 20 Meilen (vor dort sind es 10 km bis ins Ziel) in einmaligen 29:07 Minuten zur\u00fccklegte; das lag unter dem Tempo des Marathon-Weltrekords. W\u00e4hrend Kipchoge somit die Ehre der Kenianer im Olympischen Marathon wieder herstellte, waren seine Mitstreiter Stanley Biwott und Wesley Korir vom Pech verfolgt. Ihre Betreuer hatten deren Trinkflaschen vertauscht, so dass Beide mit Magenbeschwerden aufgeben mussten. Zusammen mit skandal\u00f6sen Vorf\u00e4llen durch Mitglieder des Verbandes hatte dies ein erhebliches Nachspiel in deren Heimatland Kenia.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/olmypia-rio-2016-marathon-bottle-korir-kipchoge.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7291\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7291 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/olmypia-rio-2016-marathon-bottle-korir-kipchoge.jpg\" alt=\"olmypia-rio-2016-marathon-bottle-korir-kipchoge\" width=\"452\" height=\"312\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Posse um vertauschte Trinkflaschen f\u00fcr die Kenianer Korir und Biwott beim Olympischen Marathon hatte ein erhebliches Nachspiel. (c) ScreenshotZDF<\/span><\/p>\n<p>Ein Nachspiel hatte auch die Geste gekreuzter Oberarme beim Zieleinlauf des Silbermedaillengewinners <strong>Feyisa Lelisa<\/strong> (ETH) in 2:09:54, mit der er auf politische Zust\u00e4nde in seinem Heimatland aufmerksam machen wollte. Lelisa reiste anschlie\u00dfend nicht mehr nach \u00c4thiopien zur\u00fcck, sondern beantragte Asyl in den USA. Und aus den USA kam mit<strong> Galen Rupp<\/strong> der Gewinner der Bronzemedaille, der in 2:10:05 erst seinen zweiten Marathon bestritt und auf Grund seiner Leistungen auf den Unterdistanzen noch eine viel versprechende Karriere auf der Marathondistanz vor sich haben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Herbstsaison eine weitere Notiz aus China, wo in Wuzhong am Gelben Fluss 25.000 L\u00e4ufer an den Start gingen. Bei widrigen Bedingungen gewann <strong>Joshua Kipkorir<\/strong> in 2:17:44. Preisgelder von insgesamt 150.000 US$ lassen aber erwarten, dass man (auch) hier f\u00fcr Topathleten immer attraktiver wird. Diesbez\u00fcglich ist man beim Great North Run von Newcastle nach South Shields schon weiter, beim gr\u00f6\u00dften Halbmarathon auf globaler Skala war die Konkurrenz f\u00fcr Superstar <strong>Mo Farah<\/strong> (GBR) sehr \u00fcberschaubar. Mo siegte am 11. September in 1:00:04 zum dritten Mal in Folge knapp vor <strong>Dathan Ritzenhein<\/strong> (USA).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/edinburgh-2016-mo.jpg\" rel=\"attachment wp-att-4270\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4270 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/edinburgh-2016-mo.jpg\" alt=\"edinburgh-2016-mo\" width=\"360\" height=\"280\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Superstar Mo Farah (GBR) gewann nach Doppel-Gold bei Olympia auch den Great North Run \u00fcber die Halbmarathon-Distanz. (c) ScreenshotBBC<\/span><\/p>\n<p>Weit schneller war eine Woche sp\u00e4ter <strong>Barselius Kipyego<\/strong> (KEN) mit 59:15 in Usti nad Labem, wo RunCzech den letzten Lauf einer Serie ab April mit L\u00e4ufen in Prag, Karlovy Vary, Budejoice und Olomuc veranstaltete. Am 10. September verfehlte <strong>Violah Jepchumba<\/strong> bei einem 10 km-Lauf in Prag mit 30:24 den Weltrekord von Paula Radcliffe um ganze 3 Sekunden. Bereits am 2. April war die gleiche L\u00e4uferin ebenfalls in Prag den Halbmarathon in 1:05:51 gelaufen und wurde damit die drittschnellste L\u00e4uferin aller Zeiten \u00fcber diese Distanz. Den Lauf \u00fcber die volle Marathondistanz in Prag gewann am 8. Mai <strong>Lawrence Cherono<\/strong> (KEN) in 2:07:24. Konsequent die Synergien einer gemeinsamen Organisation nutzend, ist RunCzech aktuell dabei, die globale Laufszene gravierend aufzumischen. Mit den \u201eGolden Labels\u201c der IAAF versehen, leistet man in punkto Elitefelder und medialer Pr\u00e4sentation beispielhafte Arbeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7553\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7553 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari-640x584.jpg\" alt=\"kopenhagen-hm-2016-wangari\" width=\"366\" height=\"334\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari-640x584.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari-768x701.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari.jpg 899w\" sizes=\"(max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">James Wangari (KEN) lief beim Kopenhagen mit einer Durchgangszeit von 27:15 bei 10 km die schnellste Zeit des Jahres \u00fcber diese Distanz. (c) Kopenhagen HM<\/span><\/p>\n<p>Am 18. September schaffte der \u00c4thiopier <strong>Asefa Negewo<\/strong> beim Marathon in Kapstadt mit 2:08:42 die schnellste Zeit, die jemals auf s\u00fcdafrikanischen Boden erzielt wurde. Und am gleichen Tag st\u00fcrmten beim Kopenhagen Halbmarathon auf dem Kurs der WM von 2014 gleich sieben Kenianer unter einer Stunde ins Ziel, darunter \u2013 wie zuvor schon erw\u00e4hnt &#8211; auch der Sieger <strong>James Wangari<\/strong> in 59:07 mit Weltjahres-Bestzeit. Da in Kopenhagen der Start und die 10 km-Marke nur etwa 3,8 km Luftlinie auseinander liegen, erzielte Wangari bei 10 km in 27:15 auch noch die schnellste Zeit des Jahres \u00fcber diese Distanz.<\/p>\n<p><strong>Wird fortgesetzt (Teil 3)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die TOP10 im Marathon der M\u00e4nner 2016 (Quelle: IAAF)<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"36\"><strong>1.<\/strong><\/td>\n<td width=\"142\">Kenenisa Bekele<\/td>\n<td width=\"57\"><strong>ETH<\/strong><\/td>\n<td width=\"76\">2:03:03<\/td>\n<td width=\"180\"><strong>Berlin, 25. September<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">2.<\/td>\n<td width=\"142\">Eliud Kipchoge<\/td>\n<td width=\"57\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:03:05<\/td>\n<td width=\"180\">London, 24. April<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">3.<\/td>\n<td width=\"142\">Wilson Kipsang<\/td>\n<td width=\"57\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:03:13<\/td>\n<td width=\"180\">Berlin, 25. September<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">4.<\/td>\n<td width=\"142\">Stanley Biwott<\/td>\n<td width=\"57\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:03:51<\/td>\n<td width=\"180\">London, 24. April<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">5.<\/td>\n<td width=\"142\">Tesfaye Abera<\/td>\n<td width=\"57\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:04:24<\/td>\n<td width=\"180\">Dubai, 22. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">6.<\/td>\n<td width=\"142\">Lemi Berhanu<\/td>\n<td width=\"57\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:04:33<\/td>\n<td width=\"180\">Dubai, 22. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">7.<\/td>\n<td width=\"142\">Tsegaye Mekonnen<\/td>\n<td width=\"57\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:04:46<\/td>\n<td width=\"180\">Dubai, 22. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">8.<\/td>\n<td width=\"142\">Wilson Erupe<\/td>\n<td width=\"57\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:05:13<\/td>\n<td width=\"180\">Seoul, 20. M\u00e4rz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">9.<\/td>\n<td width=\"142\">Sisay Lemma<\/td>\n<td width=\"57\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:05:16<\/td>\n<td width=\"180\">Dubai, 22. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">10.<\/td>\n<td width=\"142\">Daniel Wanjiru<\/td>\n<td width=\"57\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:05:21<\/td>\n<td width=\"180\">Amsterdam, 16. Oktober<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die TOP10 im Marathon der Frauen 2016 (Quelle: IAAF)<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"36\"><strong>1.<\/strong><\/td>\n<td width=\"150\"><strong>Tirfi Tsegaye<\/strong><\/td>\n<td width=\"48\"><strong>ETH<\/strong><\/td>\n<td width=\"76\"><strong>2:19:41<\/strong><\/td>\n<td width=\"170\"><strong>Dubai<\/strong><strong>, 22. Januar<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">2.<\/td>\n<td width=\"150\">Aberu Kebede<\/td>\n<td width=\"48\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:20:45<\/td>\n<td width=\"170\">Berlin, 25. September<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">3.<\/td>\n<td width=\"150\">Amane Beriso<\/td>\n<td width=\"48\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:20:48<\/td>\n<td width=\"170\">Dubai, 22. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">4.<\/td>\n<td width=\"150\">Helah Kiprop<\/td>\n<td width=\"48\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:21:27<\/td>\n<td width=\"170\">Tokyo, 28. Februar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">5.<\/td>\n<td width=\"150\">Florence Kiplagat<\/td>\n<td width=\"48\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:21:32<\/td>\n<td width=\"170\">Chicago, 9. Oktober<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">6.<\/td>\n<td width=\"150\">Amane Gobena<\/td>\n<td width=\"48\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:21:51<\/td>\n<td width=\"170\">Tokyo, 28. Februar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">7.<\/td>\n<td width=\"150\">Meselech Melkamu<\/td>\n<td width=\"48\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:21:54<\/td>\n<td width=\"170\">Hamburg, 17. April<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">8.<\/td>\n<td width=\"150\">Kayoko Fukushi<\/td>\n<td width=\"48\">JPN<\/td>\n<td width=\"76\">2:22:17<\/td>\n<td width=\"170\">Osaka, 31. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">9.<\/td>\n<td width=\"150\">Meselech Melkamu<\/td>\n<td width=\"48\">ETH<\/td>\n<td width=\"76\">2:22:29<\/td>\n<td width=\"170\">Dubai, 22. Januar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\">10.<\/td>\n<td width=\"150\">Edna Kiplagat<\/td>\n<td width=\"48\">KEN<\/td>\n<td width=\"76\">2:22:36<\/td>\n<td width=\"170\">Tokyo, 28. Februar<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eliud Kipchoge (KEN) war einer der herausragenden Athleten der internationalen Stra\u00dfenlaufszene des Jahres 2016. (c) H. Winter Traditionsgem\u00e4\u00df ballen sich im April in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene vor allem in Europa die hochkar\u00e4tigen Events.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8719"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8719"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8721,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8719\/revisions\/8721"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8719"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=8719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}