{"id":8669,"date":"2016-12-10T20:21:02","date_gmt":"2016-12-10T20:21:02","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8669"},"modified":"2016-12-10T20:43:39","modified_gmt":"2016-12-10T20:43:39","slug":"rueckblick-auf-die-internationale-strassenlaufszene-im-jahr-2016-teil-1-zweimal-knapp-am-marathon-weltrekord-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8669","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im Jahr 2016 (Teil 1):  Zweimal knapp am (Marathon-)Weltrekord vorbei"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2782 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/b-mar-2015-kipchoge-portrait-pk-640x577.jpg\" alt=\"b-mar-2015-kipchoge-portrait-pk\" width=\"293\" height=\"265\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/b-mar-2015-kipchoge-portrait-pk-640x577.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/b-mar-2015-kipchoge-portrait-pk.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 293px) 100vw, 293px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge (KEN) war einer der herausragenden Athleten der internationalen Stra\u00dfenlaufszene des Jahres 2016. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Die Schlagzeilen in der globalen Laufszene schrieben im Jahr 2016 eindeutig die M\u00e4nner. War nach den stetigen Verbesserungen des Leistungsniveaus der Weltelite im Marathonlauf, gekr\u00f6nt durch den Weltrekord durch Dennis Kimetto (KEN) als Sieger des Berlin Marathon 2014 in 2:02:57, im letzten Jahr ein gewisser R\u00fcckschritt an Topleistungen unverkennbar, schloss das aktuelle Jahr wieder an fr\u00fchere Entwicklungen an.<!--more--> Zwei Athleten, die bezeichnenderweise vor dem Start auf der Stra\u00dfe eine gro\u00dfartige Karriere auf der Bahn absolvierten, waren dabei die herausragenden Akteure. Zun\u00e4chst gewann der Kenianer<strong> Eliud Kipchoge<\/strong> in einem Rennen von historischer Dimension den London Marathon und verfehlte mit 2:03:05 den Weltrekord denkbar knapp. Schon im letzten Jahr ragte Eliud mit der schnellsten Zeit des Jahres heraus, wobei in Berlin das Kuriosum aus dem Schuh ragender Innensohlen eine bessere Zeit als 2:04:00 verhinderte. Dass der kenianische Ausnahmel\u00e4ufer vier Monate sp\u00e4ter bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit einer eindrucksvollen Vorstellung \u00fcberlegen Olympiasieger wurde, kam dann wenig \u00fcberraschend.<\/p>\n<p>Der zweite Star des Jahres war der schnellste L\u00e4ufer aller Zeiten im Cross und auf den Bahnlangstrecken, der \u00c4thiopier <strong>Kenenisa Bekele<\/strong>. Beim 34. Berlin Marathon Ende September konnte der Ausnahmel\u00e4ufer nach langwierigen Verletzungen endlich sein hohes Potential auch im Marathon umsetzen und gewann ein denkw\u00fcrdiges Temporennen gegen Ex-Weltrekordler <strong>Wilson Kipsang<\/strong> (KEN) in 2:03:03, ganze sechs Sekunden am Weltrekord vorbei. London und Berlin waren mit deutlichem Abstand die schnellsten Rennen des Jahres, wobei in beiden F\u00e4llen die Abl\u00e4ufe verbl\u00fcffend \u00e4hnlich waren. Man hatte jeweils sehr schnell im Regime eines Marathon knapp \u00fcber 2 Stunden begonnen, war noch beim Halbmarathon mit 1:01:30 in London und sogar 1:01:10 in Berlin schneller als jemals zuvor, \u201everspielte\u201c jedoch den Weltrekord durch kurzes Taktieren in einem packenden Duell zweier hochklassiger Gegner. In London verlor <strong>Stanley Biwott<\/strong> (KEN) erst in einem extrem schnellen Finale kurz vor 40 km den Anschluss, lief aber mit 2:03:50 gleichfalls eine absolute Spitzenzeit. \u00c4hnlich liefen die Dinge in Berlin, wo <strong>Wilson Kipsang<\/strong> kurz vor 41 km Bekele ziehen lassen musste und mit 2:03:13 als Zweiter noch schneller war als bei seinem Weltrekordlauf im Jahr 2011.<\/p>\n<p><em>Damit schafften im Jahr 2016 vier L\u00e4ufer eine Zeit von unter 2:04 Stunden, das gab es zuvor noch nie.<\/em> Auch in der Leistungsbreite stieg das Niveau gegen\u00fcber 2015 wieder an: Sieben Athleten blieben unter einer Zeit von 2:05 Stunden, im Vorjahr waren das nur 3 L\u00e4ufer. Bei den Frauen ist die Bilanz des Jahres weniger spektakul\u00e4r. Ganz fr\u00fch in der Saison\u00a0blieb mit <strong>Tirfi Tsegaye<\/strong> (ETH) beim Dubai Marathon in 2:19:41 nur eine Frau unter der Schallmauer von 2:20 Stunden. Zwei weitere Damen unterboten eine Zeit von 2:21, im Jahr zuvor waren dies noch sieben.<\/p>\n<p>In jedem Fall blieb auch im Jahr 2016 die internationale Stra\u00dfenlaufszene in Bewegung, die Flut an herausragenden Leistungen aus den Vorjahren setzte sich unvermindert fort. Wenn auch die Schatten des Dopings die Laufszene nicht zur Ruhe kommen lassen, die L\u00e4ufe durch die St\u00e4dte dieser Welt kennen jahreszeitlich keine Pause mehr und boomen auf globaler Skala. Vor allem die aufstrebende wirtschaftliche Macht Chinas spiegelt sich nun zunehmend bei der\u00a0 Organisation hochkar\u00e4tiger Laufveranstaltungen wider. Schon etabliert ist diesbez\u00fcglich der <strong>Xiamen Marathon<\/strong>, der bereits am 3. Januar durch den Kenianer <strong>Vincent Kipruto<\/strong> in 2:10:18 eine erste Marke setzte, wobei man dort im Jahr zuvor vier Minuten schneller gelaufen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4169 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/xiamen-2016-winner-640x553.jpg\" alt=\"xiamen-2016-winner\" width=\"390\" height=\"337\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/xiamen-2016-winner-640x553.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/xiamen-2016-winner-768x663.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/xiamen-2016-winner-1200x1036.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/xiamen-2016-winner.jpg 1276w\" sizes=\"(max-width: 390px) 100vw, 390px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Kenianer Vincent Kipruto (KEN) gewann im chinesischen Xiamen den ersten gr\u00f6\u00dferen Marathon des Jahres. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Schon zwei Wochen sp\u00e4ter machte der Marathon im indischen <strong>Mumbai<\/strong> von sich reden, wo <strong>Gideon Kipketer<\/strong> (KEN) den Streckenrekord auf beachtliche 2:08:35 schraubte. W\u00e4hrend am gleichen Tag die Siegerzeit beim <strong>Houston Marathon<\/strong> von 2:10:54 durch <strong>Gebo Burka<\/strong> (ETH) nicht an die Topzeiten fr\u00fcherer Jahre anschlie\u00dfen konnte, lief dort \u00fcber die halbe Distanz die Kenianerin <strong>Mary Wacera<\/strong> in 1:06:29 eine Weltklassezeit. Herausragend waren auch 2016 die Siegerzeiten beim <strong>Dubai Marathon<\/strong>. In einem schnellen Rennen, bei dem man die 30 km-Marke in Weltrekordzeit nach 1:27:20 passierte, siegte <strong>Tesfaye Abera<\/strong> (ETH) in 2:04:24 und verpasste den Streckenrekord um eine Sekunde. Drei M\u00e4nner unterboten die 2:05 Stunden und die Siegerin <strong>Tirfi Tsegaye<\/strong> (ETH) unterbot mit 2:19:41 die Schallmauer von 2:20 zur absoluten Weltklasse bei den Frauen. Die Leistungen aus dem Emirat belegen eindrucksvoll, dass man sich fest in der ersten Liga des Laufsports etabliert hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4485 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/dubai-mar-2016-winner-abera.jpg\" alt=\"dubai-mar-2016-winner-abera\" width=\"398\" height=\"284\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Tesfaye Abera (ETH) gewann den Dubai Marathon und verpasste den Streckenrekord um eine ganze Sekunde. (c) Dubai Sports Channel<\/span><\/p>\n<p>Dies gilt auch f\u00fcr den Halbmarathon beim wenig geliebten Nachbarn im Emirat <strong>Ras Al Khaimah<\/strong> (RAK), den das Team um Renndirektor Nathan Clayton zum leistungsst\u00e4rksten Lauf auf globaler Skala entwickeln konnte. Beim 10. Jubil\u00e4um am 12. Februar blieben die M\u00e4nner mit dem Sieg von <strong>Birhanu Legese<\/strong> (ETH) in 1:00:40 hinter den Erwartungen zur\u00fcck, w\u00e4hrend sechs L\u00e4uferinnen die 67 Minuten unterboten. Die gro\u00dfartige Konkurrenz der Frauen gewann <strong>Cynthia Limo<\/strong> (ETH) in 1:06:04. Deutlich langsamer agierte man in diesem Jahr beim Halbmarathon in Barcelona, wo Florence Kiplagat in den beiden Vorjahren den Weltrekord der Frauen bis auf 1:05:09 schraubte. In diesem Jahr reichte es wegen fehlender Fitness f\u00fcr Kiplagat nur zu 1:09:19.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-4835 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-winner-limo-601x640.jpg\" alt=\"rak-hm-2016-winner-limo\" width=\"366\" height=\"389\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-winner-limo-601x640.jpg 601w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-winner-limo-768x818.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/rak-hm-2016-winner-limo.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Cynthia Limo (KEN) gewann den Halbmarathon in RAK in 1:06:04 und zog dabei f\u00fcnf weitere Mitstreiterinnen auf Zeiten von unter 1:07 Stunden. Einmalig! (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich warm war es selbst f\u00fcr kalifornische Verh\u00e4ltnisse bei den <strong>US-Trials im Marathon<\/strong> auf einem Stadtkurs in Los Angeles. Das mit hohem Interesse erwartete Deb\u00fct von <strong>Galen Rupp<\/strong> gewann der US-Star auf den Bahnlangstrecken in \u00fcberzeugender Manier in 2:11:12. Bereits in seinem zweiten Marathonlauf im August gewann dann Rupp die Bronzemedaille bei Olympia in Rio de Janeiro. Richtig frisch war es dagegen beim <strong>Tokyo Marathon<\/strong>, wo die Kenianerin <strong>Helah Kiprop<\/strong> in 2:21:27 einen Streckenrekord aufstellte. Bei den M\u00e4nnern gewann Feyisa Lelisa (ETH) in 2:06:56, der gleichfalls bei Olympia eine Medaille gewann und dabei noch mehr durch einen politisch motivierten Einlauf mit \u00fcberkreuzten Armen Aufmerksamkeit erregte. Beachtlich war auch die Ank\u00fcndigung eines neuen Streckenverlaufs beim Tokyo Marathon ab 2017, wo die L\u00e4ufer an der historischen Tokyo Station anstelle des trostlosen Messezentrums \u201eBig Site\u201c ein spektakul\u00e4rer Zieleinlauf erwartet. Endlich! Dort werden dann auch mit jeweils 500.000 US$ die beiden Besten der aktuellen World Marathon Majors Serie gek\u00fcrt. Aber auch im Jahr 2016 blieb dieser Wettbewerb in der \u00d6ffentlichkeit kaum beachtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5199 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/tokyo-2015-race-helah-kiprop-502x640.jpg\" alt=\"tokyo-2015-race-helah-kiprop\" width=\"288\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/tokyo-2015-race-helah-kiprop-502x640.jpg 502w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/tokyo-2015-race-helah-kiprop-768x978.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/tokyo-2015-race-helah-kiprop-942x1200.jpg 942w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/tokyo-2015-race-helah-kiprop.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Helah Kiprop (KEN) gewann in gro\u00dfartigen 2:21:27 den Tokyo Marathon. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Sicherlich keine Notiz in unseren Breiten nahm man am 26. M\u00e4rz vom <strong>Zheng-Kai International Marathon<\/strong> im chinesischen Zhengzhou. Der \u00e4thiopische Sieger <strong>Bejiga Regassa<\/strong> gewann den Lauf auch nur in 2:11:23. Beachtlicher sind dort aber die 49.000 Teilnehmer, was als ein Beispiel die Entwicklungen im Reich der Mitte aufzeigt. Schon in naher Zukunft wird dieser Boom auch die Veranstaltungen bei uns tangieren, da der Wettstreit um die Verpflichtung der Eliteathleten immer mehr globale Dimensionen bekommt. Andererseits erw\u00e4chst den Laufveranstaltern in unseren Regionen damit aber auch eine k\u00fcnftige Klientel. Wir stehen aktuell diesbez\u00fcglich erst am Beginn gravierender Ver\u00e4nderungen und Entwicklungen.<\/p>\n<p>Bei den <strong>Weltmeisterschaften im Halbmarathon<\/strong> am 26. M\u00e4rz im walisischen <strong>Cardiff<\/strong> endete die Entscheidung der Veranstalter, die Masse der Breitensportler zusammen mit der Elite starten zu lassen, fast in einem Desaster. Der Topfavorit <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) kam durch einen Hobbysportler zu Fall, fand aber im Gewimmel wieder auf die F\u00fc\u00dfe und gewann im str\u00f6menden Regen den Weltmeistertitel nach 59:10 Minuten. Die britische Lauflegende Mo Farah wurde auf heimischen Boden Dritter in 59:59, <strong>Peres Je(p)chirchir<\/strong> (KEN) gewann in 1:07:31 den Titel bei den Frauen. Bereits zwei Wochen zuvor war auf dem f\u00fcr Bestleistungen untauglichen <strong>Kurs von Rom nach Ostia<\/strong> der Kenianer <strong>Solomon Yego<\/strong> mit 58:44 die schnellste Zeit des Jahres \u00fcber die Halbmarathondistanz gelaufen. Und gleichfalls beachtlich war die Siegerzeit von 59:12 durch <strong>James Wangari<\/strong> (KEN) bei <strong>Stramilano<\/strong> am 20. M\u00e4rz, der damit den Streckenrekord und ehemaligen Weltrekord von 59:17 durch Paul Tergat unterbieten konnte. Im September siegte Wangari auch beim<strong> Kopenhagen Halbmarathon<\/strong> auf der WM-Strecke von 2014, war dort bis gut 15 km auf Weltrekordkurs und lief am Ende in 59:07 die beste Zeit des Jahres auf einem regelkonformen Kurs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7553 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari-640x584.jpg\" alt=\"kopenhagen-hm-2016-wangari\" width=\"326\" height=\"297\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari-640x584.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari-768x701.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/kopenhagen-hm-2016-wangari.jpg 899w\" sizes=\"(max-width: 326px) 100vw, 326px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">James Wangari gewann die Halbmarathon-L\u00e4ufe in Mailand und Kopenhagen. Mit 59:07 ist er der Jahresschnellste auf einem zertifizierten Kurs. (c) Kopenhagen HM<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend man sich in der deutschen Hauptstadt um die Organisation eines zweiten Marathon durch die Innenstadt im Fr\u00fchjahr stritt (nach einer unerquicklichen Posse wurde die Veranstaltung letztlich abgesagt), geht das in der s\u00fcdkoreanischen Hauptstadt Seoul seit Jahrzehnten reibungslos \u00fcber die B\u00fchne. Den <strong>Dong-A Marathon<\/strong> gewann am 20. M\u00e4rz der Kenianer <strong>Wilson Erupe<\/strong> mit Streckenrekord von 2:05:13. Als der nach dem Lauf die koreanische Staatsb\u00fcrgerschaft mit Blick auf einen Start bei Olympia beantragte, bekam er eine Absage; seine Doping-Vergangenheit mag dabei eine Rolle gespielt haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-302 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/loyanae-seoul-2015-640x419.jpg\" alt=\"loyanae-seoul-2015\" width=\"367\" height=\"240\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/loyanae-seoul-2015-640x419.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/loyanae-seoul-2015.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 367px) 100vw, 367px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Wilson Erupe (KEN) gewann den Dong-A-Marathon in der koreanischen Hauptstadt Seoul mit Streckenrekord von 2:05:13. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p><strong>Wird fortgesetzt (Teil 2)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die TOP10 im Marathon der M\u00e4nner 2016 (Quelle: IAAF)<\/strong><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>1.<\/strong><\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenenisa Bekele<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>ETH<\/strong><\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:03:03<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Berlin, 25. Sept.<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:03:05<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">London, 24. April<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">3.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Wilson Kipsang<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:03:13<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Berlin, 25. Sept.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">4.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Stanley Biwott<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:03:51<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">London, 24. April<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">5.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Tesfaye Abera<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:04:24<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dubai, 22. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">6.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Lemi Berhanu<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:04:33<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dubai, 22. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">7.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Tsegaye Mekonnen<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:04:46<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dubai, 22. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">8.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Wilson Erupe<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:05:13<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Seoul, 20. M\u00e4rz<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">9.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Sisay Lemma<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:05:16<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dubai, 22. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">10.<\/span><\/td>\n<td width=\"142\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Daniel Wanjiru<\/span><\/td>\n<td width=\"57\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:05:21<\/span><\/td>\n<td width=\"180\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Amsterdam, 16. Okt.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die TOP10 im Marathon der Frauen 2016 (Quelle: IAAF)<\/strong><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>1.<\/strong><\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Tirfi Tsegaye<\/strong><\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>ETH<\/strong><\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>2:19:41<\/strong><\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Dubai<\/strong><strong>, 22. Januar<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Aberu Kebede<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:20:45<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Berlin, 25. Sept.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">3.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Amane Beriso<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:20:48<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dubai, 22. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">4.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Helah Kiprop<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:21:27<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Tokyo, 28. Februar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">5.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Florence Kiplagat<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:21:32<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Chicago, 9. Oktober<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">6.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Amane Gobena<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:21:51<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Tokyo, 28. Februar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">7.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Meselech Melkamu<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:21:54<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Hamburg, 17. April<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">8.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Kayoko Fukushi<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">JPN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:22:17<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Osaka, 31. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">9.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Meselech Melkamu<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">ETH<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:22:29<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dubai, 22. Januar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"36\"><span style=\"font-size: 12pt;\">10.<\/span><\/td>\n<td width=\"150\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Edna Kiplagat<\/span><\/td>\n<td width=\"48\"><span style=\"font-size: 12pt;\">KEN<\/span><\/td>\n<td width=\"76\"><span style=\"font-size: 12pt;\">2:22:36<\/span><\/td>\n<td width=\"170\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Tokyo, 28. Februar<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eliud Kipchoge (KEN) war einer der herausragenden Athleten der internationalen Stra\u00dfenlaufszene des Jahres 2016. (c) H. Winter Die Schlagzeilen in der globalen Laufszene schrieben im Jahr 2016 eindeutig die M\u00e4nner. War nach den stetigen Verbesserungen des Leistungsniveaus der Weltelite im Marathonlauf, gekr\u00f6nt durch den Weltrekord durch Dennis Kimetto (KEN) als Sieger des Berlin Marathon 2014 &hellip; <a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8669\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im Jahr 2016 (Teil 1):  Zweimal knapp am (Marathon-)Weltrekord vorbei<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8669"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8669"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8669\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8674,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8669\/revisions\/8674"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8669"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=8669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}