{"id":8395,"date":"2016-11-14T19:01:42","date_gmt":"2016-11-14T19:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8395"},"modified":"2016-11-16T09:07:22","modified_gmt":"2016-11-16T09:07:22","slug":"34-athen-marathon-the-authentic-am-13-november-2016-luka-rotich-und-nancy-arusei-siegen-auf-historischer-strecke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=8395","title":{"rendered":"34. Athen Marathon &#8211; The Authentic am 13. November 2016:  Luka Rotich und Nancy Arusei siegen auf historischer Strecke"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/athen-mar-2016-plakat.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8335\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8335 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/athen-mar-2016-plakat.jpg\" alt=\"athen-mar-2016-plakat\" width=\"365\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/athen-mar-2016-plakat.jpg 590w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/athen-mar-2016-plakat-160x160.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/a>Weitgehend unbeachtet von einer breiteren \u00d6ffentlichkeit feierte man im Rahmen des <strong>34. Athen Marathon<\/strong> das 120. Jubil\u00e4um des ersten &#8220;Marathon&#8221;-Laufs auf historischem Terrain. Am 10. April 1896 waren in der K\u00fcstenstadt Marathon, 40 km vom Stadion in Athen entfernt, 17 Olympische M\u00e4nner (die Frauen mussten noch fast 90 Jahre warten!) an den Start gegangen, und der Sieger Spyridon Louis aus Griechenland legte gleich den ersten sub-3-Stunden-Lauf hin.<!--more--> Dies war der Ursprung einer Entwicklung, die heute globale Dimensionen erreicht hat. Mehrere Millionen L\u00e4ufer und L\u00e4uferinnen haben mittlerweile die magischen 26 Meilen und 385 yards oder 42194,988 Meter zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<p>Entsprechend hat man diesen Anlass vor Ort gefeiert und dabei gleich auch noch die besten Marathonbesten des Jahres 2016 gek\u00fcrt. Die Wahl war unstrittig und ging mit <strong>Jemima Sumgong<\/strong> und<strong> Eliud Kipchoge<\/strong> an jene Ausnahmek\u00f6nner des Jahres 2016, die Beide sowohl den Olympischen Marathon in Rio als auch den (noch besser besetzten) London Marathon gewinnen konnten. Kipchoge geht am kommenden Wochenende beim Halbmarathon in Delhi an den Start und wurde bei der Ehrung durch seinen Manager Jos Hermens vertreten, der in einem extravaganten Smoking die Troph\u00e4e f\u00fcr Kipchoge in Empfang nahm. Dazu kam dann die Auszeichnung von Lauflegende <strong>Haile Gebrselassie<\/strong>, der f\u00fcr sein Lebenswerk (vielleicht besser: &#8220;Lebenslauf&#8221;) geehrt wurde. Haile ist vor kurzem Pr\u00e4sident des Leichtathletik-Verbands seines Landes geworden und d\u00fcrfte dort in n\u00e4chster Zeitgut zu tun haben, die Dinge wieder zum Guten zu richten. Aber auch im sportpolitischen Gesch\u00e4ft darf man Haile erhebliche Ausdauer und Durchsetzungsverm\u00f6gen zutrauen.<\/p>\n<p>Am Sonntag fand dann die 34. Ausgabe des Athen Marathon von Marathon nach Athen statt, den \u00fcbrigens Haile niemals in seiner aktiven Karriere gelaufen war. F\u00fcr eine Tempojagd ist der traditionsreiche Kurs sicher ungeeignet, steigt die Strecke vom Meeresspiegel auf ca. 250 Meter bei 31 km an, um anschlie\u00dfend wieder starkes Gef\u00e4lle zu zeigen. Im Vorfeld gab es das Ansinnen der Elitel\u00e4ufer, den Kurs erstmals unter 2:10 Stunden zur\u00fcckzulegen (Kursrekord 2:10:37), aber W\u00e4rme und ein kr\u00e4ftiger Wind vereitelten diese Absichten schon fr\u00fch.<\/p>\n<p>So erreichte eine Gruppe von sechs (kenianischen) L\u00e4ufern den h\u00f6chsten Punkt der Strecke, bevor auf den letzten 10 absch\u00fcssigen Kilometern ins Stadion ein sehenswerter Kampf um den Sieg vonstatten ging. Zun\u00e4chst war es Benson Kipruto (KEN), der seinen Mitstreitern enteilte und daf\u00fcr sorgte, dass der schnellste L\u00e4ufer im Feld Augustine Ronoh (KEN PB 2:07:23) und kurz darauf der Sieger von 2013 Hillary Yego (KEN) zur\u00fcckfielen. F\u00fcnf Kilometer vor dem Ziel sah Kirputo schon fast wie der Sieger aus und lief mit einem Vorsprung von einer knappen Minute vor seinen Landsleuten <strong>Luka Rotich<\/strong>, Andrew Kimtai und Bernard Kitur.<\/p>\n<p>Als Kipruto an der Spitze etwas schw\u00e4chelte, konnte sich Rotich aus der Verfolgergruppe l\u00f6sen und den F\u00fchrenden bei 41 km einzuholen. Rotich flog fast an Kipruto vorbei und gewann kurz darauf in 2:12:49 den Lauf. Hinter ihm wurde es noch eng, doch Kipruto konnte sich in 2:13:24 als Zweiter soeben vor Kimutai in 2:13:26 ins Ziel retten. Sechs Sekunden sp\u00e4ter folgte Kitur in 2:13:32 auf Platz 4.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/athen-mar-2016-winner.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8397\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8397 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/athen-mar-2016-winner.jpg\" alt=\"athen-mar-2016-winner\" width=\"497\" height=\"314\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Luka Rotich gewinnt den Athen Marathon in 2:12:47. (c) <\/span><span style=\"color: #000000; font-size: 12pt;\">SEGAS-AMA<\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen bestimmten die beiden Kenianerinnen <strong>Nancy Arusei<\/strong> und Penina Wanjiru die Szenerie, nachdem ihre Landsfrauen Gladys Kwambai and Purity Kimetto nach gut 10 km zur\u00fcckgefallen waren. Schon bald ereilte Wanjiru das gleiche Schicksal. Daf\u00fcr kam aber Kenza Dahmani aus Algerien der F\u00fchrenden immer n\u00e4her, konnte sie aber bis ins Ziel nicht mehr ganz erreichen. Arusei gewann in 2:38:13 vor Dahmani in 2:38:28. Hinter den Erstplatzierten hatte sich das Frauenfeld erheblich ausged\u00fcnnt, so dass Ourania Rebouli (GRE) in 2:49:24 noch einen Platz auf dem Podium ergatterte. 17.500 L\u00e4ufer waren f\u00fcr den Marathon gemeldet, insgesamt waren etwa 50.000 Teilnezmer in diversen L\u00e4ufen vor Ort.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong> Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Luka Rotich<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:12:49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Benson Kipruto<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:13:24<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Andrew Kimtai<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:13:26<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Benard Kitur<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:13:32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Silas Limo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:16:34<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Alfred Cherop<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:17:37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Hillary Yego<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:18:37<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong> Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Nancy Arusei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:38:13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Kenza Dahmani<\/td>\n<td>ALG<\/td>\n<td>2:38:28<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Ourania Rebouli<\/td>\n<td>GRE<\/td>\n<td>2:49:24<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weitgehend unbeachtet von einer breiteren \u00d6ffentlichkeit feierte man im Rahmen des 34. 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