{"id":808,"date":"2015-04-12T10:52:01","date_gmt":"2015-04-12T10:52:01","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=808"},"modified":"2015-04-13T20:36:14","modified_gmt":"2015-04-13T20:36:14","slug":"paris-wien-und-rotterdam-nicht-alle-erwartungen-erfuellt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=808","title":{"rendered":"Paris, Wien, Rotterdam, etc.: Nicht alle Erwartungen erf\u00fcllt. Aber Berlin ist Masters-WR bei den M\u00e4nnern los."},"content":{"rendered":"<p>Vor wenigen Minuten ist mit dem Rotterdam Marathon der letzte von vier Marathon\u00e4ufen durch europ\u00e4ische Metropolen zu Ende gegangen. Lange hatte es in Rotterdam nach einem neuen Kursrekord ausgesehen, denn etwa 15 L\u00e4ufer passierten die Halbdistanz nach 1:02:05. Danach brach das Tempo bald ein und die im Vorfeld hoch eingesch\u00e4tzen Topl\u00e4ufer stiegen aus: erst Maiyo dann Kwambei. Eine Dreigruppe k\u00e4mpfte jenseits der 35 km um den Sieg, den am Ende der \u00c4thiopier<strong> Abera Kuma<\/strong> in<strong> 2:06:46<\/strong> vor Mark Kiptoo in 2:07:20 errang. Dritter wurde Bernard Koech in 2:098:02. Die zweite H\u00e4lfte wurde somit in 1:04:41 gelaufen, was an der wenig kooperativen Zusammenarbeit der L\u00e4ufer an der Spitze und vor allem an einem starken Wind mit B\u00f6en bis zu 4 m\/s gelegen haben mag.<\/p>\n<p>Schon um 8:45 wurde der Paris Marathon gestartet, wo man recht konservativ anging und den Halbmarathon nach 1:03:21 passierte. Als der Kenianer Mike Kigen eine Attacke lief, fiel einer der Favoriten Vincent Kipruto zur\u00fcck. Bis zur 37 km Marke lag Kigen allein vorne, wurde dann er aber von <strong>Mark Korir<\/strong> \u00fcberholt, der mit einem Starken Finale in guten<strong> 2:05:49<\/strong> gewann.<\/p>\n<p>In Wien stieg der Favorit gleichfalls aus, Getu Feleke\u00a0 fiel schon vor 15 km zur\u00fcck und beendete bald danach das Rennen. Die Spitzengruppe fiel v\u00f6llig auseinander. Nach 25 km lagen noch zwei L\u00e4ufer vorn, die nur 30 Sekunden hinter dem Streckenrekord zur\u00fccklagen. Doch auch als der \u00c4thiopier <strong>Sisay Lemma<\/strong> sich absetzen konnte und eine 12 km langen Sololauf startete, konnte der das Tempo nicht halten und erreichte erst nach <strong>2:07:31<\/strong> das Ziel an der Wiener Hofburg. Die Verfolger lagen weit zur\u00fcck. Duncan Koech wurde Zweiter nach schwachen 2:12:14.<\/p>\n<p>Damit bleibt bei den M\u00e4nnern die Siegerzeit in Dubai Ende Januar von 2:05:28 weiterhin die schnellste Zeit des Jahres 2015. Man wird wohl bis zum London Marathon warten m\u00fcssen, bevor diese Marke fallen k\u00f6nnte. Bei den Frauen hat Mare Dibaba gleich zu Anfang des Jahres mit 2:19:52 eine Zeit erzielt, die auch in London erst unterboten werden muss. In Wien bestand da keine Gefahr.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gab es wie im Vorjahr eine \u00dcberraschung. Diesmal war es die Schweizerin <strong>Maja Neuenschwander<\/strong>, die in einer spannden Schlu\u00dfphase von den Afrikanerinnen nicht mehr passiert werden konnte. Sie siegte in allerdings nicht \u00fcberragenden <strong>2:30:09 <\/strong>vor Agnes Mutune in 2:30:19. Anna Hahner folgte dicht hinter den Erstplatzierten auf Platz 5 in 2:30:50.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/milano-mar-2015-mugara.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-818 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/milano-mar-2015-mugara-640x598.jpg\" alt=\"milano-mar-2015-mugara\" width=\"519\" height=\"485\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/milano-mar-2015-mugara-640x598.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/milano-mar-2015-mugara.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Masters-Weltrekord in Mailand durch Kenneth Mungara.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Eine kleine Sensation meldet der Mailand Marathon. Dort siegte der bereits 41j\u00e4hrige <strong>Kenneth Mungara<\/strong> (KEN) in <strong>2:08:44<\/strong>. Falls diese Zeit best\u00e4tigt wird, ist dies ein <strong>neuer Masters-Weltrekord<\/strong> bei den M\u00e4nnern, den bisher der Mexikaner Andres Espinoza mit 2:08:46 (Berlin 2003) hielt. Damit sind in diesem Jahr beide Masters-Weltrekorde gefallen, Anfang M\u00e4rz lief die Russin Konovalova gleichfalls eine neue Bestmarke im Marathon der Frauen.<\/p>\n<p>Weitere Marathonl\u00e4ufe gab es am Sonntag\u00a0 in Santiago de Chile, den der Kenianer <strong>Luka Rotich<\/strong> in <strong>2:11:51<\/strong> gewann, und im englischen Seebad Brighton mit dem Sieg von <strong>Duncan Maiyo<\/strong> (KEN) in<strong> 2:10:15<\/strong>. Und im koreanischen Gunsan war der Kenianer <strong>Felix Keny<\/strong> noch schneller und gewann den dortigen Marathon in <strong>2:09:05<\/strong> vor Mania Gilbert in 2:10:32.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Minuten ist mit dem Rotterdam Marathon der letzte von vier Marathon\u00e4ufen durch europ\u00e4ische Metropolen zu Ende gegangen. Lange hatte es in Rotterdam nach einem neuen Kursrekord ausgesehen, denn etwa 15 L\u00e4ufer passierten die Halbdistanz nach 1:02:05. Danach brach das Tempo bald ein und die im Vorfeld hoch eingesch\u00e4tzen Topl\u00e4ufer stiegen aus: erst Maiyo &hellip; <a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=808\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Paris, Wien, Rotterdam, etc.: Nicht alle Erwartungen erf\u00fcllt. 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