{"id":7823,"date":"2016-10-09T08:20:55","date_gmt":"2016-10-09T08:20:55","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=7823"},"modified":"2016-10-13T12:43:42","modified_gmt":"2016-10-13T12:43:42","slug":"bank-of-america-chicago-marathon-am-9-oktober-2016-die-frauen-retten-das-leistungsniveau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=7823","title":{"rendered":"39. Bank of America Chicago Marathon am 9. Oktober 2016:  Die Frauen retten das Leistungsniveau"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2567\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2567 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo-640x156.jpg\" alt=\"chicago-mar-2015-logo\" width=\"546\" height=\"133\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo-640x156.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo.jpg 932w\" sizes=\"(max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Florence Kiplagat<\/strong> (KEN) rettete beim <strong>Bank of America Chicago Marathon\u00a0<\/strong>mit 2:21:32 die Leistungsbilanz, w\u00e4hrend die M\u00e4nner mit dem Sieg von Ex-Weltmeister <strong>Abel Kirui<\/strong> (KEN) in 2:11:23 entt\u00e4uschende Zeiten ablieferten. <!--more-->Zuletzt schaffte Antonio Dos Santos im Jahr 1993 mit 2:13:14 eine schw\u00e4chere Siegerzeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-f-kiplagat.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7824\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-7824 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-f-kiplagat-427x640.jpg\" alt=\"chicago-mar-2016-f-kiplagat\" width=\"252\" height=\"378\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-f-kiplagat-427x640.jpg 427w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-f-kiplagat-768x1152.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-f-kiplagat-800x1200.jpg 800w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-f-kiplagat.jpg 850w\" sizes=\"(max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Florence Kiplagat (KEN) gewann bei den Frauen den Chicago Marathon. (c) S.Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Es waren in diesem Jahr in der Tat die Frauen, die die Leistungsbilanz der 39. Ausgabe des Chicago Marathon retteten. Und das war am Ende vor allem Florence Kiplagat, die Weltrekordlerin \u00fcber die halbe Distanz, die eine Zeit von internationaler Klasse erzielte. Nur 4 Frauen waren im aktuellen Jahr im Marathon schneller als die Kenianerin, die \u00fcber 16:56 bei 5 km, 33:29 bei 10 km, 50:10 bei 15 km und 1:06:47 bei 20 km mit f\u00fcnf Mitstreiterinnen den Halbmarathon nach 1:10:29 absolvierte. Man lag dort damit auf einer 2:20er-Zeit.<\/p>\n<p>Diese Gruppe, u.a. mit der 37j\u00e4hrigen Ex-Weltmeisterin Edna Kiplagat, dezimierte sich bei 29 km um eine L\u00e4uferin, bis sich Florence Kiplagat nach 1:40:30 f\u00fcr 30 km allein auf den Weg machte. F\u00fcnf km sp\u00e4ter hatte sie bei 35 km nach 1:56:47 bereits einen Vorsprung auf ihre Namensvetterin Edna von etwa 70 Metern herausgelaufen und lag auf Kurs zu einer Zeit von sehr guten 2:20:47. Das ist h\u00f6chster internationaler Standard.<\/p>\n<p>In der Schlussphase verhinderten zwei km-Abschnitte auf der South Michigan Avenue von 38 km nach 40 km in 3:33 und 3:30 eine Zeit von unter 2:21 Stunden. Unangefochten gewann die Vorjahressiegerin auch in diesem Jahr in 2:21:32 und distanzierte die Konkurrenz hoch \u00fcberlegen. Altmeisterin Edna Kiplagat kam in 2:23:28 fast zwei Minuten sp\u00e4ter ins Ziel, und Platz 3 belegte Valentine Kipketer (KEN) in 2:23:41. Schon fr\u00fch musste die zweifache Chicago und aktuelle Boston-Siegerin, Atsede Baysa (ETH), abrei\u00dfen lassen und wurde im Ziel nur als Sechste in 2:28:53 registriert. F\u00fcr die Siegerin, die \u00fcbrigens genauso wie der Sieger vom Coach Renato Canova trainiert wird, war das eine gewisse Kompensation und Genugtuung hinsichtlich der Nichtber\u00fccksichtigung f\u00fcr den Olympischen Marathon in Rio durch den kenianischen Verband.<\/p>\n<p>Wirft man einen Blick in die Ergebnislisten des Chicago Marathon fr\u00fcherer Jahre, so haben fehlende Tempomacher(-innen) auch im zweiten Jahr kaum einen Einfluss auf das Leistungsniveau der Frauen gehabt. Dies mag zum Teil darin begr\u00fcndet sein, als die Frauen in gemischten Rennen sowieso von M\u00e4nnern entsprechender Klasse begleitet werden. Bei den M\u00e4nnern sah die Sache schon anders aus. Bereits nach 1 km in indiskutablen 3:18 f\u00fcr einen wenig bekannten Clubl\u00e4ufer und 3:20 f\u00fcr die umfangreiche Gruppe an Elitel\u00e4ufern war zu erahnen, was sich im Jahre 2 ohne &#8220;Hasen&#8221; auf den Stra\u00dfen der &#8220;Windy City&#8221; abspielen w\u00fcrde: Jogging von Eliteathleten mit einem schnellen Finale im letzten Viertel. Ob so etwas dann noch World Marathon Majors w\u00fcrdig ist, ist schon fast keine Ansichtssache mehr.<\/p>\n<p>Es gibt sicher einige Gr\u00fcnde gegen und vor allem auch f\u00fcr Tempomacher, die bezeichnender Weise in London, Berlin oder zum Beispiel nun auch in M\u00fcnster im Str\u00e4flingskleidung-\u00e4hnlichen Outfit agieren. In Chicago hat die Entscheidung gegen die &#8220;Hasen&#8221; zu einem Leistungseinbruch ohne gleichen gef\u00fchrt, anders kann man z.B. den 5 km Split von 16:06 nicht mehr benennen. Damit lagen die Elitel\u00e4ufer, incl. dem zweimaligen Weltmeister Abel Kirui auf Kurs von 2:15:52. Dies liegt 27 Sekunden \u00fcber dem Weltrekord, dem der Frauen wohl gemerkt (Paula Radcliffe 2:15:25). Entsprechend lag eine gro\u00dfe Meute vorne, wobei auch L\u00e4ufer mit Bestzeiten \u00fcber 2:10 Stunden das &#8220;Tempo&#8221; machten. In 32:04 wurden 10 km erreicht, wo der aussichtsreiche US-Amerikaner Estrada an der Verpflegungsstation st\u00fcrzte.<\/p>\n<p>Kurz darauf wurde es Abayneh Ayele (ETH) und Gideon Kipketer (KEN) so langweilig, dass die Beiden in Schlangenlinien die volle Breite der Stra\u00dfen, die \u00fcberwiegend in einem f\u00fcrchterlichen Zustand sind, nutzten. Was dieser Unsinn in einer Tempomacher-losen Szenerie sollte, verstehe, wer will. Ansonsten war das Tempo in der ersten H\u00e4lfte ausgesprochen ungleichm\u00e4\u00dfig mit km-Abschnitten zwischen 2:52 und 3:18 und einem Split von 1:06:51 beim Halbmarathon. Tempojagden sind sicherlich nicht Alles, aber in Berlin lagen Kipsang, Bekele und Co. in 1:01:10 \u00fcber 5 Minuten vor den Aktiven in Chicago.<\/p>\n<p>Man kann die Sache drehen, wie man will, f\u00fcr einen gewissen Anspruch ist das einfach zu viel. Selbst in M\u00fcnster, als ein Beispiel, passierte k\u00fcrzlich ein Elitefeld, das weniger gekostet haben wird als der Bruchteil eines Topl\u00e4ufers in Chicago, diese Distanz fast 2 Minuten schneller. Auch in Chicago war das bis vor zwei Jahre einmal anders, um die 62 Minuten oder schneller war der Standard. Nach 24 km legten Kirui, Ayele und Kipketer einen gewaltigen Spurt in 2:50 Minuten hin und setzten sich kurz ab, bei 30 km lagen nach Splits von 3:23, 3:13, 3:19 und 3:17 wieder 12 L\u00e4ufer in 1:50:11 an der Spitze. Danach gab es zu den 31 km in 3:24 den langsamsten km-Abschnitt des gesamten Rennens &#8230; und kurz danach ging die Jagd um die Sieg los.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-kirui-chumba.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7825\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7825 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-kirui-chumba-433x640.jpg\" alt=\"chicago-mar-2016-kirui-chumba\" width=\"301\" height=\"445\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-kirui-chumba-433x640.jpg 433w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-kirui-chumba-768x1136.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-kirui-chumba-811x1200.jpg 811w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-mar-2016-kirui-chumba.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 301px) 100vw, 301px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Verbissen k\u00e4mpften Abel Kirui (KEN) und Dickson Chumba (KEN) um den Sieg. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Die 20 Meilen-Marke wurde in 1:36:55 passiert, von hier sind es recht genau 10 km (10008 m) bis ins Ziel. Und diese Distanz absolvierte der sp\u00e4tere Sieger Kirui in sehr guten 29:07, was einem vollen Marathon in 2:04:10 entspricht, nur m\u00fcsste man dann auch die volle Distanz in diesem Tempo laufen (mit 2:04:11 tat das im vorletzten Jahr an gleicher Stelle \u00fcbrigens Eliud Kipcoge &#8211; mit der Hilfe von Tempomachern &#8230;). In der Tat wurde nach 32 km die Fahrt deutlich schneller, nur noch zwei km wurden danach knapp \u00fcber 3 Minuten gelaufen. Zun\u00e4chst konnten vier L\u00e4ufer die Temposteigerung mitgehen: Vorjahressieger Chumba, Kirui, Kipketer und Paul Lonyangata (KEN). In Chinatown nach 35 km in 1:50:11 verlor als Erster des Quartetts Lonyangata den Anschluss, nach 38 km ereilte Kipketer das gleiche Schicksal.<\/p>\n<p>Nun waren es Kirui und Chumba, die den Sieg unter sich ausmachen sollten. Vom Tokyo Marathon, den Chumba 2014 in 2:05:42 gewann und in den letzten beiden Jahren jeweils als Dritter beendete, kannten sich die Beiden bestens. Sowohl 2014 und 2016, wo Kirui Zehnter und F\u00fcnfter (2:08:06) wurde, hatte Chumba die Nase vorn. Der Kampf an der Spitze wurde zusehends verbissener, wobei Kirui ma\u00dfgeblich die Fahrt machte. Nach 2:04:56 wurde die 40 km-Marke erreicht und der folgende Kilometer vorbei an den legend\u00e4ren ehemaligen CHESS-Studios in eindrucksvollen 2:47 zur\u00fcckgelegt. F\u00fcr eine gute Zeit kam diese Tempohatz viel zu sp\u00e4t, zumal danach das Tempo wieder kurz abflachte. 800 m waren noch zu laufen, als sich Kirui vor dem kurzen Anstieg \u00fcber eine Br\u00fccke der Roosevelt Ave. entscheidend absetzen konnte.<\/p>\n<p>In 2:11:23 gewann der Kenianer den Lauf und freute sich mit einem kleinen T\u00e4nzchen und Gebet \u00fcber seinen ersten Sieg auf dem Boden der USA, wo er zuvor vor allem in Boston mit seiner Aufgabe wenig erfolgreich agiert hatte. Was Kirui sicherlich entgegen kam, waren die fehlenden Tempomacher. Damit hatte das Rennen den Character eines Meisterschaftsrennens, in dem ein keinen vorbestimmten Verantwortlichen f\u00fcr das Tempo gab. Mit seinen beiden Weltmeister-Titeln von 2009 in Berlin und 2011 in Daegu, sowie Silber bei Olympia 2012 in London hat er seinen Ruf als &#8220;Meisterschaftsl\u00e4ufer&#8221; etablieren k\u00f6nnen. Im Siegerinterview war der sympathische Kenianer, der seine internationale Karriere unter dem Detmolder Manager Volker Wagner und Auftritten beim Padernborner Osterlauf begann, sichtbar euphorisch und hofft nun, im April kommenden Jahres gegen &#8220;Eliud Kipchoge, (Kenenisa) Bekele und Wilson Kipsang&#8221; antreten zu k\u00f6nnen. Dann allerdings wieder mit Tempomachern und einer Hatz auf Weltrekord-Niveau.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7839\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7839 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat-557x640.jpg\" alt=\"chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat\" width=\"338\" height=\"388\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat-557x640.jpg 557w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat-768x882.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat-1045x1200.jpg 1045w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-kirui-kiplagat.jpg 1272w\" sizes=\"(max-width: 338px) 100vw, 338px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Sieger vom Chicago Marathon 2016: Abel Kirui und Florence Kiplagat. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Platz 2 knapp hinter Kirui belegte der Titelverteidiger Dickson Chumba in 2:11:26, den vermutlich die sp\u00e4te Anreise benachteiligte. Wegen eines Problems mit seinem Einreisevisum war Chumba erst am Freitagabend nach einem 14st\u00fcndigen Flug aus Dubai in Chicago angekommen. Auch die weiteren Pl\u00e4tze gingen an Kenianer, Gideon Kipketer wurde Dritter in 2:12:20, auf Platz 5 landete der hoch eingesch\u00e4tzte Deb\u00fctant Stephen Sambu in 2:13:35.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-canova-athletes.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7854\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7854 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-canova-athletes-640x431.jpg\" alt=\"chicago-2016-ar-pk-canova-athletes\" width=\"449\" height=\"302\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-canova-athletes-640x431.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-canova-athletes-768x517.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-canova-athletes.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><\/a><\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Coach Renato Canova hatte ma\u00dfgeblichen Anteil am Erfolg seiner Sch\u00fctzlinge Abel Kirui sowie Florence Kiplagat. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Wenn man die Zeiten vom gleichen Tag aus Eindhoven (Sieger 2:06:26) oder Minneapolis-St.Paul (Sieger 2:08:51) mit Chicago vergleicht, ist das schon bitter. Nach New York City und Boston scheint sich nun auch die dritte World Marathon Majors Veranstaltung auf US-Boden in die leistungssportliche Zweiklassigkeit zu verabschieden (zumindest bei den M\u00e4nnern). Ein Blick auf eine Grafik mit den Siegerzeiten in Chicago in den letzten Jahren zeigt das sehr deutlich. Selbst beim &#8220;Hitzemarathon&#8221; im Jahr 2007, wo fast die H\u00e4lfte der Teilnehmer nur einen Halbmarathon absolvieren durften, war man schneller als in diesem Jahr.<a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-winner-times-mn.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7837\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7837 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-winner-times-mn-640x450.jpg\" alt=\"chicago-winner-times-mn\" width=\"580\" height=\"408\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-winner-times-mn-640x450.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-winner-times-mn-768x540.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-winner-times-mn.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a>An den \u00e4u\u00dferen Bedingungen kann es 2016 kaum gelegen haben, dagegen sprechen schon die ausgezeichneten Zeiten bei den Frauen. Mit Temperaturen um 10\u00b0 C beim Start und einem Taupunkt von 6\u00b0C waren diese bei zun\u00e4chst schwachem Wind nahezu ideal. Das erkl\u00e4rt \u00fcbrigens auch die ausgesprochen hohe Finisherquote. Von ca. 45000 angemeldeten Teilnehmern passierten 41357 die Startline und davon kamen 40468 zur\u00fcck in den Grant Park. Das sind au\u00dfergew\u00f6hnliche 97,8 %. Diese Zahl liegt knapp unter dem Teilnehmerrekord aus dem Jahr 2014, wo 40659 das Ziel erreichten, aber nur noch der New York City Marathon wird in diesem Jahr die Zahlen aus Chicago \u00fcbertreffen k\u00f6nnen. Mit 18478 Frauen im Ziel, betrug deren Finisheranteil 45,7 %, das gibt es in dieser H\u00f6he eigentlich nur in den USA.<\/p>\n<p>Wie ungleichm\u00e4\u00dfig das Rennen der M\u00e4nner verlief, belegt eine Grafik der km-Splits als Funktion der Streckenl\u00e4nge. Viel chaotischer kann man einen Marathon fast nicht laufen. Sicherlich haben auch solche Rennverl\u00e4ufe ihren Reiz und einen gewissen Unterhaltungswert, aber mit sportlichen (H\u00f6chst-)Leistungen hat das nur bedingt zu tun. Vielleicht kommt demn\u00e4chst jemand auf die Idee, bei jeder Meile eine (gut dotierte) Sprintwertung einzubauen, dann wird so ein Lauf f\u00fcr die Zuschauer noch unterhaltsamer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/km-splits-chicago-2016.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7840\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7840 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/km-splits-chicago-2016-640x472.jpg\" alt=\"km-splits-chicago-2016\" width=\"552\" height=\"407\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/km-splits-chicago-2016-640x472.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/km-splits-chicago-2016-768x566.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/km-splits-chicago-2016.jpg 1165w\" sizes=\"(max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><\/a>TV-Stationen wie NBC-5 Chicago, die den Lauf in der Region von Chicago live \u00fcbertrug, w\u00fcrde das sicher sehr entgegen kommen, da der sportliche Wert der Veranstaltung schon jetzt gegen\u00fcber Interessen der Sponsoren und der Werbeindustrie zur\u00fcckstehen muss. Es gibt sehr unterschiedliche Standpunkte, wie solche Entwicklungen, die sich aktuell nun auch in Chicago vollziehen, einzusch\u00e4tzen sind. Vor allem muss man sich fragen, wo solche Ans\u00e4tze letztendlich hinf\u00fchren. Und da war es stets sehr bedenklich, wenig man das Leistungsprinzip &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer &#8211; anderen Zw\u00e4ngen opfert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-pinkowski.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7836\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7836 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-pinkowski-576x640.jpg\" alt=\"chicago-2016-ar-pk-pinkowski\" width=\"349\" height=\"388\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-pinkowski-576x640.jpg 576w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-pinkowski-768x854.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/chicago-2016-ar-pk-pinkowski.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Race Director Carey Pinkowski zog ein sehr positives Fazit seiner Veranstaltung. \u00dcberzeugend in allen Belangen war das aber nicht. (C) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Wie der bekannte US-Lauf-Kommentator Tony Reavis auf seiner Webseite zweideutig formuliert, wird die &#8220;Zeit&#8221; zeigen, wohin die Entwicklungen in der internationalen (Lauf-)Szene gehen. Und man darf in der Tat sehr gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln. Bis sp\u00e4testens zum 8. Oktober 2017, dann feiert der Chicago Marathon n\u00e4mlich das 40. Jubil\u00e4um.<\/p>\n<p>Tempomacher hin oder her, schwache oder schnelle Zeiten, <strong>AM670-The Score<\/strong> \u00fcbertrug den Lauf in Chicago wiederholten Male live. Und wieder war die Sendung gro\u00dfartig. Ohne Musik, h\u00f6chster Kompetenz und sehr informativ erf\u00fcllten Josh List und Company h\u00f6chste Anspr\u00fcche. TIP: Unbedingt anh\u00f6ren und <a href=\"http:\/\/www.hwrun.de\/AM670-cm-2016.MP3\" target=\"_blank\">hier klicken<\/a>.<\/p>\n<table class=\"list-table aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td colspan=\"5\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>1.<\/td>\n<td>Kiplagat, Florence<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:10:29<\/td>\n<td>02:21:32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Kiplagat, Edna<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:10:31<\/td>\n<td>02:23:28<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>3.<\/td>\n<td>Kipketer, Valentine<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:10:30<\/td>\n<td>02:23:41<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Rionoripo, Purity<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:10:30<\/td>\n<td>02:24:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>5.<\/td>\n<td>Melese, Yebrgual<\/td>\n<td>\u00a0(ETH<\/td>\n<td class=\"split\">01:10:31<\/td>\n<td>02:24:49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Baysa, Atsede<\/td>\n<td>\u00a0ETH<\/td>\n<td class=\"split\">01:12:11<\/td>\n<td>02:28:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>7.<\/td>\n<td>Burla, Serena<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td class=\"split\">01:13:09<\/td>\n<td>02:30:40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Mierzejewska, Agnieszka<\/td>\n<td>POL<\/td>\n<td class=\"split\">01:15:06<\/td>\n<td>02:32:13<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>9.<\/td>\n<td>Crouch, Sarah<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td class=\"split\">01:15:23<\/td>\n<td>02:33:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Gray, Alia<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td class=\"split\">01:14:41<\/td>\n<td>02:34:00<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"list-table aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td colspan=\"5\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>1.<\/td>\n<td>Kirui, Abel<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:11:23<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Chumba, Dickson<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:11:26<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>3.<\/td>\n<td>Kipketer, Gideon<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:12:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Lonyangata, Paul<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:13:17<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>5.<\/td>\n<td>Sambu, Stephen<\/td>\n<td>\u00a0KEN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:13:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Ayele, Abayneh<\/td>\n<td>\u00a0ETH<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:13:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>7.<\/td>\n<td>Fukatsu, Takuya<\/td>\n<td>\u00a0JPN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:50<\/td>\n<td>02:13:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Estrada, Diego<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:13:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\" list-highlight\">\n<td>9.<\/td>\n<td>Gokaya, Koji<\/td>\n<td>\u00a0JPN<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:50<\/td>\n<td>02:14:34<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Kibet, Elkanah<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td class=\"split\">01:06:51<\/td>\n<td>02:16:37<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Inoffizielle Splits M\u00e4nner (siehe auch: vmlm.hwinter.de)<\/strong><\/p>\n<table class=\" aligncenter\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>distance<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a0split <\/strong><\/td>\n<td><strong>last km\/mi<\/strong><\/td>\n<td><strong>last 5 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>projection<\/strong><\/td>\n<td><strong>bib#<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1 km<\/td>\n<td>\u00a03:18<\/td>\n<td>\u00a03:18<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:19:57<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1 mi<\/td>\n<td>\u00a05:10<\/td>\n<td>\u00a05:10<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:15:28<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2 km<\/td>\n<td>\u00a06:32<\/td>\n<td>\u00a03:13<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:17:50<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3 km<\/td>\n<td>\u00a09:47<\/td>\n<td>\u00a03:15<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:17:36<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2 mi<\/td>\n<td>10:24<\/td>\n<td>\u00a05:14<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:16:20<\/td>\n<td>4 leaders<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4 km<\/td>\n<td>12:49<\/td>\n<td>\u00a03:02<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:12<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3 mi<\/td>\n<td>15:33<\/td>\n<td>\u00a05:09<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:54<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>5 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>16:06<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a03:17<\/strong><\/td>\n<td><strong>16:06<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:15:52<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6 km<\/td>\n<td>19:20<\/td>\n<td>\u00a03:14<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:58<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4 mi<\/td>\n<td>20:44<\/td>\n<td>\u00a05:11<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:15:54<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7 km<\/td>\n<td>22:30<\/td>\n<td>\u00a03:11<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:15:44<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8 km<\/td>\n<td>\u00a025:43<\/td>\n<td>\u00a03:12<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:15:38<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>5 mi<\/strong><\/td>\n<td>25:52<\/td>\n<td>\u00a05:08<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:38<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9 km<\/td>\n<td>28:55<\/td>\n<td>\u00a03:12<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:34<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6 mi<\/td>\n<td>30:58<\/td>\n<td>\u00a05:07<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:23<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>10 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>32:04<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a03:09<\/strong><\/td>\n<td><strong>15:58<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:15:18<\/strong><\/td>\n<td>Estrada falls at aid station, Ayele in lead, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11 km<\/td>\n<td>35:12<\/td>\n<td>\u00a03:08<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:15:01<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7 mi<\/td>\n<td>36:00<\/td>\n<td>\u00a05:01<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:14:50<\/td>\n<td>3,4,7,12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12 km<\/td>\n<td>38:15<\/td>\n<td>\u00a03:03<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:14:30<\/td>\n<td>\u00a03,4,7,12 \u2013 4,7 are pulling away<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8 mi<\/td>\n<td>\u00a040:52<\/td>\n<td>4:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:56<\/td>\n<td>4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13 km<\/td>\n<td>\u00a041:12<\/td>\n<td>2:57<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:44<\/td>\n<td>\u00a0first k under 3 min, 4,7, pack closes<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14 km<\/td>\n<td>44:25<\/td>\n<td>3:13<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:52<\/td>\n<td>\u00a04,12, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9 mi<\/td>\n<td>\u00a046:02<\/td>\n<td>\u00a05:10<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:14:06<\/td>\n<td>\u00a011, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>15 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a047:42<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a03:17<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a015:38<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:14:11 <\/strong><\/td>\n<td>\u00a06,7, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16 km<\/td>\n<td>\u00a050:46<\/td>\n<td>\u00a03:05<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:56<\/td>\n<td>\u00a06, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>10 mi<\/strong><\/td>\n<td>\u00a051:05<\/td>\n<td>5:03<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:56<\/td>\n<td>\u00a06, large pack, 6 breaking away<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>17 km<\/td>\n<td>53:39<\/td>\n<td>2:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:13:10<\/td>\n<td>\u00a06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11 mi<\/td>\n<td>\u00a055:40<\/td>\n<td>4:36<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:43<\/td>\n<td>\u00a0pack of 5 leaders<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">18 km<\/td>\n<td>\u00a056:50<\/td>\n<td>3:11<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:14<\/td>\n<td>\u00a0pack of 5 leaders, back to larger pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">19 km<\/td>\n<td>59:51<\/td>\n<td>3:01<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:55<\/td>\n<td>\u00a0large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">12 mi<\/td>\n<td>1:00:53<\/td>\n<td>\u00a05:12<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:01<\/td>\n<td>\u00a07, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>20 km<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a01:03:08<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a03:17<\/strong><\/td>\n<td><strong>15:26<\/strong><\/td>\n<td><strong>2:13:12<\/strong><\/td>\n<td>\u00a03,7, large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">13 mi<\/td>\n<td>\u00a01:06:18<\/td>\n<td>\u00a05:25<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:43<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">21 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:06:30<\/td>\n<td>\u00a03:22<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:37<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>HM<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>\u00a01:06:51<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:13:42<\/strong><\/td>\n<td>large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">22 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:09:42<\/td>\n<td>\u00a03:12<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:41<\/td>\n<td>\u00a0large pack<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">14 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:11:23<\/td>\n<td>5:05<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:41<\/td>\n<td>\u00a0pack stringing out 4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">23 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:12:41<\/td>\n<td>\u00a02:59<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:13:21<\/td>\n<td>\u00a07 breaking away<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">24 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:15:31<\/td>\n<td>2:50<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:46<\/td>\n<td>\u00a03,4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>15 mi<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:15:56<\/td>\n<td>\u00a04:33<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:44<\/td>\n<td>\u00a03,4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>25 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>\u00a01:18:44<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a03:13<\/strong><\/td>\n<td><strong>15:36 <\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:12:50<\/strong><\/td>\n<td>\u00a03,4,6,7,1,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">16 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:20:57<\/td>\n<td>5:02<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:41<\/td>\n<td>\u00a0pack of 8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">26 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:21:45<\/td>\n<td>\u00a03:01<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:40<\/td>\n<td>\u00a0pack of 8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">27 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:24:58<\/td>\n<td>\u00a03:13<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:12:47<\/td>\n<td>\u00a0pack of 9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">17 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:26:07<\/td>\n<td>5:09<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:49<\/td>\n<td>\u00a0pack of 9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">28 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:28:21<\/td>\n<td>\u00a03:23<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:08<\/td>\n<td>\u00a0pack of 10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">18 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:31:33<\/td>\n<td>\u00a05:26<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:21<\/td>\n<td>\u00a0pack of 10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">29 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:31:40<\/td>\n<td>3:19<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:23<\/td>\n<td>\u00a0pack of 10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>30 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>1:34:57<\/strong><\/td>\n<td><strong>3:17<\/strong><\/td>\n<td><strong>16:13 <\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:13:33<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0pack of 12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">19 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:36:55<\/td>\n<td>\u00a05:22<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:44<\/td>\n<td>\u00a0pack of 11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">31 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:38:21<\/td>\n<td>3:24<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:52<\/td>\n<td>\u00a0pack of 11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">32 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:41:21<\/td>\n<td>\u00a03:00<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:13:38<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>20 mi<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:41:56<\/td>\n<td>5:01<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:13:38<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">33 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:44:21<\/td>\n<td>3:00<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:13:26<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">21 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:46:37<\/td>\n<td>4:41<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:07<\/td>\n<td>\u00a03,6,7,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">34 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:47:17<\/td>\n<td>2:56<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:13:09<\/td>\n<td>\u00a01,3,6,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>35 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>\u00a01:50:11<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:54<\/strong><\/td>\n<td><strong>15:14 <\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:12:50<\/strong><\/td>\n<td>\u00a01,3,6,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">22 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:51:21<\/td>\n<td>\u00a04:44<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:42<\/td>\n<td>\u00a01,3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">36 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:53:04<\/td>\n<td>\u00a02:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:31<\/td>\n<td>\u00a01,3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">37 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:55:56<\/td>\n<td>\u00a02:53<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:13<\/td>\n<td>\u00a01,3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">23 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">1:55:59<\/td>\n<td>\u00a04:38<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:13<\/td>\n<td>\u00a01,3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">38 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a01:58:54<\/td>\n<td>\u00a02:58<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:12:02<\/td>\n<td>\u00a01,3,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">24 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a02:00:43<\/td>\n<td>\u00a04:44<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:11:53<\/td>\n<td>\u00a01,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">39 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a02:01:57<\/td>\n<td>\u00a03:03<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:11:56<\/td>\n<td>\u00a01,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>40 km<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>\u00a02:04:56<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:59<\/strong><\/td>\n<td><strong>14:45<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a02:11:47<\/strong><\/td>\n<td>\u00a01,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>25 mi<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\">\u00a02:05:26<\/td>\n<td>\u00a04:43<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:11:33<\/td>\n<td>\u00a01,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">41 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">2:07:43<\/td>\n<td>2:47<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:11:26<\/td>\n<td>\u00a01,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">26 mi<\/td>\n<td dir=\"ltr\">2:10:18<\/td>\n<td>\u00a04:52<\/td>\n<td><\/td>\n<td>\u00a02:11:24<\/td>\n<td>\u00a03 breakaway<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\">42 km<\/td>\n<td dir=\"ltr\">2:10:48<\/td>\n<td>3:05<\/td>\n<td><\/td>\n<td>2:11:24<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td dir=\"ltr\"><strong>Marathon<\/strong><\/td>\n<td dir=\"ltr\"><strong>\u00a02:11:23<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a00:35<\/strong><\/td>\n<td><strong>\u00a06:27<\/strong><\/td>\n<td>(1:04:32)<\/td>\n<td>\u00a03 winner<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Florence Kiplagat (KEN) rettete beim Bank of America Chicago Marathon\u00a0mit 2:21:32 die Leistungsbilanz, w\u00e4hrend die M\u00e4nner mit dem Sieg von Ex-Weltmeister Abel Kirui (KEN) in 2:11:23 entt\u00e4uschende Zeiten 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