{"id":749,"date":"2015-04-09T13:25:32","date_gmt":"2015-04-09T13:25:32","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=749"},"modified":"2015-04-09T13:29:49","modified_gmt":"2015-04-09T13:29:49","slug":"auf-autobahnen-und-laufstrecken-der-schwachsinn-einer-maut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=749","title":{"rendered":"Auf Autobahnen und Laufstrecken: Der Schwachsinn einer \u201eMaut\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/grr-maut-stop.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-379 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/grr-maut-stop.jpg\" alt=\"grr-maut-stop\" width=\"400\" height=\"563\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Bei dem Plan zur Erhebung von \u201eMautgeb\u00fchren\u201c f\u00fcr Laufveranstaltungen droht dem DLV ein Desaster.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>\u201eDie (Autobahn-) Maut ist Irrsinn, politisch und \u00f6konomisch\u201c, konnte man in der ZEIT vom 26.M\u00e4rz 2015 lesen. Und weiter: \u201eDie Abgeordneten werden f\u00fcr ein Gesetz stimmen, das sie in der Mehrheit f\u00fcr falsch halten, das jeder Vernunft entbehrt und mit dem sich Deutschland in Europa l\u00e4cherlich macht\u201c.<\/p>\n<p>Etwa zur gleichen Zeit hatte der Deutsche Leichtathletik Verband (kurz: DLV) &#8211; genauer dessen Vorstand &#8211; eigenm\u00e4chtig beschlossen, die Abgaben f\u00fcr Laufveranstaltungen an den Verband ohne nachvollziehbare Begr\u00fcndung drastisch zu erh\u00f6hen. Die \u201eMaut\u201c f\u00fcr die Laufstrecken auf den Stra\u00dfen der Republik, aber auch durch deren W\u00e4lder und Fluren soll unab\u00e4nderlich am 1. Januar 2016 kommen. Deutschland, ein einig \u201eMaut-Land\u201c!<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend der Maut-Schwachsinn auf den Autobahnen durch parteipolitische Zw\u00e4nge durchgedr\u00fcckt wird und dem W\u00e4hler als Erfolg pr\u00e4sentiert wird, scheinen im sportlichen Bereich die basisdemokratischen Mechanismen noch zu funktionieren. Dort haben sich mittlerweile die Dinge derart zugespitzt, dass die Entwicklungen dem DLV zu einem Desaster geraten werden. Durch Fehleinsch\u00e4tzungen, Machtgehabe und am Ende Sturheit hat der Verband diesen Status selbst verschuldet. Dies d\u00fcrfte den organisatorischen Rahmen von Laufveranstaltungen im Lande nachhaltig ver\u00e4ndern. Und auch wenn man das die (wenigen) Damen und Herren in den Verb\u00e4nden noch gar nicht realisiert haben: Die Sache mit der Maut ist l\u00e4ngst \u201egelaufen\u201c. Gegen den DLV!<\/p>\n<p><strong>Wir sind das (L\u00e4ufer-)Volk !<\/strong><\/p>\n<p>Wie in der Politik bediente sich der DLV in Sachen \u201eMaut\u201c den bew\u00e4hrten Mechanismen, die Basis mit Entscheidungen zu \u00fcberrumpeln und vermeintlich unab\u00e4nderliche Fakten zu schaffen. Leider funktioniert dieses Vorgehen in fast allen F\u00e4llen, vor allem auch deshalb, weil die Betroffenen oft zu sp\u00e4t realisieren, was da auf sie zukommt. Und in der Tat haben vor allem viele Organisatoren von \u201ekleineren\u201c Laufveranstaltungen immer noch nicht begriffen, was mit der \u201eLauf-Maut\u201c auf sie zukommt.<\/p>\n<p>Dabei hatte Walter Wagner, der mit gro\u00dfem Engagement die Homepage \u201elaufreport.de\u201c betreibt, schon vor Jahresfrist auf die Konsequenzen dieser einsamen Beschl\u00fcsse des DLV hingewiesen. Doch ein einsamer Mahner schien verloren gegen einen m\u00e4chtigen Verband zu sein. Deshalb dauerte es noch eine Weile bis sich Protest auf einer breiteren Ebene artikulierte. Hier war es insb. die von der Entscheidung des DLV massiv betroffene Vereinigung der deutschen Stra\u00dfenl\u00e4ufe (German Road Races e.V.), die sich zunehmend zu diesem Thema artikulierte und steigende Solidarit\u00e4t unter der Betroffenen erreichen konnte.<\/p>\n<p>Horst Milde, der Sprecher der German Road Races, konnte mit bewundernswertem Einsatz und Ausdauer dieses Thema immer mehr Betroffenen vermitteln. Eine f\u00fcr den DLV denkbar ung\u00fcnstige Konstellation, denn hier hatte er sich einen \u201eGegner\u201c geschaffen, dem es um die Sache ging und dabei \u00fcber eine Kompetenz in Sachen Laufsport verf\u00fcgt, die in den Reihen des DLV auch nicht in Ans\u00e4tzen zu finden ist. Nicht nur der Berlin Marathon \u2013 eine Veranstaltung von Weltgeltung \u2013 ist das Lebenswerk dieses r\u00fcstigen Seniors. Und wenn er sich eines Themas in Sachen Laufsport annimmt, dann kann man sicher sein, dass er dies mit Konsequenz verfolgt.<br \/>\nEr ist l\u00e4ngst als Schaltstelle einer Bewegung gegen die Beschl\u00fcsse des Verbandsrats des DLV im Sommer 2014 geworden, ab 1.1.2016 bundeseinheitlich eine Geb\u00fchr von 1 Euro pro Finisher bei Volks-und Stra\u00dfenl\u00e4ufen zu verlangen. Je nach Veranstaltung bedeutet dies eine Erh\u00f6hung der Abgaben um mehrere 100 %. Im Klartext: Ob ein Waldlauf mit selbst geklebten Startnummern f\u00fcr gut 100 Teilnehmer oder ein Lauf durch Innenst\u00e4dte mit mehreren 1000 Aktiven (und der dazu notwendigen professionellen Logistik) werden in gleicher Weise zur Kasse gebeten. Ein Unding!<\/p>\n<p>Dabei ist es vor allem die Konzeptionslosigkeit dieses einsamen Beschlusses, die alle Betroffenen sprachlos macht. Bis heute hatten es der DLV und seine Landesverb\u00e4nde nicht f\u00fcr n\u00f6tig befunden, dezidiert darzulegen, wie mit den zus\u00e4tzlichen Geldern konkret verfahren wird und in welcher Form der Laufsport davon profitiert. Da w\u00e4re in der Tat viel zu tun, aber vom DLV sah man davon bisher wenig.<\/p>\n<p>Dass der DLV ein gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis zur Laufbewegung hat und viele Entwicklungen schlichtweg verschlafen hat, ist offensichtlich. Daran \u00e4ndert z.B. auch eine hastig installierte und lieblose Webseite \u201elaufen.de\u201c wenig. Wer sich aktuell regionale \u201eMeisterschaften\u201c oder \u00e4hnliches in der (Bahn-)Leichtathletik anschaut, wird schnell erkennen, dass die Leichtathletik schon lange keine \u201eKernsportart\u201c mehr ist. Auch bei noch so anerkennenswertem Einsatz vieler ehrenamtlicher Kr\u00e4fte bricht dem DLV besonders jenseits einer kleinen Elite die Basis massiv weg. Dass sich dies im Laufsektor besonders im Erwachsenenbereich ganz anders entwickelt hat, wird sich auch im Verband herumgesprochen haben. Beigetragen hat der DLV zu diesen Entwicklungen aber wenig. Vorreiter waren diesbez\u00fcglich ganz andere Gruppierungen.<\/p>\n<p>Im Bem\u00fchen verlorenes Terrain f\u00fcr sich zu reklamieren, beruft man sich auf sein Monopol in Sachen Leibesert\u00fcchtigung und demonstriert mit dem einsamen Beschluss der \u201eMaut\u201c seine St\u00e4rke. Nur so ist zu verstehen, dass man eine erste Welle von Kritik im Keim zu ersticken meint, wenn man kompromisslos zu den gefassten Beschl\u00fcssen steht. Dabei hat man augenscheinlich verkannt, welche Dynamik die Thematik schon aufgenommen hat.<br \/>\nVor allem der offene Brief der Pr\u00e4sidentin des Hessischen Leichtathletikverbandes (HLV) Frau Anja Wolf-Blanke zeigt sehr deutlich, wie wenig man in den oberen Etagen der Verb\u00e4nde vom Kern des Problems versteht. Die gute Frau beschw\u00f6rt das \u201ehohe Gute des organisierten Sports\u201c, wo doch gerade ihr Verband dieses mit dem \u201eMaut\u201c-Beschluss mit F\u00fc\u00dfen tritt. Wenn sie dann noch anderen Organisationsformen \u201eGewinnmaximierung\u201c vorwirft und dabei explizit die German Road Races benennt, ist das mehr als emp\u00f6rend.<\/p>\n<p>Vielleicht w\u00e4re hilfreich der wackeren Frau Pr\u00e4sidentin einmal zu erkl\u00e4ren: Wer \u201ekleinen\u201c Veranstalter und Lauftreffs die M\u00f6glichkeit gibt, sich in der \u00d6ffentlichkeit darzustellen und f\u00fcr L\u00e4ufe zu werben. Wo \u201eInklusion\u201c seit langem aktiv gelebt wird und nicht als Instrument einer Selbstinszenierung missbraucht wird. Wo innovative Ideen auch vor Gef\u00e4ngnismauern nicht haltmachen und einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung leisten. Wo die Unterst\u00fctzung von Fl\u00fcchtlingen sich nicht nur auf die Belegung von Turnhallen beschr\u00e4nkt, sondern auch deren gemeinsame Nutzung einbezieht. Liebe Frau Pr\u00e4sidentin, der DLV leistet oder koordiniert diese Arbeit an der Basis jedenfalls nicht.<\/p>\n<p>Doch der Gipfel der pr\u00e4sidialen Argumentationskette ist dann der Hinweis, dass \u201eVereine und Verb\u00e4nde Non-Profit-Organisationen sind, die gemeinn\u00fctzig und \u00fcberwiegend ehrenamtlich einen unbezahlbaren Mehrwert f\u00fcr unsere Gesellschaft schaffen. F\u00fcr \u201ekleines\u201c Geld profitieren ungez\u00e4hlte Sportlerinnen und Sportler von den vielf\u00e4ltigen Serviceleistungen der Vereine und Verb\u00e4nde\u201c.<\/p>\n<p>Was \u201eEhrenamt\u201c bedeutet, muss man den Veranstaltern an der Basis kaum erkl\u00e4ren. Die rennen wegen kleiner Preise vom lokalen B\u00e4cker bis zu Apotheker, lassen die Mitglieder Kuchen backen, markieren in aller Fr\u00fche Strecken und vieles mehr. Am Ende bleibt fast nichts f\u00fcr die Vereinskasse \u00fcbrig, \u201eGewinnmaximierung\u201c vollzieht sich hier vor allem auf ideeller Basis. Allein die Gewissheit, vielen Menschen die Freude an der Bewegung zu vermitteln, ist Lohn genug.<br \/>\nVom DLV sehen die Veranstalter wenig (siehe auch unten). Aber genau diese Klientel ist von den einsamen Beschl\u00fcssen am st\u00e4rksten betroffen. Der eine Euro kann man nach Ansicht des DLV auf das Startgeld aufschlagen. Warum man aber gerade an der Basis eine massive Geb\u00fchrenerh\u00f6hung umsetzt, scheint eher eine \u201eGewinn-Maximierung\u201c seitens des DLV zu sein. Und dies ist der eigentliche Skandal in Sachen \u201eMaut\u201c.<\/p>\n<p>Wenn man Ende M\u00e4rz am Stand des Rhein-Ruhr Marathon in Duisburg auf der Messe beim Berliner Halbmarathon dessen Organisator Bernd D\u00fcngen erlebt, f\u00e4llt es schwer zu glauben, hier einen Mann vor sich zu haben, der gezielte \u201eGewinnmaximierung\u201c betreibt. Auch seine Veranstaltung hat sich den German Road Races angeschlossen, die sich in den letzten Jahren in Sachen Stra\u00dfenlauf zu einem gewichtigen Gegenpart zum DLV und dessen Interessen entwickelt haben. D\u00fcngen hat in einem vielseitigen Papier Kernpunkte der Problematik zusammengefasst, die den Unsinn mit der \u201eMaut\u201c sehr sachlich belegen. Sein Schreiben hat beim zust\u00e4ndigen Landesverband f\u00fcr erheblichen Wirbel gesorgt. Aber anstelle sich mit seiner sachlich formulierten Kritik auseinander zu setzen, drehte man ihm auf einer Tagung seines Landesverbandes das Mikrofon ab. Auch so kann man von Verbandsseite mit dem Problem umgehen. Aus der Welt schaffen l\u00e4sst es sich schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>Angesichts der Entschlossenheit an der \u201eBasis\u201c sollten beim DLV eigentlich die Alarmglocken l\u00e4uten. Aus einem moderaten Gegenwind ist mittlerweile ein satter Orkan geworden, der die (Lauf-)Landschaft ma\u00dfgeblich ver\u00e4ndert d\u00fcrfte. Die Bereitschaft, L\u00e4ufe nicht mehr anzumelden und sich sogar aus dem Verband zu l\u00f6sen, hat einen solchen Grad an Entschlossenheit erreicht, dass ein Zur\u00fcck kaum noch m\u00f6glich scheint. Juristische Drohungen sind in solchen F\u00e4llen oft ein letztes Mittel, helfen aber kaum. Wer nicht im Verband ist, dem kann der DLV auch nichts vorschreiben, geschweige denn zur Kasse bitten. So die simpel ist die Quintessenz der juristischen Expertisen. Die \u201ewilden\u201c Veranstalter wird der DLV auch mit solchen Drohungen kaum an die Kette legen.<\/p>\n<p>Ferner sind die vom DLV vorgebrachten Argumente f\u00fcr eine Verwendung der \u201eMaut\u201c wenig stichhaltig und entbehren jeder Konzeption. Von den vielen Beitr\u00e4gen zu diesem Punkt in Foren, Presse, etc. sei hier stellvertretend ein Beitrag vom 11. M\u00e4rz 2015 aus den \u201eKieler Neueste Nachrichten\u201c zitiert. Viel treffender kann man die Dinge nicht auf den Punkt bringen.<br \/>\n\u201eEine Vervierfachung der Geb\u00fchr lehnt der Leiter des Krooger Jugendtreffs aber mit Nachdruck ab, wie er an unsere Zeitung schreibt: Wir Volkslaufveranstalter wollen Volkssport wortw\u00f6rtlich f\u00f6rdern, jeder soll mitmachen d\u00fcrfen ohne gro\u00dfe Leistungsf\u00e4higkeit oder Vereinszugeh\u00f6rigkeit. Uns als Volkslaufveranstalter interessieren auch wenig die Fortbildungen von Kampfrichtern (die brauchen wir nicht) und \u00dcbungsleitern (die haben wir nicht), Ausrichtung von DLV-Kongressen (die kennen wir nicht), wir m\u00f6chten mit unserer Bewegung als Volkssport nur bedingt Spitzensportler in Trainingslagern f\u00f6rdern, sind denen aber sehr freundschaftlich verbunden, erst recht wenn sie bei uns starten.\u201c<\/p>\n<p>Dem ist in der Tat kaum etwas hinzuzuf\u00fcgen. Wenn \u00fcberhaupt, dann noch der Hinweis, dass in vielen \u00c4u\u00dferungen der Wille sichtbar wird, im Ernstfall den Verband zu verlassen. Die Offenheit und Entschlossenheit, mit der dies \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dfert wird, sollte dem DLV mehr als zu denken geben. Viel Zeit zum Handeln bleibt nicht. Und ein revidiertes Konzept zur \u201eMaut\u201c m\u00fcsste schon sehr stimmig sein. Aktuell ist Letzteres aber kaum vorstellbar.<br \/>\n<em><strong>Somit darf man auf die Entwicklungen in Sachen \u201eMaut\u201c in der n\u00e4chsten Zeit sehr gespannt sein. Das (Lauf-)Jahr 2015 wird sicherlich ein sehr ereignisreiches werden, vor allem auch jenseits der Laufstrecken.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei dem Plan zur Erhebung von \u201eMautgeb\u00fchren\u201c f\u00fcr Laufveranstaltungen droht dem DLV ein Desaster. \u201eDie (Autobahn-) Maut ist Irrsinn, politisch und \u00f6konomisch\u201c, konnte man in der ZEIT vom 26.M\u00e4rz 2015 lesen. 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