{"id":7366,"date":"2016-09-10T09:12:02","date_gmt":"2016-09-10T09:12:02","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=7366"},"modified":"2016-09-11T07:26:05","modified_gmt":"2016-09-11T07:26:05","slug":"15-volksbank-marathon-am-11-september-2016-zum-jubilaeum-wieder-jagd-auf-die-streckenrekorde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=7366","title":{"rendered":"15. Volksbank Marathon am 11. September 2016:  Zum Jubil\u00e4um (wieder) Jagd auf die Streckenrekorde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-marathon-logo.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7391\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7391 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-marathon-logo.jpg\" alt=\"ms-marathon-logo\" width=\"393\" height=\"177\" \/><\/a>Am morgigen Sonntag erlebt der <strong>Volksbank M\u00fcnster Marathon<\/strong> durch die Stra\u00dfen der Westfalenmetropole und die umliegenden l\u00e4ndlichen Gemeinden seine 15. Auflage. Was am 8. September 2002 mit gut 4000 Finishern im Marathon begann, ist mittlerweile auf \u00fcber 8000 Aktive angewachsen, wobei allerdings im letzten Jahr nur noch 1939 Marathonl\u00e4ufer das Ziel auf dem Prinzipalmarkt erreichten. <!--more-->Leistungsportlich begann die Veranstaltung durch polnische L\u00e4ufer\/innen im Regime von 2:25 Stunden und 2:50 Stunden. Mittlerweile konnten diese Zeiten erheblich gesteigert werden, 2:10:25 durch Patrick Muriuki (KEN) im Jahr 2010 und 2:29:12 durch Eleni Gebrehiwot (Wattenscheid) im Jahr 2013 sind aktuell das Ma\u00df der Dinge. Neben diversen, zum Teil fragw\u00fcrdigen Aktionen, dazu &#8220;Prominenz&#8221; aus dem Unterschichten-TV, steht bei der Jubil\u00e4umsausgabe in M\u00fcnster die Jagd auf die Streckenrekorde im Fokus des Interesses.<\/p>\n<p>Dazu konnte Renndirektor Michael Brinkmann wieder einige Eliteathleten verpflichten, die von den Vorleistungen gute Zeiten auf dem nicht einfach zu laufenden Kurs erwarten lassen. Insbesondere bei den M\u00e4nnern will man in M\u00fcnster endlich die 2:10 Stunden unterbieten, ein Unterfangen, das in den letzten Jahren durch ung\u00fcnstige Randbedingungen immer wieder scheiterte. Mangelnde Unterst\u00fctzung der Topathleten, unerfahrene Tempomacher und die \u00e4u\u00dferen Bedingungen m\u00f6gen einige Gr\u00fcnde sein, warum die Siegerzeiten in M\u00fcnster in den letzten Jahren stagnieren.<\/p>\n<p>Was am Sonntag (11. September 2016) m\u00f6glich sein wird, bleibt somit abzuwarten. Die \u00e4u\u00dferen Bedingungen sind als akzeptabel vorhergesagt. Bei einem Taupunkt um 13\u00b0C werden Temperaturen bis zu 20\u00b0C w\u00e4hrend des Rennens der Elite erwartet, damit ist die relative Luftfeuchte um 70% nicht unbedingt g\u00fcnstig, wie auch eine Wind aus S\u00fcdwest mit 5 km\/h. Damit wird es umso mehr auf die Tempoeinteilung der &#8220;Hasen&#8221; ankommen, wo man mit Hosea Kipkemboi und vor allem <strong>Charles Maina<\/strong> (beide KEN) gute Akteure vor Ort hat. Maina verf\u00fcgt mittlerweile \u00fcber eine gro\u00dfe Erfahrung im Stra\u00dfenlauf und hat Bestzeiten von 1:01:13 im Halbmarathon (Paderborn 2010) und 2:13:30 im Marathon (D\u00fcsseldorf 2014). Zu Ostern lief er den Halbmarathon in Paderborn in 1:02:32. Er sollte somit ein Garant f\u00fcr eine (gleichm\u00e4\u00dfige) Fahrt von unter 1:05 Stunden zur Halbmarathonmarke sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2016-prerace-elite.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7395\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-7395 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2016-prerace-elite-640x362.jpg\" alt=\"ms-mar-2016-prerace-elite\" width=\"606\" height=\"343\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2016-prerace-elite-640x362.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2016-prerace-elite-768x434.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2016-prerace-elite.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Eliteathleten am Freitag vor ihrem Hotel. Ganz links unten: Tempomacher Charles Maina (KEN).\u00a0 (c) Brett Larner<\/span><\/p>\n<p>Umsetzen m\u00fcssen die Tempogestaltung am Ende aber die Topathleten, von denen <strong>Duncan Koech<\/strong> (KEN) mit der Startnummer &#8220;1&#8221; auf die Strecke gehen wird (der Vorjahressieger Josphat Kiprono ist nicht am Start). Der bereits 35j\u00e4hrige Kenianer hat mit 2:07:53 bei seinem Sieg beim K\u00f6ln Marathon 2012 die beste Vorleistung im Feld. 2014 ist er mit 2:09:17 in Wien zum letzten Mal unter 2:10 Stunden gelaufen. Seine letzten Ergebnisse umfassen 2:12:24 (Wien 2015) und 2:11:18 (Linz 2016), so dass Duncan kein Garant f\u00fcr einen Streckenrekord zu sein scheint. Vor zwei Jahren wurde er in 2:12:04 in M\u00fcnster bereits Zweiter.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr wurde <strong>Joel Kositany<\/strong> (KEN) nach seiner Aufgabe im Jahr zuvor Vierter in 2:13:14, der mit besserer Tempogestaltung (im letzten Jahr wurde die erste H\u00e4lfte in 1:07:35 viel zu verhalten begonnen) und seiner Streckenkenntnis auf eine deutlich bessere Zeit im Ziel hofft. Kositany lief in Tiberias am See Genezareth 2012 2:09:50, seit dieser Zeit konnte er aber die 2:10 Stunden nicht mehr unterbieten. Zeiten um 2:12 schaffte er in den letzten Jahren als regelm\u00e4\u00dfiger Teilnehmer in Tiberias, im Mai 2016 reichte es in Belfast gerade noch zu einer 2:17:39.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2015-kositany-1.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7396\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-7396 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2015-kositany-1-319x640.jpg\" alt=\"ms-mar-2015-kositany\" width=\"244\" height=\"490\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2015-kositany-1-319x640.jpg 319w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2015-kositany-1-768x1542.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2015-kositany-1-598x1200.jpg 598w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/ms-mar-2015-kositany-1.jpg 1020w\" sizes=\"(max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Joel Kositany (KEN) ist einer der Topl\u00e4ufer in diesem Jahr in M\u00fcnster.\u00a0 (C) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Benard Rotich<\/strong> (KEN) lief seine Bestzeit von 2:10:18 beim Frankfurt Marathon im Jahr 2011, 2013 erreicht er in Brighton 2:10:51. Sein letzter Marathon ist im indischen Mumbai notiert, wo er 2015 nach 2:16:49 einlief. <strong>Damte Taye<\/strong> (ETH) finishte beim Beirut Marathon 2014 in 2:21:36, <strong>Rogers Melly<\/strong> (KEN) im April 2016 in L\u00f3dz in 2:13:45 und <strong>Mathew Sang\u00a0<\/strong>(KEN) im Jahr 2015 in Lens in 2:18:33. Aus Japan angereist ist <strong>Shingo Igarashi<\/strong>, der 2016 den Katsua Marathon in 2:13:15 gewann, und laut Manager Brett Larner das Potential zu einer Zeit im Regime von 2:10 Stunden hat.<\/p>\n<p><strong>Henry Kibet<\/strong> (KEN) ist mit einer Bestzeit von 2:15:13 (Friuli 2015) notiert, <strong>Meda Muleta<\/strong> (ETH) lief im M\u00e4rz im Chongqing 2:14:56 und 2015 bei seinem Sieg beim Dresden Marathon in 2:14:59 nur unwesentlich langsamer. <strong>Mengistu Shumet<\/strong> erreichte in Odense im Jahr 2015 seine Bestzeit von 2:13:39, im Mai 2016 lief er in Riga 2:15:38. Sein gr\u00f6\u00dfter Erfolg war der Sieg im Halbmarathon 2014 in Kopenhagen in 1:02:44. Sein Deb\u00fct \u00fcber die Marathondistanz wird <strong>Degefa Lafebo<\/strong> (ETH) geben.<\/p>\n<p>Bei den Frauen ist mit <strong>Roger K\u00f6nigs<\/strong> aus Belgien der neben Edwin Yano vielleicht beste Tempomacher der Laufszene im Einsatz, der einem Uhrwerk gleich Zeiten um die Vorgabe von 2:30 Stunden produziert und 2014 Eleni Gebrehiwot zum Streckenrekord\u00a0 f\u00fchrte. Durch die Absage wegen Verletzung der Vorjahressiegerin Nancy Koech ist <strong>Elizabeth Rumokol<\/strong> (KEN) die Favoritin. Sie lief im Oktober 2015 in Nairobi 2:29:32 und finishte bei diesj\u00e4hrigen Prag Marathon in 2:32:48. Die Japanerin <strong>Yoshiko Sakamoto<\/strong> lief beim Osaka Marathon im Januar 2015 eine Zeit von 2:36:29 und gewann kurz darauf in Z\u00fcrich in 2:37:46.<\/p>\n<p><strong>Salina Jebet<\/strong> (KEN) ist bereits 40 Jahre alt und kann als Bestzeit herausragende 2:23:22 aufweisen. Das war allerdings schon 2006 in Berlin, aktuell schaffte sie 2015 in Kinmen 2:44:10 und in den Jahren davor Zeiten um 2:40 Stunden. <strong>Janet Cheruiyot<\/strong> erreichte im Oktober 2014 in Nairobi 2:44:33, <strong>Alemtsehay Demse<\/strong> (ETH) 2012 in Rom 2:34:22 und in diesem Jahr als Zweite in Jerusalem 2:44:44. <strong>Belaynesh Yigezu<\/strong> (ETH) geh\u00f6rt mit ihrer Bestzeit von 2:31:08 beim Barcelona Marathon 2015 sicher zum engeren Favoritenkreis. Im M\u00e4rz 2016 lief sie in Chongqing 2:35:10.<\/p>\n<p>Nachtrag: Die \u00e4thiopischen Elitel\u00e4ufer sind wegen fehlender Visa nicht am Start.<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BuHPbUsI8Dw\" target=\"_blank\">Video vom Livestream des Laufs der M\u00e4nnerelite aus dem Jahr 2015 gibt es hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am morgigen Sonntag erlebt der Volksbank M\u00fcnster Marathon durch die Stra\u00dfen der Westfalenmetropole und die umliegenden l\u00e4ndlichen Gemeinden seine 15. Auflage. Was am 8. 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