{"id":6393,"date":"2016-05-13T10:10:03","date_gmt":"2016-05-13T10:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=6393"},"modified":"2016-05-13T17:25:13","modified_gmt":"2016-05-13T17:25:13","slug":"kenianisches-olympia-team-fuer-den-marathon-ohne-den-weltrekordler-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=6393","title":{"rendered":"Das kenianische Olympia-Team f\u00fcr den Marathon der M\u00e4nner in Rio de Janeiro:  Der kenianische Verband zeigt salomonische Qualit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/rio-2016-logo.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2463\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2463 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/rio-2016-logo.jpg\" alt=\"rio-2016-logo\" width=\"277\" height=\"357\" \/><\/a>Der kenianische Leichtathletik-Verband (Athletics Kenya &#8211; AK) hat sich in der Vergangenheit bei der schwierigen Aufgabe, aus der F\u00fclle von Weltklasseathleten \u00fcber die Marathondistanz die geeigneten Vertreter bei internationalen Meisterschaften, wie WM oder Olympische Spiele, zu rekrutieren, nicht immer leicht getan und geschickt agiert. <!--more-->Kommt dann noch weiterer Unbill hinzu, gereicht die Stunde der Bew\u00e4hrung zu einem Debakel, wie es sich zuletzt im August 2015 bei der WM in der chinesischen Hauptstadt Beijing abspielte. Die beiden kenianischen Topstars (Weltrekordler Dennis Kimetto sowie sein Vorg\u00e4nger Wilson Kipsang) stiegen bei f\u00fcr einen Marathon unzumutbaren Bedingungen aus. Die &#8220;Ehre&#8221; der sieggewohnten Kenianer rettete auf Platz 22 (!) Mark Korir mit einer indiskutablen Zeit.<\/p>\n<p>Diese Fakten gilt es in Erinnerung zu rufen, um zu ermessen mit welchem Augenma\u00df die kenianischen Offiziellen mit Blick auf Rio ihre Entscheidungen gef\u00e4llt haben. Das in der \u00d6ffentlichkeit vielfach zu h\u00f6rende Erstaunen \u00fcber die Zusammensetzung der kenianischen Auswahl, hier vor allem die Benennung der jeweils dritten Rio-Fahrer, hat durchaus profunde Gr\u00fcnde, die sich aber in der Tat nicht unmittelbar aus dem Leistungsprofil der Betroffenen erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ganz besonderes Erstaunen erregte die Wahl von<strong> Wesley Korir<\/strong>, dessen Ber\u00fccksichtung f\u00fcr das kenianische Team auf der Basis der in seiner Karriere erzielten Zeiten wenig einsichtig erscheint. Aber abgesehen davon, dass Meisterschaftsrennen ohne Tempomacher und ohne Jagd auf Rekordmarken \u00fcber die B\u00fchne gehen, und damit auch Qualit\u00e4ten des unmittelbaren Wettkampfs gefragt sind, d\u00fcrften es im Fall von Korir noch andere Argumente gegeben haben, die daf\u00fcr sprechen, dass hier ein Verband einmal ganz im Sinne Olympischer Ideale gehandelt hat. Gratulation, Athletics Kenya!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-kipchoge-finish.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6163\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6163 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-kipchoge-finish-552x640.jpg\" alt=\"london-mar-2016-kipchoge-finish\" width=\"485\" height=\"562\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-kipchoge-finish-552x640.jpg 552w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-kipchoge-finish-768x891.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-kipchoge-finish-1034x1200.jpg 1034w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-kipchoge-finish.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge ist im Marathon bei Olympia in Rio dabei und ist dort einer der Topfavoriten auf eine Medaille.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bevor wir auf Korir weiter eingehen ein kurzer Blick auf seine Mitstreiter f\u00fcr Rio. Da ist die (Aus-)Wahl mehr als naheliegend, denn mit der Nominierung von <strong>Eliud Kipchoge\u00a0<\/strong>und\u00a0<strong>Stanley Biwott<\/strong> sind die Sieger der World Marathon Major L\u00e4ufe 2015 in Berlin sowie New York City benannt, die auch das legend\u00e4re Rennen in London am 24. April 2016 dominierten. Und wie! Kipchoge gewann in gro\u00dfartigen 2:03:05 und verfehlte dabei den Weltrekord von Dennis Kimetto (2:02:57) denkbar knapp. Biwott konnte bis gut 39 km das H\u00f6llentempo in London\u00a0 mitgehen und wurde in gleichfalls herausragenden 2:03:51 Zweiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-biwott-finish.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6164\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6164 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-biwott-finish-501x640.jpg\" alt=\"london-mar-2016-biwott-finish\" width=\"422\" height=\"539\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-biwott-finish-501x640.jpg 501w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-biwott-finish-768x982.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-biwott-finish-939x1200.jpg 939w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/london-mar-2016-biwott-finish.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Stanley Biwott ist f\u00fcr das kenianische Olympiateam im Marathon ausgew\u00e4hlt. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Nicht nur ein Blick in die aktuelle Weltbestenliste belegt, dass diese beiden Kenianer derzeit auf globaler Skala die besten Marathonl\u00e4ufer sind. Diese beiden Ausnahmek\u00f6nner nicht zu nominieren, w\u00e4re sicher schwer zu vermitteln gewesen. Mit dem Start von Kipchoge und Biwott ist aber sichergestellt, dass Kenia in Rio hochkar\u00e4tig vertreten ist, bez\u00fcglich eines dritten L\u00e4ufers ist man &#8211; zumindest was die ersten Pl\u00e4tze anbetrifft &#8211; nicht unter Druck. Falls es die Topstars in Rio de Janeiro nicht richten k\u00f6nnen, wer dann?<\/p>\n<p>Als Konsequenz der Besetzung des Teams mit den beiden Topstars ergaben sich dann Freir\u00e4ume, die man augenscheinlich auch nutzte. Aus welchem F\u00fcllhorn man in der L\u00e4ufernation Kenia diesbez\u00fcglich sch\u00f6pfen kann, zeigen allein die 17 L\u00e4ufer aus Kenia, die im letzten Jahr eine Zeit von unter 2:07 Stunden unterboten. In vielen L\u00e4ndern ist man stolz, \u00fcber L\u00e4ufer mit Bestzeiten unter 2:10 Stunden zu verf\u00fcgen, in Kenia schafften das allein 2015 \u00fcber 80 Aktive. Da macht die Wahl in der Tat nicht einfacher.<\/p>\n<p>Nahelegend ist in dieser Problematik, den amtierenden Weltrekordler Dennis Kimetto oder seinen Vorg\u00e4nger Wilson Kipsang ins Auge zu fassen. Die &#8220;laufen&#8221; aktuell zwar ihren besten Tagen etwas hinterher, aber zur Weltklasse sind sie immer noch zu z\u00e4hlen. Ferner werden die Bedingungen in Rio nicht ganz so irregul\u00e4r erwartet wie beim WM-Marathon im chinesischen Hochsommer in Beijing, dessen Austragung unter solch extremen Voraussetzungen auch nicht in Ans\u00e4tzen nachvollzogen werden kann. Aber beide Ausnahmel\u00e4ufer haben ihren Verzicht auf Rio kundgetan, vor allem mit Hinweis auf das Wetter. Diese Argumentation ist nur bedingt schl\u00fcssig, sondern l\u00e4sst weitere Aspekte vermissen, von denen einer hier unbedingt herauszustellen ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/london-2015-kipsang-kimetto.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1023\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1023\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/london-2015-kipsang-kimetto-640x314.jpg\" alt=\"london-2015-kipsang-kimetto\" width=\"640\" height=\"314\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Kipsang und Kimetto verzichteten auf einen Start bei Olympischen Marathon in Rio. (c) VM London Marathon<\/span><\/p>\n<p>Denn neben der Aussicht f\u00fcr die beiden Topstars nun im Herbst einen der lukrativen Herbst-Marathon zu bestreiten (und ggfs. sogar zu gewinnen), d\u00fcrfte da ein Akt der Solidarit\u00e4t und des Respekts vor den Leistungen eines anderen L\u00e4ufers aus ihrem Heimatland eine Rolle gespielt haben. Und dieser L\u00e4ufer ist der schon oben erw\u00e4hnte <strong>Wesley Korir<\/strong>, der in Tat &#8211; nicht ganz so spektakul\u00e4r durch seine Zeiten &#8211; aber durch seine vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten eine Ausnahmeerscheinung ist. Was der 33j\u00e4hrige Kenianer in seinem bisherigen Leben auf die Beine gestellt hat, ist mehr als beeindruckend. Der gute Mann ist schon heute eine Legende.<\/p>\n<p>Und die beginnt in seiner Jugend, wo er seinen kleinen Bruder durch einen Schlangenbiss verliert, weil das n\u00e4chste Krankenhaus zwei Stunden von seinem Heimatort entfernt lag. Diesen Zustand wollte er \u00e4ndern, ging in die USA, wo er in Louisville\/Kentucky einen Masterabschluss in Biologie erwarb und dabei auch noch die Zeit f\u00fcr ein ambitionertes Lauftraining fand. Zum ersten Mal von sich reden machte er dann beim Chicago Marathon 2008, wo die Elite eine Minute vor den Massen gestartet war und sich Wesley als normale Meldung im Verfolgerfeld mit der Startnummer &#8220;248&#8221; bis auf Platz 4 in 2:13:53 ins Elitefeld lief. Nach l\u00e4ngerer Diskussion hatte Race Director Carey Pinkowski in Chicago ein Einsehen und zahlte auch ihm ein Preisgeld aus.<\/p>\n<p>Dies war nicht nur der Startpunkt einer eindrucksvollen Marathonkarriere sondern auch der Umsetzung seines Plans eines Krankenhauses in seinem Heimatort Biribiriet (Kenya). Bereits im Mai 2009 gewann er den Los Angeles Marathon in 2:08:24, so schnell war damals noch niemand in Kalifornien einen Marathon gelaufen. In Chicago war er regelm\u00e4\u00dfig dabei, seine schnellsten Rennen absolvierte er 2011 in 2:06:15 und ein Jahr sp\u00e4ter in 2:06:13. Dazwischen landete er seinen gr\u00f6\u00dften Erfolg mit einem klug eingeteilten Lauf beim Hitzerennen des Boston Marathon im Jahr 2012. Den \u00fcberwiegenden Teil seiner Preisgelder brachte er in seine Stiftung der &#8220;Kenyan Kids Foundation&#8221; ein.<\/p>\n<p>Mit dieser Stiftung wurde der Bau des Krankenkauses in seinem Heimatort im Jahr 2013 abgeschlossen, schon im ersten Jahr f\u00fchrten dort ein \u00c4rzteteam aus Louisville (USA) mehrere 1000 Behandlungen und Operationen durch. Korir erkannte schnell, dass er in seiner Heimat viel dringlicher gebraucht wurde als in den USA, wo er den Status eines &#8220;Permanent Resident&#8221; besitzt. 2013 wurde er ins kenianische Parlament gew\u00e4hlt und verschrieb sich mit gro\u00dfer Energie der dringend gebotenen Wasserversorgung in den l\u00e4ndlichen Regionen seines Landes.<\/p>\n<p>Seine Foundation, die \u00fcbrigens auch die <strong>&#8220;Nacht im Gr\u00fcnauer Forst&#8221;<\/strong> mit Spenden unter dem Motto &#8220;Run For Kenya&#8221; (n\u00e4chster Termin: 28. Mai 2016, www.hwrun.de) unterst\u00fctzt, fokusiert sich neben vielen anderen Dingen auf die Unterst\u00fctzung junger Menschen, denen die Stiftung den Besuch einer High School in l\u00e4ndlichen Gebieten erm\u00f6glicht. Viele 100 Stipendien konnten durch seine Initiative vergeben werden, mit dem Ziel Eliten im Land aufzubauen und diese im Land zu halten. Nur so &#8211; und da ist Wesley mit seiner Meinung nicht allein &#8211; k\u00f6nnen viele Defizite in Kenya abgebaut und \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/w-korir-chicago-2015-signature.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6408\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6408 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/w-korir-chicago-2015-signature-640x519.jpg\" alt=\"w-korir-chicago-2015-signature\" width=\"548\" height=\"444\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/w-korir-chicago-2015-signature-640x519.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/w-korir-chicago-2015-signature-768x623.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/w-korir-chicago-2015-signature.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 548px) 100vw, 548px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Wesley Korir ist Schirmherr der &#8220;Nacht im Gr\u00fcnauer Forst&#8221; und signiert nach der Pressekonferenz beim Chicago Marathon einige Plakate dieser Veranstaltung.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Es somit kaum verwunderlich, dass Korir eine sehr popul\u00e4re Person in seinem Land ist, dessen Wirken &#8211; auch zuletzt sein Einsatz f\u00fcr gesetzliche Regelungen im Kampf gegen Dopingvergehen &#8211; hoch gesch\u00e4tzt wird. Dass er bei seinen Verpflichtungen noch die Zeit f\u00fcr ein (halbwegs) ausreichendes Training findet, grenzt schon fast an ein Wunder, und sein 4. Platz hinter drei \u00e4thiopischen L\u00e4ufern beim letzten Boston Marathon gewinnt diesbez\u00fcglich an weiterer Bedeutung.<\/p>\n<p>F\u00fcr den 33j\u00e4hrigen Korir war es ein Traum f\u00fcr sein Land bei Olympia an den Start zu gehen. Das dies nun Realit\u00e4t geworden ist, h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass man neben der reinen sportlichen Leistung auch die Lebensleistung eines Menschen in die Wertung einbezieht. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass bei entsprechenden Bedingungen und einem g\u00fcnstigen Rennverlauf Wesley in Rio durchaus die Chance auf eine vordere Platzierung hat. Aber angesichts der Tatsache, dass hier ein Verband im ureigensten Olympischen Sinne auch die Pers\u00f6nlichkeit eines Sportlers und seine Verdienste am Gemeinwesen einbezieht, ist dies schon fast zweitrangig.<\/p>\n<p>Solche Beispiele sollten Schule machen!<\/p>\n<table class=\"aligncenter\" dir=\"ltr\" style=\"width: 700px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Name&quot;}\"><strong>Das kenianische Team f\u00fcr den Olympischen Marathon:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Name&quot;}\"><strong>Name<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;PB&quot;}\"><strong>PB<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Accomplishments&quot;}\"><strong>Erfolge<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Eliud Kipchoge&quot;}\"><strong>Eliud Kipchoge<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2:03:05 ('16 London)&quot;}\">2:03:05 (2016)<\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Won last 5 marathons ('14 Rotterdam, '14 Chicago, '15 London, '15 Berlin, '16 London)&quot;}\">2014 Rotterdam, 2014 Chicago, 2015 London, 2015 Berlin, 2016 London)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Stanley Biwott&quot;}\"><strong>Stanley Biwott<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2:03:51 ('16 London)&quot;}\">2:03:51 (2016)<\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2nd at '16 London, 1st at '15 NYC&quot;}\">2. 2016 London, 2015 New York City<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Wesley Korir&quot;}\"><strong>Wesley Korir<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2:06:13 ('12 Chicago)&quot;}\">2:06:13 (2012)<\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Hasn't finished in top 3 of a marathon since winning Boston in '12; 4th at '16 Boston&quot;}\">2012 Boston 1012; 4. 2016 Boston<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Cyprian Kotut (reserve)&quot;}\"><strong>Cyprian Kotut (Reserve)<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2:07:11 ('16 Paris)&quot;}\">2:07:11 (2016)<\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Won '16 Paris, 2nd at '15 Milan (2:08:55). No other marathons.&quot;}\">2016 Paris, 2. 2015 Mailand<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Bernard Kipyego (reserve)&quot;}\"><strong>Bernard Kipyego (Reserve)<\/strong><\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2:06:19 ('15 Amsterdam)&quot;}\">2:06:19 (2015)<\/td>\n<td data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;2nd at '16 Tokyo, won Amsterdam in '14+'15&quot;}\">2. 2016 Tokyo, 2014\/15 Amsterdam<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der kenianische Leichtathletik-Verband (Athletics Kenya &#8211; AK) hat sich in der Vergangenheit bei der schwierigen Aufgabe, aus der F\u00fclle von Weltklasseathleten \u00fcber die Marathondistanz die geeigneten Vertreter bei internationalen Meisterschaften, wie WM oder Olympische Spiele, zu rekrutieren, nicht immer leicht getan und geschickt agiert.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6393"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6393"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6393\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6416,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6393\/revisions\/6416"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6393"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=6393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}