{"id":6318,"date":"2016-05-07T18:45:35","date_gmt":"2016-05-07T18:45:35","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=6318"},"modified":"2016-05-07T19:25:23","modified_gmt":"2016-05-07T19:25:23","slug":"yellow-river-estuary-dongying-international-marathon-am-8-mai-2016-ein-hochklassiges-elitefeld-jagt-den-kursrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=6318","title":{"rendered":"Yellow River Estuary (Dongying) International Marathon am 8. Mai 2016:  Hochklassige Elitefelder jagen die Kursrekorde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/yellow-river-mar-logo.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6320\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6320 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/yellow-river-mar-logo.jpg\" alt=\"yellow-river-mar-logo\" width=\"542\" height=\"133\" \/><\/a>Die Zweimillionen-Metropole und Hafenstadt Donying in der Provinz Shandong ist am kommenden Sonntag Schauplatz des <strong>Yellow River Estuary International Marathon<\/strong>, der in diesem Jahr mit einer hochklassigen Besetzung bei M\u00e4nnern aber auch Frauen aufwarten kann. <!--more-->Der Kenianer Isaac Macharia, der sich vor allem bei Rennen in Japan als Tempomacher auszeichnet(e), lief 2010 mit 2:11:44 den bis heute g\u00fcltigen Streckenrekord. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass es in Shadong am chinesischen Meer im Monat Mai schon recht warm werden kann, Temperaturen um 30\u00b0C sind durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mosop-chicago2011.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6328\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6328 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mosop-chicago2011-476x640.jpg\" alt=\"mosop-chicago2011\" width=\"404\" height=\"543\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mosop-chicago2011-476x640.jpg 476w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mosop-chicago2011-768x1033.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mosop-chicago2011-893x1200.jpg 893w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mosop-chicago2011.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Moses Mosop (KEN) ist in Dongying der Mann mit der schnellsten Vorleistung.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Dass dieser Rekord in diesem Jahr sehr gef\u00e4hrdet scheint, liegt zum einen daran, dass ungew\u00f6hnlich k\u00fchles Wetter f\u00fcr das Wochenende gemeldet ist, die Temperaturen sollen lauffreundliche 15\u00b0C nicht \u00fcbersteigen. Diese f\u00fcr die Erd\u00f6l-Stadt Dongying einmaligen Bedingungen will ein Feld von Eliteathleten nutzen, das man ohne Einschr\u00e4nkungen als hochkar\u00e4tig bezeichnen muss. Schnellster Mann im Feld ist der 30-j\u00e4hrige Kenianer <strong>Moses Mosop<\/strong>, der bei seinem Deb\u00fct 2011 nicht Regel konforme 2:03:06 in Boston erzielte. 2:05:03 lief er ein Jahr sp\u00e4ter als Dritter\u00a0 in Rotterdam und hatte danach immer wieder mit Verletzungen zu tun. Erst im letzten Jahr konnte er mit einem Sieg in Xiamen in 2:06:19 wieder \u00fcberzeugen. Dies ist auch die schnellste Zeit \u00fcber die Marathondistanz auf chinesischem Boden.<\/p>\n<p>Erhebliche Konkurrenz wird Mosop durch<strong> Mathew Kisorio<\/strong> erwachsen, der 2015 in Valencia 2:06:33 als Zweiter lief und davor eine wechselvolle Karriere, incl. Doping Vergehen, hinter sich gebracht hat. In seiner Vor-Doping-\u00c4ra lief er in Philadelphia eindrucksvolle 58:46 im Halbmarathon. <strong>Sylvester Teimet<\/strong> konnte mehrere Marathon-Siege im asiatischen Raum erzielen, darunter auch in Seoul mit Bestzeit von 2:06:49. Das war allerdings schon 2010. Auch <strong>David Kemboi Kiyeng<\/strong> hat eine hochkar\u00e4tige Bestzeit von 2:06:26 als Dritter 2009 in Paris. Sein aktuelles Leistungsniveau ist sicher deutlich schw\u00e4cher. In Mumbai lief er im Januar nur 2:16:57. Weitere sub-2:07-L\u00e4ufer im Feld sind der \u00c4thiopier <strong>Abraham Girma<\/strong> mit 2:06:46 als F\u00fcnfter 2012 in Amsterdam und<strong> Rachid Kisri<\/strong> (MAR). Der Veteran lief seinen Hausrekord 2009 mit 2:06:48 in Paris, 2015 in Ottawa 2:10:18 und im M\u00e4rz in Rabat 2:13:47.<\/p>\n<p>Der Streckenrekord bei den Frauen von Mestawet Tufa (ETH) datiert aus dem Jahr 2014 mit 2:30:09. Am Sonntag gehen \u00fcber 10 Damen an den Start, die diese Zeit in ihrere Karriere schon unterboten haben. Allen voran<strong> Georgina Rono<\/strong> (KEN), die 2012 als Zweite in Frankfurt 2:21:39 erzielte. <strong>Agness Jeruto Barsosio<\/strong> (KEN) wurde vor gut einem Monat in Seoul in 2:24:59 Dritte, <strong>Fantu Eticha Jimma<\/strong> (ETH) wurde Anfang Januar Dritte in Xiamen in 2:26:53 und das Jahr zuvor lief sie in Dubai 2:26:14. <strong>Netsanet Achamo Abeyo<\/strong> (ETH) ist mit einer Bestzeit von 2:24:12 aus dem Jahr 2012 beim Hamburg Marathon notiert, <strong>Sultan Haydar<\/strong> (TUR) lief mit 2:24:44 letztes Jahr in Dubai t\u00fcrkischen Rekord.<\/p>\n<p>Auch diese Veranstaltung ist eine der vielen Events im asiatischen Raum, insb. China, die zwar in unserer Hemisph\u00e4re so gut wie kaum registriert werden, die aber langsam aber sicher die hochkar\u00e4tigen L\u00e4ufe immer mehr in Regionen verlagern, wo man in Sachen Stra\u00dfenlaufsport ein enormes Entwicklungspotential sieht und sicher auch hat. Im Augenblick erleben wir gerade eine Phase, wo dieses Potential recht konsequent in die Realit\u00e4t umgesetzt wird. Der Kampf um die (besten) Eliteathleten d\u00fcrfte f\u00fcr absehbare Zeit immer h\u00e4rter werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zweimillionen-Metropole und Hafenstadt Donying in der Provinz Shandong ist am kommenden Sonntag Schauplatz des Yellow River Estuary International Marathon, der in diesem Jahr mit einer hochklassigen Besetzung bei M\u00e4nnern aber auch Frauen aufwarten kann.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6318"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6318"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6336,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6318\/revisions\/6336"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6318"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=6318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}