{"id":5508,"date":"2016-03-14T22:56:03","date_gmt":"2016-03-14T22:56:03","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=5508"},"modified":"2016-03-15T11:36:25","modified_gmt":"2016-03-15T11:36:25","slug":"nagoya-womens-marathon-am-13-maerz-2013-eunice-kirwa-wiederholt-sieg-tanaka-empfiehlt-sich-fuer-rio","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=5508","title":{"rendered":"Nagoya Women\u00b4s Marathon am 13. M\u00e4rz 2013:  Eunice Kirwa wiederholt Sieg, Tanaka empfiehlt sich f\u00fcr Rio"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-logo.jpg\" rel=\"attachment wp-att-5487\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5487 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-logo-640x274.jpg\" alt=\"nagoya-mar-2016-logo\" width=\"547\" height=\"234\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-logo-640x274.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-logo-768x329.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-logo.jpg 980w\" sizes=\"(max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/a>Mit dem<strong> Nagoya Women\u00b4s Marathon<\/strong>, dem vermeintlich gr\u00f6\u00dften Nur-Frauen-Marathon im globalen Vergleich, endete die Serie der hochkar\u00e4tigen Fr\u00fchjahrsklassiker in Japan. Das Fazit: von Osaka bis Nagoya gab es L\u00e4ufe mit nicht immer \u00fcberzeugenden Leistungen, aber so gut wie alle Rennen waren von ihrem Ablauf \u00fcberaus spannend. <!--more-->Und w\u00e4hrend die japanischen M\u00e4nner ihre Olympiaqualifikation bereits letzte Woche am Lake Biwa abschlossen, waren am Sonntag noch einmal die Damen in Nagoya dran. Am kommenden Donnerstag wird dann die JAAF (hoffentlich) den eigentlich gesicherten Fakten entsprechen und die Teams der Marathon-M\u00e4nnern und Frauen benennen.<\/p>\n<p>In Nagoya ging es, wie zu erwarten, nur noch um einen Startplatz f\u00fcr Olympia. Mai Ito hatte sich schon im August 2015 durch Platz 7 bei der WM in Beijing ins Team gelaufen und Kayoko Fukushi brillierte bei ihrem Sieg am 31. Januar in Osaka in gro\u00dfartigen 2:22:17. Das war sogar besser, als das Limit f\u00fcr eine &#8220;sichere&#8221; Qualifikation von 2:22:30, bei den M\u00e4nnern lag diese \u00fcbrigens bei 2:06:30. Doch beim japanischen Verband kann man sich nie sicher sein. Dies f\u00fchrte sogar dazu, dass Fukushi sich gezwungen sah, auch in Nagoya noch einmal an den Start zu gehen. Gottseidank endete diese Pose ohne gro\u00dfen Schaden, Fukushi sagte auch nach &#8220;sanften&#8221; Hinweisen aus dem Verband den Start in Nagoya ab und war dort auch in der Tat nicht pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hatte sich die Altmeisterin<strong> Mizuki Noguchi<\/strong> nochmals die Laufschuhe geschn\u00fcrt, um nach dem Olympiasieg 2004 wiederum im japanischen Team zu starten. Die Zeit der mittlerweile 37j\u00e4hrigen Lauflegende von 2:19:12 beim Berlin Marathon 2005 ist nach wie dort Streckenrekord und Landesrekord. Von solchen Zeiten kann sie aber aktuell bestenfalls noch tr\u00e4umen, schon nach 2 km, die die australische Tempomacherin Wellings in 6:43 anlief, lag sie schon am Ende einer etwa 20-k\u00f6pfigen Gruppe. Bei 5 km nach 17:03 f\u00fcr die Spitzengruppe lag Noguchi noch am Ende dieser Gruppe, verlor dann aber schnell am Boden. Nach 10 km in 34:07 lag sie schon 40 Sekunden zur\u00fcck und konnte sp\u00e4testens hier alle Tr\u00e4ume auf Olympia begraben.<\/p>\n<p>Bei g\u00fcnstigen Bedingungen (ca. 10\u00b0C, nur 33 % relative Feuchte, Wind um 1 m\/s) hatte die umfangreiche Spitzengruppe ein gleichm\u00e4\u00dfiges Tempo gefunden und lag auf Kurs von etwa 2:23:30. Kurz nach 15 km in 51:04 ging Wellings als erste Tempomacherin aus dem Rennen und eine Gruppe von 13 L\u00e4uferinnen erreichte 20 km in 1:08:05 und kurz danach den Halbmarathon in 1:11:45. \u00dcber 1:25:06 f\u00fcr 25 km wurde in 1:42:15 30 km erreicht. Dort stiegen die beiden letzten Tempomacherinnen aus. Nun begann ein in der Tat ereignisreiches Finale. 8 L\u00e4uferinnen lagen hier auf Kurs von 2:23:50, aber das Tempo sollte nun erheblich anziehen.<\/p>\n<p>Die Matten bei 30 km waren kaum \u00fcberlaufen, als die Vorjahressiegerin <strong>Eunice Kirwa<\/strong> (stammt aus KEN, startet f\u00fcr BRN) einen Zwischenspurt startete, der die Gruppe schnell auseinanderriss. 1:45:25 war der Split f\u00fcr 31 km, d.h. ein km-Abschnitt von 3:10. Nur noch die kleine Japanerin Tomomi Tanaka konnte noch halbwegs folgen. Aber nach einem weiteren km in 3:17 verlor die tapfere Tanaka zunehmend an Boden. Nach 35 km lag Kirwa in 1:58:39 mit einem 5 km Segment von 16:24 14 Sekunden vor Tanaka, weitere 10 Sekunden lag Rei Ohara zur\u00fcck. Der Rest das Feldes lief hier schon fast eine Minute hinter der F\u00fchrenden.<\/p>\n<p>An der Spitze lief Kirwa einem ungef\u00e4hrdeten Sieg entgegen, dahinter wurde es noch einmal spannend, ja dramatisch. Bei 37 km hatte Ohara ihre Landsfrau Tanaka eingeholt, die beim Mitgehen der Tempoversch\u00e4rfung von Kirwa nach 30 km viel Substanz gelassen hatte. Kirwa passierte 40 km nach 2:15:25, das waren 44 Sekunden vor Tanaka und Ohara, die hier mit 2:16:09 erfasst wurden. <strong>Kirwa<\/strong>, immerhin Gewinnerin der Bronzemedaille bei der WM 2015 in Beijing, lief mit deutlichem Vorsprung in den Noagoya-Dome ein und siegte nach <strong>2:22:40<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-second-third-place.jpg\" rel=\"attachment wp-att-5549\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5549 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-second-third-place-487x640.jpg\" alt=\"nagoya-mar-2016-second-third-place\" width=\"404\" height=\"531\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-second-third-place-487x640.jpg 487w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-second-third-place-768x1010.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-second-third-place-912x1200.jpg 912w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/nagoya-mar-2016-second-third-place.jpg 1069w\" sizes=\"(max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Tomomi Tanaka gewinnt hauchd\u00fcnn den Kampf um Platz 2 gegen Rei Ohara und hat sich damit vermutlich ins japanische Olympiateam f\u00fcr Rio gelaufen. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Dahinter mobilisierten die beiden Japanerinnen die letzten Reserven, der Gewinnerin dieses Zweikampfs winkte (recht sicher) die Fahrkarte nach Rio. Noch vor dem Einlauf in die Halle zog Tanaka den Spurt an, aber Ohara folgte. Auf der Zielline lag Tanaka in 2:23:19 eine Sekunde vor der v\u00f6llig ersch\u00f6pften Konkurrentin und hat nun beste Aussichten im August wieder an einen Marathonstart zu gehen, diesmal in Rio. Sie hatte ihre Bestleistung aus dem Jahr 2014 von 2:26:05 an gleicher Stelle genau zum richtigen Zeitpunkt deutlich gesteigert. Mit Mao Kiyota in 2:24:32, Reia Iwade in 2:24:38, Sayaka Kuwahara in 2:25:09 und Shiho Takechi in 2:25:29 kamen 7 L\u00e4uferinnen mit Zeiten von unter 2:26 Stunden ins Ziel.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse der Erstplatzierten:<\/strong><\/p>\n<article>1. Eunice Kirwa (BRN) 2:22:40<br \/>\n2. Tomomi Tanaka (JPN) 2:23:19<br \/>\n3. Rei Ohara (JPN) 2:23:20<br \/>\n4. Mao Kiyota (JPN) 2:24:32<br \/>\n5. Reia Iwade (JPN) 2:24:38<br \/>\n6. Sayaka Kuwahara (JPN) 2:25:09<br \/>\n7. Shiho Takechi (JPN) 2:25:29<br \/>\n8. Betlehem Moges (ETH) 2:26:36<br \/>\n9. Michi Numata (JPN) 2:27:27<br \/>\n10. Ryoko Kizaki (JPN) 2:28:49<br \/>\n11. Asami Kato (JPN) 2:29:33<br \/>\n12. Bekelech Daba (ETH) 2:29:50<br \/>\n13. Iwona Lewandowska (POL) 2:30:15<br \/>\n14. Kaoru Nagao (JPN) 2:30:54<br \/>\n21. Mizuko Noguchi (JPN) 2:33:54\u00a0<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Nagoya Women\u00b4s Marathon, dem vermeintlich gr\u00f6\u00dften Nur-Frauen-Marathon im globalen Vergleich, endete die Serie der hochkar\u00e4tigen Fr\u00fchjahrsklassiker in Japan. Das Fazit: von Osaka bis Nagoya gab es L\u00e4ufe mit nicht immer \u00fcberzeugenden Leistungen, aber so gut wie alle Rennen waren von ihrem Ablauf \u00fcberaus spannend.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5508"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5508"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5508\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5550,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5508\/revisions\/5550"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5508"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5508"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5508"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=5508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}