{"id":497,"date":"2015-03-22T11:43:46","date_gmt":"2015-03-22T11:43:46","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=497"},"modified":"2015-03-22T16:10:01","modified_gmt":"2015-03-22T16:10:01","slug":"lissaboner-halbmarathon-mo-farah-laeuft-europarekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=497","title":{"rendered":"Lissaboner Halbmarathon: Mo Farah l\u00e4uft Europarekord"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisbon-hm-2015-logo.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-402 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisbon-hm-2015-logo.png\" alt=\"lisbon-hm-2015-logo\" width=\"458\" height=\"209\" \/><\/a>Mit einer beeindruckenden Renneinteilung gewann der britische Topstar <strong>Mo Farah<\/strong> die 25. Ausgabe des Halbmarathons in Lissabon in<strong> 59:32<\/strong>. Damit verbesserte er nicht nur den von ihm gehaltenen britischen Rekord, die Zeit ist auch ein neuer <strong>Europarekord<\/strong>, den zuvor der Spanier Fabian Roncero mit 59:52 bereits 2001 in Berlin aufstellte.<\/p>\n<p>Das Rennen sollte sehr schnell um 27:45 f\u00fcr die ersten 10 km angelaufen werden. Doch der Wind war schon hier ein Faktor, so dass alle Ambitionen in Richtung eines WR (28:23) schnell unrealistisch wurden. Ein erster zuverl\u00e4ssiger Split bei 9 km von 25:23 deutete auf eine Zeit von 59:30 im Ziel hin. Zu diesem Zeitpunkt war etwas \u00fcberraschend Mo Farah schon aus der sechsk\u00f6pfigen Spitzengruppe zur\u00fcckgefallen und verlor schnell weiter an Boden.<\/p>\n<p>An der Spitze bildeten nun<strong> Stephen Kibet<\/strong> und <strong>Micah Kogo<\/strong> (beider KEN) ein Duo, das das Tempo erh\u00f6hte und bei 14 km nach 39:13 auf Kurs von 59:06 lag. Farah lag da 0:14 zur\u00fcck, schloss aber zum \u00c4thiopier Idemo Adola auf und reduzierte nun auf Platz 3 liegend den Abstand zur Spitze zusehends. Innerhalb von 2 km holte er 8 Sekunden auf die Spitze auf.<\/p>\n<p>Nach 44 Minuten passierte die M\u00e4nnerspitze die japanische Lauflegende Noguchi, die mit den anderen Frauen vor den M\u00e4nnern gestartet war, und nach gut 51 Minuten hatte Farah die L\u00e4ufer an der Spitze eingeholt.<\/p>\n<p>Kurz nach Mos Anschlu\u00df fiel Kibet zur\u00fcck und Farah und Kogo k\u00e4mpften um den Sieg. Bei 20 km in 56:27 war zwar keine au\u00dfergew\u00f6hnliche Zeit mehr zu schaffen, aber der Europarekord war f\u00fcr Mo so gut wie sicher. Als dann noch wenige 100 m zu laufen waren, zeigte Farah, warum er auf den Unterdistanzen zu den besten L\u00e4ufern aller Zeiten geh\u00f6rt, und l\u00f6ste sich scheinbar spielerisch von seinem Kontrahenten, der in seiner gro\u00dfen Bahnkarriere ebenfalls \u00fcber eine hohe Spurtkraft verf\u00fcgente.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-mo-finsih-sturz.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-512 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-mo-finsih-sturz.jpg\" alt=\"lisboa-hm-mo-finsih-sturz\" width=\"587\" height=\"323\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Gl\u00fcck hatte Mo Farah als er sich nach Passieren im Zielband verfing und st\u00fcrzte. Die Sache ging aber bis auf einige Schrammen gut aus.\u00a0\u00a0 (c) Oscar Ferdandez<\/span><\/p>\n<p>Farah lie\u00df Kogo auf den letzten Metern fast stehen und gewann in 59:32 mit einer Sekunde Vorsprung auf Kogo, der damit gleichfalls eine gute Zeit erzielte. Viel Boden verlor Kibet, der als Dritter 59:58 erreichte. Nach \u00dcberqueren der Ziellinie gab es noch eine Schrecksekunde, da sich Farah im Zielband verfing und spektakul\u00e4r st\u00fcrzte. Dabei agierten die beiden Damen, die das Zielband hielten, schon bei den Rollis und den Damen denkbar ungeschickt. Gl\u00fccklicherweise \u00fcberstand Mo diese Aktion bis auf ein Paar Schrammen ohne gr\u00f6\u00dfere Blessuren.<\/p>\n<p>Bei den Frauen setzte sich die Kenianerin <strong>Rose Chelimo<\/strong> bereits nach der H\u00e4lfte vom Rest des Feldes ab und siegte unangefochten nach <strong>1:08:22<\/strong>. Sehr beachtlich war auch die Leistung der Portugiesin <strong>Sara Moreira<\/strong>, die nach <strong>1:09:18<\/strong> im Ziel war und ihr beachtliches Debut beim New York City Marathon vom November letzten Jahres best\u00e4tigte. Erst auch Platz 3 finishte dann <strong>Prisca Jeptoo<\/strong>, die offensichtlich voll in den Vorbereitungen auf den London Marathon steckt, so dass die f\u00fcr sie eher schwache Zeit wenig aussagekr\u00e4ftig sein sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-men-2015.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-498 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-men-2015-640x279.jpg\" alt=\"lisboa-hm-results-men-2015\" width=\"640\" height=\"279\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-men-2015-640x279.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-men-2015.jpg 734w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-women-2015.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-501 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-women-2015-640x281.jpg\" alt=\"lisboa-hm-results-women-2015\" width=\"640\" height=\"281\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-women-2015-640x281.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/lisboa-hm-results-women-2015.jpg 730w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer beeindruckenden Renneinteilung gewann der britische Topstar Mo Farah die 25. 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