{"id":361,"date":"2015-03-15T20:36:32","date_gmt":"2015-03-15T20:36:32","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=361"},"modified":"2015-03-18T07:05:23","modified_gmt":"2015-03-18T07:05:23","slug":"361","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=361","title":{"rendered":"Los Angeles ASICS Marathon: Was treibt Ryan Hall?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/la-marathon-logo-2015.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-196 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/la-marathon-logo-2015.jpeg\" alt=\"la-marathon-logo-2015\" width=\"321\" height=\"321\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/la-marathon-logo-2015.jpeg 321w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/la-marathon-logo-2015-160x160.jpeg 160w\" sizes=\"(max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/a>Die im Vorfeld angek\u00fcndigte Hitze kam, deshalb wurde auch der Start um eine Stunde vorverschoben, auf kurz vor 7 Uhr. Da die Hitze in Kalifornien aber in der Regel mit geringer Luftfeuchte einhergeht (der Pazifik ist kalt), l\u00e4sst sich das noch halbwegs ausstehen. So ganz war die W\u00e4rme um die 20\u00b0C bereits beim Start nat\u00fcrlich nicht weg zu diskutieren und die Elite agierte etwas vorsichtiger (vor allem die Frauen). Am Ende gab es bei den M\u00e4nnern keine guten, aber passable Zeiten. An eine Tempojagd im Bereich der Fabelzeit durch Markos Geneti von unter 2:07 bei sintflutartigen Regenf\u00e4llen war nicht zu denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Obwohl die M\u00e4nner loslegten, als wolle man diese Zeit angreifen. Mit einer ersten Meile in 4:42 (entspricht 2:55 pro km) lief vor allem der US-Amerikaner <strong>Ryan Hall<\/strong> los, wie er es in dem legend\u00e4ren Rennen von Boston im Jahr 2011 tat und am Ende mit (leider nicht Bestenlisten tauglichen) 2:04:58 belohnt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dabei haben die Kurse in Boston und Los Angeles einige Gemeinsamkeiten. Wie in Boston ist in Los Angles mit dem Stadium-down-to-Sea das Gef\u00e4lle zu hoch. In Boston geht es von 459 feet in der Gemeinde Hopinkton auf 17 feet, in LA von 505 feet auf 110 feet, d.h. ein Gef\u00e4lle von 442 feet (134 m) bzw. 395 feet (120 m). Regelkonform w\u00e4ren nur 42,2 m. Dabei sind beide Kurse durch das sehr wellige Profil nicht einfach zu laufen. Das &#8220;Boston des Westens&#8221; f\u00fcr den Kurs von LA trifft die Dinge recht gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">An diesen Aspekt wird der gute Ryan weniger gedacht haben, als er sich durch sein ungest\u00fcmes Tempo schnell von seinen amerikanischen Mitstreitern verabschiedete, der Lauf in LA war gleichzeitig als USATF-Meisterschaften angesetzt worden. Durch diese Tempoarbeit erreichte die Spitze des Feldes, Hall und 8 Afrikaner, die 5 km mit Kurs zu einer Zeit um 2:06:30, d.h. Streckenrekord. Danach wurde es etwa ruhiger, aber noch vor der 10 km Marke, die man nach immer noch schnellen 30:22 passierte, war Hall schon zur\u00fcck gefallen und verabschiedete sich nach einem Alleinlauf bis zur Halbmarathonmarke aus dem Rennen und der US-Meisterschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die afrikanischen Athleten lie\u00dfen es bei 70\u00b0F (21\u00b0C) nun etwas ruhiger angehen, beim Halbmarathon in 1:05:10 lagen nach einem Zwischenspurt nur noch die Kenianer<strong> Daniel Limo<\/strong> und\u00a0<strong>Edwin Koech<\/strong> vorne. Limo setzte sich von Koech ab und gewann in\u00a0<strong>2:10:35<\/strong>. Auf Platz 2 kam <strong>Lani Rutto<\/strong> (KEN) in 2:12:42 ein, und den dritten Platz f\u00fcr das Podium schaffte nach 2:12:56\u00a0<strong>Jared Ward <\/strong>(USA), der mit dieser Leistung US-Meister wurde. Und nicht Ryan Hall. Was der jetzt machen will, ist noch nicht klar. Da er aber zeitig (genug) aus dem Rennen ausstieg, k\u00f6nnten wir ihn noch bei einem der etablierten Fr\u00fchjahrsmarathons sehen, vielleicht sogar wieder in Boston. Nur muss der gute Mann irgendwann mal wieder eine akzeptable Leistung abliefern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nur unwesentlich besser erging es Halls Ehefrau Sara, die gleichfalls in indiskutablen 2:48 entt\u00e4uschte, aber immerhin die Piers in Santa Monica erreichte. Das sehr vorsichtig gef\u00fchrte Rennen bei den Frauen war lange Zeit offen, bis sich in der Schlu\u00dfphase die Kenianerin <strong>Ogla Kimaiyo <\/strong>in <strong>2:34:10<\/strong> absetzen konnte. Dabei schaute sie im Finale immer wieder sorgsam nach hinten, denn dort kam ihr die Russin <strong>Natalya Puchkova<\/strong> immer n\u00e4her, doch nach 2:34:33 endete f\u00fcr sie die erfolglose Aufholjagd. Platz 3 ging wie bei den M\u00e4nnern an die USA. Meisterin des Landes wurde <strong>Blake Russell<\/strong> in 2:34:57.\u00a0 Alles Zeiten, die auch angesichts der \u00e4u\u00dferen Bedingungen nicht berauschend waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Los Angeles hat damit mit den US-Athleten noch nicht abgeschlossen, denn schon in knapp einem Jahr werden sich die Marathonl\u00e4ufer und -innen an gleicher Stelle zu den Olympic Trials einfinden. Dann wird Ryan Hall durchlaufen m\u00fcssen, wenn er noch einmal bei Olympischen Spielen dabei sein m\u00f6chte. Vor allem wird die interne Konkurrenz noch um einiges st\u00e4rker sein als am letzten Sonntag. Die Fahrkarte nach Rio wird kein einfaches Unterfangen sein, nicht nur f\u00fcr Ryan Hall.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em><strong>Ergebnis Marathon &#8211; M\u00e4nner<\/strong><\/em><\/p>\n<table id=\"xact_results_leaderboard_0_table\" class=\"display aligncenter\" style=\"width: 700px; height: 350px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>DANIEL KIPROP LIMO<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:10:34.<small>49<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>LANI RUTTO<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:12:41.<small>99<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>JARED WARD<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:12:55.<small>21<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<span class=\"updown\">.<\/span><\/td>\n<td>EDWIN KIBET KOECH<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:13:34.<small>65<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>DAVID KEMBOI KIYENG<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:15:33.<small>28<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>MATT LLANO<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:16:12.<small>29<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7<span class=\"updown\">.<\/span><\/td>\n<td>MIKE MORGAN<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:16:55.<small>28<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8<span class=\"updown\">.<\/span><\/td>\n<td>DANIEL TAPIA<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:17:13.<small>04<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>\u00a0<strong>Ergebnis Marathon &#8211; Frauen<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<table id=\"xact_results_leaderboard_1_table\" class=\"display aligncenter\" style=\"width: 600px; height: 350px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1.<\/em><\/td>\n<td><em>OGLA JERONO K<\/em>IMAIYO<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:34:09.<small>41<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>NATALYA PUCHKOVA<\/td>\n<td>RUS<\/td>\n<td>2:34:32.<small>34<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>BLAKE RUSSELL<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:34:56.<small>68<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>MAO KURODA<\/td>\n<td>\u00a0JPN<\/td>\n<td>2:35:03.<small>43<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>HEATHER LIEBERG<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:35:31.<small>25<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>BRIANNE NELSON<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>:36:06.<small>43<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>JODIE ROBERTSON<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:36:17.<small>77<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>REBECCA (BECKY) WADE<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:37:29.<small>94<\/small><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die im Vorfeld angek\u00fcndigte Hitze kam, deshalb wurde auch der Start um eine Stunde vorverschoben, auf kurz vor 7 Uhr. 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