{"id":26115,"date":"2023-10-29T03:15:17","date_gmt":"2023-10-29T03:15:17","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=26115"},"modified":"2023-11-01T10:27:32","modified_gmt":"2023-11-01T10:27:32","slug":"40-mainova-frankfurt-marathon-am-29-oktober-2023-brimin-misoi-und-buzunesh-gudeta-verpassen-im-finale-die-streckenrekorde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=26115","title":{"rendered":"40. Mainova Frankfurt Marathon am 29. Oktober 2023: Brimin Misoi und Buzunesh Gudeta verpassen im Finale die Streckenrekorde"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6279 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/frankfurt-mar-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"168\" \/><\/p>\n<p><strong>Brimin Misoi<\/strong> (KEN) und <strong>Buzunesh Gudeta<\/strong> (ETH) gewannen die 40<strong>. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon<\/strong> in 2:04:53 sowie 2:19:27. Lange Zeit waren sowohl die M\u00e4nner als auch Frauen im Regime neuer Streckenrekorde, mussten aber im Finale einem zu hohen Anfangstempo und den ung\u00fcnstigen Bedingungen Tribut zollen.<!--more--> Entt\u00e4uschend verliefen die gro\u00df aufgemachten Versuche auf die Olympianormen von <strong>Simon Boch<\/strong> (GER) und seiner Vereinskameradin <strong>Miriam Dattke<\/strong> (GER) von der LG Telis Finanz Regensburg, die in 2:12:32 (2:08:10) sowie 2:28:12 (2:06:50) deutlich scheiterten.<\/p>\n<p>Nach Regen in der Nacht und Temperaturen um 11\u00b0C legte die M\u00e4nnerspitze ein aberwitziges Tempo vor und lag \u00fcber 2:45 nach 1 km, 5:40 bei 2 km und 8:38 bei 3 km nach 5 km in 14:30 auf Kurs zu einer Zeit von 2:02:22. Simon Boch folgte hier in 15:12 und war damit voll im Soll zu einer Zeit knapp unter 2:08 Stunden. Vorne erreichten neun L\u00e4ufer 10 km nach 29:05 und 15 km nach 43:39 mit Kurs zu einer Zeit von 2:03:15. \u00dcber 58:30 bei 20 km erreichte ein Tempomacher sowie Vorjahressieger Misoi und Topfavorit G<strong>uye Adola<\/strong> (ETH) die H\u00e4lfte nach 1:01:38 mit 7 Sekunden Vorsprung auf eine vierk\u00f6pfige Verfolgergruppe.<\/p>\n<p>Mit einem schnellen Kilometer von 21 km nach 22 km in 2:51 km zog Misoi das Tempo an, dem zun\u00e4chst Adola noch zu folgen vermochte. Bei 25 km in 1:12:58 lag das Duo 20 Sekunden vor vier Verfolgern. Von 28 km nach 29 km lief vorne Misoi den Kilometer in 2:47, womit er sich von Adola absetzen konnte. Bei 30 km in 1:27:31 lag Misoi allein in Front, 10 Sekunden vor Adola und 40 Sekunden vor dem Duo <strong>Samwel Mailu<\/strong> (KEN) sowie <strong>Mulugeta Uma<\/strong> (ETH). Schon hier war die Jagd von Simon Boch nach der Olympianorm zu Ende, in 1:31:28 war sein Tempo auf 2:08:52 gerutscht und die Tr\u00e4ume auf Paris fernab der Realit\u00e4t. Bis 35 km in 1:42:16 konnte der Spitzenreiter die Splits noch unter 3 Minuten halten, danach geriet der Streckenrekord von 2:03:42 aus dem Jahr 2011 durch Wilson Kipsang schnell au\u00dfer Reichweite.<\/p>\n<p>Mit km-Splits von 2:55, 3:06, 3:09, 3:05 und 3:12 qu\u00e4lte sich Misoi nach 40 km in 1:57:43 mit Kurs auf 2:04:11, also schon klar \u00fcber dem Streckenrekord. Im ersten Teil des Rennens lagen die km-Splits noch um 2:55 Minuten. Auch das Finale geriet mit 3:17 nach 41 km und 7:10 f\u00fcr die Strecke von 40 km ins Ziel zur Qu\u00e4lerei, die nach 2:04:53 in der Frankfurter Festhalle ein Ende fand. Und auch die N\u00e4chstplatzierten verloren gewaltig an Zeit, <strong>Mulugeta Uma<\/strong> (ETH) wurde in 2:06:47 Zweiter und erst auf Platz 3 kam <strong>Guye Adola<\/strong> in 2:07:44 ins Ziel. Nach 1:01:38 liefen alle Top-M\u00e4nner die zweite H\u00e4lfte in erheblichen positiven Splits.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-26119 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/fra-mar-2023-winner-misoi-640x386.jpg\" alt=\"\" width=\"547\" height=\"330\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/fra-mar-2023-winner-misoi-640x386.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/fra-mar-2023-winner-misoi-768x463.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/fra-mar-2023-winner-misoi.jpg 779w\" sizes=\"(max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brimin Misoi gewann nach 2022 auch dieses Jahr den Frankfurt Marathon. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bis zur H\u00e4lfte in 1:03:59 sah es f\u00fcr Simon Boch noch\u00a0 ganz gut, dort waren die Chancen noch realistisch unter der Olympianorm von 2:08:10 zu bleiben. Doch schon bei 30 km in 1:31:38 hatte der Regensburger erheblich an Zeit eingeb\u00fc\u00dft und lag nur noch auf Kurs zu 2:08:52. Doch es kam dann f\u00fcr den Gewinner des Linz Marathon im April noch schlimmer. Bei 35 km in 1:47:38 lag er nur noch knapp unter einer Zeit von unter 2:10 Stunden, was sich im Ziel dann auf Platz 9 zu einer Zeit von 2:12:32 akkumulierte. Den Tr\u00e4nen nahe war diese Zeit sicher nicht in Ans\u00e4tzen das, was er sich von dem etwas \u00fcberhastet entschiedenen Einsatz in Frankfurt erwartet hatte.<\/p>\n<p>Bei den Frauen passierten 10 L\u00e4uferinnen die 5 km nach 16:37, was sich \u00fcber 33:34 bei 10 km, 50:09 bei 15 km und 1:06:40 auf acht Athletinnen beim Halbmarathon in 1:10:14 reduzierte. Nach 25 km in 1:22:54 zog vorne Gudeta das Tempo an und die Spitzengruppe brach schnell auseinander. Bei 30 km lag Gudeta in 1:39:03 nur noch knapp \u00fcber dem Streckenrekord von 2:19:10 durch Valeri Aiyabei aus dem Jahr 2019. Als erste Verfolgerin lag <strong>Winfrieda Moseti<\/strong> (KEN) hier 6 Sekunden zur\u00fcck, was sich bei 35 km auf 20 Sekunden steigerte. Die f\u00fchrende Gudeta lag hier mit einem Split von1:55:21 aus Kurs zu 2:09:04 und damit unter dem Streckenrekord. Obwohl Gudeta nach wie vor das Tempo hoch halten konnte, reichte es am Ende nicht ganz, bei 40 km in 2:11:57 lag sie nur eine Sekunde \u00fcber dem Streckenrekord.<\/p>\n<p>Buzunesh Gudeta erzielte mit 2:19:27 die zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Events und verpasste den Streckenrekord um lediglich 17 Sekunden. Winfridah Moseti in 2:20:55 und <strong>Sharon Arush<\/strong> (KEN) in 2:22:07 komplettierten die Pl\u00e4tze auf dem Podium. Gut 13000 L\u00e4ufer waren f\u00fcr den Marathon gemeldet, zusammen mit den Rahmenwettbewerben waren in Frankfurt ca. 24000 Teilnehmer auf den Beinen. \u00dcbertragen wurde die Veranstaltung vom &#8220;hr fernsehen&#8221; und wieder einmal war diese Ausstrahlung eher schwach. Ralf Scholt und Jan Fitschen waren selten auf der H\u00f6he des Geschehens, wobei der leistungssportliche Part des Laufs so gut wie nicht zu verfolgen war.<\/p>\n<p>Bereits im Vorfeld hatte man sich entschieden, die Rennen der deutschen Teilnehmer Boch und Dattke in den Fokus der \u00dcbertragung zu stellen, was sich im nachhinein als ein Flop erwies. Es war nicht unbedingt erbaulich, den wacker um die Olympiaqualifikation k\u00e4mpfenden Regensburgern beim Einbruch auf den letzten Kilometern zuzuschauen. Dabei h\u00e4tte es die internationale Elite sicher verdient gehabt, angemessener ins Bild gesetzt zu werden. F\u00fcr Boch und Dattke war es sicher eine schmerzvolle Fehlentscheidung in Frankfurt an den Start gegangen zu sein. Ihr Zug nach Olympia 2024 scheint abgefahren zu sein.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Brimin Misoi<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:04:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Mulugeta Uma<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:06:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Guye Adola<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:07:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Albert Kangogo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:08:10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Dominic Letting<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:08:23<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Isaac Lelei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:09:32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Frederick Kibii<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:09:33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Edwin Tuitoek<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:12:16<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Simon Boch<\/td>\n<td>GER<\/td>\n<td>2:12:32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Soufiyan Bouquantar<\/td>\n<td>MAR<\/td>\n<td>2:12:44<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Buzunesh Gudeta<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:19:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Winfrieda Moseti<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:20:56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Sharon Arusho<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:22:07<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Viola Kibiwott<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:22:57<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Agnes Keino<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:23:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Pascalia Jepkosgei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:26:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Visiline Jepkesho<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:26:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Naom Jebet<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:26:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Magdalyne Masai<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:27:19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Medina Armino<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:27:54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11.<\/td>\n<td>Miriam Dattke<\/td>\n<td>GER<\/td>\n<td>2:28:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12.<\/td>\n<td>Viktoriia Laliuzhna<\/td>\n<td>UKR<\/td>\n<td>2:28:23<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brimin Misoi (KEN) und Buzunesh Gudeta (ETH) gewannen die 40. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon in 2:04:53 sowie 2:19:27. Lange Zeit waren sowohl die M\u00e4nner als auch Frauen im Regime neuer Streckenrekorde, mussten aber im Finale einem zu hohen Anfangstempo und den ung\u00fcnstigen Bedingungen Tribut zollen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26115"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26115"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26121,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26115\/revisions\/26121"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26115"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=26115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}