{"id":2565,"date":"2015-09-10T16:51:07","date_gmt":"2015-09-10T16:51:07","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=2565"},"modified":"2015-09-16T16:08:50","modified_gmt":"2015-09-16T16:08:50","slug":"der-bank-of-america-chicago-marathon-gibt-seine-elitefelder-bekannt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=2565","title":{"rendered":"Der &#8220;Bank of America Chicago Marathon&#8221; gibt seine Elitefelder bekannt."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-2567\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo-640x156.jpg\" alt=\"chicago-mar-2015-logo\" width=\"603\" height=\"147\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo-640x156.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-mar-2015-logo.jpg 932w\" sizes=\"(max-width: 603px) 100vw, 603px\" \/><\/a><br \/>\nErstmals ohne Tempomacher f\u00fcr die Eliteathleten wird der Bank of America Chicago Marathon am 11. Oktober 2015 \u00fcber die B\u00fchne gehen. Die Begr\u00fcndung von Race Director Carey Pinkowski, damit den Wettbewerb zu f\u00f6rdern, ist sicher nur bedingt nachzuvollziehen. Dabei hat der Chicago Marathon in den letzten vier Jahren eine eindrucksvolle Steigerung des Leistungsniveaus hinter sich, die die Stadt am Lake Michigan wieder in die Weltspitze des Marathonlaufs gef\u00fchrt hat. Im vorletzten Jahr konnte der aktuelle Weltrekordler Dennis Kimetto in gro\u00dfartigen 2:03:45 den Kursrekord in den Topbereich dr\u00fccken, nur Berlin und Frankfurt k\u00f6nnen bessere Rekordmarken aufweisen. Von den schnellsten jemals erzielten Zeiten wurden sechs in Berlin, 3 in Chicago und eine in Frankfurt aufgestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-spitze-37k.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-2568 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-spitze-37k-594x640.jpg\" alt=\"chicago-2014-spitze-37k\" width=\"518\" height=\"558\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-spitze-37k-594x640.jpg 594w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-spitze-37k-1115x1200.jpg 1115w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-spitze-37k.jpg 1175w\" sizes=\"(max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplazierten beim Chicago Marathon im letzten Jahr: Eliud Kipchoge (rechts, startet am 27. September in Berlin) gewann, die beiden anderen Mitstreiter Sammy Kitwara und Dickson Chumba laufen auch 2015 in Chicago.\u00a0 (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Die Liste der Eliteatleten enth\u00e4lt vornehmlich Namen, die in Chicago schon gut bekannt sind. Allen voran ist das<strong> Sammy Kitwara<\/strong> (KEN), der nach dem Gesetz der Serie eigentlich in diesem Jahr gewinnen sollte. 2012 wurde er Vierter, 2013 Dritter und 2014 Zweiter. Dabei lief er im letzten Jahr mit 2:04:28 eine tolle Zeit, mit der er auch der schnellste L\u00e4ufer beim diesj\u00e4hrigen Lauf ist. Gleichfalls im letzten Jahr lief hier <strong>Dickson Chumba<\/strong> (KEN), der kurz hinter Kitwara in 2:04:32 einlief. Chumba sorgte als wenig bekannter L\u00e4ufer durch seinen Sieg beim Tokyo Marathon 2014 f\u00fcr Aufsehen. Auch der Sieger des diesj\u00e4hrigen Tokyo Marathons <strong>Endeshaw Hegesse<\/strong> (ETH) in 2:06:00 ist am Start, der seine Bestzeit von 2:04:52 im Januar 2013 in Dubai schaffte.<\/p>\n<p>Die Liste der sub-2:05 L\u00e4ufer wird komplettiert durch Altmeister <strong>Tsegaye Kebede<\/strong>, der 2012 in Chicago siegte und mit 2:04:38 Streckenrekord lief. Unvergessen bleibt das Rennen von 2010, wo er sich einen erbitterten Kampf um den Sieg gegen den legend\u00e4ren Sammy Wanjiru lieferte. Damals entschied dieses Duell die Gesamtwertung der World Marathon Majors Serie zu Gunsten Wanjirus. In der letzten Zeit musste man allerdings den Eindruck gewinnen, dass der kleine \u00c4thiopier seinen Leistungszenit \u00fcberschritten hat;\u00a0 2014 wurde er in 2:06:30 in London Dritter, nachdem er den Lauf dort ein Jahr zuvor noch gewann, in diesem Jahr lief er in Tokyo nur 2:07:58.<\/p>\n<p>Weiterhin zu beachten sind die beiden \u00c4thiopier<strong> Tilahun \u00a0Regassa<\/strong> \u00a0and \u00a0<strong>Abera \u00a0Kuma<\/strong>. Regassa lief 2012 mit seiner Bestzeit von 2:05:27 ein gro\u00dfartiges Deb\u00fct, 2015 lief er in Xiamen auf Platz 2 (2:06:54) und beim London Marathon wurde er F\u00fcnfter in 2:07:16. Dass Kuma unbedingt zu beachten ist, zeigte er beim Rotterdam Marathon im April in diesem Jahr, den er in 2:06:47 gewann. Seine Bestzeit von 2:05:56 lief er im letzten Jahr beim Berlin Marathon, wo er beim Weltrekordlauf von Dennis Kimetto Platz 3 belegte. Ein Stammgast in Chicago ist <strong>Wesley Korir<\/strong>, der 2012 den Boston Marathon gewann und in Chicago mit 2:06:13 seine Bestzeit lief. Wesley, der mit seiner &#8220;Kenyan Kids Foundation&#8221; auch Schirmherr der &#8220;Nacht im Gr\u00fcnauer Forst&#8221; im S\u00fcden Berlins ist, geh\u00f6rt seit einigen Jahren dem kenianischen Parlament an und hat zunehmend Schwierigkeiten, Sport und Politik auf hohem Niveau zu betreiben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-kiplagat-26mi.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-2569 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-kiplagat-26mi-411x640.jpg\" alt=\"chicago-2014-kiplagat-26mi\" width=\"411\" height=\"640\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-kiplagat-26mi-411x640.jpg 411w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-kiplagat-26mi-771x1200.jpg 771w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/chicago-2014-kiplagat-26mi.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Florence Kiplagat belegte im letzten Jahr in Chicago nur den f\u00fcr sie entt\u00e4uschenden dritten Platz (Doping korrigiert vermutlich Platz 2). Nach ihren Weltrekorden \u00fcber den Halbmarathon ist sie eine Kandidatin f\u00fcr Zeiten deutlich unter 2:20 Stunden.\u00a0 (c) H. Winter <\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen ragt fast einsam <strong>Florence Kiplagat <\/strong>heraus, die beim Berlin Marathon 2011 mit 2:19:44 unter 2:20 Stunden lief. Ihre Ausnahmeleistungen waren aber die beiden Weltrekorde im Halbmarathon in Barcelona. Im Februar steigerte sie ihre Bestmarke aus dem Vorjahr auf ph\u00e4nomenale 65:09 Minuten und hat sicher das Potential ganz schnell zu laufen. Im letzten Jahr wurde sie leicht angeschlagen nur Dritte beim Chicago Marathon. Der Streckenrekord in Chicago ist sehr hochwertig und d\u00fcrfte auch von Kiplagat nur schwer zu unterbieten sein (vor allem ohne Tempounterst\u00fctzung, es sei denn, es finden sich &#8220;schnelle&#8221; M\u00e4nner). Paula Radcliffe lief den Kursrekord bereits im Jahr 2002 2:17:18,\u00a0 das war damals an einem eiskalten Tag neuer Weltrekord.<\/p>\n<p>Mit Deena Kastor und Joan Benoit-Samuelson sind zwei weitere L\u00e4uferinnen mit hochkar\u00e4tigen Leistungen gemeldet, die beiden Damen sind aber l\u00e4ngst in die Jahre gekommen und streiten nur noch um guten Zeiten in den Mastersklassen. Somit ist vor allem<strong> Mulu Seboka<\/strong> (ETH) zu nennen, die im Januar beim Dubai Marathon 2:21:56 erzielte. Eine Anw\u00e4rterin auf einen der vorderen Pl\u00e4tze k\u00f6nnte noch<strong> Amane Gobena<\/strong> (ETH) sein, die in diesem Jahr beim Paris Marathon 2:23:30\u00a0 lief und damit Zweite wurde.<\/p>\n<p>Insgesamt werden wieder 45000 Aktive an der Startlinie im Grant Park im Herzen der Stadt erwartet. Es wird spannend werden, wie sich das Rennen der Elite ohne Tempomacher\/-innen entwickeln wird. Die Erfahrungen \u00fcber die letzten Jahre aus Boston und New York City stimmen nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig optimistisch, dass sich der H\u00f6henflug schneller Zeiten beim Chicago Marathon fortsetzen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Liste der Eliteathleten:<\/strong><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 500px; height: 430px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Sammy Kitwara<br \/>\nDickson Chumba<br \/>\nTsegaye Kebede<br \/>\nEndeshaw Negesse<br \/>\nTilahun Regassa<br \/>\nAbera Kuma<br \/>\nWesley Korir<br \/>\nSammy Ndungu<br \/>\nLucas Rotich<br \/>\nSatoshi Yoshii<br \/>\nFernando Cabada<br \/>\nHiroyuki Yamamoto<br \/>\nRob Watson<br \/>\nLiam Adams<br \/>\nShogo Kanezane<\/td>\n<td>KEN<br \/>\nKEN<br \/>\nETH<br \/>\nETH<br \/>\nETH<br \/>\nETH<br \/>\nKEN<br \/>\nKEN<br \/>\nKEN<br \/>\nJPN<br \/>\nUSA<br \/>\nJPN<br \/>\nCAN<br \/>\nAUS<br \/>\nJPN<\/td>\n<td>2:04:28<br \/>\n2:04:32<br \/>\n2:04:38<br \/>\n2:04:52<br \/>\n2:05:27<br \/>\n2:05:56<br \/>\n2:06:13<br \/>\n2:07:04<br \/>\n2:07:17<br \/>\n2:10:45<br \/>\n2:11:36<br \/>\n2:11:48<br \/>\n2:13:29<br \/>\n2:13:49<br \/>\n2:14:22<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Liste der Eliteathletinnen:<\/strong><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 502px; height: 348px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Deena Kastor<br \/>\nFlorence Kiplagat<br \/>\nJoan Samuelson<br \/>\nMulu Seboka<br \/>\nAmane Gobena<br \/>\nKayoko Fukushi<br \/>\nDiane Nukuri<br \/>\nBlake Russell<br \/>\nSusan Partridge<br \/>\nJessica Draskau Petersson<br \/>\nTera Moody<br \/>\nFionnuala Britton<\/td>\n<td>USA<strong><br \/>\n<\/strong>KEN<br \/>\nUSA<br \/>\nETH<br \/>\nETH<br \/>\nJPN<br \/>\nBDI<br \/>\nUSA<br \/>\nGBR<br \/>\nDNK<br \/>\nUSA<br \/>\nIRL<\/td>\n<td>2:19:36<br \/>\n2:19:44<br \/>\n2:21:21<br \/>\n2:21:56<br \/>\n2:23:30<br \/>\n2:24:21<br \/>\n2:27:50<br \/>\n2:29:10<br \/>\n2:30:46<br \/>\n2:30:53<br \/>\n2:30:53<br \/>\n2:31:46<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmals ohne Tempomacher f\u00fcr die Eliteathleten wird der Bank of America Chicago Marathon am 11. 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