{"id":24481,"date":"2022-10-02T10:36:48","date_gmt":"2022-10-02T10:36:48","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=24481"},"modified":"2022-10-03T20:08:11","modified_gmt":"2022-10-03T20:08:11","slug":"42-tcs-london-marathon-am-2-oktober-2022-amos-kipruto-und-yalemzerf-yehualaw-gewinnen-mit-schnellem-finish","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=24481","title":{"rendered":"42. TCS London Marathon am 2. Oktober 2022: Amos Kipruto und Yalemzerf Yehualaw gewinnen mit schnellem Finish"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-24051\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/tcs-london-marathon-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"286\" height=\"94\" \/><\/p>\n<article class=\"sc-bRubDb bgucDq freeText\">\n<div>\n<p><strong>Amos Kipruto<\/strong> (KEN) sowie <strong>Yalemzerf Yehualaw<\/strong> (ETH) konnte sich heute bei der <strong>42. Auflage des TCS London Marathon<\/strong> in der britischen Hauptstadt gegen starke Konkurrenz durchsetzen.<!--more--> Kipruto gewann nach einem sehr schnellen Schlusspart in 2:04:39 und Yehualaw konnte auch ihren erst zweiten Marathon gewinnen und war nach 2:17:26 im Ziel auf der Mall. Der im Vorfeld gemeldete Regen blieb aus, so dass bei Temperaturen um 14\u00b0C und wenig Wind sehr gute Bedingungen f\u00fcr ein Ausdauerevent bestanden. Ca. 40.000 L\u00e4ufer wurden im Ziell registriert. Zum letzten Mal wurde wegen der Corona-Pandemie der London Marathon zu einem Herbsttermin ausgetragen, die n\u00e4chsten Ausgabe im Jahr 2023 findet wieder am angestammten Termin im April statt.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde das Elitefeld der Frauen gestartet, das durch einige Absagen, insb. der Weltrekordhalterin Brigid Kosgei, geschw\u00e4cht wurde. Mit ersten km-Splits von 3:22, 3:17 und 3:11 erreichte ein achtk\u00f6pfige Sptzengruppe 5 km in 16:01, 10 km in 32:18 und 15 km in 48:51. Mit einer Projektion auf 2:17:25 befand man auf Kurs zu einer guten Endzeit und in Schlagweite zum Kursrekord sowie Women-Only-Record von 2:17:01. Die H\u00e4lfte der Distanz wurde in 1:08:46 absolviert, d.h. einer Zeit im Ziel von 2:17:32. An diesem Tempo \u00e4nderte sich wenig bis 25 km in 1:21:29. Dort stiegen die Tempomacherinnen aus, mit 1:37:52 blieb die Pace aber weitgehend konstant.<\/p>\n<p>Als nach 1:45 Stunden die Vorjahressiegerin <strong>Joyciline Jepkosgei<\/strong> (KEN) nach vorne ging, gab es kurze Aufregung, da die Mitfavoritin Yehualaw an einer Bodenwelle st\u00fcrzte und kurz zur\u00fcckfiel. Sie fand aber schnell wieder Anschluss und bildete an der Spitze zusammen mit <strong>Judith Korir<\/strong> (KEN), Jepkosgei sowie <strong>Alemu Megertu<\/strong> (ETH) ein Quartett, das bei 35 km in 1:54:30 gestoppt wurde, d.h. mit Kurs auf 2:18:02. Nach zwei Stunden konnte Korir den drei Mitstreiterinnen nicht mehr folgen und bei 37 km in 1:50:01 waren die beiden Topfavoritinnen Yehualaw und Jepkosgei unter sich. Die dort beginnende Meile legte Yehualaw in &#8220;4:43&#8221; zur\u00fcck und konnte sich damit entscheidend von der Olympiasiegerin l\u00f6sen. Die als &#8220;historisch einmalig schnell&#8221; gefeierte Meile h\u00e4lt einer \u00dcberpr\u00fcfung aber nicht stand, da der Marker f\u00fcr die 24. Meile falsch stand und korrigiert die Meile in &#8220;nur&#8221; 5:00 absolviert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-24493\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-mile24-yehualaw-1-640x339.jpg\" alt=\"\" width=\"559\" height=\"296\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-mile24-yehualaw-1-640x339.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-mile24-yehualaw-1-768x407.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-mile24-yehualaw-1.jpg 1063w\" sizes=\"(max-width: 559px) 100vw, 559px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Die sp\u00e4tere Siegerin Yalemzerf Yehualaw passiert die 24 Meilen an der korrekten Stelle. Der vom Veranstalter vermeldete Split f\u00fcr die 24. Meile von 4:43 war nicht korrekt. (c) Livestream\/Screenhot (hw) <\/span><\/p>\n<p>Davon unbenommen hatte Yehualaw gegen\u00fcber Jepkosgei einen gro\u00dfen Vorsprung herausgelaufen, der bei 40 km in 2:10:21 bereits 16 Sekunden betrug. Weitere 20 Sekunden sp\u00e4ter folgten Judith Korir und Alemu Megertu. Mit einem flotten Finale siegte Yehualaw in 2:17:26 und verpasste dabei ihre PB beim Debut im April in Hamburg um nur 3 Sekunden. In ihren zwei bisher absolvierten Marathonl\u00e4ufen bleibt sie damit unbesiegt mit einem Mittel von 2:17:25. Platz 2 ging an die Titelverteidigerin und Siegerin des Vorjahres Jepkosgei in 2:18:07 vor Megertu in 2:18:32. Und auch die Viertplatzierte Judith Korir blieb in 2:18:43 noch deutlich unter 2:19 Stunden. Mit ihrem Sieg beim Paris Marathon in 2:19:48 und Platz 2 bei der WM in 2:18:20 lief damit die 26-j\u00e4hrige Kenianerin innerhalb eines halben Jahres drei Marathonl\u00e4ufe unter 2:20 Stunden; das d\u00fcrfte in der Geschichte des Marathon bei den Frauen unerreicht sein.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner begannen die im Vorfeld angek\u00fcndigte Tempojagd mit ersten km-Splits von 3:00, 2:57, 2:57, 2:59 und 2:52, so dass 5 km von 10 L\u00e4ufern in 14:45 zur\u00fcckgelegt wurden. \u00dcber 29:26 bei 10 km, 44:20 bei 15 km und 59:12 bei 20 km auf der Tower Bridge erreichte eine achtk\u00f6pfige Spitze die H\u00e4lfte nach 1:02:14. Mit einem Tempo auf 2:04:28 lag man weit hinter den Vorgaben zur\u00fcck, schon hier war klar, dass man an die Tempohatz von Kipchoge in Berlin (Eliud war vor Ort und verlieh Medaillen im Mini-Marathon am Tag zuvor) nicht in Ans\u00e4tzen herankommen w\u00fcrde. 25 km wurden in 1:13:41 absolviert, wobei schon hier Superstar <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> (ETH) am Ende der Spitzengruppe zu finden war.<\/p>\n<p>Nach 30 km in 1:28:49, das Tempo war mittlerweile auf 2:05:02 abgesunken, ging mit Benard Ngeno der letzte Tempomacher aus dem Rennen und als danach vorne <strong>Leul Gebresilase<\/strong> (ETH) f\u00fcr eine Tempoversch\u00e4rfung sorgte, fiel Bekele \u00fcberraschend zur\u00fcck, so dass aus seiner Ank\u00fcndigung, das Rennen zu gewinnen und sehr schnell zu laufen, zum wiederholten Mal einmal wieder nichts zu werden schien. Bei 35 km in 1:43:54, d.h. auf Kurs zu einer Zeit von 2:05:16, lagen noch die sechs L\u00e4ufer Kipruto, Gebresilase, <strong>Bashir Abdi<\/strong> (BEL), Vorjahressieger <strong>Sisay Lemma<\/strong> (ETH), <strong>Birhanu Legese<\/strong> (ETH) sowie <strong>Kinde Atanaw<\/strong> (ETH) an der Spitze.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-24485\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-winner-kipruto-640x428.jpg\" alt=\"\" width=\"490\" height=\"328\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-winner-kipruto-640x428.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-winner-kipruto-768x514.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-winner-kipruto.jpg 1004w\" sizes=\"(max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Amos Kipruto gewann den London Marathon im Jahr 2022. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend ca. 100 m zur\u00fcck Bekele immer wieder die Arme hob, um seine Probleme zu lindern, bahnte sich vorne die Entscheidung an. Nach 37 km zog Amos Kipruto das Tempo an, dem Legese als Erster nicht mehr zu folgen vermochte und mit Meilenabschnitten von 4:36 und aberwitzigen 4:21 setzte sich der Kenianer schnell von der gesamten Konkurrenz ab und hatte bei 40 km in 1:58:27 ein Vorsrpung auf Gebresilase, Atanaw und Abdi von 17 Sekunden, weitere 20 Sekunden sp\u00e4ter folgte erst Legese, der noch 10 Sekunden vor Bekele lag.<\/p>\n<p>Kipruto zeigte keine Schw\u00e4chen mehr und gewann \u00fcberlegen in 2:04:39 vor Gebresilase in 2:05:12 und Abdi in 2:05:19. Ganz \u00fcberraschend kam der Erfolg von Kipruto nicht, hatte er doch im M\u00e4rz beim Tokyo Marathon in 2:03:13 nur Eliud Kipchoge den Vortritt lassen m\u00fcssen. Beim Olympischen Marathon 2021 in Sapporo stieg er aus, beim Valencia Marathon 2020 wurde er in 2:03:30 Vierter. Der Sieg in London war f\u00fcr den 30-j\u00e4hrigen Kenianer der gr\u00f6\u00dfte Erfolg in seiner Karriere. Etwas untergangen war bei dem Trubel im Ziel, dass Altmeister Kenenisa Bekele zwar etwas entt\u00e4uschend f\u00fcr ihn nur auf Platz 5 in 2:05:53 ins Ziel kam. Aber mit dieser Zeit verbesserte er den <strong>Masters-Weltrekord<\/strong> (\u00fcber 40 Jahre) um \u00fcber eine halbe Minute.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<section class=\"sc-jFcyzc hVWVuL limitedWidth\">\n<article class=\"sc-bRubDb bgucDq freeText\">\n<div>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-24484\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-men-640x379.jpg\" alt=\"\" width=\"522\" height=\"309\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-men-640x379.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-men-768x455.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-men.jpg 1037w\" sizes=\"(max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-24483 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-women-640x381.jpg\" alt=\"\" width=\"522\" height=\"311\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-women-640x381.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-women-768x457.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/london-mar-2022-results-women.jpg 1039w\" sizes=\"(max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amos Kipruto (KEN) sowie Yalemzerf Yehualaw (ETH) konnte sich heute bei der 42. Auflage des TCS London Marathon in der britischen Hauptstadt gegen starke Konkurrenz durchsetzen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24481"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24481"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24481\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24495,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24481\/revisions\/24495"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24481"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=24481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}