{"id":23051,"date":"2021-12-05T05:36:48","date_gmt":"2021-12-05T05:36:48","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=23051"},"modified":"2021-12-08T09:38:17","modified_gmt":"2021-12-08T09:38:17","slug":"41-valencia-marathon-trinidad-alfonso-am-5-dezember-2021-cherono-gewinnt-amanal-petros-steigert-deutschen-rekord-auf-20627","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=23051","title":{"rendered":"41. Valencia Marathon Trinidad Alfonso am 5. Dezember 2021: Cherono gewinnt, Amanal Petros steigert deutschen Rekord auf 2:06:27"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-22368\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/valencia-mar-2021-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"461\" height=\"169\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Lawrence Cherono (KEN) und Nancy Jelagat (KEN) gewannen <strong>41. Ausgabe des Valencia Marathon<\/strong> in\u00a0 &#8220;Ciudad del Running&#8221;, bei der aufb\u00f6ender Wind die erhoffte Flut an Rekordleistungen erschwerte. <!--more-->Auch in Valencia wachsen die B\u00e4ume und schnellen Zeiten in den Himmel. Nach einmaligen Entwicklungen in den letzten Jahren ist mit den Siegerzeiten von Cherono mit 2:05:12 und Jelegat in 2:19:31 die Normalit\u00e4t zur\u00fcckgekehrt. Abgesehen davon gab es aber auch in diesem Jahr mehrere Landesrekorde, wobei von deutscher Seite <strong>Amanal Petros<\/strong> (GER) von der TV Wattenscheid seinen nationalen Rekord aus dem letzten Jahr von 2:07:18 auf 2:06:27 steigerte. Damit ist Petros der erste Deutsche, der einen vollen Marathon mit einem km-Schnitt von unter 3 Minuten lief.<\/p>\n<p>Petros geh\u00f6rte auch zu jenen gut 30 L\u00e4ufern, die nach 14:44 f\u00fcr die ersten 5 km die 10 km-Marke nach 29:27 passierten. Bei 15 km in 44:18 lagen noch 12 L\u00e4ufer vorne, Petros und etwas \u00fcberraschend einer der Favoriten im Vorfeld, Halbmarathon-Weltmeister und New York City Marathon Sieger <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) lagen in einer 17-k\u00f6pfigen Gruppe 15 Sekunden zur\u00fcck. Dieser R\u00fcckstand vergr\u00f6\u00dferte sich nach 59:03 bei 20 km bis zum Halbmarathon in 1:02:18 f\u00fcr die Spitze mit 1:03:01 auf 43 Sekunden. Mit diesen Splits hatte sich die Hoffnung auf schnelle Zeiten im Regime des Streckenrekords von 2:03:00 erledigt. Wie im Nachgang zu erfahren war, hatte man wegen des erheblichen Winds die Ziele von 61:45 f\u00fcr die erste H\u00e4lfte etwas nach oben korrigiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-23052\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-finish-cherono-640x387.jpg\" alt=\"\" width=\"521\" height=\"315\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-finish-cherono-640x387.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-finish-cherono-768x465.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-finish-cherono.jpg 891w\" sizes=\"(max-width: 521px) 100vw, 521px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Lawrence Cherono gewann den Valencia Marathon in 2:05:12. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei 25 km in 1:13:56 z\u00e4hlte die Spitzengruppe noch 8 L\u00e4ufer, die Verfolgergruppe lag hier genau eine Minute zur\u00fcck. Mit 1:29:06\u00a0 brauchte die Spitze f\u00fcr die n\u00e4chsten 5 km 15:04, so dass mit 1:29:53 die Verfolger den Abstand etwas verringern konnten. Bei 35 km in 1:44:11 war der Vorsprung auf eine halbe Minute zusammen geschmolzen Der letzte verbliebene Tempomacher <strong>Bernard Ngeno<\/strong> (KEN) lief zwar durch und landete am Ende in neuer PB von 2:07:11 auf Platz 15, beendete aber nun seine F\u00fchrungsarbeit. So war es vor allem Cherono, der das Tempo aber nur bedingt hoch halten konnte. Nach 37 km erlief sich <strong>Chalu Deso<\/strong> (ETH), der mit einer 2:04:53 im letzten Jahr in Valencia Sechster geworden war, einen kleinen Vorsprung, den Cherono aber noch vor 40 km in 1:58:57 wieder kompensieren konnte.<\/p>\n<p>Doch schon kurz zuvor waren dei beiden F\u00fchrenden von <strong>Philemon Kacheran<\/strong> (KEN) eingeholt worden, der sich aus der zweiten Gruppe nach vorne gearbeitet hatte. W\u00e4hrend Cherono &amp; Co den 5 km-Abschnitt von 35 km nach 40 km in 14:46 gelaufen hatten, absolvierte Kacheran dieses Segment in sehr schnellen 14:14 und brachte dabei auch Kamworor in Schlagweite zur Spitze. Cherono und Deso zusammen mit Kacheran stritten nun um den Sieg. Den Kampf entschied 400 m vor dem Ziel Cherono f\u00fcr sich, der nach Boston und Chicago nun auch in Valencia vorne lag. Seine Siegerzeit von 2:05:12 konnte sich vor allem auch wegen der windigen Bedingungen sehen lassen, das Finale von 40 km bis ins Ziel absolvierte er in eindrucksvollen 6:15 Minuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-23053\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-fin-petros-640x521.jpg\" alt=\"\" width=\"521\" height=\"424\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-fin-petros-640x521.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-fin-petros-768x625.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/valencia-mar-2021-fin-petros.jpg 801w\" sizes=\"(max-width: 521px) 100vw, 521px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Amanal Petros steigerte seinen deutschen Marathon-Rekord auf 2:06:27. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Deso folgte als Zweiter in 2:05:16 und Kacheran wurde Dritter in 2:20:19. Eine Zeit lang sah es so aus , als ob Geoffrey Kamworor noch aufschlie\u00dfen k\u00f6nnte, doch das Finale der Spitze war einfach zu schnell (6:15 auf dem Schlusspart entsprechen 2:51 pro km), so dass er in 2:05:23 Vierter wurde und damit seine PB von Berlin aus dem Jahr 2012 um fast eine Minute steigerte. Amnal Petros kam auf Platz 11 in 2:06:27 ins Ziel und verbesserte &#8211; weitgehend im Zielbereich unbeachtet &#8211; damit seinen deutschen Marathonrekord vom letzten Jahr von 2:07:18 um 51 Sekunden. Damit ist der deutsche Landesrekord nach vielen Jahren der Stagnation auf einem hohen internationalen Niveau angekommen. Vor allem in Anbetracht des starken Winds kann man durchaus erwarten, dass der aus Eritrea stammende Athlet diese Marke schon bald weiter zu steigern vermag. Mit H\u00e4lften von 1:03:01 und 1:03:26 zeigte Petros in seinem erst vierten Marathon ein recht gleichm\u00e4\u00dfiges Rennen.<\/p>\n<p>In der nicht ganz so stark besetzten Frauenkonkurrenz ging eine Gruppe von 13 L\u00e4uferinnen das Rennen bis 5 km in 16:26 an, bei 10 km in 32:55 hatte sich die Spitzengruppe bereits auf 10 Athletinnen reduziert und lag mit 2:18:54 deutlich auf Kurs zu einer Zeit von unter 2:20 Stunden, dem im Vorfeld ausgegebenen Ziel. \u00dcber 49:32 bei 15 km und 1:06:03 bei 20 km erreichten Nancy Jelagat, <strong>Etagegne Woldu<\/strong> (ETH),<strong> Beyenu Degefa<\/strong> (ETH), <strong>Rahma Tusa<\/strong> (ETH) sowie<strong> Azmera Gebru<\/strong> (ETH) die Halbmarathonmarke nach 1:09:41. Wie erwartet war hier der Streckenrekord von 2:17:16 aus dem Vorjahr durch Peres Jepchirchir, die vor einem Monat den New York City Marathon gewann, zu keiner Phase in Reichweite, eine Zeit unter 2:20 Stunden schon.<\/p>\n<p>Nach 30 km in 1:39:14 fiel die Spitzengruppe auseinander und vorne konnte sich Nancy Jelangat souver\u00e4n absetzen. Dabei stand Jelangat mit einer PB von 2:36:22 vom Trevisio Marathon im Jahr 2019 und einem &#8220;DNF&#8221; vom London Marathon 2020 noch nicht einmal auf der erweiterten Liste der Topathletinnen. Die schon 35-j\u00e4hrige Athletin\u00a0 hatte aber im August beim Berliner Halbmarathon in 1:05:21 ihre gro\u00dfes l\u00e4uferisches Potential angedeutet. Und dieses zeigte sie im Finale dieses Laufs. Bei 35 km in 1:55:42 betrug ihr Vorsprung auf die erste Verfolgerin Woldu 18 Sekunden, den sie bis 40 km in 2:12:14 auf 30 Sekunden ausbaute. In ihrem zweiten Marathon gewann Jelagat die Konkurrenz in 2:19:31 und blieb damit als einzige L\u00e4uferin unter 2:20 Stunden. Die vor allem aus \u00c4thiopien angereiste \u00fcberm\u00e4chtige Elite musste mit den Pl\u00e4tzen vorliebnehmen. Woldu wurde Zweite in 2:20:16 vor ihrer Landsfrau Beyenu Degefa in 2:23:04. Beachtlich war auf Platz 5 die Steigerung der Irin <strong>Fionnuala McCormack<\/strong> (IRL) auf 2:23:58. Das Deb\u00fct von <strong>Miriam Dattke<\/strong> (GER) fand gegen Mitte des Rennens durch Magenprobleme bedingt ein fr\u00fches Ende.<\/p>\n<p><strong>\u00a0 Ergebnisse Marathon der Frauen:<br \/>\n<\/strong>1. Nancy Jelagat (KEN) 2:19:31<br \/>\n2. Etagegne Woldu (ETH) 2:20:16<br \/>\n3. Beyenu Degefa (ETH) 2:23:04<br \/>\n4. Rahma Tusa (ETH) 2:23:20<br \/>\n5. Fionnuala Mc Cormack (IRL) 2:23:58<br \/>\n6. Azmera Gebru (ETH) 2:24:01<br \/>\n7. Adanech Andesa (ETH) 2:24:13<br \/>\n8. Dorcas Tuitoek (KEN) 2:24:54<br \/>\n9. Meseret Dinke (ETH) 2:25:12<br \/>\n10. Giovanna Epis (ITA) 2:25:20<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner: <\/strong><br \/>\n1. Lawrence Cherono (KEN) 2:05:12<br \/>\n2. Chalu Deso (ETH) 2:05:16<br \/>\n3. Philemon Kacheran (KEN) 2:05:19<br \/>\n4. Geoffrey Kamworor (KEN) 2:05:23<br \/>\n5. Abebe Negewo (ETH) 2:05:27<br \/>\n6. Goitom Kifle (ERI) 2:05:28<br \/>\n7. Kinde Atanaw (ETH) 2:05:54<br \/>\n8. Gabriel Geay (TAN) 2:06:10<br \/>\n9. Daniel Do Nascimento (BRA) 2:06:11<br \/>\n10. Herpasa Negasa (ETH) 2:06:20<br \/>\n11. Amanal Petros (GER) 2:06:27 (DR)<\/p>\n<div class=\"ArticleMainContent_body__rtO09\" data-name=\"article-container\">\n<p><strong>Elitefeld Frauen:<br \/>\n<\/strong>Guteni Shone (ETH) 2:20:11<br \/>\nAzmera Gebru (ETH) 2:20:48<br \/>\nBornes Chepkirui (KEN) 2:21:26<br \/>\nBedatu Hirpa (ETH) 2:21:32<br \/>\nJuliet Chekwel (UGA) 2:23:13<br \/>\nRahma Tusa (ETH) 2:23:46<br \/>\nJessica Augusto (POR) 2:24:25<br \/>\nMeseret Dinke (ETH) 2:25:31<br \/>\nFionnuala McCormack (IRL) 2:26:47<br \/>\nDaria Mykhailova (UKR) 2:27:29<br \/>\nBojana Bjeljac (CRO) 2:27:42<br \/>\nIwona Bernardelli (POL) 2:27:47<br \/>\nFailuna Matanga (TAN) 2:27:55<br \/>\nLaura Hottenrott (GER) 2:28:02<br \/>\nGiovanna Epis (ITA) 2:28:03<br \/>\nSonia Samuels (GBR) 2:28:04<br \/>\nNazret Weldu\u00a0 (ERI) 2:28:07<br \/>\nPaola Bonilla (ECU) 2:28:24<br \/>\nElena Loyo (ESP) 2:28:25<br \/>\nKokob Tesfagaber Solomon (ERI) 2:28:37<br \/>\nIrvette van Zyl (RSA) 2:28:40<br \/>\nMarcela Cristina G\u00f3mez (ARG) 2:28:58<br \/>\n\u00darsula S\u00e1nchez (MEX) 2:29:11<br \/>\nMajida Maayouf (MAR) 2:29:24<br \/>\nDorcas Tuitoek (KEN) Deb\u00fct<br \/>\nEtagegne Woldu (ETH) Deb\u00fct<br \/>\nBeyenu Degefa (ETH) Deb\u00fct<br \/>\nAdanech Anbesa (ETH) Deb\u00fct<br \/>\n<strong>Miriam Dattke (GER) Deb\u00fct<\/strong><\/p>\n<p><strong>Elitefeld M\u00e4nner:<br \/>\n<\/strong>Lawrence Cherono (KEN) 2:03:04<br \/>\nHerpasa Negasa (ETH) 2:03:40<br \/>\nKinde Atanaw (ETH) 2:03:51<br \/>\nAbebe Negewo (ETH) 2:04:51<br \/>\nChalu Deso (ETH) 2:04:53<br \/>\nGabriel Geay (TAN) 2:04:55<br \/>\nNobert Kigen (KEN) 2:05:13<br \/>\nSondre Moen (NOR) 2:05:48<br \/>\nPhilemon Kacheran (KEN) 2:06:05<br \/>\nGeoffrey Kamworor\u00a0 (KEN) 2:06:12<br \/>\nTadu Abate (ETH) 2:06:13<br \/>\nOlika Adugna (ETH) 2:06:15<br \/>\nYohanes Ghebregergis (ERI) 2:06:28<br \/>\nMichael Kunyuga (KEN) 2:06:43<br \/>\nSamuel Tsegay (ERI) 2:06:53<br \/>\nHamid Ben Daoud (ESP) 2:07:03<br \/>\nAlex Kibet (KEN) 2:07:09<br \/>\nGhirmay Ghebreslassie (ERI) 2:07:11<br \/>\n<strong>Amanal Petros (GER) 2:07:18<\/strong><br \/>\nMaru Teferi (ISR) 2:07:20<br \/>\nJavier Guerra (ESP) 2:07:27<br \/>\nKoen Naert (BEL) 2:07:39<br \/>\nBethwell Kipkemboi (KEN) 2:07:41<br \/>\nJaphet Kosgei (KEN) 2:08:08<br \/>\nGoitom Kifle (ERI) 2:08:09<br \/>\nPolat Kemboi (TUR) 2:08:14<br \/>\nDaniel do Nascimento (BRA) 2:09:05<br \/>\nNicol\u00e1s Navarro (FRA) 2:09:17<br \/>\nStephen Kiplimo (KEN) 2:09:54<br \/>\nIv\u00e1n Fernandez Anaya (ESP) 2:09:55<br \/>\nYago Rojo (ESP) 2:09:56<br \/>\nEulalio Mu\u00f1oz\u00a0 (ARG) 2:09:59<br \/>\nAndamlak Berihu Berta (ETH) Deb\u00fct<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lawrence Cherono (KEN) und Nancy Jelagat (KEN) gewannen 41. 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