{"id":22987,"date":"2021-11-10T08:49:36","date_gmt":"2021-11-10T08:49:36","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=22987"},"modified":"2021-11-23T16:32:00","modified_gmt":"2021-11-23T16:32:00","slug":"50-tcs-new-york-city-marathon-am-7-november-2021-peres-jepchirchir-und-albert-korir-gewinnen-beim-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=22987","title":{"rendered":"50. TCS New York City Marathon am 7. November 2021:  Peres Jepchirchir und Albert Korir gewinnen beim Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13134 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/nyc-mar-2018-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"227\" \/>Durch <strong>Peres Jepchirchir<\/strong> (KEN) und <strong>Albert Korir<\/strong> (KEN) gab es bei der <strong>50. Ausgabe des TCS New York City Marathon<\/strong> kenianische Erfolge. W\u00e4hrend bei den Frauen die Entscheidung erst gut 500 m vor Ziel mit dem Sieg von Jepchirchir in 2:22:39 fiel, konnte sich Korir bereits nach 32 km absetzen, um das Rennen der M\u00e4nner deutlich in 2:08:22 gewinnen. <!--more-->Wie fast im Vorfeld zu erwarten war, spielte der Superstar der Laufszene <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> (ETH) sechs Wochen nach seinem Start beim Berlin Marathon als Sechster in indiskutablen 2:12:52 keine Rolle im Kampf um den Sieg.<\/p>\n<p>Das \u00fcberschaubare Elitefeld der Frauen war 20 Minuten vor der M\u00e4nnerelite an den Start gegangen (Anmerkung: Durchf\u00fchrung der Elite-Starts war musterg\u00fcltig.) und erreichte ohne gr\u00f6\u00dfere Ereignisse \u00fcber 18:01 bei 5 km, 53:34 bei 15 km die H\u00e4lfte nach 1:12:43. Bewegung ins Rennen kam nach 1:26:12 bei 25 km erst nach 30 km in 1:42:44, wo sich nach diversen Attacken am Ende das Trio Jepchirchir, Deb\u00fctantin <strong>Viola Cheptoo<\/strong> (KEN) sowie <strong>Ababel Yeshaneh<\/strong> (ETH) absetzen konnte. Bei 35 km in 1:59:02 lag das Trio 43 Sekunden vor der wieder sehr stark laufenden Olympischen Bronzemedaillen-Gewinnerin <strong>Molly Seidel<\/strong> (USA) und 1:12 vor deren Landsfrau <strong>Kellyn Taylor <\/strong>(USA).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-22990 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-top-wm-vor-ziel-640x346.jpg\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-top-wm-vor-ziel-640x346.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-top-wm-vor-ziel-768x416.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-top-wm-vor-ziel.jpg 1194w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Bis kurz vor dem Ziel lagen das Trio Yeshaneh, Jepchirchir und Cheptoo (v.l.) an der Spitze zusammen. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Nach 40 km in 2:15:41 fiel die Entscheidung erst nach 2:20:30, wo Olympiasiegerin Jepchirchir unvermittelt einen starten Spurt anzog, dem nur noch Cheptoo, die Schwester der US-Lauflegende Bernard Lagat, halbwegs zu folgen wusste. Doch im Finale war Jepchirchir eindeutig die Beste und gewann in 2:22:39, womit sie den Streckenrekord in New York City von 2:22:31 durch Margaret Okayo aus dem Jahr 2003 um nur 8 Sekunden verfehlte. \u00dcbrigens war die Siegerzeit im letzten Jahr durch Joyciline Jepkosgei mit 2:22:38 nur eine Sekunden schneller. Cheptoo wurde in ihrem ersten Marathon Zweite in 2:22:44 vor Yeshaneh in 2:22:52. Und auf Platz 4 erreichte der US-Shooting Star Molly Seidel trotz eines Rippenbruchs im Vorfeld in 2:24:42 die schnellste Zeit einer US-L\u00e4uferin auf der Tour durch den Big Apple.<\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nnern sorgte schon bald nach dem Start des 28 L\u00e4ufer starken Elitefeldws der D\u00e4ne <strong>Thijs Nijhuis<\/strong> (DEN) mit einem Ausrei\u00dfversuch f\u00fcr Furore, doch nach 30:46 f\u00fcr 10 km wurde er noch vor 15 km in 46:03 eingeholt. Schon bald darauf gab es die n\u00e4chste Attacke, in der sich <strong>Mohamed El Aaraby<\/strong> (MAR) und <strong>Eyob Faniel<\/strong> (ITA) aufmachten und bereits bei 15 km einen Vorsprung von 25 Sekunden auf die Konkurrenz hatten. Beim Halbmarathon in 1:03:57 war der Vorsprung des Duos auf ein Verfolger-Quintett bestehend aus Korir, Deb\u00fctant und Halbmarathon-Weltrekordler<strong> Kibiwott Kandie<\/strong> (KEN),<strong> Elkanah Kibet<\/strong> (USA), <strong>Augustine Choge<\/strong> (KEN) und <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> (ETH) auf fast eine volle Minute angewachsen. Bei 25 km in 1:15:55 war der Abstand zu den beiden Ausrei\u00dfern auf 43 Sekunden geschrumpft, den nun Korir und Kandie schnell weiter reduzierten und zur Spitze nach 1:29 Stunden aufschlossen.<\/p>\n<p>Zwei Minuten sp\u00e4ter zog Korir das Tempo an, dem kurzfristig nur noch Kandie zu verfolgen vermochte. Doch nach 30 km in 1:30:50 war dann Korir endg\u00fcltig allein an der Spitze. Bei 35 km in 1:45:47 lag der Zweite dieses Laufs bei der letzten Ausgabe im JAhr 2019 15 Sekunden vor El Aaraby, dann folgten Kandie in 1:46:14 und Faniel in 1:6:32. Erst an Position 7 folgte in 1:48:40 &#8211; also schon mit fast 3 Minuten aussichtslos zur\u00fcck &#8211; Topfavorit Kenenisa Bekele. Auf dem Schlusspart durch den Central Park war Korir, der im Jahr 2019 bereits den Ottawa und Houston Maathon gewinnen konnte, nicht mehr zu gef\u00e4hrden. Bei 40 km in 2:01:30 betrug sein Vorsprung auf El Aaraby noch 28 Sekunden, der zum Sieg in 2:08:22 ausreichte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-22991 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-winner-korir-640x493.jpg\" alt=\"\" width=\"513\" height=\"395\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-winner-korir-640x493.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/nyc-mar-2021-winner-korir.jpg 764w\" sizes=\"(max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Albert Korir auf den letzten Metern im Central Park auf dem Weg zum Sieg beim New York City Marathon. (c) LIvestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Dabei ist schon verwunderlich, dass bei einem World (!) Marathon Majors keine Uhr die Laufzeit der M\u00e4nner im Ziel anzeigte. Hinter dem \u00fcberraschenden und sichtlich \u00fcberraschten Sieger war auch Platz 2 mit El Aaraby in 2:09:06 nicht unbedingt zu erwarten, was auch f\u00fcr Platz 3 von Eyob Faniel in 2:09:52 galt. Einen Achtungserfolg verbuchte der in den USA eingeb\u00fcrgerte Kenianer Elkanah Kibet in 2:11:15 auf Platz 4. Kenenisa Bekele lief immerhin durch, schaffte aber mit 2:12:53 nur das schw\u00e4chste Finish seiner Karriere. Gleichfalls durchwachsen verlief das Deb\u00fct von (Ex-)Halbmarathon-Weltrekordler Kibiwott Kandie auf Platz 9 in 2:13:43. Ein solche Zeit d\u00fcrften in K\u00fcrze auch die besten Frauen laufen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0 Ergebnisse Marathon der Frauen:<br \/>\n<\/strong>1. Peres Jepchirchir (KEN) 2:22:39<br \/>\n2. Viola Cheptoo (KEN) 2:22:44<br \/>\n3. Ababel Yeshaneh (ETH) 2:22:52<br \/>\n4. Molly Seidel (USA) 2:24:42<br \/>\n5. Helalia Johannes (NAM) 2:26:09<br \/>\n6. Kellyn Taylor (USA) 2:26:10<br \/>\n7. Annie Frisbie (USA) 2:26:18<br \/>\n8. Laura Thweatt (USA) 2:27:00<br \/>\n9. Grace Kahura (KEN) 2:30:32<br \/>\n10. Stephanie Bruce (USA) 2:31:05<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0 Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><br \/>\n1. Albert Korir (KEN) 2:08:22<br \/>\n2. Mohamed El Aaraby (MAR) 2:09:06<br \/>\n3. Eyob Faniel (ITA) 2:09:52<br \/>\n4. Elkanah Kibet (USA) 2:11:15<br \/>\n5. Abdi Nageeye (NED) 2:11:39<br \/>\n6. Kenenisa Bekele (ETH) 2:12:52<br \/>\n7. Ben True (USA) 2:12:53<br \/>\n8. Nathan Martin (USA) 2:12:57<br \/>\n9. Kibiwott Kandie (KEN) 2:13:43<br \/>\n10. Jared Ward (USA) 2:14:06<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch Peres Jepchirchir (KEN) und Albert Korir (KEN) gab es bei der 50. Ausgabe des TCS New York City Marathon kenianische Erfolge. 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