{"id":2203,"date":"2015-08-04T20:50:54","date_gmt":"2015-08-04T20:50:54","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=2203"},"modified":"2015-08-05T21:02:03","modified_gmt":"2015-08-05T21:02:03","slug":"halbzeit-rueckblick-auf-die-globale-laufszene-in-der-ersten-haelfte-des-jahres-2015-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=2203","title":{"rendered":"\u201eHalbzeit\u201c \u2013 R\u00fcckblick auf die globale Laufszene in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2015 &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Auch der Monat M\u00e4rz war in der Tat ereignisreich. Nachdem am Lake Biwa im japanischen Otsu der Kenianer Samuel Ndungu den dortigen Traditions-Marathon (Gold Label der IAAF) in 2:09:08 mit gro\u00dfen Vorsprung gewinnen konnte, gab es eine Woche sp\u00e4ter im nur unweit gelegenen Nagoya eine neue globale Rekordmarke. Die Russin Mariya Konovalova wurde beim Nagoya-Marathon zwar nur hinter Eunice Kirwa (KEN, 2:22:08) in 2:22:27 Zweite. Diese Zeit bedeutete aber f\u00fcr die im August 1974 geborene Russin einen neuen Masters-Weltrekord im Marathon der Frauen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/konovalova-chicago-2013.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-183 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/konovalova-chicago-2013-452x640.jpg\" alt=\"konovalova-chicago-2013\" width=\"366\" height=\"518\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/konovalova-chicago-2013-452x640.jpg 452w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/konovalova-chicago-2013-847x1200.jpg 847w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/konovalova-chicago-2013.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Russin Mariya Konovalova lief beim Nagoya Marathon in 2:22:27 einen neuen Marathon-Masters-Weltrekord f\u00fcr Frauen.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bemerkenswert f\u00fcr das erste Halbjahr 2015 war dabei, dass dieser Rekord auch bei den M\u00e4nnern fiel. Und dies gleich zweimal: Im April und im Juli jeweils durch den Kenianer Kenneth Mungara.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/mo-lisboa-2015-pk.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-483 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/mo-lisboa-2015-pk.jpg\" alt=\"mo-lisboa-2015-pk\" width=\"518\" height=\"318\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Lauflegende Mo Farah bei der Pressekonferenz des Halbmarathons in Lissabon. Anschlie\u00dfend gewann er den Lauf und schaffte mit 59:32 einen neuen Europarekord.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Einen Europarekord lief nach einem kuriosen Rennverlauf der Brite Mo Farah beim Lissaboner Halbmarathon in 59:32. Dabei lag der Topstar der Langstreckenszene auf der Bahn schon scheinbar abgeschlagen zur\u00fcck, bevor er im Spurt an einer weiteren Gr\u00f6\u00dfe der Bahnleichtathletik, dem Kenianer Micah Kogo, vorbeizog. Den Halbmarathon in Prag gewannen Daniel Wanjiru (KEN) in 59:51 und Worknesh Degefa (ETH) in 1:07:14, und der Weltrekordversuch \u00fcber die gleiche Distanz in Berlin durch den Schnellsten des Vorjahres, Abraham Cheroben (KEN), war durch starken Wind schon fr\u00fch zum Scheitern verurteilt. Am Ende war hier Birhane Legesse (ETH) in 59:45 vorne, Cheroben wurde Dritter. Die Jagd des neuen Stars der deutschen Stra\u00dfenlaufszene Arne Gabius auf den deutschen Rekord von Carsten Eich (1:00:30) scheiterte an Magenkr\u00e4mpfen nach 11 km.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/gabius-portrait-frankfurt-2015.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-166 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/gabius-portrait-frankfurt-2015-640x539.jpg\" alt=\"gabius-portrait-frankfurt-2015\" width=\"470\" height=\"396\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/gabius-portrait-frankfurt-2015-640x539.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/gabius-portrait-frankfurt-2015.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Arne Gabius musste beim Berliner Halbmarathon nach Magenbeschwerden das Tempo nach 11 km herausnehmen.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Die bisher schnellste Zeit des Jahres \u00fcber die Halbmarathon-Distanz lief am 8. M\u00e4rz der Kenianer Stanley Biwott beim City-Pier-City Loop in der niederl\u00e4ndischen Hauptstadt Den Haag mit 59:20. Und eine Woche sp\u00e4ter gab es durch die Siege von Wilson Loyanae Erupe (KEN) in 2:06:11 beim Seoul International Marathon und von William Yegon (KEN) in Barcelona mit 2:08:16 sehr beachtliche Leistungen. Beim mittlerweile hochkar\u00e4tigen Rom-Marathon war diesmal bei str\u00f6mendem Regen nur eine Zeit von 2:12:23 durch Abebe Negefa (ETH) m\u00f6glich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Maratona-di-Roma-2014-i-vincitori.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-1406 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Maratona-di-Roma-2014-i-vincitori.jpg\" alt=\"20th Rome Marathon\" width=\"594\" height=\"405\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Abebe Negefa (ETH) gewann im str\u00f6menden Regen den Rom Marathon.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Traditionell h\u00e4ufen sich dann im April innerhalb von zwei Wochen die hochklassigen L\u00e4ufe des Fr\u00fchjahrs. Zuvor siegte bereits am 5. April im (s\u00fcd-)koreanischen Daegu der \u00c4thiopier Girmay Birhanu in beachtlichen 2:07:26, den Streckenrekord von immerhin 2:06:51 schaffte er damit aber nicht. Eine Woche sp\u00e4ter gab es dann kaum erwartet das n\u00e4chste Highlight des Jahres: Beim Mailand Marathon siegte Kenneth Mungara in 2:08:44. Paradoxerweise hatte dort Lauflegende Haile Gebrselassie den Startschuss gegeben, der dann einen Monat sp\u00e4ter nach dem Great Manchester Run seinen (endg\u00fcltigen) R\u00fccktritt vom Leistungssport bekanntgab. Dort beendete er den Lauf \u00fcber10 km in 30:05 auf Platz 16, der Sieger Stephen Sambu (KEN) war da mit 27:30 schon lange im Ziel. Haile hatte in letzter Zeit noch den Marathon-Masters-Weltrekord (40+) im Visier, den Andres Espinoza (MEX) 2003 mit 2:08:46 in Berlin aufstellte. Nun unterbot in Mailand ausgerechnet der am 7. September 2013 geborene Mungara diese Marke um 2 Sekunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/paris-marathon-2015-korir.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-862 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/paris-marathon-2015-korir-480x640.jpg\" alt=\"paris-marathon-2015-korir\" width=\"405\" height=\"540\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/paris-marathon-2015-korir-480x640.jpg 480w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/paris-marathon-2015-korir.jpg 850w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">In offiziellen 2:05:49 gewann Mark Korir (KEN) den Paris Marathon 2015.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Am gleichen Tag siegten in Paris Mark Korir (KEN) in 2:05:49 und Meseret Mengistu (ETH) in 2:23:24 und in Rotterdam lagen 15 L\u00e4ufer zur H\u00e4lfte in 1:02:05 auf Weltrekordkurs. Kr\u00e4ftiger Wind und schwindende Kr\u00e4fte forderten ihren Tribut, Abera Kuma war am Ende in 2:06:46 noch der Beste. Und noch schlimmer erwischte es die Spitze beim Wien Marathon, wo der \u00c4thiopier Sisay Lemma in 2:07:31 die Leistungsbilanz eines Golden Label Events rettete, danach gab es mit Duncan Koech in 2:12:14 und der Siegerin Maria Neuenschwander (SUI) nur Mittelma\u00df. Und auch Vorjahressiegerin Anna Hahner auf Platz 5 in 2:30:50 konnte das kaum \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Am 19. April konnten die L\u00e4ufe in Enschede und Hannover mit Siegen von Evans Cheriuyot (KEN) in 2:09:40 und Jacob Ceshari (KEN) in 2:09:32 ihre Serie schneller Zeiten nicht fortsetzen, daf\u00fcr meldete man aus San Antonio (Italien) mit dem Sieg von Robert Kipkemboi in gleichfalls 2:09:32 eine beachtliche Zeit. Auch in Z\u00fcrich war mit 2:11:35 durch Edwin Kemboi der H\u00f6henflug erst einmal vorbei, wobei sich das japanische Lauf-Unikum Yuki Kawauchi in bekannter Manier auf Platz 2 in 2:12:13 k\u00e4mpfte. Das war dann auch die bislang beste Zeit des Jahres f\u00fcr den eigenwilligen Japaner, der nach seiner Verletzung zu Silvester in Barcelona und unverminderten Startaktivit\u00e4ten so langsam seinem Raubbau der Ressourcen Tribut zu zollen scheint.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dubai-2015-desisa-40km.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-951 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dubai-2015-desisa-40km-361x640.jpg\" alt=\"dubai-2015-desisa-40km\" width=\"309\" height=\"548\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dubai-2015-desisa-40km-361x640.jpg 361w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dubai-2015-desisa-40km.jpg 516w\" sizes=\"(max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Lelisa Desisa (ETH) gewann nach Platz 2 in Dubai den Boston Marathon 2015.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Beim traditionellen Boston Marathon hielten sich die afrikanischen Topathleten merklich zur\u00fcck, so dass heimische L\u00e4ufer die Tempogestaltung \u00fcbernahmen. Am Ende lagen aber doch die Afrikaner vorne. Lelisa Desisa (ETH) siegte in 2:09:17 nach Platz 2 im Januar in Dubai und Caroline Rotich gewann die Frauenkonkurrenz in 2:24:55. Der Sensationssieger des Vorjahres Meb Keflezighi (USA) landete diesmal auf Platz 8 in 2:12:42.<\/p>\n<p>Eine Woche sp\u00e4ter setzte man in Hamburg durch Lucas Rotich (KEN) in 2:07:17 das Niveau guter Siegerzeiten fort, w\u00e4hrend in D\u00fcsseldorf der (unfreiwillige) Verzicht auf ostafrikanische Topl\u00e4ufer Wirkung zeigte. Marius Ionescu (ROM) siegte in 2:13:19, da war man in den Vorjahren wesentlich schneller. Der deutsche L\u00e4ufer Andr\u00e9 Pollm\u00e4cher lag nach der H\u00e4lfte in 1:05:52 noch gut im Rennen, musste dann aber nach 26 km mit Fu\u00dfproblemen aufgeben. Daf\u00fcr schaffte man in Warschau durch die Verpflichtung des Siegers des Dubai Marathons Hayle Berhanu Lemi (ETH) in 2:07:57 eine beachtliche Zeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/warschau2015-sieger.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1098 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/warschau2015-sieger.jpg\" alt=\"warschau2015-sieger\" width=\"499\" height=\"332\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Die M\u00e4nner f\u00fcr das Podium nach dem Warschau Marathon. In der Mitte der Sieger Lemi Berhanu Hayle oder Hayle Lemi Berhanu oder Berhanu Lemi &#8230;\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt des Fr\u00fchjahrs war nat\u00fcrlich wieder der London Marathon, wo man bei Frauen sowie M\u00e4nnern wieder die absolute Weltklasse an den Start brachte. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, die sich aber vor allem bei den 50 Minuten fr\u00fcher gestarteten Frauen nicht in Ans\u00e4tzen erf\u00fcllten. Hatte man im Vorfeld durch das Aufeinandertreffen der aktuell besten Marathon-L\u00e4uferinnen einen Angriff auf Zeiten in den Regionen einer Paula Radcliffe erwartet \u2013 die war \u00fcbrigens auch am Start und lief einen beeindruckenden \u201eAbschieds-Marathon\u201c &#8211; , so war schon jenseits der 10 km klar, dass diese Hoffnungen arg entt\u00e4uscht wurden. Beim Halbmarathon nach 1:11:43, lag man bereits etwa 3 Minuten hinter den Vorgaben. Am Ende profitierte mit Tigist Tufa (ETH) eine L\u00e4uferin von dem moderaten Tempo, die keiner auf der Rechnung hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/londom-mar-2015-tufa-40km.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1128 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/londom-mar-2015-tufa-40km-427x640.jpg\" alt=\"londom-mar-2015-tufa-40km\" width=\"392\" height=\"588\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/londom-mar-2015-tufa-40km-427x640.jpg 427w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/londom-mar-2015-tufa-40km-800x1200.jpg 800w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/londom-mar-2015-tufa-40km.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 392px) 100vw, 392px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Tigist Tufa (ETH) gewann etwas \u00fcberraschend aber nicht minder souver\u00e4n den London Marathon bei den Frauen.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Dabei sorgte Tufa mit einer Bestzeit von immerhin 2:21:52 (Shanghai 2014) im Januar beim Dubai Marathon bis 35 km f\u00fcr Furore, wo sie als kurzfristige Nachmeldung lange auf Kurs von 2:18 Stunden vor dem Feld herlief, dann aber aufgab. In London war das diesmal anders, als sie im Tunnel 7 km vor dem Ziel antrat, konnte keine Kontrahentin folgen und Tufa gewann deutlich in allerdings angesichts der hohen Erwartungen schon entt\u00e4uschenden 2:23:22. Das sind immerhin 3 \u00bd Minuten hinter der besten Zeit des Jahres und noch mehr zu Paulas Fabelzeiten, die diesmal zum Abschied recht locker 2:36 Stunden schaffte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-kipchoge-finish-42k.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1131 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-kipchoge-finish-42k-538x640.jpg\" alt=\"london-2015-kipchoge-finish-42k\" width=\"487\" height=\"579\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-kipchoge-finish-42k-538x640.jpg 538w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-kipchoge-finish-42k-1009x1200.jpg 1009w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-kipchoge-finish-42k.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge (KEN) gewann den London Marathon 2015.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Das Rennen der M\u00e4nner verlief auf deutlich h\u00f6herem Niveau, obwohl auch hier nach der H\u00e4lfte in 1:02:19 eine Zeit in Weltrekordn\u00e4he nicht mehr zu schaffen war. Daf\u00fcr entwickelte sich ein beeindruckendes Ausscheidungsrennen, in dem es zum Showdown der (kenianischen) Topstars der Szene kam: Wilson Kipsang (Vorjahresssieger, Ex-Weltrekordler, 2:03:23), Dennis Kimetto (Weltrekordler, 2:02:57) und Eliud Kipchoge (Chicago-Sieger 2014, 2:04:05). Am Ende setzte sich nicht ganz unerwartet Eliud Kipchoge in sehr guten 2:04:42 durch, wobei er den letzten km in ph\u00e4nomenalen 2:41 lief, auch 6:13 von der 40 km-Marke ins Ziel waren bemerkenswert. Somit reichte es f\u00fcr Wilson Kipsang in 2:04:47 diesmal nur zu Platz 2 und der nicht ganz fitte Weltrekordler Kimetto lag mit 2:05:50 deutlich dahinter.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-wilson-42km.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1112 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-wilson-42km-640x556.jpg\" alt=\"london-2015-wilson-42km\" width=\"509\" height=\"442\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-wilson-42km-640x556.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/london-2015-wilson-42km-1200x1042.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 509px) 100vw, 509px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Ex-Weltrekordler und London Champion 2014 wurde Zweiter in London.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Insbesondere der Schlussteil dieses Laufs \u2013 gro\u00dfartig im TV von der BBC in Szene gesetzt \u2013 war sicherlich einer der H\u00f6hepunkte des Fr\u00fchjahrs, und ferner ist die Siegerzeit von Kipchoge die weiterhin schnellste Zeit des Jahres im Marathon der M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Ab Mai \u201ed\u00fcnnen\u201c dann die hochkar\u00e4tigen Marathonl\u00e4ufe aus. Am 3. Mai siegten in Prag Felix Kandie (KEN) in 2:08:32 und Yebrgual Melese (ETH) in 2:23:49 und Ende Mai lief man im kanadischen Ottawa in \u00e4hnlichen Dimensionen mit den \u00e4thiopischen Siegern Girmay Birhanu in 2:08:14 und Abebech Afework in 2:23:53. Zwischendrin gab es am 10. Mai bei den BIG25 \u00fcber die selten gelaufene Distanz von 25 km einen Weltrekordangriff von Abraham Cheroben (KEN), der aber mit guten 1:12:31 im kr\u00e4ftigen (Gegen-)Wind im zweiten Teil scheiterte. Beachtlich war zudem die Zeit der Siegerin von 1:21:55 durch Sutume Kebede (ETH).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/big25-2015-kebede.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1245 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/big25-2015-kebede-436x640.jpg\" alt=\"big25-2015-kebede\" width=\"392\" height=\"575\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/big25-2015-kebede-436x640.jpg 436w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/big25-2015-kebede-817x1200.jpg 817w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/big25-2015-kebede.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 392px) 100vw, 392px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Sutume Kebede (ETH) war die schnellste Frau bei den BIG25 2015.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Am 13. Juni lief Abayuch Woldegiorgis (ETH) im chinesischen Langzhou am Ufer des Gelben Flusses mit 2:10:10 einen Streckenrekord, und der fiel auch einen Monat sp\u00e4ter am 5. Juli an der australischen Gold Coast. Dort blieben gleich 3 L\u00e4ufer unter dem Streckenrekord von 2:09:14. Kenneth Mungara gewann in 2:08:42 und steigerte damit seinen Masters-Weltrekord um weitere 2 Sekunden. Ferner lief niemand bisher auf australischem Boden als auch im Monat Juli schneller. Yuki Kawauchi gewann diesen Lauf noch im Jahr 2013, diesmal endete der wackere Japaner in schwachen 2:16:23 nur auf Platz 8.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-1978 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel-640x320.jpg\" alt=\"gold-coast-2015-mungara-ziel\" width=\"640\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel-640x320.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenneth Mungura (KEN) verbesserte beim Marathon an der australischen Gold Coast den Masters-Marathon-Weltrekord zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate.\u00a0 (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Somit war das erste Halbjahr 2015 der internationalen Stra\u00dfenlaufszene in der Tat wieder sehr ereignisreich und mit den hochkar\u00e4tig besetzten WM-Marathons im August in Beijing sowie danach den Stadtmarathons in Berlin, Chicago, Frankfurt, New York, etc. wird auch die zweite H\u00e4lfte des Jahres 2015 sicher wieder die hohen Erwartungen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>Die TOP10 im Marathon der M\u00e4nner 2015 (Quelle: IAAF)<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Eliud Kipchoge KEN 2:04:42 London, 26.April<\/strong><br \/>\n2. Wilson Kipsang KEN 2:04:47 London, 26. April<br \/>\n3. Berhanu Lemi ETH 2:05:28 Dubai, 23. Januar<br \/>\n4. Mark Korir KEN 2:05:49 Paris, 12. April<br \/>\n5. Dennis Kimetto KEN 2:05:50 London, 26. April<br \/>\n6. Lelisa Desisa ETH 2:05:52 Dubai, 23. Januar<br \/>\n7. Endeshaw Negesse ETH 2:06:00 Tokyo, 22. Februar<br \/>\n8. Deribe Robi ETH 2:06:06 Dubai, 23. Januar<br \/>\n9. Wilson Erupe KEN 2:06:11 Seoul, 15. M\u00e4rz<br \/>\n10. Moses Mosop ETH 2:06:19 Xiamen, 3. Januar<\/p>\n<p><strong>Die TOP10 im Marathon der Frauen 2015 (Quelle: IAAF)<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Mare Dibaba ETH 2:19:52 Xiamen, 3. Januar<\/strong><br \/>\n2. Aselefech Mergia ETH 2:20:02 Dubai, 23. Januar<br \/>\n3. Gladys Cherono KEN 2:20:03 Dubai, 23. Januar<br \/>\n4. Lucy Kabuu KEN 2:20:21 Dubai, 23. Januar<br \/>\n5. Shure Demise ETH 2:20:59 Dubai, 23. Januar<br \/>\n6. Aberu Kebede ETH 2:21:17 Dubai, 23. Januar<br \/>\n7. Mulu Seboka ETH 2:21:56 Dubai, 23. Januar<br \/>\n8. Eunice Kirwa KEN 2:22:08 Nagoya, 8. M\u00e4rz<br \/>\n9. Tatjana Shmyrko UKR 2:22:09 Osaka, 25. Januar<br \/>\n10. Mariya Konovalova RUS 2:22:27 Nagoya, 8. M\u00e4rz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch der Monat M\u00e4rz war in der Tat ereignisreich. Nachdem am Lake Biwa im japanischen Otsu der Kenianer Samuel Ndungu den dortigen Traditions-Marathon (Gold Label der IAAF) in 2:09:08 mit gro\u00dfen Vorsprung gewinnen konnte, gab es eine Woche sp\u00e4ter im nur unweit gelegenen Nagoya eine neue globale Rekordmarke. Die Russin Mariya Konovalova wurde beim Nagoya-Marathon &hellip; <a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=2203\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eHalbzeit\u201c \u2013 R\u00fcckblick auf die globale Laufszene in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2015 &#8211; Teil 2<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2203"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2203"}],"version-history":[{"count":10,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2219,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2203\/revisions\/2219"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2203"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=2203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}