{"id":20904,"date":"2020-11-14T06:42:46","date_gmt":"2020-11-14T06:42:46","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=20904"},"modified":"2020-11-14T20:29:53","modified_gmt":"2020-11-14T20:29:53","slug":"16-airtel-delhi-half-marathon-am-29-november-2020-vorjahressieger-gemechu-und-belihu-wieder-am-start","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=20904","title":{"rendered":"16. Airtel Delhi Half Marathon am 29. November 2020: Vorjahressieger Gemechu und Belihu wieder am Start"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-20828 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/delhi-hm-2020-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"398\" height=\"224\" \/>Auch angesichts der dramatischen Ausbreitung des Corona Virus auf dem indischen Subkontinent soll die <strong>16. Ausgabe des Airtel Delhi Half Marathon<\/strong> am 29. November 2020 \u00fcber die B\u00fchne gehen. <!--more-->Dabei begrenzen allerdings die Organisatoren um den Race Director<strong> Hugh Jones<\/strong> die reale Teilnahme auf Eliteathleten, w\u00e4hrend die Freizeitl\u00e4ufer die M\u00f6glichkeit haben, in einem Zeitkorridor vom 25. bis 29. November die Strecke landesweit &#8220;virtuell&#8221; (aber trotzdem real) zur\u00fcckzulegen. Auch in diesem Jahr wird bei einem Preisgeld von insgesamt ca. 230.000 US$ wieder ein hochklassiges Elitefeld an der Startlinie vor dem Nehru-Stadion stehen. Im letzten Jahr sorgten<strong> Andamlak Belihu<\/strong> (ETH) in 59:10 und <strong>Tsehay Gemechu<\/strong> (ETH) in 1:06:00 erneut f\u00fcr Siegerzeiten von absoluter Weltklasse. Die Namen beider Topathleten stehen auch in diesem Jahr auf den Startlisten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-20827 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/delhi-hm-2019-winner-640x406.jpg\" alt=\"\" width=\"553\" height=\"351\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/delhi-hm-2019-winner-640x406.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/delhi-hm-2019-winner-768x488.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/delhi-hm-2019-winner.jpg 904w\" sizes=\"(max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Andamlak Belihu gewann den Halbmarathon in Delhi 2018 sowie 2019 und k\u00f6nnte dort erstmals einen Hattrick schaffen. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Belihu hatte den Lauf in der in den Herbst- und Wintermonaten stark vom SMog heimgesuchten indischen Hauptstadt bereits in den letzten beiden Jahren gewonnen und zielt auf einen dritten Sieg in Folge. Dass dieses Unterfangen durchaus realistisch erscheint, belegt sein 5. Platz Mitte Oktober bei der Halbmarathon WM in Gdynia in 59:32. Einer der st\u00e4rksten Konkurrenten d\u00fcrfte <strong>Guye Adola<\/strong> (ETH) sein, der bereits im Jahr 2014 bei seinem Sieg in Dehli den Kursrekord auf 59:06 steigern konnte. Adola war gleichfalls in Gydina am Start, wusste aber in 1:00:50 auf Platz 22 kaum zu \u00fcberzeugen. Das sah dort bei seinem Landsmann <strong>Amdework Walelegn<\/strong> (ETH) schon anders aus, der in PB von 59:08 WM-Bronze gewann. Im Jahr 2018 war Walelegn in Dehli in 59:22 bereits Zweiter geworden.<\/p>\n<p>Die hohe Qualit\u00e4t des Elitefeldes der M\u00e4nnern belegen 13 Athleten mit PBs unter der magischen Schwelle von einer Stunde. Dazu geh\u00f6ren <strong>Leonard Barsoton<\/strong> (KEN) mit 59:09, der seine PB im letzten Jahr in Valencia erreichte. Auch er war in Gdynia im Oktober auf der Strecke und wurde in 59:31 Sechster. <strong>Solomon Berihu<\/strong> (ETH) belegte im letzten Jahr in Delhi Platz 2 in 59:17, im Februar 2020 konnte er in Ras Al Khaimah auf Platz 13 in 1:01:10 aber kaum \u00fcberzeugen und die beiden Kenianer<strong> Josphat Boit<\/strong> (KEN) sowie<strong> Edwin Kiptoo<\/strong> (KEN) sind mit PBs von 59:19 und 59:26 notiert.<\/p>\n<p>Kiptoo lief seine schnellste Zeit bereits 2015 in Delhi, nur eine Sekunde langsamer war er 2019 in Kopenhagen als Dritter in 59:27. Und Boit lief seine PB bei seinem Deb\u00fct am Lago Maggiore vor 2 1\/2 Jahren und erreichte im Marathon im letzten Jahr in Rotterdam in 2:07:20 den sechsten Rang. Der Mann mit der besten Vorleistung im Feld ist <strong>Abaraham Cheroben<\/strong> (BHR), der seine Bestleistung von 58:40 bei seinem Sieg in Kopenhagen im Jahr 2018 aufstellte, nach seinem zweiten Platz in Lille im August 2019 in 59:42 aber keinen Wettkampf mehr bestritten hat. Er geh\u00f6rt somit nicht zu den ersten Aspiranten auf den Sieg.<\/p>\n<p>Ein Blick auf das Elitefeld best\u00e4tigt die Vermutung, dass bei den momentan sehr eingeschr\u00e4nkten Startm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Elitel\u00e4ufer hochklassige Felder kein Widerspruch sein m\u00fcssen. Dazu der Koordinator f\u00fcr die Elitel\u00e4ufer\u00a0 <strong>Jos Hermens <\/strong>von Global Sports Communication: <em>\u201cIndia, and especially the Airtel Delhi Half Marathon has a special place in our hearts. The warmth and hospitality of Delhi, its pleasant weather and the course is one of the best in the world and athletes love to compete on this fast course. We are committed to putting up a strong, competitive field and give India and the world the best of what distance running has to offer. We are so happy that Delhi is on as in these hard times our sport and athletes need opportunities.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Dazu passt dann auch das Statement des Siegers der letzten beiden Jahre: <em>\u201cThis has been a difficult year, for everyone around the world, not just professional athletes, due to the COVID-19 pandemic and I have been training alone much more than that I am normally used to but my fifth place at the World Athletics Half Marathon Championships in Poland last month has assured me that I am in good shape and I am confident I can put up a good defence of my title.\u201d .<\/em><\/p>\n<p>Auch das Frauenfeld ist mit 5 L\u00e4uferinnen mit PBs von unter 66:01 Minuten hochklassig besetzt. Im letzten Jahr stellte Tsehay Gemechu in 66:00 einen neuen Kursrekord auf, und auch im Jahr 2018 war sie in 66:50 als Erste im Ziel, womit sie den Uralt-Rekord von Mary Keitany von 66:54 aus dem Jahr 2009 verbessern konnte. Nach dem Sieg in Delhi im letzten Jahr ist dies f\u00fcr die \u00c4thioperin neben ihrem Sieg beim Cross-Halbmarathon-Lauf in Egmond aan Zee wieder der erste ernsthafte Halbmarathon. Der &#8220;Hattrick&#8221; f\u00fcr Gemechu d\u00fcrfte aber f\u00fcr sie sehr schwer zu realisieren sein. Dazu ist die Konkurrenz einfach zu stark. Allen Damen voran d\u00fcrfte das ihre Landsfrau<strong> Yalemzerf Yehualaw<\/strong> (ETH) sein, die eine tolle Leistung bei der Halbmarathon-WM in Gdynia zeigte und nur durch zwei Missgeschicke in der Schlussphase mit Platz 3 in 65:19 vorlieb nehmen musste.<\/p>\n<p>Einen Platz vor ihr lief dort die Deutsche Mela Kejeta mit Europarekord von 65:18 ein, Kejeta wird aber statt den Lauf in Delhi Anfang Dezember den Marathon in Valencia bestreiten. <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN) geh\u00f6rt sicherlich zu den besten Stra\u00dfenl\u00e4uferinnen der Szene, im letzten Jahr steigerte sie sich in Istanbul auf 65:30 und beim Dubai Marathon lief sie zuvor im Januar 2019 2:17:08. Sie ist sicherlich eine Topfavoritin auf dem Sieg, obgleich ihre Vorstellung als Dritte beim London Marathon Anfang Oktober 2020 nicht sehr \u00fcberzeugend war. <strong>Netsanet Gudeta<\/strong> (ETH) st\u00fcrzte bei der Halbmarathon-WM in Gdynia und wurde deshalb in 66:46 nur Achte, verlor somit den zwei Jahre zuvor in Valcencia gewonnenen WM-Titel. Ihre PB lief sie im Februar 2019 in Ras Al Khaimah mit 65:45. Und <strong>Evaline Chirchir<\/strong> (KEN) war im Februar 2020 in Ras Al Khaimah am Start und erreichte dort auf Platz 4 eine Zeit von 66:01. Beim London Marathon im Oktober erreichte sie das Ziel nicht.<\/p>\n<p>Man kann in der Tat froh sein, dass es immer noch einige &#8211; wenn auch wenige &#8211; Startm\u00f6glichkeiten in internationalen Toprennen gibt. Zu dieser Einsch\u00e4tzung kommt auch der Race Director Hugh Jones: <em>\u201cWith sport slowly but surely resuming world-over, being able to host the Airtel Delhi Half Marathon is good news for runners. The event has always attracted some of the world\u2019s best athletes and we are humbled to open our gates to them once again this year. The teams have been in detailed discussions with all stakeholders to workout the best possible option for our elites. Their safety and well-being are our top priority\u201d.<\/em><\/p>\n<div>\n<div><strong>Elitefeld M\u00e4nner (PB):<\/strong><\/div>\n<div>Andamlak Belihu (ETH) 59:10<\/div>\n<div>Abraham Cheroben (BRN) 58:40<\/div>\n<div>Guye Adola (ETH) 59:06<\/div>\n<div>Amdework Walelegn (ETH) 59:08<\/div>\n<div>Leonard Barsoton (KEN) 59:09<\/div>\n<div>Solomon Berihu (ETH) 59:17<\/div>\n<div>Josphat Boit (KEN) 59:19<\/div>\n<div>Edwin Kiptoo (KEN) 59:26<\/div>\n<div>Stephen Mokoka (RSA) 59:36<\/div>\n<div>Abrar Osman (ERI) 59:47<\/div>\n<div>Aron Kifle (ERI) 59:51<\/div>\n<div>Dawit Wolde (ETH) 59:58<\/div>\n<div>.<\/div>\n<div><b>Elitefeld Frauen (PB):<i><br \/>\n<\/i><\/b><\/div>\n<div>Tsehay Gemechu (ETH) 66:00<\/div>\n<div>Yalemzerf Yehualaw (ETH) 65:19<\/div>\n<div>Ruth Chepngetich (KEN) 65:30<\/div>\n<div>Netsanet Gudeta (ETH) 65:45<\/div>\n<div>Evaline Chirchir (KEN) 66:01<\/div>\n<div>Brillian Kipkoech (KEN) 66:56<\/div>\n<div>Irene Cheptai (KEN) 67:39<\/div>\n<div>Mimi Belete (BRN) 68:16<\/div>\n<div>Failuna Matanga (TAN) 69:36<\/div>\n<div>Nazret Weldu (ERI) 70:51<\/div>\n<div>Tsigie Gebreselama (ETH) Deb\u00fct<\/div>\n<div>Hawi Feysa (ETH) Deb\u00fct<\/div>\n<div>Eva Cherono (KEN) Deb\u00fct<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch angesichts der dramatischen Ausbreitung des Corona Virus auf dem indischen Subkontinent soll die 16. 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