{"id":20532,"date":"2020-09-27T06:36:48","date_gmt":"2020-09-27T06:36:48","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=20532"},"modified":"2020-10-01T10:17:25","modified_gmt":"2020-10-01T10:17:25","slug":"2-berlin-10k-invitational-am-26-september-2020-ebenyo-und-tola-laufen-weltklasse-zeiten-und-flut-von-bestzeiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=20532","title":{"rendered":"2. Berlin 10K Invitational am 26. September 2020: Ebenyo und Tola laufen Weltklasse-Zeiten und Flut von Bestzeiten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-20533 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/berlin-10-inv-2-logo-622x640.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"198\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/berlin-10-inv-2-logo-622x640.jpg 622w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/berlin-10-inv-2-logo-768x790.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/berlin-10-inv-2-logo.jpg 853w\" sizes=\"(max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/>Der Kenianer <strong>Daniel Ebenyo<\/strong> (KEN) in 27:18 und <strong>Helen Bekele Tola<\/strong> (ETH) in 30:59 sorgten bei der <strong>2. Auflage der Berlin 10K Invitational<\/strong> f\u00fcr Weltklasse-Leistungen im 10 km-Stra\u00dfenlauf. <!--more-->Hinter den beiden Topstars bei der Veranstaltung in Schm\u00f6ckwitz-Rauchfangswerder am s\u00fcd\u00f6stlichen Rand von Berlin gab es bei regnerischem Wetter eine Flut von (pers\u00f6nlichen) Bestzeiten, dazu geh\u00f6rten auch die Leistungen der besten deutschen Teilnehmer <strong>Katharina Steinruck<\/strong> in 32:16 sowie bei den M\u00e4nnern <strong>Simon Boch<\/strong> in 28:37.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-20535 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-2-winner-ebenyo-640x494.jpg\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"391\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-2-winner-ebenyo-640x494.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-2-winner-ebenyo-768x593.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-2-winner-ebenyo.jpg 985w\" sizes=\"(max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Daniel Ebenyo (KEN) sorgte in 27:18 \u00fcber 10 km f\u00fcr eine Weltklasse-Zeit in Rauchfangswerder. (c) B. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei leichtem Nieselregen er\u00f6ffnete der Sohn <strong>Robert<\/strong> von Lauflegende Dieter <strong>Baumann<\/strong> den Reigen von Bestzeiten. Der 22-j\u00e4hrige T\u00fcbinger gewann den B-Lauf bei seinem 10 km-Deb\u00fct in 30:15. Schon in diesem Lauf war das Leistungsniveau mit 13 L\u00e4ufern unter 31 Minuten erfreulich hoch, <strong>wobei 10 der 17 Starter neue pers\u00f6nliche Bestleistungen aufstellen konnten<\/strong>. Einen ersten H\u00f6hepunkt gab es dann im A-Lauf der M\u00e4nner, wo sich der Topfavorit Daniel Ebenyo mit einem schnellen ersten Kilometer von 2:36 von seinen Mitstreitern absetzte. Mit einer Projektion ins Ziel von 25:57 lag der junge Kenianer, der erst im letzten Jahr in die internationale Laufszene einstieg, auf Weltrekordkurs (26:24).<\/p>\n<p>Die hochklassige globale Bestmarke \u00fcber 10 km geriet zwar bald darauf au\u00dfer Reichweite, aber mit konstanten km-Splits von 2:41 lag er bei <strong>5 km in 13:21<\/strong> \u00fcber eine Minute vor der bundesdeutschen Topelite. Mit dieser Zeit verbesserte Ebenyo bereits den Kursrekord von 5 km von 13:54 durch Peter Herzog vom Juli sehr deutlich. Nach der Wende bei 5,2 km lie\u00dfen die Kr\u00e4fte von Ebenyo etwas nach, die km-Splits stiegen auf 2:46, 2.45, 2:47 und 2:48 an, womit er bei km 9 in 24:27 exakt auf Kurs zum deutschen All Comers Rekord von 27:12 lag. Doch die mutige Solo-Jagd hatte nun sichtbar Kr\u00e4fte gekostet und mit einem Schlusskilometer von 2:51 erreichte der schnellste im Feld die Ziellinie nach 27:18 und stellte damit neben einem neuen Streckenrekord &#8211; der stand zuvor bei 29:11 &#8211; eine Zeit von Weltklasse auf.<\/p>\n<p>In der trotz Corona-Pandemie, die durch Beschr\u00e4nkungen an Zuschauern, bei der Startprozedur, etc. die Veranstaltung etwas in Mitleidenschaft zog, steht der Sieger in der aktuellen sehr hochklassigen Saison 2020 \u00fcber 10 km auf Platz 4 der Welt-Jahresbestenliste. Lange musste man auf den zweiten L\u00e4ufer warten. <strong>Simon Boch<\/strong> (GER) von der Telis Finanz Regensburg erreichte in 28:37 das Ziel vor <strong>Aaron Bienenfeld<\/strong> vom SCC Hanau Rodenbach in 28:46. Der Vielstarter <strong>David Nilsson<\/strong> (SWE) wurde in PB von 28:48 Vierter vor <strong>Phillip Pflieger<\/strong> (GER) von der LT Haspa Marathon Hamburg, der in 28:49 gleichfalls pers\u00f6nliche Bestzeit erzielte. Von den 21 Startern im Hauptlauf konnten 16 ihres PBs zum Teil erheblich steigern, und auch die Leistungsbreite mit 7 Athleten unter 29 Minuten und 15 unter 30 Minuten war sehr erfreulich.<\/p>\n<p>Der A-Lauf der Frauen nahm einen \u00e4hnlichen Verlauf wie bei den M\u00e4nnern. Hier konnte der Topstar Helen Tola in allen Belangen \u00fcberzeugen. Gef\u00fchrt von <strong>Johannes Motschmann<\/strong> (GER), der die Ouvert\u00fcre der Berlin 10K Invitational im Juni gewann, und dem pers\u00f6nlichen Pacemaker <strong>Abdi Uya<\/strong> (ETH) von der TSV Schott Mainz passierte Tola den ersten Kilometer bereits nach 3:02, womit sie 14 Sekunden Vorsprung auf eine\u00a0 sechsk\u00f6pfige Verfolgergruppe mit <strong>Katharina Steinruck<\/strong> (GER) von der LG Eintracht Frankfurt, <strong>Miriam Dattke<\/strong> (GER) und <strong>Anja Scherl<\/strong> (GER) von der LG Telis Finanz Regensburg, der Hawaii Triathlon-Siegerin von 2019 <strong>Anne Haug<\/strong> (GER),<strong> Laura Hottenrott<\/strong> (GER) von der TV Wattenscheid sowie <strong>Nina Lauweart<\/strong> (BEL).<\/p>\n<p>Auf der weiteren Strecke zog Tola mit km-Splits von 3:05, 3:02, 3:03 und 3:07 den Verfolgerinnen immer weiter davon und hatte an der 5 km-Marke in 15:19 einen formidablen Vorsprung von 70 Sekunden mit Kurs zu einer Zeit von gl\u00e4nzenden 30:38 Minuten. Aus der Verfolgergruppe setzten sich nun Dattke und Steinruck ab und steigerten die km-Splits von zuvor knapp unter 3:20 in das Regime von 3:10 Minuten, so dass sich der Abstand zur F\u00fchrenden nur noch unwesentlich vergr\u00f6\u00dferte. Vorne stieg nach ca. 7 km Motschmann als &#8220;Hase&#8221; aus und Tola eilte nun nur noch mit Uya dem Ziel entgegen. Da die Splits nun auf 3:11, 3:07 und 3:09 anstiegen, wurde es mit einer Zeit von unter 31 Minuten knapp.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-20550 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-tola-finish-640x427.jpg\" alt=\"\" width=\"537\" height=\"358\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-tola-finish-640x427.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-tola-finish-768x512.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-tola-finish-1200x800.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/b-10k-inv-tola-finish.jpg 1378w\" sizes=\"(max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Helen Tola gewann den A-Lauf der Frauen mit Streckenrekord von 30:59. (c) B. Winter<\/span><\/p>\n<p>Aber im Gegensatz zu Ebenyo konnte Tola mit einem Schlusskilometer von 3:04 noch einmal zulegen und gewann das Rennen in 30:59, als unter der Schallmauer zur Weltklasse von 31 Minuten. Damit verbesserte sie den Kursrekord von der ersten Ausgabe im Juni von 31:26 durch Alina Reh sehr deutlich und liegt mit dieser Zeit in der aktuellen Welt-Jahresbestenliste auf Platz 5. Hinter der Siegerin entwickelte sich ein spannender Kampf um Platz 2, den &#8211; im Gegensatz zum Einlauf beim Frankfurter Halbmarathon vor 2 Wochen &#8211; Katharina Steinruck in 32:16 knapp vor Miriam Dattke in 32:20 f\u00fcr sich entschied. Damit konnten beide L\u00e4uferinnen ihre PBs von 32:39 und 32:43 deutlich steigern.<\/p>\n<p>Beeindruckend bei den Beiden war auch die Temposteigerung in der zweiten Runde, nach 16:30 f\u00fcr die ersten 5 km lief Steinruck den zweiten Part in gro\u00dfartigen 15:46. Damit r\u00fcckt f\u00fcr die Frankfurter Marathon-Spezialistin eine 31er-Zeit immer n\u00e4her und damit auch die Regionen der PB ihrer Mutter und Marathon-Legende Kathrin Heinig. Auf den vorderen Platzierungen hagelte es desweiteren Bestmarken am Flie\u00dfband, nur auf auf Platz 7 blieb die Marathonl\u00e4uferin Anja Scherl in 33:12 knapp \u00fcber ihrer PB von 33:06 aus dem letzten Jahr. Eindrucksvoll war dabei ferner die Leistung der Triathletin Anne Haug von der LAZ Saar 05, die in 33:06 Platz 5 im Feld der Lauf-Spezialistinnen belegte und ihre PB um fast eine volle Minute verbesserte.<\/p>\n<p>Am Ende gab es im A-Lauf der Frauen 17 Finisher(innen), von denen allein 12 neue PBs erlaufen konnten. Somit gab es in der Tat im Wald des Schm\u00f6ckwitzer Werders eine &#8220;Flut von Bestleistungen und Rekorden&#8221;. Dazu z\u00e4hlten dann auch zwei neue deutsche Bestzeiten in <strong>Team-Wettbewerben \u00fcber 10 km<\/strong>: Die LG Telis Finanz Regensburg verbesserte sowohl bei den M\u00e4nnern als auch bei den Frauen diese Marken. Simon Boch (28:37), Florian Orth (28:53) und Kevin Key (29:47) erreichten als Team 1:27:14 Stunden. Damit waren sie sieben Sekunden schneller als der TV Wattenscheid, der die bisherige Marke von 1:27:21 hielt. Und bei den Frauen steigerten Miriam Dattke (32:20), Anja Scherl (33:12) und Domenika Mayer (33:40) ihre eigene Team-Bestzeit von 1:41:02 auf 1:39:12 Stunden.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Lauf2_Ma\u0308nnerA.pdf\">Lauf2_Ma\u0308nnerA<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Lauf3_FrauenA.pdf\">Lauf3_FrauenA<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kenianer Daniel Ebenyo (KEN) in 27:18 und Helen Bekele Tola (ETH) in 30:59 sorgten bei der 2. 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