{"id":1972,"date":"2015-07-05T21:26:12","date_gmt":"2015-07-05T21:26:12","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=1972"},"modified":"2015-07-06T11:03:07","modified_gmt":"2015-07-06T11:03:07","slug":"gold-coast-airport-marathon-australien-kenneth-mungara-ken-gewinnt-in-20842-und-laeuft-neuen-masters-weltrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=1972","title":{"rendered":"Gold Coast Airport Marathon (Australien): Kenneth Mungara (KEN) gewinnt in 2:08:42 und l\u00e4uft neuen Masters-Weltrekord"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/gold-coast-2015-logo.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"  wp-image-1364 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/gold-coast-2015-logo.jpg\" alt=\"gold-coast-2015-logo\" width=\"468\" height=\"120\" \/><\/a>Mit einem eindrucksvollen Finale gewann der bereits 41j\u00e4hrige Kenianer Kenneth Mungara den Marathon an der australischen Gold Coast in der Zeit von 2:08:42. Damit blieb er deutlich unter der bisher besten auf australischem Boden erzielten Marathonzeit von 2:09:14, die sein Landsmann Silah Limo im letzten Jahr an gleicher Stelle aufstellte. Diesmal reichte es f\u00fcr Limo in 2:08:54 nur zu Platz 2, aber auch er sowie der Drittplatzierte Evans Ruto in 2:08:55 blieben unter 2:09 Stunden.<\/p>\n<p>In dem Lauf schaffte der Sieger Mungara aber nicht nur den Streckenrekord und den australischen \u201eAll-Comers\u201c Rekord, sondern er verbesserte auch seine Zeit vom Mailand Marathon im April dieses Jahres, wo er mit 2:08:44 den Masters-Weltrekord (40+) bei den M\u00e4nnern des Mexikaners Andres Espinoza von 2:08:46 (Berlin 2003) schon einmal unterbot.<\/p>\n<p>Und obendrein bedeutet seine Zeit auch noch neuen \u201eJuli-Weltrekord\u201c, den sich der Gold Coast Marathon bisher mit dem Gr\u00fcnau-Marathon in Berlin vom 21. Juli 1984 teilen musste, wo der Dresdner J\u00f6rg Peter 2:09:14 erzielte. Niemals lief in der Geschichte des Marathons ein L\u00e4ufer im Monat Juli schneller als nun Mungara.<\/p>\n<p>Das Rennen mit der vermeintlich besten Besetzung in seiner Geschichte begann ausgesprochen schnell, nach 5 km in 14:49 lag man auf Kurs von 2:05 Stunden. Nur der Japaner Yuki Kawauchi war neben neun Afrikanern dabei, wie sich aber zeigte, war das f\u00fcr Kawauchi in der aktuellen Form zu schnell. Er fiel bald aus der Spitzengruppe heraus und der Sieger von 2013 wurde in 2:16:23 nur Achter.<\/p>\n<p>Auch nach 10 km in 29:48 und 15 km in 45:05 blieb man auf Kurs von knapp unter 2:07 Stunden, bevor das Tempo nach 20 km in 1:00:25 und 1:03:48 bei 25 km in 1:15:56 etwas langsamer wurde. Hier lagen noch acht L\u00e4ufer an der Spitze, die zun\u00e4chst unver\u00e4ndert zusammen blieben.<\/p>\n<p>Bei 30 km fiel die Spitzengruppe auseinander, 5 L\u00e4ufer wurden mit 1:31:17 gestoppt (Kurs von 2:08:24), dahinter verloren Kenneth Mungara, Alphonce Simbu und Dominic Kimwetich den Anschluss. Nach 35 km erschien ein neuer Streckenrekord eine sichere Sache. Die wieder sieben Athleten umfassende Spitze zog sich nach 1:46:37 auseinander, um den Sieg k\u00e4mpften Silah Limo, Evans Ruto, Kenneth Mungara, Robert Kipchumba, Twelde Hidru und Tempomacher Isias Beyn.<\/p>\n<p>Ruto und Limo konnten sich kurz vom Rest der Spitze l\u00f6sen, doch kurz vor 40 km schaffte Mungara noch einmal den Anschluss. Bei 40 km nach 2:02:01 hatte sich Kenneth Mungara (KEN) dann etwas absetzen k\u00f6nnen, dahinter folgten Ruto und Limo 3 Sekunden sp\u00e4ter, 10 Sekunden lag Kipchumba zur\u00fcck. Der neue Streckenrekord war so gut wie sicher.<\/p>\n<p>Kenneth Mungara lief den Schlusspart ins Ziel in 6:41 und stellte damit in 2:08:42 einen neuen Streckenrekord auf. Dies ist gleichzeitig die schnellste Zeit f\u00fcr einen Marathon auf australischem Boden und neuer \u201cJuli-Weltrekord\u201d.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1978\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel-640x320.jpg\" alt=\"gold-coast-2015-mungara-ziel\" width=\"640\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel-640x320.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gold-coast-2015-mungara-ziel.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenneth Mungara lief 2:08:42,\u00a0 ist damit der schnellste Master (40+) aller Zeiten und der schnellste Marathonl\u00e4ufer auf australischem Boden.\u00a0 (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Auch die weiteren Platzierten auf dem Podium blieben unter 2:09 Stunden. Silah Limo lief 2:08:54, Evans Ruto 2:08:55.<\/p>\n<p>Und ein Drama gab es noch um den F\u00fcnftplatzierten Isias Beyn, der als Tempomacher durchlief, kurz vor dem Ziel kollabierte und von \u00fcbereifrigen Helfern ins Ziel geleitet wurde. Dies f\u00fchrte dann zu seiner Disqualifikation und dem Verlust des Preisgeldes.<\/p>\n<p>Das Rennen der Frauen war fest in japanischer Hand. Neben der Siegerin Risa Takenaka in 2:28:25 gingen auch die n\u00e4chsten Pl\u00e4tze an japanische L\u00e4uferinnen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nDie Splits der Spitze (M\u00e4nner):<\/strong><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 700px; height: 340px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a05 km<\/td>\n<td>14:49<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10 km<\/td>\n<td>29:48<\/td>\n<td>14:59<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15 km<\/td>\n<td>45:05<\/td>\n<td>15:17<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20 km<\/td>\n<td>1:00:25<\/td>\n<td>15:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0HM<\/td>\n<td>1:03:48<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>25 km<\/td>\n<td>1:16:56<\/td>\n<td>15:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 km<\/td>\n<td>1:31:17<\/td>\n<td>15:21<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>35 km<\/td>\n<td>1:46:37<\/td>\n<td>15:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>40 km<\/td>\n<td>2:02:01<\/td>\n<td>15:24<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 250px;\">\n<td style=\"text-align: left;\"><strong>\u00a0 Ziel<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><strong>2:08:42<\/strong><\/td>\n<td>\u00a06:41<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem eindrucksvollen Finale gewann der bereits 41j\u00e4hrige Kenianer Kenneth Mungara den Marathon an der australischen Gold Coast in der Zeit von 2:08:42. 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