{"id":19100,"date":"2019-12-20T03:15:17","date_gmt":"2019-12-20T03:15:17","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=19100"},"modified":"2019-12-23T17:42:05","modified_gmt":"2019-12-23T17:42:05","slug":"rueckblick-auf-die-internationale-strassenlaufszene-im-jahr-2019-mit-siebenmeilenstiefeln-in-neue-dimensionen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=19100","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im Jahr 2019:  Mit &#8220;Siebenmeilenstiefeln&#8221; in neue Dimensionen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18524 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/vaporfly-next.jpg\" alt=\"\" width=\"397\" height=\"178\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Das Objekt im Fokus der Stra\u00dfenlaufszene 2019: Der &#8220;Vaporfly Next%&#8221;. (c) Nike Corp.<\/span><\/p>\n<p>In der (langen) Geschichte des Stra\u00dfenlaufs wird das auslaufende Jahr 2019 als ein Jahr der Superlative eingehen. Wasimmer am Ende zu einer beispiellosen Leistungsexplosion gef\u00fchrt haben mag &#8211; der Verdacht liegt allerdings auf der Hand (besser: am Fu\u00df) &#8211; , kaum ein Rekord \u00fcberlebte dieses Ausnahmejahr mit einer Flut von Welt-, Landes- und Streckenrekorden sowie pers\u00f6nlichen Bestzeiten. <!--more-->Zwei wahllos herausgegriffene Beispiele zeigen dies sehr deutlich: <strong>W\u00e4hrend im Marathon bei den M\u00e4nnern in den letzten Jahren jeweils ca. 50 Zeiten unter 2:08 Stunden registriert wurden, waren dies im Jahr 2019 99 Zeiten; bei den Frauen wurden zuvor ca. 50 Zeiten unter 2:25 Stunden erzielt, 2019 waren das pl\u00f6tzlich 108.<\/strong><\/p>\n<p>Man kann diese erste Beobachtung auf eine fundiertere Basis stellen, indem man das Leistungsniveau der globalen Marathonelite vollst\u00e4ndiger analysiert. Dazu sind in einer Grafik die Anzahl der Zeiten unterhalb einer bestimmten Schwelle von 2:xx-Stunden f\u00fcr die Jahre 2015, 2016, 2017 sowie 2019 dargestellt (2018 wurde hier als &#8220;\u00dcbergangsjahr&#8221; bewusst ausgelassen). Man erkennt aus den Daten, dass die Verh\u00e4ltnisse in den Jahren 2015 bis 2017 recht vergleichbar waren, w\u00e4hrend sich im Jahr 2019 der bereits angedeutete deutliche Leistungssprung vollzog. Recht aufschlussreich ist auch der Vergleich mittels einer Umskalierung der Zeiten aus z.B. dem Jahr 2016 durch Reduzierung der Zeitskala um 1:45 Minuten. Die gute \u00dcbereinstimmung mit den Daten von 2019 legt nahe, dass die Elite der M\u00e4nner im Vergleich zu den Vorjahren um ca. 1,5% schneller geworden ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-19105 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-men-640x465.jpg\" alt=\"\" width=\"557\" height=\"404\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-men-640x465.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-men-768x557.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-men.jpg 1138w\" sizes=\"(max-width: 557px) 100vw, 557px\" \/><\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Entwicklung ist auch im Marathon der Frauen festzustellen, wo der Leistungssprung mit ca. 3 Minuten oder 2% sogar noch etwas ausgepr\u00e4gter ausf\u00e4llt. Wichtig bleibt schon hier zu betonen, dass sich die Leistungsspr\u00fcnge als generelles Ph\u00e4nomen darstellen, d.h. sie betreffen sowohl die absoluten Topzeiten &#8211; wie die Weltrekorde der Saison belegen &#8211; als aber auch die Resultate eines breiteren Elitefeldes. Streckenrekorde verkamen in der Saison 2019 zur Dutzendware.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-19104 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-women-640x480.jpg\" alt=\"\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-women-640x480.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-women-768x576.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/mar-2019-times-sub2xx-women.jpg 1102w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese au\u00dfergew\u00f6hnlichen Entwicklungen sind sicher vielschichtig und m\u00f6gen auch auf einer weiter verbesserten Trainigsmethodik, fortschreitender Selektion und Anzahl der Topathleten oder auch Komponenten der Wettkampfversorgung zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Der dominate Faktor d\u00fcrfte aber das diesbez\u00fcglich entsprechend beworbene Schuhwerk sein, auf das man diese ungew\u00f6hnlichen Steigerungen im Leistungsniveau zur\u00fcckf\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Es ist somit kaum \u00fcberraschend, dass neben den gro\u00dfartigen Athleten immer mehr die Schuhe aus Beaverton (US-Bundesstaat Oregon), dem Sitz des Sportartikelgiganten, in den Fokus des Interesses geraten und mittlerweile einen wesentlichen Teil der Fragen bei den Pressekonferenzen ausmachen. Die \u00dcbersicht eines japanischen Experten (twitter.com\/Rolows_13) zeigt die Schuhe der Erstplatzierten der diesj\u00e4hrigen World Marathon Majors (WMM) Serie und belegt die aktuell erdr\u00fcckende Dominanz der Vaporflys und dessen Nachfolgemodelle.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18812 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-men-640x426.jpg\" alt=\"\" width=\"577\" height=\"384\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-men-640x426.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-men-768x512.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-men.jpg 1124w\" sizes=\"(max-width: 577px) 100vw, 577px\" \/>Die Schuhe der Podium-Platzierten bei den WMM-Rennen der M\u00e4nner im Jahr 2019. (c) Rolows13<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18811 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-women-640x417.jpg\" alt=\"\" width=\"577\" height=\"376\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-women-640x417.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-women-768x500.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/wmm-2019-shoes-women.jpg 1121w\" sizes=\"(max-width: 577px) 100vw, 577px\" \/>Die Schuhe der Podium-Platzierten bei den WMM-Rennen der Frauen im Jahr 2019. (c) Rolows13<\/p>\n<p>Dabei geht die Geschichte bis ins Jahr 2016 zur\u00fcck, als NIKE erstmals einen Schuh dieser Machart pr\u00e4sentierte. In die \u00d6ffentlichkeit geriet der vermeintliche &#8220;Wunderschuh&#8221; sp\u00e4testens mit dem &#8220;Breaking 2&#8221;-Projekt auf der Autorennbahn in Monza, wo Eliud Kipchoge zwar das Ziel verfehlte, aber trotzdem auch die Fachleute mit einer (damals) kaum f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Marathon-Zeit von 2:00:25 \u00fcberraschte. Mittlerweile sind diese Anf\u00e4nge lange Geschichte, die sich zu einem gewaltigen Marketing-Spektakel ausweitete, das mit der erfolgreichen Mission Kipchoges beim (Lauf-)Zirkus im Wiener Prater einen gewissen Klimax erreichte: &#8220;sportlich&#8221;, aber auch &#8220;kommerziell&#8221;.<\/p>\n<p>Besonders spektakul\u00e4r zeigte sich das gestiegene Leistungsniveau bei den Ausnahme-Leistungen, d.h. den &#8220;Weltrekorden&#8221;, wo sich das Jahr 2019 durch selbst f\u00fcr den Fachmann kaum noch nachzuvollziehende Steigerungen der globalen Bestmarken auszeichnete. In allen <strong>&#8220;K\u00f6nigsdisziplinen&#8221; des Stra\u00dfenlaufs<\/strong>, d.h. im halben und vollen Marathon, wurden Rekorde vermeldet, wenn auch nicht immer im Einklang mit dem Regelwerk.<\/p>\n<p>&#8211; Im<em> Halbmarathon der M\u00e4nner<\/em>: <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> steigerte die wegen Dopingvorw\u00fcrfen umstrittene Marke von Abraham Kiptum von 58:18 aus dem Vorjahr auf 58:01 (Rekord wurde von der IAAF offiziell anerkannt, die vorige Bestmarke von 58:18 durch den mittlerweile wegen Dopings gesperrten Abraham Kiptum wurde gestrichen).<\/p>\n<p>&#8211; Im<em> Halbmarathon der Frauen<\/em>: <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) lief beim Great North Run 1:04:28, 23 Sekunden schneller als Joyciline Jepkosgei. Dass diese Leistung wegen des Punkt-zu-Punkt-Kurses in Newcastle nicht Regel konform war, mindert die Leistung des Shooting Stars der Szene kaum.<\/p>\n<p>&#8211; Im <em>Marathon der M\u00e4nner<\/em>: <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> (ETH) verfehlte mit 2:01:41 die Fabelzeit von <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN) von 2:01:39 in Berlin denkbar knapp. Und der Meister selbst beendete das PR-Spektakel im Wiener Prater mit dem ersten Marathon-Lauf eines Menschen in unter 2 Stunden. Seine 1:59:41 werden zu Recht nur als Posse in der Laufgeschichte \u00fcberleben. \u00dcberragend war die Leistung Kipchoges aber allemal und lassen Steigerungen in \u00e4hnliche Dimensionen in einem regul\u00e4ren Marathon schon in K\u00fcrze erwarten. N\u00e4chster Stopp bei dieser Tempohatz: London, Ende April 2020.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18310 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/b-mar-2019-bekele-legese-nach-37km-640x631.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"448\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/b-mar-2019-bekele-legese-nach-37km-640x631.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/b-mar-2019-bekele-legese-nach-37km-768x757.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/b-mar-2019-bekele-legese-nach-37km.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenenisa Bekele hat beim Berlin Marathon seinen Landsmann Legese wieder eingeholt und verpasst am Ende den Weltrekord von Kipchoge denkbar knapp. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Im <em>Marathon der Frauen<\/em>: (Nochmals) <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) fegte den Fabel-Weltrekord von 2:15:25 durch Paula Radcliffe aus dem Jahr 2003 im kalten und windigen Chicago f\u00f6rmlich aus den Rekordlisten. In allen Belangen Regel konform &#8211; wenn auch bis 40 km mit Unterst\u00fctzung m\u00e4nnlicher Tempomacher &#8211; lief die Kenianerin 2:14:04. Und sie selbst sieht sich schon in noch ganz anderen Dimensionen. Dazu kommt die nicht unwesentliche Aussage der 25-j\u00e4hrigen Ausnahmel\u00e4uferin bei der World Athletics Gala in Monaco, innerhalb dieses Jahres ca. 50-mal (?) kontrolliert worden zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18406 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer-625x640.jpg\" alt=\"\" width=\"435\" height=\"445\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer-625x640.jpg 625w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer-768x786.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 435px) 100vw, 435px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei lief im halben und vollen Marathon Fabelzeiten. Hier mit ihren zwei Tempomachern beim Chicago Marathon 2019, alle tragen den Vaporfly. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Und die vielleicht spektakul\u00e4rste Leistung wurde von der \u00d6ffentlichkeit kaum beachtet, als in den Mittagstunden des 17. November die wenig bekannte 21-j\u00e4hrige \u00c4thiopierin <strong>Letesenbet Gidey<\/strong> (ETH), immerhin Vize-Weltmeisterin in Doha \u00fcber 10.000 m, die sieben H\u00fcgel beim <strong>Zevenheuvelenloop in Nijmegen<\/strong> hinauf- und hinabflog. Sie &#8220;pulversierte&#8221; die Weltbestzeit \u00fcber 15 km mit der Fabelzeit von 44:20 Minuten, eine Steigerung der alte Marke von \u00fcber einer vollen Minute. 29:11 Minuten f\u00fcr die letzten 10 km machen auch den Fachmann sprachlos. Und ebenfalls sie trug den &#8220;Wunderschuh&#8221; an ihren F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Es wird sicher eine spannende Geschichte im kommenden Jahr werden, wie am Ende der internationale Leichtathletikverband IAAF, der sich seit kurzem, dem Geist der Zeit angepasst, &#8220;World Athletics&#8221; umbenannte, mit dieser Problematik umgeht. Zumal diesen Verband und dessen Pr\u00e4sidenten fast ausschlie\u00dflich das Geschehen in den Stadien interessiert. Nahezu einer Comedy w\u00fcrdig ist in dieser Sache das Regelwerk, wo Regel 143.2 verlangt: &#8220;Shoes must not be constructed so as to give athletes any unfair assistance or advantage\u201d. Mit dieser Definition wird man sicher nicht weit kommen, wie auch mit der aktuelleren Interpretation, dass Schuhe solange &#8220;legal&#8221; sind, wie sie keine \u201cmotor assistance\u201d aufweisen und die einzige Quelle der Kraft\/Energie der Athlet selbst ist.<\/p>\n<p>Ein wenig erinnert die aktuelle Situation an das Problem mit den Schwimmanz\u00fcgen vor einigen Jahren, wo gleichfalls die Rekordlisten auf den Kopf gestellt wurden. Bis das Verbot der Anz\u00fcge kam &#8230; Die Problematik der Chancengleichheit von Athleten, die vertraglich an andere Hersteller gebunden sind, scheint sich aktuell etwas aufzul\u00f6sen, da die Konkurrenz flott aufzuholen scheint. Problematischer d\u00fcrften bei dieser Aufholjagd die Entwicklungen jenseits der Laufstrecken sein, denn der Megakonzern wird nichts unversucht lassen, seine unbestrittene aktuelle Spitzenposition notfalls auch durch patentrechtliche Ma\u00dfnahmen zu verteidigen.<\/p>\n<p>Nun aber wieder auf die Laufstrecken dieser Welt, wo die Flut an Topleistungen einen solchen Umfang erreichte, dass auf alle Ereignisse an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. Deshalb folgen hier einige Highlights einer in der Tat einmaligen Saison.<\/p>\n<p>Das erste hochklassige Resultat der Saison schaffte <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) mit einem neuen Streckenrekord von 1:05:50 \u00fcber die Halbmarathon-Distanz bei der <strong>47. Ausgabe des Chevron Houston Marathon<\/strong>. Mit dieser Zeit lief der kenianische Star des Jahres bei ungewohnt eisigen Temperaturen die schnellste Zeit einer Frau im Halbmarathon auf US-amerikanischem Boden. Eine knappe Woche sp\u00e4ter gab es bei der\u00a0<strong> 20. Jubil\u00e4umsausgabe des <\/strong><span class=\"\"><strong>Standard Chartered Dubai Marathon<\/strong> Kursrekorde durch <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN) in 2:17:08 und durch <strong>Getaneh Molla<\/strong> (ETH) in 2:03:34, die selbst h\u00f6chste Anspr\u00fcche erf\u00fcllen konnten. <\/span><span id=\"more-15986\"><\/span><span class=\"\">Mit dieser Zeit wurde Chepngetich die drittschnellste L\u00e4uferin aller Zeiten, und Molla legte das schnellste Deb\u00fct in der Marathon-Geschichte auf das Pflaster des Emirats.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16025 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-493x640.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"411\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-493x640.jpg 493w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-768x996.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-925x1200.jpg 925w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Ruth Chepngetich lief sich beim Dubai Marathon in die absolute Weltklasse im Marathonlauf der Frauen. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Stephen Kiprop<\/strong> (KEN) und <strong>Senbere Teferi<\/strong> (ETH) gewannen Anfang Februar die <strong>13. Ausgabe des Ras Al Khaimah (RAK) Half Marathon<\/strong> im Vereinigten Arabischen Emirat ca. 80 km n\u00f6rdlich von Dubai. Kiprop steigerte sich auf 58:42 und stellte damit den Kurs-(besser: Event-)Rekord ein, w\u00e4hrend die Deb\u00fctantin Teferi in 1:05:45 einen neuen \u00e4thiopischen Rekord aufstellte. <span id=\"more-16058\"><\/span>Von europ\u00e4ischer Seite sorgte der Schweizer<strong> Julian Wanders<\/strong> (SUI) mit dem neuen Europarekord von 59:13 f\u00fcr das Highlight dieser Veranstaltung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16067 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock-640x456.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock-640x456.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock-768x548.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Julian Wanders lief in Ras Al Khaimhah einen neuen Europarekord \u00fcber die Halbmarathon-Distanz. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Mit hochklassigen Ergebnissen wartete die 35. Ausgabe des <strong>Zurich Marat\u00f3n de Sevilla<\/strong> auf. Es gewann\u00a0<strong>Tsedat Abege Ayana<\/strong> (ETH) mit neuem Streckenrekord\u00a0 von 2:06:36 vor <strong>Belay Dedada<\/strong> (ETH) in 2:06:39 und <strong>Birhanu Berga<\/strong> in 2:06:41. F\u00fcnf L\u00e4ufer erreichten das Ziel unter 2:07 Stunden. Durch eine (unverst\u00e4ndliche) Neuregelung der IAAF hinsichtlich des 5 km-Stra\u00dfenlaufs schaffte<strong> Julien Wanders<\/strong> (SUI) beim <strong>Monaco Run \u00fcber 5 km<\/strong> in 13:29 einen neuen Weltrekord. <span id=\"more-16127\"><\/span>Bei den Frauen hatte zuvor <strong>Sifan Hassan<\/strong> (NED) in 14:45 einen Europarekord \u00fcber die gleiche Distanz aufgestellt. Eine Woche sp\u00e4ter gewannen die \u00c4thiopier<strong> Birhanu Legese<\/strong> (ETH) in 2:04:48 sowie <strong>Ruti Aga<\/strong> (ETH) in 2:20:40 die <strong>13. Auflage des<\/strong> <strong>Tokyo Marathon<\/strong> bei regnerischem Wetter in der japanischen Hauptstadt.<\/p>\n<p>Im japanischen Otsu gewann\u00a0 <strong>Salah Eddine Bounasr<\/strong> (MAR) in 2:07:52 die <strong>74. Ausgabe des<\/strong> <strong>Lake Biwa Mainichi Marathon<\/strong>, nachdem er bereits im letzten Fr\u00fchjahr den Wien Marathon gewinnen konnte. Der \u00c4thiopier<strong> Abadi Hadis<\/strong> (ETH) und die Kenianerin <strong>Brigid Kosge<\/strong>i (KEN) gewannen am 15. M\u00e4rz 2019 die Premiere des <strong>Bahrain Night Half Marathon<\/strong> auf einer Pendelstrecke in der N\u00e4he der K\u00fcste des Persischen Golfs. In chaotischen Zieleinl\u00e4ufen siegte Hadis sehr gl\u00fccklich in 59:42 Minuten und Kosgei wurde bei ihrem Zieleinlauf in 1:05:28 von einem L\u00e4ufer behindert, so dass das Zielfoto noch einmal nachgestellt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16429 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/bahrain-hm-2019-winner-kosgei.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"414\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei gewann den Bahrain Night Half Marathon. Der Zieleinlauf musste wegen einer Panne nachgestellt werden. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Mit gro\u00dfartigen Leistungen gewannen <strong>Vivian Cheruiyot<\/strong> (KEN) und <strong>Mosinet Geremew<\/strong> (ETH) die<strong> 19. Ausgabe des EDP Meia Maratona Lisboa<\/strong> in der portugiesischen Hauptstadt. <span id=\"more-16469\"><\/span>Cheruiyot \u201epulversierte\u201c in 1:06:34\u00a0 im Sinne des Wortes den Streckenrekord von 1:08:22 und Geremew f\u00fcgte seiner Erfolgsstr\u00e4hne in den letzten beiden Jahren in 59:37 ein weiteres Glanzlicht hinzu. <strong>Thomas Kiplagat Rono<\/strong> (KEN) und <strong>Desi Jisa Mokonin<\/strong> (BHR) gewannen die <strong>75. (!) Ausgabe des Seoul International Marathon<\/strong>, der v\u00f6llig zu Recht das ansonsten zu inflation\u00e4r vergebene <strong>Gold Label<\/strong> f\u00fcr den Stra\u00dfenlauf durch den internationalen Leichtathletik Verband IAAF besitzt. <span id=\"more-16482\"><\/span>Rono gewann in 2:06:00 und zog drei Mitstreiter gleichfalls unter 2:06:30, Mokonin brauchte 2:23:45.<\/p>\n<p>Mit dem Sieg der 5000m-Weltmeisterin<strong> Hellen Obiri<\/strong> (KEN) gab es bei den <strong>43. IAAF Cross-Weltmeisterschaften<\/strong> auf einem einfallsreichen Kurs im d\u00e4nischen Aarhus im Lauf der Frauen \u00fcber 10240 m einen Sieg der Favoritin im Vorfeld. <span id=\"more-16573\"><\/span>Bei den M\u00e4nner konnte der amtierende Cross-Weltmeisters <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) seinen Titel nicht verteidigen und musste etwas \u00fcberraschend mit <strong>Joshua Cheptegei<\/strong> (UGA) und <strong>Jacob Kiplimo<\/strong> (UGA) zwei L\u00e4ufern aus Uganda den Vortritt lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-16576 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cross-wm-2019-finish-men-640x383.jpg\" alt=\"\" width=\"527\" height=\"315\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cross-wm-2019-finish-men-640x383.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cross-wm-2019-finish-men-768x459.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/cross-wm-2019-finish-men.jpg 875w\" sizes=\"(max-width: 527px) 100vw, 527px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Joshua Cheptegei wurde im d\u00e4nischen Aarhus Cross-Weltmeister. Am Ende der Saison leif er in Valencia auch noch einem Weltrekord \u00fcber 10 km.\u00a0 (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen liefen Vorjahressieger<strong> Benard Kimeli<\/strong> (KEN) in 59:07 sowie <strong>Caroline Kipkirui<\/strong> (KAZ) in 1:05:44 als Erste bei der <strong>21. Ausgabe des Sportisimo Prag Halbmarathon <\/strong>ins Ziel. Die Kenianerin <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN) sorgte mit dem neuen Streckenrekord von 1:05:30 f\u00fcr das Highlight der <strong>14. Ausgabe des Vodafone Istanbul Halbmarathon<\/strong>. Das Rennen der M\u00e4nner gewann ihr Landsmann <strong>Benard Ngeno<\/strong> (KEN) in knapp unter einer Stunde mit 59:56. In einem mutigen Sololauf verbesserte zur gleichen Stunde <strong>Sifan Hassan<\/strong> (NED) den Streckenrekord der Frauen bei der <strong>36. Auflage des Generali Berliner Halbmarathon<\/strong> auf 1:05:45 und rettete damit die sportliche Leistungsbilanz des mit \u00fcber 35.000 Startern gr\u00f6\u00dften deutschen Halbmarathon, der mit seinem Start-Ziel-Bereich in den Tiergarten umzog.<\/p>\n<p>Auch regnerisches und kaltes Wetter konnten <strong>Titus Ekiru<\/strong> (KEN) und <strong>Vivian Kiplagat<\/strong> (KEN) nicht aufhalten, bei der 19. Ausgabe des <strong>Generali Milano Marathon <\/strong>die Streckenrekorde in hochklassige Regionen zu hieven. <span id=\"more-16652\"><\/span>Mit f\u00fcr den Kurs in Mailand sensationellen 2:04:46 steigerte Ekiru den italienischen All-Comers-Rekord von Edwin Koech von 2:07:13 aus dem Jahr 2017 erheblich und auch Kiplagat lief in 2:22:25 einen Streckenrekord. Zwei Ereignisse werden sicher von der <strong>13. Auflage des Daegu International Marathon<\/strong> &#8211; auch am 7. April &#8211; in Erinnerung bleiben. Zum einen gewann <strong>Felix Kipchirchir<\/strong> (KEN) das Rennen mit neuem Streckenrekord von 2:05:33, zum anderen kam der Ex-Weltrekordler <strong>Dennis Kimett<\/strong>o (KEN) zum wiederholten Mal nicht ins Ziel eines Marathonlaufs und steht wohl am Ende einer kurzen Karriere.<\/p>\n<p><strong>Abrha Milaw<\/strong> (ETH) in 2:07:05 und<strong> Gelete Burka<\/strong> (ETH) in 2:22:47 gewannen die <strong>43. Ausgabe des Schneider Electric Paris Marathon<\/strong> in der franz\u00f6sischen Hauptstadt. <strong>Nancy Kiprop<\/strong> (KEN) sorgte mit dem dritten Sieg in Folge sowie einem gro\u00dfartigen Streckenrekord in 2:22:12 f\u00fcr das Highlight der <strong>36. Ausgabe des Wien Marathon<\/strong>. <span id=\"more-16729\"><\/span>Das Rennen der M\u00e4nner gewann ihr Landsmann <strong>Vincent Kipchumba<\/strong> (KEN) in gleichfalls beachtlichen 2:06:56. Traditionell am Patriots Day (15. April) machten sich bei der <strong>123. Auflage des Boston Marathon<\/strong> insgesamt <span class=\"s1\">27.367 <\/span>L\u00e4ufer auf den Weg von Hopkinton ins Stadtzentrum von Boston (<span class=\"s1\">26.632 kamen dort an)<\/span>, wobei auf dem h\u00fcgeligen Punkt-zu-Punkt-Kurs die Wetterbedingungen weit besser waren, als im Vorfeld vorhergesagt. <strong>Lawrence Cherono<\/strong> (KEN) in 2:07:58 und <strong>Worknesh Degefa<\/strong> (ETH) in 2:23:31 gewannen die Rennen der Elite.<\/p>\n<p><strong>Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN) sowie<strong> Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) dominierten dann die <strong>39. Ausgabe des Virgin money London Marathon<\/strong> bei einem kenianischen Doppelerfolg. Kipchoge gewann das Rennen in der britischen Hauptstadt zum vierten Mal und stellte mit 2:02:37 einen neuen Kursrekord auf. Ferner war diese Zeit nach seinem Weltrekord von 2:01:39 (Berlin 2018) die zweitschnellste jemals gelaufene Zeit. Auch der Zweitplatzierte <strong>Mosinet Geremew<\/strong> (ETH) blieb in 2:02:55 unter 2:03 Stunden, unterbot damit den \u00e4thiopischen Landesrekord von Kenenisa Bekele und wurde bis zum Herbst zum zweitschnellsten Marathonl\u00e4ufer aller Zeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16955 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-1-403x640.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"486\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-1-403x640.jpg 403w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-1.jpg 587w\" sizes=\"(max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei gewann den London Marathon mit einer extrem schnellen zweiten H\u00e4lfte. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen siegte Kosgei in 2:18:20 nach einem mehr als ungew\u00f6hnlichen Rennverlauf, bei dem die Elite den drei Tempomacherinnen bis 25 km nicht folgen wollte. Nach 1:11:38 bei der H\u00e4lfte lief Kosgei den zweiten Part in grandiosen 1:06:42, also fast 5 Minuten schneller. Schlagzeilen gab es in London aber auch au\u00dferhalb der Laufstrecke. Erst legte sich <strong>Mo Farah<\/strong> (GBR) in einem Duell \u00fcber die Medien wegen diverser Vorkommnisse in Haile Gebrselassies Hotel in \u00c4thiopien mit dem Altmeister an, dann schickte man Halbmarathon-Weltrekordler <strong>Abraham Kiptum<\/strong> (KEN) vor dem Rennen wegen Dopingverdachts umgehend nach Hause und am Tag nach dem Lauf verk\u00fcndete Eliud Kipchoge an legend\u00e4rer Lokalit\u00e4t in Oxford, noch einen Versuch an der 2 Stunden-Schallmauer im Marathon zu unternehmen. Nach einigen Wochen der Suche wurde der Prater in Wien als Schauplatz f\u00fcr dieses vom Chemiegiganten INEOS gesponserte Spektakel ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Mit einem grandiosen Streckenrekord kr\u00f6nte<strong> Lonah Salpeter<\/strong> (ISR) die 25. Jubil\u00e4umsausgabe des <strong>Volkswagen Prag Marathon. <\/strong>Die f\u00fcr Israel startende geb\u00fcrtige Kenianerin \u201epulverisierte\u201c mit 2:19:46 den Streckenrekord von 2:21:57 durch Valery Aiyabei aus dem Jahr 2017, verbesserte ihre eigene PB um 4 1\/2 Minuten und lief damit ferner selbstredend Landesrekord. Auch bei den M\u00e4nnern gab es bei guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen durch<strong> Almahjoub Dazza<\/strong> (BRN) in 2:05:58 ein hochklassiges Ergebnis mit insgesamt etwa 10.500 L\u00e4ufern am Start. <strong>Parker Stinson<\/strong> (USA) aus Boulder gewann die <strong>42. Ausgabe des Amway River Bank Run<\/strong> in Grand Rapids (Michigan, USA) \u00fcber 25 km und stellte in 1:13:48 einen neuen US-Rekord auf. Einen Tag sp\u00e4ter am 12. Mai meldete sich der (bisher) beste 25 km-Lauf im globalen Ranking, der ehemalige <strong>&#8220;Franzosenlauf&#8221; in Berlin,<\/strong> ohne die Verpflichtung von Eliteathleten endg\u00fcltig in die leistungssportliche Bedeutungslosigkeit ab.<\/p>\n<p>Zu einem Festival der Rekorde geriet die <strong>40. Ausgabe des<\/strong> <strong>Telenor Kopenhagen Marathon<\/strong> durch die Siege von <strong>Jackson Limo<\/strong> (KEN) in 2:09:54 und<strong> Etalemahu Habtewold<\/strong> (ETH) in 2:29:29. Niemals zuvor waren in einem Marathon ein L\u00e4ufer auf d\u00e4nischem Boden unter 2:10 Stunden und eine L\u00e4uferin unter 2:30 Stunden geblieben. Mit einem neuen Titelsponsor machte der <strong>Tet Riga Marathon<\/strong> bei seiner 29. Ausgabe einen weiteren Schritt in die internationale Klasse. Beide Sieger, <strong>Andualem Belay Shiferaw<\/strong> (ETH) in 2:08:51 bei den M\u00e4nnern als auch <strong>Debele<\/strong> <strong>Beyene <\/strong>(ETH) in 2:26:18 bei den Frauen, verbesserten die Streckenrekorde und die litauischen All Comers Rekorde deutlich. Am ersten Tag des Monats Juni gewann <strong>Nigussie Sahlesilassie<\/strong> (ETH) mit neuem Kursrekord von 2:10:10 die <strong>41. Ausgabe des ASICS Stockholm Marathon<\/strong>.<\/p>\n<p>Nachdem bereits am 12. Juni ein Staffellauf im Berliner Tiergarten wegen Unwetters abgesagt werden musste, waren kurz darauf auch Veranstaltungen in T\u00fcbingen und Wolfsburg betroffen. <span id=\"more-17409\"><\/span>W\u00e4hrend sintflutartige Regenf\u00e4lle eine Absage des <strong>EAA-Meetings \u201eSoundtrack 2019\u201c in T\u00fcbingen<\/strong> erforderlich machten, war ein Desaster ganz anderer Art der Grund, einen <strong>Staffelmarathon in der VW-Stadt Wolfsburg<\/strong> abzusagen. Durch die f\u00fcr den Eichenprozessionsspinner \u201eg\u00fcnstigen\u201c klimatischen Bedingungen in unseren Breiten erwiesen sich dessen anwachsende Populationen im \u00f6ffentlichen Raum als eine so gro\u00dfe Bedrohung, dass das Risiko von gesundheitlichen Sch\u00e4den durch die Veranstalter nicht eingegangen wurde. Die Auswirkungen des <strong>&#8220;Klimawandels&#8221;<\/strong> scheinen nun auch in der Laufsszene vermehrt angekommen zu sein.<\/p>\n<p>Auch ung\u00fcnstige Bedingungen hatten keine negative Effekte auf das Leistungsniveau bei der <strong>50. Ausgabe des<\/strong> <strong>AJC Peachtree Road Race<\/strong> in Atlanta (GA, USA) am 4. Juli. <span id=\"more-17539\"><\/span>Sowohl der Shooting Star der Szene, der erst 19-j\u00e4hrige Kenianer <strong>Rhonex Kipruto<\/strong> (KEN), mit 27:01 als auch <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) mit 30:22 liefen Streckenrekorde bei dem mit ca. 60.000 Teilnehmern (zahlenm\u00e4\u00dfig) gr\u00f6\u00dften 10 km-Lauf der Welt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-17589 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gold-coast-mar-2019-finish-shitara-640x624.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"434\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gold-coast-mar-2019-finish-shitara-640x624.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gold-coast-mar-2019-finish-shitara-768x749.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gold-coast-mar-2019-finish-shitara.jpg 799w\" sizes=\"(max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Yuta Shitara gewann den Marathon an der australischen Gold Coast mit Streckenrekord. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Der fr\u00fchere japanische Landesrekordhalter <strong>Yuta Shitara<\/strong> (JPN) gewann am Wochende darauf (7. Juli) an der australischen Ostk\u00fcste die <strong>41. Ausgabe des Gold Coast Marathon<\/strong>. Dabei lief er mit 2:07:50 die schnellste Zeit eines Marathonl\u00e4ufers auf australischem Boden und im Monat Juli ist in der langen Geschichte des Marathonlaufs niemals ein L\u00e4ufer schneller gelaufen. Ende Juli gewannen <strong>Tamirat Tola<\/strong> (ETH) und<strong> Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN)\u00a0 die 20. Jubil\u00e4umsausgabe des <strong>Media Marat\u00f3n de Bogot\u00e1<\/strong> in der kolumbianischen Hauptstadt. <span id=\"more-17745\"><\/span>Tola brauchte in 2600 m Seeh\u00f6he f\u00fcr die Halbmarathondistanz eine Zeit von 1:02:33 und Chepngetich war nach 1:10:39 im Ziel. Weshalb diese Veranstaltung das neu kreierte &#8220;Plantinum Label&#8221; des internationalen Verbandes bekommen soll, bleibt in allen Belangen unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Gleichfalls in S\u00fcdamerika sorgte Christian<strong> Pacheco <\/strong>(PER) f\u00fcr das Highlight der Marathonl\u00e4ufe im Rahmen der <strong>18. Panamerican Games in der peruanischen Hauptstadt Lima<\/strong>. Mit einer mehr als fraglichen sehr schnellen zweiten H\u00e4lfte gewann er den Titel in beachtlichen 2:09:31, der Titel bei den Frauen ging gleichfalls an das Gastgeberland durch<strong> Gladys Tejeda<\/strong> (PER) in 2:30:55. Und nochmal S\u00fcdamerika: Ende August lief der Kenianer <strong>Bedan Karoki<\/strong> (KEN) bei der <strong>41. Ausgabe des 21K Buenos Aires<\/strong> mit 59:05 eine Weltklassezeit \u00fcber die Halbmarathon-Distanz. Einen Monat sp\u00e4ter gewann an gleicher Stelle <strong>Evans Kiplagat Chebet<\/strong> (KEN) mit schnellen 2:05:00 die <strong>35. Ausgabe des Nandu Buenos Aires Marathon<\/strong> und katapultierte damit die argentinische Hauptstadt in die Weltklasse des Stra\u00dfenlaufs.<\/p>\n<p>Zu den Topleistungen des Jahres &#8211; siehe auch oben &#8211; geh\u00f6rt sicher der neue Weltrekord durch<strong> Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) in 58:01 Minuten im Halbmarathon. In einem generalstabsm\u00e4\u00dfig geplanten Rennen bei\u00a0 der <strong>5. Auflage des Telenor Copenhagen Half Marathon<\/strong> am 15. September lief der dreifache Halbmarathon-Weltmeister die Konkurrenz in Grund und Boden, wobei sogar schon das Zielbanner den &#8220;World Record&#8221; verk\u00fcndete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-19126 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/kopenhagen-hm-2019-winner-kamworor-640x524.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"399\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Geoffrey Kamworor steigerte in Kopenhagen der Halbmarathon-Weltrekord auf 58:01 Minuten. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Fast zur gleichen Stunde gewannen Shogo<strong> Nakamura<\/strong> (JPN) und <strong>Honami Maeda<\/strong> (JPN) die Olympiaqulifikation f\u00fcr das japanische Marathon-Team, den <strong>Marathon Grand Championship<\/strong> in der japanischen Hauptstadt Tokyo.<span id=\"more-18129\"><\/span> Auf dem (vermeintlichen) Kurs f\u00fcr Olympia 2020 liefen Nakamura 2:11:28 sowie Maeda 2:25:15 und haben damit neben den Zweitplatzierten <strong>Yuma Hattori<\/strong> (JPN) in 2:12:36 sowie <strong>Ayuko Suzuki<\/strong> in 2:29:02 Startpl\u00e4tze im (Hoch-)Sommer 2020 sicher. Die Drittplatzierten <strong>Suguro Osako<\/strong> (JPN) in 2:12:41 und <strong>Rei Ohara<\/strong> (JPN) in 2:29:06 m\u00fcssen noch abwarten, ob ein(e) Landsmann oder -frau bei den kommenden Stadtmarathonl\u00e4ufen im Lande mit einer Ausnahmeleistung das Ticket f\u00fcr Olympia l\u00f6sen kann.<\/p>\n<p>Dass bald darauf die Streckenplanung in Tokyo wegen des Umzugs auf die n\u00f6rdlichste Insel zur Makulatur geriet, war ein Akt der Vernunft, kam aber trotzdem im Land des Gastgebers nicht gut an. Immerhin wird damit unverhofft die Bierstadt Sapporo zum Gastgeber von Olympischen Winter- UND Sommerspielen. Kenianische Siege gab es bei der <strong>37. Ausgabe des Semi Marathon International de Lille<\/strong> durch <strong>Kandie Kibiwott<\/strong> (KEN) in 59:31 und<strong> Dianake Chemtai<\/strong> (KEN) in 1:09:44. <strong>Marta Lema Megra<\/strong> (ETH) sorgte mit einem Streckenrekord bei den Frauen in 2:24:21 f\u00fcr das Highlight beim <strong>Hengshui Lake International Marathon<\/strong>. Das Rennen der M\u00e4nner entschied nach einem packenden Finale ihr Landsmann <strong>Aychew Dessie Bantie<\/strong> (ETH) in 2:09:51 f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Mit einem sensationellen Comeback gewann die \u00e4thiopische Lauflegende <strong>Kenenisa Bekele<\/strong> (ETH) den<strong> 46. BMW BERLIN-MARATHON<\/strong> in grandiosen 2:01:41. <span id=\"more-18300\"><\/span>Damit verfehlte er den vermeintlichen Fabel-WR von 2:01:39 durch Eliud Kipchoge aus dem Vorjahr denkbar knapp um nur 2 Sekunden. Noch eindrucksvoller erscheint die Leistung des \u00c4thiopiers durch die Tatsache, dass im Vorfeld auch nicht in Ans\u00e4tzen eine Weltrekord-Jagd zu erwarten war. Das weit weniger spektakul\u00e4re Rennen der Frauen gewann <strong>Ashete Bekere<\/strong> (ETH) in 2:20:14.<\/p>\n<p>Zu dem zu erwartenden Desaster geriet der <strong>Marathon der Frauen bei der WM in Doha<\/strong>. Auch beim Start um Mitternacht herrschten bei Temperaturen um 30\u00b0C und hoher Luftfeuchtigkeit abwitzige Bedingungen f\u00fcr den Ausdauersport. W\u00e4hrend die Einheimischen vermutlich schon auf der Matratze lagen, suchte ein kleiner Zirkel ausl\u00e4ndischer Klientel ihren globalen Meister. Beim &#8220;Geisterlauf&#8221; auf einer Autobahn unter weitgehendem Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit qu\u00e4lten sich 70 L\u00e4uferinnen \u00fcber den Parcours. 30 davon stiegen im zum Teil dramatischen Zustand aus, <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN) kam am besten mit den Bedingungen zurecht und gewann in 2:32:43; im Januar lief sie bei ungleich besseren Bedingungen im unweit gelegenen Dubai eine Viertelstunde schneller.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18340 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/wm-mar-men-2019-winner-desisa-640x511.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"419\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/wm-mar-men-2019-winner-desisa-640x511.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/wm-mar-men-2019-winner-desisa-768x613.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/wm-mar-men-2019-winner-desisa.jpg 1180w\" sizes=\"(max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Lelisa Desisa holte in Doha den WM-Titel im Marathon bei den M\u00e4nnern. (c) LIvestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nnern sorgte der \u00c4thiopier<strong> Lelisa Desisa<\/strong> (ETH) in 2:10:40 nach 2001 f\u00fcr den zweiten Erfolg eines Marathonl\u00e4ufers seines Landes bei einer Weltmeisterschaft. <span id=\"more-18339\"><\/span>Bei \u201ebesseren\u201c Bedingungen als bei Marathon der Frauen und den Geher-Wettbewerben mit Temperaturen um 30\u00b0C aber \u201enur\u201c 51 % relativer Feuchte (Taupunkt 19\u00b0C) war Desisa im Spurt eines Laufs der Beste, der an Tristesse im Umfeld kaum zu \u00fcberbieten war.<\/p>\n<p>Einen Tag nach dem nicht unumstrittenen Lauf unter 2 Stunden durch<strong> Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN) im Wiener Prater, den der Ausnahmel\u00e4ufer nach 1:59:41 in beeindruckender Manier ohne sichtbare Ersch\u00f6pfung absolvierte, konnte auch bei den Frauen mit 2:15 Stunden eine Traumbarriere im Marathon deutlich unterschritten werden. Die hohen Erwartungen im Rennen der Frauen bei der <strong>42. Ausgabe des Bank of America Chicago Marathon<\/strong> erf\u00fcllten sich in gl\u00e4nzender Manier. Die 25-j\u00e4hrige <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) lief in fast unfassbaren 2:14:04 einen gro\u00dfartigen Weltrekord im Marathon der Frauen,<span id=\"more-18394\"><\/span> den zuvor die britische Lauflegende Paula Radcliffe seit 2003 mit 2:15:25 gehalten hatte und der bis dahin auch nicht ann\u00e4hernd in Gefahr geriet.<\/p>\n<p>In einem konsequenten Sololauf mit den beiden Tempomachern <strong>Geoffrey Pyego<\/strong> (KEN) und <strong>Daniel Limo<\/strong> (KEN) deutete sich schon fr\u00fch eine Zeit in den Regionen des Weltrekords an, den Kosgei am Ende um 1:21 Minuten unterbieten w\u00fcrde. Die Rennen der Konkurrentinnen sowie der M\u00e4nner mussten dagegen deutlich abfallen. Bei den M\u00e4nnern gewann der aktuelle Boston Champion <strong>Lawrence Cherono<\/strong> (KEN) den Spurt einer Vierergruppe in 2:05:45. Und <strong>Sir Mo Farah<\/strong>, immerhin Sieger in Chicago im letzten Jahr, nutzte auch der Wunderschuh wenig, schon nach 8 Meilen lag er zur\u00fcck und rettete sich mit einer Zeit knapp unter 2:10 Stunden ins Ziel.<\/p>\n<p>Auch in Abwesenheit der Siegerin der letzten beiden Jahre, Tadelech Bekele, entwickelte sich bei der <strong>44. Ausgabe des<\/strong> <strong>TCS Amsterdam Marathon<\/strong> ein hochkar\u00e4tiges Rennen bei den Frauen, das die Deb\u00fctantin <strong>Degitu Azimiraw<\/strong> (ETH) mit Kursrekord von 2:19:26 gewann.<span id=\"more-18480\"><\/span> Bei den M\u00e4nnern siegte in einem dramatischen Finale <strong>Vincent Kipchumba<\/strong> (KEN) in 2:05:09. Mit der Verbesserung des Streckenrekords im Marathon der M\u00e4nner auf 2:06:00 sorgte <strong>Belay Shiferaw<\/strong> (ETH) f\u00fcr das Highlight der <strong>34. Ausgabe des EDP Maratona de Lisboa<\/strong> in der portugiesischen Hauptstadt. Mit im Vorfeld kaum zu erwartenden Leistungen kr\u00f6nten die Athleten die <strong>20. Ausgabe des Scotiabank Toronto Waterfront Marathon<\/strong>. Bei guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen mit Temperaturen um 10\u00b0C katapultierte der Streckenrekordler <strong>Philemon Rono<\/strong> (KEN) seine Bestmarke aus dem Jahr 2017 auf hochklassige 2:05:00 und bei den Frauen steigerte <strong>Magdelyne Masai<\/strong> (KEN) den Kursrekord auf 2:22:16.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18489 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/toronto-mar-2019-finish-rono-640x454.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"357\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/toronto-mar-2019-finish-rono-640x454.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/toronto-mar-2019-finish-rono-768x544.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/toronto-mar-2019-finish-rono.jpg 1048w\" sizes=\"(max-width: 504px) 100vw, 504px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Philemon Rono steigerte in Toronto den Streckenrekord auf 2:05:00. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Die Kenianerin <strong>Valery Aiyabei<\/strong> (KEN) kr\u00f6nte mit dem neuen Streckenrekord von 2:19:10 \u2013 der ersten Zeit in Frankfurt von unter 2:20 Stunden \u2013 die <strong>38. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon<\/strong> am 27. Oktober. <span id=\"more-18550\"><\/span>Die M\u00e4nner konnten diesmal in ihren Leistungen nicht mit den Frauen mithalten, ein fr\u00fch verschlepptes Tempo f\u00fchrte am Ende zu einer der langsamsten Siegerzeiten in den letzten Jahren, die <strong>Fikre Tefera <\/strong>(ETH) mit 2:07:08 erzielte. Die mit gro\u00dfer Spannung erwartete <strong>14. Ausgabe des Medio Marat\u00f3n de Valencia Trinidad Alfonso EDP<\/strong> endete mit Siegen von <strong>Yomif Kejelcha<\/strong> (ETH) und <strong>Sebere Teferi<\/strong> (ETH). Mit Siegerzeiten von 59:05 und 1:05:32 lag man aber deutlich hinter den im Vorfeld anvisierten Jagden auf die Weltrekorde,<span id=\"more-18574\"><\/span> die zwischenzeitlich Valencia bei den Frauen sowie M\u00e4nnern hielt.<\/p>\n<p>Mit der hochklassigen Zeit von 2:21:26 konnte <strong>Bornes Chepkirui<\/strong> (KEN) den Streckenkord bei den Frauen aus dem Vorjahr beim<strong> Volkswagen Ljubljana Marathon<\/strong> weiter steigern. <span id=\"more-18587\"><\/span>Bei den M\u00e4nnern verfehlte der Sieger<strong> Kekile Gezahegn<\/strong> (ETH) in 2:07:29 die Bestmarke in der slowenischen Stadt durch Sisay Lemma \u2013 ebenfalls aus dem Vorjahr \u2013 von 2:04:58 allerdings recht deutlich. Einer von drei designierten Tempomachern, <strong>Daniel Kibet<\/strong> (KEN), lief das Rennen zu Ende und gewann die <strong>41. Ausgabe des Vodafone Istanbul Marathon<\/strong> mit neuem Streckenrekord von 2:09:44. Und am gleichen Tag endete mit Siegen der beiden Weltrekordler auf der Halbmarathondistanz im Central Park die <strong>49. Ausgabe des TCS New York City Marathon<\/strong>. Bei den Frauen gewann <strong>Joyciline Jepkosgei<\/strong> (KEN) in 2:22:38, w\u00e4hrend bei den M\u00e4nnern <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) in 2:08:13 der Schnellste war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18599 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/istanbul-mar-2019-winners-men-640x518.jpg\" alt=\"\" width=\"498\" height=\"403\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Erstplatzierten beim Istanbul Marathon. In der Mitte der Sieger und neue Streckenrekordler Dainel Kibet. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><span class=\"date\">Der \u00c4thiopier\u00a0 <strong>Shifera Tamru<\/strong> (ETH) gewann mit dem neuen Streckenrekord von 2:05:29 die <strong>21. Ausgabe des<\/strong> <strong>JTBC Seoul Marathon<\/strong>, der zuvor als <\/span><strong>JoongAng Seoul International Marathon<\/strong> firmierte. Bei idealen Temperaturen, die im Gegensatz zum Hitzerennen des Vorjahres nur um 10\u00b0C betrugen, gewann der Kenianer <strong>Mathew Kisorio<\/strong> (KEN) mit dem neuen Streckenrekord von 2:07:06 die <strong>39. Ausgabe des<\/strong> <strong>Beijing Marathon<\/strong> in der chinesischen Hauptstadt. Sutume Kebede (ETH) war bei den Frauen in 2:23:31 die Schnellste. Die <strong>40. Jubil\u00e4umsausgabe des KBC Dublin Marathon<\/strong> gewann mit neuem Streckenrekord <strong>Othmane El Goumri<\/strong> (MAR) in 2:08:06.<\/p>\n<p>Der 19-j\u00e4hrige<strong> Robert Keter<\/strong> (KEN) sorgte beim <strong>Urban Trail Lille 5 km<\/strong> f\u00fcr ein weiteres Highlight der Stra\u00dfenlaufsaison 2019. In 13:22 lief der \u201eNobody\u201c aus Kenia einen Weltrekord \u00fcber 5 km auf der Stra\u00dfe und verbesserte damit die noch junge Bestmarke von 13:29. Das &#8220;R\u00fccksetzen&#8221; der Weltrekorde auf den Untedistanzen auf der Stra\u00dfe durch die IAAF ist aber nach wie vor umstritten. Im November wurden <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN) und<strong> Lelisa Desisa<\/strong> (ETH) von der <strong>AIMS (Association of International Marathons and Distance Races)<\/strong> mit dem <strong>17. \u201eAIMS Best Marathon Runner Award<\/strong> w\u00e4hrend des AIMS-Kongresses in Athen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Mit einer \u00dcberraschung endete die 2. Ausgabe des <strong>ADNOC Abu Dhabi Marathon<\/strong>, denn der Tempomacher<strong> Reuben Kipyego<\/strong> (KEN) lief durch und gewann &#8211; diesmal auf einer Strecke mit korrekter L\u00e4nge &#8211; in der Topzeit von 2:04:40. <span id=\"more-18974\"><\/span>Der Vorjahressieger und Topfavorit <strong>Marius Kipserem<\/strong> (KEN) war bereits\u00a0 nach 54 Minuten ausgestiegen und hatte damit das Feld der Konkurrenz \u00fcberlassen. Bei den Frauen lief <strong>Vivian Kiplagat<\/strong> (KEN) zusammen mit einem (m\u00e4nnlichen) Tempomacher ein einsames Rennen an der Spitze. Sie gewann in angesichts der \u00e4u\u00dferen Bedingungen gleichfalls beachtlichen 2:21:11.<\/p>\n<p>Mit Erfolgen der Vorjahressieger<strong> Priscah Cherono<\/strong> (KEN) sowie <strong>Joshua Kipkorir<\/strong> (KEN) endete die <strong>18. Ausgabe des Standard Chartered Singapore Marathon<\/strong>. <span id=\"more-18924\"><\/span>Cherono konnte dabei den Streckenrekord auf angesichts der \u00e4u\u00dferen Bedingungen ausgezeichnete 2:28:54 steigern, w\u00e4hrend sich Kipkorir nach 2:19:14 ins Ziel rettete. Ob solche Zeiten aber ausreichen, das Werben dieser Veranstaltung als Mitglied der WMM zu befeuern, muss sehr bezweifelt werden. Mit dem Sieg des Favoriten <strong>El Mahjoub Dazza<\/strong> (MAR) in 2:07:10 endete die 73. Ausgabe des<strong> Fukuoka International Marathon<\/strong> in der s\u00fcdjapanischen Hafenstadt. Dieser Elitelauf mit gro\u00dfer Tradition l\u00e4uft immer mehr Gefahr, ein Auslaufmodell zu werden. Die Massen-Marathonl\u00e4ufe auf der Insel beginnen nun auch vom Leistungsniveau den Oldtimer zu \u00fcberholen.<\/p>\n<p>Die hohen Erwartungen an die 38. Ausgabe des <strong>Marat\u00f3n Valencia Trinidad Alfonso<\/strong> wurden in allen Belangen erf\u00fcllt. Bei nahezu idealen Bedingungen mit Temperaturen von 15\u00b0C bis 18\u00b0C (Taupunkt 8\u00b0C bis 9\u00b0C)\u00a0 liefen <strong>Kinde Alayew<\/strong> (ETH) mit 2:03:51 und <strong>Roza Dereje<\/strong> (ETH) in 2:18:30 gro\u00dfartige Streckenrekorde. Und das Sahneh\u00e4uptchen pr\u00e4sentierte dazu in einem parallel gestarteten 10 km-Lauf\u00a0 <strong>Joshua Cheptegei<\/strong> (UGA) mit der neuen Weltrekordmarke von 26:38 bei den <strong>10K Valencia Trinidad Alfonso<\/strong>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18909 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/valencia-mar-2019-10k-cheptegei-611x640.jpg\" alt=\"\" width=\"483\" height=\"506\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/valencia-mar-2019-10k-cheptegei-611x640.jpg 611w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/valencia-mar-2019-10k-cheptegei.jpg 739w\" sizes=\"(max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Joshua Cheptegei in Valencia auf dem Weg zum Weltrekord \u00fcber 10 km. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Die Ex-Weltrekordlerin im Halbmarathon der Frauen <strong>Peres Jepchirchir<\/strong> (KEN) gewann in 2:23:50 bei ihrem (ernsthaften) \u201eDeb\u00fct die <strong>5. Ausgabe des Saitama International Marathon<\/strong> in einem n\u00f6rdlichen Stadtteil von Tokyo. <span id=\"more-18999\"><\/span><strong>Titus Ekiru<\/strong> (KEN) als Topstar der <strong>47. Ausgabe des Honolulu Marathon auf Hawaii<\/strong> erf\u00fcllte selbst h\u00f6chste Erwartungen und gewann wie im Vorjahr den Lauf mit dem gro\u00dfartigen Streckenrekord von 2:08:00. Und bei der <strong>9. Ausgabe des Osaka Marathon<\/strong>\u00a0 liefen ganz vorne <strong>Asefa Tefera<\/strong> (ETH) in 2:07:47 sowie <strong>Aberu Mekuria Zennebe<\/strong> (ETH) in 2:26:29 beachtliche Streckenrekorde.<\/p>\n<p><strong>Leonard Barsoton<\/strong> (KEN) in 1:13:05 und <strong>Guteni Shone<\/strong> (ETH) in 1:22:09 gewannen am 15. Dezember mit neuen Streckenrekorden die 6. Ausgabe des <strong>Tata Steel Kolkata 25K <\/strong>im indischen Kalkutta. Zur gleichen Zeit kam die Meldung, dass im Rahmen der <strong>32. Olympischen Sommerspiele<\/strong> in der japanischen Hauptstadt Tokyo die Marathonl\u00e4ufe sowie die Geher-Wettbewerbe vom<strong> 6. bis 9. August in Sapporo auf der Insel Hakkaido<\/strong>, 800 km n\u00f6rdlich der Hauptstadt, \u00fcber die B\u00fchne gehen. Auch in Sapporo werden die Athleten im August sicher nicht &#8220;frieren&#8221;, aber die Bedingungen sollten nicht mit der &#8220;H\u00f6lle&#8221; auf den Stra\u00dfen Tokyos zu vergleichen sein. Diese Entscheidung wurde ma\u00dfgeblich durch die skandal\u00f6sen Vorf\u00e4lle bei der WM in Doha getriggert, die damit &#8211; wenn man so will &#8211; auch eine &#8220;gute&#8221; Seite hatten. Bleibt zu hoffen, dass die Marathonl\u00e4ufe von Doha eine Ausnahme in der Geschichte von Meisterschaftsrennen bleiben.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 600px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"5\"><strong>TOP10 der schnellsten komb. Streckenrekorde:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Chicago<\/td>\n<td>4:17:49<\/td>\n<td>2:03:45<\/td>\n<td><strong>2:14:04<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>London<\/td>\n<td>4:18:02<\/td>\n<td>2:02:37<\/td>\n<td>2:15:25<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Berlin<\/td>\n<td>4:19:50<\/td>\n<td><strong>2:01:39<\/strong><\/td>\n<td>2:18:11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Dubai<\/td>\n<td>4:20:42<\/td>\n<td>2:03:34<\/td>\n<td>2:17:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Valencia<\/td>\n<td>4:22:21<\/td>\n<td>2:03:51<\/td>\n<td>2:18:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Frankfurt<\/td>\n<td>4:22:52<\/td>\n<td>2:03:42<\/td>\n<td>2:19:10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Rotterdam<\/td>\n<td>4:23:09<\/td>\n<td>2:04:11<\/td>\n<td>2:18:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Amsterdam<\/td>\n<td>4:23:32<\/td>\n<td>2:04:06<\/td>\n<td>2:19:26<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Tokyo<\/td>\n<td>4:23:45<\/td>\n<td>2:03:58<\/td>\n<td>2:19:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Seoul<\/td>\n<td>4:25:04<\/td>\n<td>2:05:13<\/td>\n<td>2:19:51<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"records-table aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"6\" data-th=\"Rank\"><strong>Weltjahres-Bestenliste Marathon M\u00e4nner 2019 (Quelle: IAAF):<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">1.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:01:41<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Kenenisa BEKELE<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Berlin<\/td>\n<td data-th=\"Date\">29.9. 2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">2.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:02:37<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Eliud KIPCHOGE<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">3.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:02:48<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Birhanu LEGESE<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Berlin<\/td>\n<td data-th=\"Date\">29.9.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">4.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:02:55<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Mosinet GEREMEW<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">5.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:16<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Mule WASIHUN<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28 .4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">6.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:34<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Getaneh MOLLA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">7.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:36<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Sisay LEMMA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Berlin<\/td>\n<td data-th=\"Date\">29.9.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">8.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:40<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Herpasa NEGASA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">9.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:51<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Kinde ATANAW<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.122019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">10.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:11<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Marius KIPSEREM<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Rotterdam<\/td>\n<td data-th=\"Date\">7.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">11.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:16<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Kaan Kigen \u00d6ZBILEN<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">TUR<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.122019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">12.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:24<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Asefa MENGSTU<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">13.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:40<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Reuben KIPYEGO<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Abu Dhabi<\/td>\n<td data-th=\"Date\">6.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">14.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:42<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Guye Idemo ADOLA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.122019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">15.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:46<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Titus EKIRU<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Milano<\/td>\n<td data-th=\"Date\">7.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">16.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:51<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Abebe DEGEFA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.122019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">17.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:05:00<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Evans CHEBET<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Buenos Aires<\/td>\n<td data-th=\"Date\">22.9.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">17.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:05:00<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Philemon RONO<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Toronto<\/td>\n<td data-th=\"Date\">20.10.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">19.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:05:01<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Shura KITATA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">20.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:05:02<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Emmanuel SAINA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"records-table aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"6\" data-th=\"Rank\"><strong>Weltjahres-Bestenliste Marathon Frauen 2019 (Quelle: IAAF):<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">1.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:14:04<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Brigid KOSGEI<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Chicago<\/td>\n<td data-th=\"Date\">13.10.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">2.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:17:08<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Ruth CHEPNGETICH<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">3.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:17:41<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Worknesh DEGEFA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">4.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:18:30<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Roza DEREJE<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">5.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:18:33<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Azmera ABREHA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">6.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:18:46<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Birhane DIBABA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">7.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:18:52<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Vivian J. CHERUIYOT<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">8.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:19:10<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Valary JEMELI<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Frankfurt<\/td>\n<td data-th=\"Date\">27.10.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">9.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:19:26<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Degitu AZIMERAW<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Amsterdam<\/td>\n<td data-th=\"Date\">20 .10.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">10.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:19:28<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Zeineba YIMER<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">11.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:19:46<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Lonah SALPETER<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ISR<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Prag<\/td>\n<td data-th=\"Date\">5.5.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">12.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:19:52<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Tigist GIRMA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Amsterdam<\/td>\n<td data-th=\"Date\">20 .10.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">13.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:14<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Ashete BEKERE<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Berlin<\/td>\n<td data-th=\"Date\">29.9.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">14.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:21<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Mare DIBABA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Berlin<\/td>\n<td data-th=\"Date\">29.9.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">15.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:24<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Workenesh EDESA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">16.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:39<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Purity RIONORIPO<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Valencia<\/td>\n<td data-th=\"Date\">1.12.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">17.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:40<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Ruti AGA<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Tokyo<\/td>\n<td data-th=\"Date\">3.3.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">18.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:48<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Azmera GEBRU<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Amsterdam<\/td>\n<td data-th=\"Date\">20.102019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">19.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:51<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Ababel YESHANEH<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Chicago<\/td>\n<td data-th=\"Date\">13.10.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td data-th=\"Rank\">20.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:52<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Gladys CHERONO<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Objekt im Fokus der Stra\u00dfenlaufszene 2019: Der &#8220;Vaporfly Next%&#8221;. (c) Nike Corp. In der (langen) Geschichte des Stra\u00dfenlaufs wird das auslaufende Jahr 2019 als ein Jahr der Superlative eingehen. Wasimmer am Ende zu einer beispiellosen Leistungsexplosion gef\u00fchrt haben mag &#8211; der Verdacht liegt allerdings auf der Hand (besser: am Fu\u00df) &#8211; , kaum ein &hellip; <a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=19100\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im Jahr 2019:  Mit &#8220;Siebenmeilenstiefeln&#8221; in neue Dimensionen<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19100"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19100"}],"version-history":[{"count":22,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19127,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19100\/revisions\/19127"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19100"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=19100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}