{"id":18394,"date":"2019-10-13T08:49:36","date_gmt":"2019-10-13T08:49:36","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=18394"},"modified":"2019-10-22T21:19:30","modified_gmt":"2019-10-22T21:19:30","slug":"42-bank-of-america-chicago-marathon-am-13-oktober-2019-brigid-kosgei-laeuft-mit-21404-fabel-weltrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=18394","title":{"rendered":"42. Bank of America Chicago Marathon am 13. Oktober 2019: Brigid Kosgei l\u00e4uft mit 2:14:04 Fabel-Weltrekord"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-11916 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"374\" height=\"168\" \/><\/p>\n<p>Die hohen Erwartungen im Rennen der Frauen bei der <strong>42. Ausgabe des Bank of America Chicago Marathon<\/strong> erf\u00fcllten sich in gl\u00e4nzender Manier. Die 25-j\u00e4hrige <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) lief in fast unfassbaren 2:14:04 einen gro\u00dfartigen Weltrekord im Marathon der Frauen,<!--more--> den zuvor die britische Lauflegende Paula Radcliffe seit 2003 mit 2:15:25 gehalten hatte und der bis heute auch nicht ann\u00e4hernd in Gefahr geriet, unterboten zu werden. In einem konsequenten Sololauf mit den beiden Tempomachern <strong>Geoffrey Pyego<\/strong> (KEN) und <strong>Daniel Limo<\/strong> (KEN) deutete sich schon fr\u00fch eine Zeit in den Regionen des Weltrekords an, den Kosgei am Ende um 1:21 Minuten unterbieten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Einen Tag nach dem nicht unumstrittenen Lauf unter 2 Stunden durch Eliud Kipchoge im Wiener Prater konnte auch bei den Frauen mit 2:15 Stunden eine Traumbarriere im Marathon deutlich unterschritten werden. Die Rennen der Konkurrentinnen sowie der M\u00e4nner mussten dagegen deutlich abfallen. Bei den M\u00e4nnern gewann der aktuelle Boston Champion <strong>Lawrence Cherono<\/strong> (KEN) den Spurt einer Vierergruppe in 2:05:45.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18406 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer-625x640.jpg\" alt=\"\" width=\"426\" height=\"437\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer-625x640.jpg 625w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer-768x786.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-pacer.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei mit den beiden Tempomachern Geoffrey Pyego und Daniel Limo (links) machte nach dem Start sofort Jagd auf den Weltrekord. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Sofort nach dem\u00a0 Start setzte sich bei den Frauen Brigid Kosgei mit ihren beiden &#8220;Hasen&#8221;, die einen grandiosen Job machten, von den Konkurrentinnen ab. Das ganze erinnerte ein wenig an den Great North Run Anfang September, wo Kosgei in 1:04:28 f\u00fcr den Halbmarathon ihre Gegnerinnen in Grund und Boden lief. Mit km-Abschnitten im 3:05 Minuten-Regime passierte Kosgei dei 5 km nach bereits aberwitzigen 15:28 und lag damit auf Kurs zu einer Zeit von 2:10:30 Stunden. <strong>Anabel Yeshaneh<\/strong> (ETH) lag hier 8 Sekunden zur\u00fcck, <strong>Gelete Burka<\/strong> (ETH) 35 Sekunden.<\/p>\n<p>Bei Temperaturen um 5\u00b0C und einem Taupunkt um 0\u00b0C war es vor allem ein kalter, immer wieder aufb\u00f6ender Wind, der keinesfalls optimale Bedingungen f\u00fcr eine Rekordhatz bedeutete. Kosgei lie\u00df sich aber davon nicht abbringen, das Tempo mit Unterst\u00fctzung der beiden Wind abschirmenden Tempomachern hoch zu halten. 10 km wurden in 31:28 zur\u00fcckgelegt, 15 km in 47:26 und 20 km in 1:03:27. Mittlerweile war das Trio &#8211; Kosgei, Pyego, Limo &#8211; an der Spitze des Frauenfeldes aus dem n\u00f6rdlichen Teil der Strecke durch den Lincoln Park in die Stadtmitte zur\u00fcckgekehrt und passierte die Halbmarathon-Marke nach 1:06:59.<\/p>\n<p>Damit war man dort eine volle Minute schneller als die im Vorfeld angepeilten 68 Minuten, in einer Zeit, mit der sich auch hochklassige Rennen \u00fcber die halbe Distanz gewinnen lassen. Gegen\u00fcber der Durchgangszeit von Paula Radcliffe aus dem Jahr 2003 in London war sie 63 Sekunden schneller. Dass sich Kosgei keineswegs mit diesem Tempo \u00fcbernommen hatte, zeigte die zweite H\u00e4lfte, die sie in 1:07:05 so gut wie genauso schnell lief. \u00dcber 1:19:33 bei 25 km und 1:35:18 bei 30 km lag sie auch noch bei 35 km in 1:51:14 sehr konstant auf Kurs zu 2:14 Stunden. Dass das hohe Tempo auch f\u00fcr die (m\u00e4nnlichen) Tempomacher eine Herausforderung darstellte, zeigte bald darauf. Erst stieg Pyego und bei 40 km in 2:07:11 auch Limo aus, der mit einer PB von 2:08:39 aus dem Jahr 2011 in den letzten Jahren bei seinen Marathonl\u00e4ufen nicht schneller als das aktuelle Tempo gelaufen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18407 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-last-km-455x640.jpg\" alt=\"\" width=\"358\" height=\"503\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-last-km-455x640.jpg 455w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-last-km-768x1081.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-kosgei-last-km.jpg 851w\" sizes=\"(max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei allein auf dem letzten Kilometer zum Ziel im Grant Park. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Brigid Kosgei musste nun ab den Chess Studios (2120, S. Michigan Avenue) den Schlusspart ins Ziel allein bew\u00e4ltigen, was ihr mit einem Schlusspart in 6:53 gegen den strammen Wind beeindruckend gelang. Nach 2:14:04 blieben die Uhren (auch bei zwei von drei Kampfrichtern) stehen, womit die Kenianerin die Fabelmarke von Paula Radcliffe, die vor Ort sogleich gratulierte, von 2:15:25 im Sinne des Wortes &#8220;pulversierte&#8221;. Dass auch die beiden n\u00e4chstplatzierten Frauen Ababel Yeshaneh und Gelete Burka mit 2:20:51 und 2:20:55 Weltklassezeiten erreichten, ging in dem Trubel um die Ausnahmeleistung von Kosgei weitgehend unter. Platz 4 ging an Emma Bates (USA), die in 2:25:27 erst ihren zweiten Marathon bestritt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-18408 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-kosgei-clock-640x380.jpg\" alt=\"\" width=\"533\" height=\"316\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-kosgei-clock-640x380.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-kosgei-clock-768x455.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-kosgei-clock.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei vor der Uhr mit dem neuen Weltrekord im Marathon der Frauen. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen ist auch die Leistung der deutschen L\u00e4uferin <strong>Anke Esser<\/strong> (GER) aus Ostbevern bei Westbevern in der N\u00e4he von M\u00fcnster, die sich nach dem Einbruch beim Berlin Marathon 2018 diesmal weit besser schlug und in 2:32:06 auf Platz 13 einlief. Dabei konnte sie aber das hohe Tempo nach 5 km in sehr flotten 17:18 und dem Split nach der H\u00e4lfte in 1:13:52 nicht durchhalten; die zweite H\u00e4lfte lief sie in 1:18:14, da war Brigid Kosgei \u00fcber 11 Minuten schneller.<\/p>\n<p>In der Pressekonferenz bedankte sich Kosgei brav bei allen, die zu ihrem Erfolg beigetragen haben, vor allem auch bei ihren in der Tat gro\u00dfartigen &#8220;Hasen&#8221;, die die Windb\u00f6en sehr effektiv von ihr fernhielten. Sie erkl\u00e4rte aber auch, dass die 2:14 mitnichten das aktuelle Limit f\u00fcr die Frauen darstellen. Eine Nachfrage, ob die von ihr benannten 2:10 Stunden realistisch sind, relativierte die frisch gebackene Rekordlerin in Richtung 2:12 und lie\u00df dabei auch offen, ob sie sich diese Regionen zutraut.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Unvermeidlich (Jonathan Gault von LRC war vor Ort) war die Frage nach den (Lauf-)Schuhen, die Kosgei insofern ausweichend bediente, indem sie nur anmerkte, dass Eliuds (Kipchoge) Performance am Tag zuvor in Wien sie bewogen habe, ihre Wahl f\u00fcr die &#8220;pinken&#8221; Schuhen zu treffen. Diese Thematik ist sicher f\u00fcr die aktuellen Leistungsspr\u00fcnge in der Szene so kardinal, dass darauf in K\u00fcrze an dieser Stelle weiteres zu kommentieren bleibt.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18396 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-document-640x427.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"303\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-document-640x427.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-document-768x512.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-wr-document.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">David Waskowski vom Chicago Marathon zeigt stolz das offizielle Dokoment der drei Kampfrichter mit den Zeiten f\u00fcr Kosgei von: 2:14:04,04, 2:14:03,4 und 2:14:03,38. Macht zusammen: 2:14:04 &#8211; neuer Weltrekord. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>Das Rennen der M\u00e4nner konnte nur in Sachen Spannung mit dem der Frauen mithalten, da die Entscheidung erst im Finale zwischen 4 L\u00e4ufern fiel. Nach ersten 5 k,m in 14:45 und 10 km in 29:27 fiel bereits eine wichtige Voreinscheidung als aus der Spitzengruppe mit zwei Tempomachern und 9 Topl\u00e4ufern, der Vorjahres-Champion und Europarekordler <strong>Mo Farah<\/strong> (GBR), <strong>Bashir Abdi<\/strong> (BEL) und auch der Sieger von 2017 <strong>Galen Rupp<\/strong> (USA) den Anschluss nach vorne verloren. \u00dcber 44:10 bei 15 km und 59:01 bei 20 km erreichten sechs L\u00e4ufer an der Spitze zusammen mit einem verbleibenen Tempomacher den Halbmarathon in 1:02:15 und hatten damit noch Aussichten auf den Kursrekord von Dennis Kimetto von 2:03:45.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18413 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-men-23mi-640x505.jpg\" alt=\"\" width=\"470\" height=\"371\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-men-23mi-640x505.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-men-23mi-768x606.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/chicago-mar-2019-men-23mi.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Auf den letzten 5 km bestimmten Dejene Debela, Asefa Mengstum Lawrence Cherono sowie Bedan Karoki mit der Schuhfarbe &#8220;pink&#8221; das Geschehen an der Spitze. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p>\u00dcber 1:13:57 bei 25 km erreichte die M\u00e4nnerspitze 30 km in 1:28:59, wo sich der verbliebene Tempomacher und Windbrecher verabschiedete. Ein Zwischenspurt von <strong>Bedan Karoki<\/strong> (KEN) kostete dem Mitfavoriten <strong>Dickson Chumba<\/strong> (KEN) den Anschluss nach vorne, den kurz darauf auch <strong>Seifu Tura<\/strong> (ETH) verlor. Da die km-Abschnitte nur noch im 3 Minuten\/km-Bereich lagen, war mittlerweile der Kursrekord v\u00f6llig aus dem Visier geraten, man agierte noch im Bereich knapp unter 2:06 Stunden.<\/p>\n<p>Als 35 km in 1:43:54 zur\u00fcckgelegt waren lagen neben Karoki noch Lawrence Cherono, <strong>Asefa Mengstu<\/strong> (ETH) sowie <strong>Dejene Debela<\/strong> (ETH) in der F\u00fchrungsgruppe, die \u00fcber 1:59:10 bei 40 km auf der South Michigan Avenue bis 400 m vor dem Ziel im Anstieg auf der Rooseveld Ave zusammenblieben. Das sehenswerte Sprintfinale sah zun\u00e4chst Debela vorne, doch auf der langen Zielgeraden auf dem Columbus Drive zog der Boston Sieger Cherono noch an dem \u00c4thiopier vorbei, um das Rennen in 2:05:45 knapp zu gewinnen. Das &#8220;Double&#8221; Boston-Chicago im gleichen Jahr war zuletzt seinem Landsmann Robert Cheruiyot im Jahr 2006 gelungen.<\/p>\n<p>Platz 2 ging an Debela in 2:05:46 vor Assefa Mengstu in 2:05:48. Auch Platz 4 sah in 2:05:53 durch Bedan Karoki noch eine Zeit von unter 2:06 Stunden. Erst auf Platz 8 kam der Vorjahressieger und Lauflegende Mo Farah in 2:09:58 ins Ziel, auch nach der Auslahmeleistung von Kipchoge einen Tag zuvor in Wien war das ein herber R\u00fcckschlag f\u00fcr den Briten in Richtung Weltklasse auf der Marathondistanz, nachdem er die Bahnlangstrecken in der letzten Dekade fast im Monopol beherrschte. Noch schlimmer erging es seinem ehemaligen Trainingspartner im Oregon Projekt Galen Rupp, der bei etwa 35 km das Rennen aufgab.<\/p>\n<p>Einen weiteren Rekord gab es in der Teilnehmerzahl, denn knapp 46.000 Finisher \u00fcberquerten die Ziellinie im Grant Park. Damit bleibt man in Chicago hinter New York City (52.813) und Paris (48.029) auf Platz 3 im globalen Ranking. In guter Tradtion ist der Frauenanteil in den USA ausgesprochen hoch, am Sonntag in Chicago betrug er ca. 46 %.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 600px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Lawrence Cherono<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:05:45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Dejene Debela<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:05:46<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Asefa Mengstu<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:05:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Bedan Karoki<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:05:53<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Bashir Abdi<\/td>\n<td>BEL<\/td>\n<td>2:06:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Seifu Tura<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:08:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Dickson Chumba<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:09:11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Mo Farah<\/td>\n<td>GBR<\/td>\n<td>2:09:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Jacob Railey<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:10:36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Jerrell Mock<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:10:37<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 600px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Brigid Kosgei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:14:04 WR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Ababel Yeshaneh<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:20:51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Gelete Burka<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:20:55<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Emma Bates<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:25:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Fiannuala McCormack<\/td>\n<td>IRL<\/td>\n<td>2:26:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Stepahnie Bruce<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:27:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Lindsay Flanagan<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:28:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Laura Thweatt<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:29:06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Lisa Weightmann<\/td>\n<td>AUS<\/td>\n<td>2:29:45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Taylor Ward<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:30:14<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Die 5 km-Splits von Kosgei zum Weltrekord:<\/strong><\/p>\n<p><b>5 km: <\/b>15:28<br \/><b>10 km: <\/b>16:00 (31:28)<br \/><b>15 km: <\/b>15:58 (47:26)<br \/><b>20 km: <\/b>16:01 (1:03:27)<br \/><b>\u00a0HM: <\/b>1:06:59<br \/><b>25 km: <\/b>16:06 (1:19:33)<br \/><b>30 km: <\/b>15:45 (1:35:18)<br \/><b>35 km: <\/b>15:57 (1:51:14)<br \/><b>40 km: <\/b>15:58 (2:07:11)<br \/>\u00a0<strong> Ziel:<\/strong> 2:14:04 (6:53)<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die hohen Erwartungen im Rennen der Frauen bei der 42. 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