{"id":18230,"date":"2019-09-22T08:19:00","date_gmt":"2019-09-22T08:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=18230"},"modified":"2019-09-23T08:09:31","modified_gmt":"2019-09-23T08:09:31","slug":"35-nandu-buenos-aires-marathon-am-22-september-2019-buenos-aires-mit-streckenrekorden-auf-dem-weg-in-die-weltspitze","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=18230","title":{"rendered":"35. Nandu Buenos Aires Marathon am 22. September 2019: Buenos Aires mit Streckenrekorden auf dem Weg in die Weltspitze"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-14832 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/buenos-aires-mar-2018-logo.jpg\" alt=\"buenos-aires-mar-2018-logo\" width=\"298\" height=\"247\" \/>Mit schnellen 2:05:00 gewann <strong>Evans Kiplagat Chebet<\/strong> (KEN) die <strong>35. Ausgabe des Nandu Buenos Aires Marathon<\/strong> und sorgte damit weiter f\u00fcr heftigen Aufwind bezgl. des Aufstiegs der argentinischen Hauptstadt in die Weltklasse des Stra\u00dfenlaufs. <!--more-->Bereits im letzten Jahr \u00fcberraschte Emmanuel Kipkemboi die Szene mit dem hochkar\u00e4tigen Streckenrekord von 2:05:21 und vor einem Monat \u00fcberzeugte Bedan Koroki \u00fcber die halbe Distanz mit gl\u00e4nzenden 59:05. Entsprechend hoch waren diesmal die Erwartungen an das Rennen der M\u00e4nner, die die kenianischen Topathleten in allen Belangen erf\u00fcllten. Dazu geh\u00f6rt auch eine erhebliche Optimierung des Kurses durch die Stadt, die u.a. schnelle Streckenabschnitte auf Autobahnsegmenten umfasste.<\/p>\n<p>Bis zum Halbmarathon bestimmte ein Quartett aus kenianischen L\u00e4ufern und einem Tempomacher das Geschehen an der Spitze. Mit 14:41 f\u00fcr die ersten 5 km ging es gleich flott zur Sache, was sich \u00fcber 29:23 bei 10 km, 44:13 bei 15 km und 58:56 bei 20 km bis zur Halbmarathon-Marke in 1:02:14 fortsetzte. Die Spitzengruppe lag hier auf Kurs zu einer Zeit von 2:04:30. Bis 25km in 1:14:02\u00a0 &#8211; das ist genau 2:05er-Tempo &#8211; blieb das Spitzen-Quartett zusammen, dann setzten sich der sp\u00e4tere Sieger Chebet zusammen mit <strong>Reuben Kipyego<\/strong> (KEN) ab, die bei 30 km in 1:28:39 20 Sekunden vor dem ersten Verfolger <strong>Daniel Kibet<\/strong> (KEN) lagen. Eine weitere Minute lag dann <strong>Alan Kiprono<\/strong> (KEN) zur\u00fcck, der augenscheinlich \u00fcberzogen hatte und nun daf\u00fcr zu b\u00fc\u00dfen hatte. Am Ende wurde Kirpono in nur 2:10:12 mit gut 5 Minuten R\u00fcckstand auf den Sieger Vierter; sein positiver Split: 1:02:14 &#8211; 1:07:58.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18234 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/buenos-aires-mar-2019-top-men-15k-640x485.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"363\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/buenos-aires-mar-2019-top-men-15k-640x485.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/buenos-aires-mar-2019-top-men-15k-768x582.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/buenos-aires-mar-2019-top-men-15k.jpg 803w\" sizes=\"(max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Spitzengruppe der M\u00e4nner kurz nach 15 km. (c) Livestream\/Screenshot<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Die Enscheidung um den Sieg fiel jenseits der 35 km, wo sich Chebet &#8211; der Favorit mit einer PB von 2:05:30 im Vorfeld &#8211; entscheidend l\u00f6sen konnte. Bei 40 km nach 1:58:18 hatte er Kipyego um eine halbe Minute hinter sich gelassen und war auf Kurs zu einer Zeit von sogar unter 2:05 Stunden. Am Ende reichten aber die Kr\u00e4fte nicht mehr aus, mit einem nur noch moderaten Schlusspart in 6:42 gewann er das Rennen mit neuem Kursrekord von 2:05:00. Auf s\u00fcdamerikanischem Terrain ist nie ein L\u00e4ufer schneller in einem Marathonlauf unterwegs gewesen. Damit konnte der Sieger seine PB von 2:05:30 als Zweiter beim Valencia Marathon 2017 um 30 Sekunden steigern, 2016 hatte er in Berlin bereits 2:05:31 und in Seoul 2:05:33 gelaufen. Seine Resultate in der letzten Zeit waren aber eher durchwachsen: DNF in Boston 2018 und Zweiter im April 2019 in Mailand in 2:07:22.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-18233 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/buenos-aires-mar-2019-finish-chebet.jpg\" alt=\"\" width=\"481\" height=\"396\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Evans Chebet gewann den Marat\u00f3n Buenos Aires 42K in 2:05:00. (c) Veranstalter<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Platz 2 ging an Reuben Kipyego in 2:05:19, der damit gleichfalls noch unter dem alten Streckenrekord blieb. Dritter wurde in 2:06:52 Daniel Kibet in 2.06:52. Somit wurde das ganze Podium mit Zeiten internationaler Klasse besetzt. Der Aufschwung im Leistungsniveau der argentinischen Hauptstadt in den letzten beiden Jahren ist somit unverkennbar.<\/p>\n<p>Bei den Frauen war es zun\u00e4chst ein Quartett von drei kenianischen L\u00e4uferinnen und einer \u00e4thiopischen L\u00e4uferin, die an der Spitze des Frauenfeldes agierten. \u00dcber 17:19 bei 5 km, 34:38 bei 10 km und 52:02 bei 15 km reduierte sich die Kopfgruppe auf das Tiro<strong> Rodah Tanui<\/strong> (KEN) und <strong>Leah Jerotich<\/strong> (KEN) sowie <strong>Demissie Mulu<\/strong> (ETH), die \u00fcber 1:09:03 bei 20 km beim Halbmarathon in 1:12:49 eine halbe Minute vor der ersten Verfolgerin lagen. Dann brach das Trio vorne auseinander, kurz vor 25 km in 1:26:15 lief Tanui davon und hatte bei 30 km in 1:43:44 einen Vorsprung auf Mulu und Jerotich von einer Minute.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihre Verfolgerinnen schw\u00e4chelten, zog an der Spitze Tanui ihr Tempo durch unter gewann \u00fcber 2:18:23 bei 40 km das Rennen, gleichfalls mit Kursrekord, in 2:25:46. Mit deutlichem Abstand kam Mulu in 2:30:33 als Zweite ins Ziel, auf Platz 3 konnte<strong> Faith Chemtai<\/strong> (KEN) in 2:32:52 ihre Landsfrau Jerotich noch passieren, die in 2:33:44 nur Vierte wurde. Insgesamt waren bei guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen etwa 10.000 Aktive an dieser Veranstaltung beteiligt, die aktuell nur das Bronze-Label des int. Leichtathletik-Verbandes IAAF besitzt. Es steht aber au\u00dfer Frage, dass Buenos Aires ein erster Kandidat f\u00fcr &#8220;Gold&#8221; ist, vor allem wenn man die erheblichen Spr\u00fcnge im Leistungsniveau in Betracht zieht.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 600px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\"><strong>Die Splits des f\u00fchrenden L\u00e4ufers:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a05km<\/td>\n<td>14:41<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10 km<\/td>\n<td>29:23<\/td>\n<td>14:42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15 km<\/td>\n<td>44:13<\/td>\n<td>14:50<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20 km<\/td>\n<td>58:56<\/td>\n<td>14:43<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0HM<\/td>\n<td>1:02:14<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>25 km<\/td>\n<td>1:14:02<\/td>\n<td>15:06<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 km<\/td>\n<td>1:28:39<\/td>\n<td>14:37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>40 km<\/td>\n<td>1:58:18<\/td>\n<td>29:39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Marathon<\/td>\n<td>2:05:00<\/td>\n<td>\u00a0 6:42<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Evans Kiplagat Chebet<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:05:00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Reuben Kiprop Kipyego<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:05:19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Daniel Kipkorir Kibet<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:06:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Allan Kipkorir Kiprono<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:10:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Derlys Ramon Ayala<\/td>\n<td>URU<\/td>\n<td>2:10:27<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Joaquin Emanuel Arbe<\/td>\n<td>ARG<\/td>\n<td>2:11:02<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Rodah Jepkorir Tanui<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:25:46<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Demissie Gadise Mulu<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:30:33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Faith Jeruto Chemtai<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:32:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Leah Jerotich<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:33:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Daiani Alejandr Ocampo<\/td>\n<td>ARG<\/td>\n<td>2:34:14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Marcela Cristin Gomez<\/td>\n<td>ARG<\/td>\n<td>2:34:55<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit schnellen 2:05:00 gewann Evans Kiplagat Chebet (KEN) die 35. 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