{"id":17967,"date":"2019-08-31T08:49:36","date_gmt":"2019-08-31T08:49:36","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=17967"},"modified":"2019-10-04T10:18:47","modified_gmt":"2019-10-04T10:18:47","slug":"42-bank-of-america-chicago-marathon-am-13-oktober-2018-einmaliges-elitefeld-bei-den-maennern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=17967","title":{"rendered":"42. Bank of America Chicago Marathon am 13. Oktober 2019: Einmaliges Elitefeld bei den M\u00e4nnern"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-11916 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-logo.jpg\" alt=\"\" width=\"374\" height=\"168\">Mit 5 L\u00e4ufern mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden ist das Feld der M\u00e4nnerelite bei der <strong>42. Ausgabe des Bank of America Chicago Marathon<\/strong> wieder hochklassig besetzt. <!--more-->Bei den Frauen ragt die Vorjahressiegerin <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) heraus, die ein in der Leistungsbreite weniger attraktives Feld an Athletinnen anf\u00fchrt. Von deutscher Seite ist der Start von <strong>Anke Esser<\/strong> (GER) anmerkenswert, die allerdings von ihrem Leistungspotential eher in den Bereich engagierter Freizeitsportler einzuordnen ist.<\/p>\n<p>Schon vor l\u00e4ngerer Zeit wurde bekannt gemacht, dass der Vorjahressieger Sir <strong>Mo Farah<\/strong> (GBR) auch in diesem Jahr am Start sein wird. Im letzten Jahr konnte er im Regenrennen nach verhaltenem Beginn im Schlusspart \u00fcberzeugen und den Lauf in Europarekordzeit von 2:05:11 gewinnen. Sein Auftritt beim London Marathon im April war mit Platz 5 in 2:05:39 gut, aber mit der Spitze konnte er nach der H\u00e4lfte nicht mehr mithalten. Mo soll in Erw\u00e4gung ziehen, zwei Wochen vor Chicago noch in Doha bei der WM \u00fcber 10.000 m auf der Bahn seinen Titel zu verteidigen. In wieweit diese Ambitionen Ernst gemeint sind, ist aktuell nicht gesichert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14525 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/london-mar-2018-mo-farah-100m-vor-ziel-640x454.jpg\" alt=\"\" width=\"439\" height=\"312\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/london-mar-2018-mo-farah-100m-vor-ziel-640x454.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/london-mar-2018-mo-farah-100m-vor-ziel-768x545.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/london-mar-2018-mo-farah-100m-vor-ziel-1200x851.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/london-mar-2018-mo-farah-100m-vor-ziel.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mo Farah tritt auch dieses Jahr beim Chicago Marathon an. (c) H. Winter <\/span><\/p>\n<p>Im letzten Jahr lieferte sich Farah bis zum Schlussanstieg auf der Br\u00fccke der Roosevelt Ave ein Duell mit dem \u00e4thiopischen Nachwuchsstar Mosinet Geremew, der in London hinter Eliud Kipchoge \u00fcberzeugen konnte, in Chicago diesmal aber nicht auf den Startlisten steht (ggfs. wird er in Doha bei der WM laufen). Somit sind seine Landsleute <strong>Getaneh Molla<\/strong> (ETH) und <strong>Herpasa Negasa<\/strong> (ETH) die Athleten mit den besten Vorleistungen im Feld. Beide waren beim Dubai Marathon im Januar 2019 am Start und \u00fcberzeugten mit grandiosen Leistungen.<\/p>\n<p>Molla beendete seinen ersten Marathon mit dem schellsten Deb\u00fct aller Zeiten von 2:03:34 und kurz darauf kam auch Negasa in 2:03:40 ins Ziel. Diese Zeiten liegen unter dem aktuellen Streckenrekord in Chicago, den seit 2013 Ex-Weltrekordler Dennis Kimetto mit 2:03:45 h\u00e4lt. Nach den Tempomacher-losen Zeiten in den Jahren 2015 bis 2017 wird es sicher in diesem Jahr wieder eine sehr schnelle Zeit des Siegers geben, und Mo Farah wird seinen Europarekord erheblich steigern m\u00fcssen, wenn er seinen &#8220;Titel&#8221; in Chicago verteidigen will.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15994 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-lead-men-36km-640x406.jpg\" alt=\"\" width=\"471\" height=\"299\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-lead-men-36km-640x406.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-lead-men-36km-768x488.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-lead-men-36km.jpg 1134w\" sizes=\"(max-width: 471px) 100vw, 471px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Getaneh Molla (Bildmitte) und Herpassa Negasa (rechts) sind die L\u00e4ufer mit der besten Vorleistungen beim Chicago Marathon 2019. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Dickson Chumba<\/strong> (KEN) lief seinen schnellsten Marathon im Jahr 2014 mit 2:04:32 als Dritter in Chicago. In der Tempomacher-losen Epoche gewann er hier im Jahr 2015 in 2:09:25 und wurde ein Jahr sp\u00e4ter hinter Abel Kirui Zweiter. Im letzten Jahr stieg er aus und Anfang M\u00e4rz 2019 wurde er in Tokyo Dritter in 2:08:44. Mit <strong>Lawrence Cherono<\/strong> (KEN) kommt der Sieger des diesj\u00e4hrigen Boston Marathon erstmals nach Chicago, nachdem er zweimal in Honolulu und auch vor allem Amsterdam als Sieger einlief. Im letzten Jahr gewann er den Amsterdam Marathon mit Streckenrekord on 2:04:06.<\/p>\n<p><strong>Kenneth Kipkemoi<\/strong> (KEN) ist erst seit wenigen Jahren auf der vollen Marathondistanz aktiv, dies aber mit beachtlichem Erfolg. Bei seinem Deb\u00fct gewann er 2018 den Rotterdam Marathon&nbsp; in 2:05:44, im letzten Jahr wurde er in Chicago Vierter in 2:05:57 und beim Boston Marathon 2019 landete er in 2:08:07 auf Platz 3. <strong>Hassan El Abbassi<\/strong> (BRN) startet mittlerweile f\u00fcr Bahrain und machte im Dezember 2018 beim Valencia Marathon einen Leistungsprung mit Landesrekord auf 2:04:43.<\/p>\n<p><strong>Galen Rupp<\/strong> (USA) gewann in Chicago im vorletzten Jahr, im letzten Jahr wurde er in 2:06:21 F\u00fcnfter, nachdem er beim Prag Maratrhon im Mai seine PB auf 2:06:07 steigerte. Unklar ist nach langer Verletzungspause das Leistungspotential seines Landsmanns <strong>Dathan Ritzenhein<\/strong> (USA). Dagegen hat <strong>Bedan Karoki<\/strong> (KEN) fast den Status eines Geheimfavoriten, der sich erst vor wenigen Wochen bei seinem Sieg beim Halbmarathon in Buenos Aires in 59:05 in gro\u00dfartiger Form pr\u00e4sentierte. Bedan wurde beim Tokyo Marathon 2019 Zweiter in PB von 2:06:48, hat aber sicher das Potential f\u00fcr wesentlich schnellere Zeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16953 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-390x640.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"427\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-390x640.jpg 390w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei.jpg 452w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei ist die hohe Favoritin im Rennen der Frauen. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei den Frauen ist<strong> Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) die erkl\u00e4rte Favoritin f\u00fcr einen erneuten Sieg in der Windy City. Im Regen von Chicago rannte sie im letzten Jahr ph\u00e4nomenale 2:18:35 und best\u00e4tigte diese Leistung nach einer grandiosen zweiten H\u00e4lfte beim London Marathon im April in 2:18:20. Seit dieser Zeit blieb sie in etlichen schnellen Rennen auf den Unterdistanzen ungeschlagen. Sie ist aktuell sicher das Non-Plus-Ultra im Marathonlauf der Frauen.<\/p>\n<p>Ihre Konkurrenz ist sehr \u00fcberschaubar. Da ist zum einen die US-Nachwuchshoffnung <strong>Jordan Hasay<\/strong> (USA), die sich 2017 in Chicago auf 2:20:57 steigerte und nach l\u00e4ngerer Verletztungspase beim Boston Marathon 2019 Platz 3 in 2:25:20 erreichte. <strong>Betsy Saina<\/strong> (KEN) gewann 2018 den Paris Marathon in 2:22:56, in Frankfurt lief sie 2017 2:24:35. <strong>Madai Perez<\/strong> (MEX) lief ihren ersten Marathon vor 16 Jahren in Chicago und 2006 ihre PB von 2:22:59. 2017 \u00fcberraschte sie noch einmal in Chicago als Vierte in 2:24:44. Seit dieser Zeit hat sie keinen Marathon mehr beendet.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" border=\"0\" width=\"600\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" valign=\"top\">&nbsp;<strong>Elitefeld der M\u00e4nner:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Getaneh Molla<br \/>\nHerpasa Negasa<br \/>\nLawrence Cherono<br \/>\nDickson Chumba<br \/>\nHassan El Abbassi<br \/>\nMo Farah<br \/>\nKenneth Kipkemoi<br \/>\nGalen Rupp<br \/>\nBedan Karoki<br \/>\nDathan Ritzenhein<br \/>\nMinato Oishi<br \/>\nShoya Osaki<br \/>\nRyoma Takeuchi<br \/>\nYuta Takahashi<br \/>\nTsubasa Hayakawa<br \/>\nJoel Tobin-White<br \/>\nEmmanuel Roudolff-L\u00e9visse<\/td>\n<td valign=\"top\">ETH<br \/>\nETH<br \/>\nKEN<br \/>\nKEN<br \/>\nBRN<br \/>\nGBR<br \/>\nKEN<br \/>\nUSA<br \/>\nKEN<br \/>\nUSA<br \/>\nJPN<br \/>\nJPN<br \/>\nJPN<br \/>\nJPN<br \/>\nJPN<br \/>\nAUS<br \/>\nFRA<\/td>\n<td valign=\"top\">2:03:34<br \/>\n2:03:40<br \/>\n2:04:06<br \/>\n2:04:32<br \/>\n2:04:43<br \/>\n2:05:11<br \/>\n2:05:44<br \/>\n2:06:07<br \/>\n2:06:48<br \/>\n2:07:47<br \/>\n2:10:39<br \/>\n2:10:48<br \/>\n2:11:20<br \/>\n2:11:25<br \/>\n2:12:01<br \/>\nDeb\u00fct<br \/>\nDeb\u00fct<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" border=\"0\" width=\"600\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" valign=\"top\"><strong>&nbsp;Elitefeld der Frauen:<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Brigid Kosgei<br \/>\nJordan Hasay<br \/>\nBetsy Saina<br \/>\nMadai Perez<br \/>\nLisa Weightman<br \/>\nFionnuala McCormack<br \/>\nJovana de la Cruz<br \/>\nNatasha LaBeaud<br \/>\nChirine Njeim<br \/>\nAnke Esser<br \/>\nAlice Wright<\/td>\n<td valign=\"top\">KEN<br \/>\nUSA<br \/>\nKEN<br \/>\nMEX<br \/>\nAUS<br \/>\nIRL<br \/>\nPER<br \/>\nCAN<br \/>\nLBN<br \/>\nGER<br \/>\nGBR<\/td>\n<td valign=\"top\">2:18:20<br \/>\n2:20:57<br \/>\n2:22:56<br \/>\n2:22:59<br \/>\n2:25:15<br \/>\n2:30:38<br \/>\n2:31:33<br \/>\n2:35:33<br \/>\n2:39:21<br \/>\n2:43:14<br \/>\nDeb\u00fct<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 5 L\u00e4ufern mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden ist das Feld der M\u00e4nnerelite bei der 42. 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