{"id":17619,"date":"2019-07-12T08:50:43","date_gmt":"2019-07-12T08:50:43","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=17619"},"modified":"2019-07-17T05:14:11","modified_gmt":"2019-07-17T05:14:11","slug":"rueckblick-auf-die-internationale-strassenlaufszene-im-ersten-halbjahr-2017-weltrekorde-und-breaking2-teil-7-und-schluss-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=17619","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf die internationale Stra\u00dfenlaufszene im ersten Halbjahr 2019:  &#8220;Streckenrekorde am Flie\u00dfband&#8221; &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Die internationale Stra\u00dfenlaufszene boomt unvermindert weiter, dies gilt ohne Einschr\u00e4nkungen auch f\u00fcr das Jahr 2019, in dem im Oktober mit der <strong>WM in Katar<\/strong> und dem <strong>INEOS &#8220;1:59-Projekt&#8221;<\/strong> <strong>im Wiener Prater<\/strong> vermeintliche Highlights anstehen.<!--more--> Athlet des (bisherigen) Jahres ist ohne Zweifel der kenianische Ausnahmell\u00e4ufer <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN), der beim London Marathon Ende April mit 2:02:37 f\u00fcr das hochwertigste Resultat des aktuellen Jahres sorgte. Dies war auf dem Londoner Kurs eine deutliche Steigerung des Streckenrekords (nur sein Weltrekord vom Berlin Marathon 2018 mit 2:01:39 war noch flotter). Kursrekorde fielen in diesem Jahr auch bei vielen anderen Veranstaltungen, verteilt \u00fcber den gesamten Globus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-17043 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/london-mar-2019-eliud-tower-bridge-635x640.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"442\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/london-mar-2019-eliud-tower-bridge-635x640.jpg 635w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/london-mar-2019-eliud-tower-bridge-160x160.jpg 160w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/london-mar-2019-eliud-tower-bridge-768x774.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/london-mar-2019-eliud-tower-bridge.jpg 1050w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge gewann auch 2019 den Marathon an der Themse &#8211; mit Streckenrekord. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Den Auftakt der hochklassigen Marathonl\u00e4ufe machte auch in diesem Jahr der <strong>Xiamen Marathon<\/strong> in der Metropole am chinesischen Meer mit seiner 17. Ausgabe. Mit moderaten Zeiten durch Vorjahressieger <strong>Dejene Debela<\/strong> Gonfa (ETH) in 2:09:26 und <strong>Medina Deme Armino<\/strong> (ETH) in 2:27:25 konnte man aber weniger promiment gl\u00e4nzen als in den Vorjahren und bei der Bewerbung um das neue &#8220;Platinum Label&#8221; der IAAF kaum \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Das erste hochklassige Resultat der Saison schaffte <strong>Brigid Kosgei<\/strong> (KEN) mit einem neuen Streckenrekord von 1:05:50 \u00fcber die Halbmarathon-Distanz bei der <strong>47. Ausgabe des Chevron Houston Marathon<\/strong>. Mit dieser Zeit lief der kenianische Shooting Star des Jahres (nach dem Chicago Marathon 2018 gewann sie 2019 bisher alle ihre Rennen) bei ungewohnt eisigen Temperaturen die schnellste Zeit einer Frau im Halbmarathon auf US-amerikanischem Boden. Im Halbmarathon der M\u00e4nner siegte <strong>Shura Kitata<\/strong> (ETH) in 1:00:11 und im Marathon waren <strong>Biruktayit Degefa<\/strong> (ETH) zum dritten Mal in 2:23:28 und <strong>Albert Korir<\/strong> (KEN) in 2:10:02 vorne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16955 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-1-403x640.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"453\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-1-403x640.jpg 403w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/london-mar-2019-nach-40km-kosgei-1.jpg 587w\" sizes=\"(max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Brigid Kosgei ist in der Saison 2019 die beste L\u00e4uferin auf der Stra\u00dfe. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Bei wesentlich w\u00e4rmeren Bedinungen gewannen am gleichen Tag <strong>Worknesh Alemu<\/strong> (ETH) und <strong>Cosmas Lagat<\/strong> (KEN) die <strong>16. Ausgabe des Tata Mumbai Marathon<\/strong> in der indischen Mega-Metropole in 2:25:45 bzw. 2:09:15. <span id=\"more-15974\"><\/span>Bei Temperaturen, die bereits beim Start 23\u00b0C betrugen, waren dies die zweitschnellsten Zeiten der Sieger bei dieser Veranstaltung. Einen weiteren H\u00f6hepunkt des Jahres gab es eine knappe Woche sp\u00e4ter bei der\u00a0<strong> 20. Jubil\u00e4umsausgabe des <\/strong><span class=\"\"><strong>Standard Chartered Dubai Marathon<\/strong> mit hochklassigen Kursrekorden durch <strong>Ruth Chepngetich<\/strong> (KEN) in 2:17:08 und durch <strong>Getaneh Molla<\/strong> (ETH) in 2:03:34, die selbst h\u00f6chste Anspr\u00fcche erf\u00fcllen konnten. <\/span><span id=\"more-15986\"><\/span><span class=\"\">Mit dieser Zeit ist Chepngetich nun die drittschnellste L\u00e4uferin aller Zeiten, und Molla legte das schnellste Deb\u00fct in der Marathon-Geschichte auf das schnelle Pflaster des Emirats. Nach ihrer gro\u00dfartigen Steigerung in Istanbul auf 2:18:35 erst im November 2018 lief sich das 22-j\u00e4hrige Ausnahmetalent Chepngetich in Dubai in die absolute Weltklasse.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16025 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-493x640.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"411\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-493x640.jpg 493w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-768x996.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1-925x1200.jpg 925w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/dubai-mar-2019-winner-chepngetich-1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Ruth Chepngetich lief sich beim Dubai Marathon in die absolute Weltklasse im Marathonlauf der Frauen. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Sehr gute \u00e4u\u00dfere Bedingungen konnten die L\u00e4uferinnen bei der<strong> 38. Auflage des Osaka International Women\u2019s Marathon<\/strong> nicht f\u00fcr schnelle Zeiten nutzen. Bei idealen Temperaturen um 9\u00b0C und einem Taupunkt von -2\u00b0C gewann die 27-j\u00e4hrige \u00c4thiopierin <strong>Fatuma Sado<\/strong> (ETH) das Rennen mit ca. 400 Frauen am Start in 2:25:39. Der Kenianer <strong>Julius Kiprono Tarus<\/strong> (KEN) sorgte mit dem neuen Kursrekord von 2:12:08 f\u00fcr das Highlight der <strong>10. Ausgabe des Cajasiete Gran Canaria Marat\u00f3n<\/strong>. Damit steigerte er die Bestleistung aus dem Jahr 2017 von 2:13:19 durch Mathew Kipsaat um mehr als eine volle Minute. <span id=\"more-16030\"><\/span>Bei den Frauen war <strong>Shelmith Nyawira Muriuki<\/strong> (KEN) in 2:33:00 die Schnellste, auch sie steigerte des Streckenrekord aus dem Jahr 2015, um fast zwei Minuten.<\/p>\n<p><strong>Hicham Laqouahi<\/strong> (MAR) gewann in 2:08:36 in der Mittagszeit die<strong> 68. Ausgabe des Beppu Oita Manichi Marathon<\/strong>, dem sog. \u201eBetsudai\u201c. Fast zur gleichen Stunde nutzte <strong>Abdi Nageeye<\/strong> (NED) die guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen bei der<strong> 73. Auflage des Kagawa Marugame Halbmarathon<\/strong> zu einem Sieg in Landesrekordzeit von 1:00:24. Der holl\u00e4ndische L\u00e4ufer mit somalischen Wurzeln trainiert mit sichtbarem Erfolg in der Gruppe von Eliud Kipchoge. Der deutsche Topl\u00e4ufer Richard Ringer sagte dort kurzfristig sein Deb\u00fct ab, was er dann zwei Monate sp\u00e4ter beim Berliner Halbmarathon mit Erfolg nachholte. Bei den Frauen konnte <strong>Betsy Saina<\/strong> (KEN) ihren Vorjahreserfolg in 1:07:49 wiederholen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16067 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock-640x456.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock-640x456.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock-768x548.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/rak-half-2019-wanders-clock.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Julian Wanders lief in Ras Al Khaimhah einen neuen Europarekord \u00fcber die Halbmarathon-Distanz. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Stephen Kiprop<\/strong> (KEN) und <strong>Senbere Teferi<\/strong> (ETH) gewannen die <strong>13. Ausgabe des Ras Al Khaimah (RAK) Half Marathon<\/strong> im Vereinigten Arabischen Emirat ca. 80 km n\u00f6rdlich von Dubai. Kiprop steigerte sich auf 58:42 und stellte damit den Kurs-(besser: Event-)Rekord ein, w\u00e4hrend die Deb\u00fctantin Teferi in 1:05:45 einen neuen \u00e4thiopischen Rekord aufstellte. <span id=\"more-16058\"><\/span>Von europ\u00e4ischer Seite sorgte der Schweizer<strong> Julian Wanders<\/strong> (SUI) mit dem neuen Europarekord von 59:13 f\u00fcr das Highlight dieser Veranstaltung. Die alte Kontinental-Bestmarke hatte Mo Farah mit 59:32 beim Lissabon Marathon im Jahr 2015 aufgestellt. Weniger erfreulich stimmen die Nachrichten aus RAK, dass die Fortf\u00fchrung des besten Halbmarathon-Laufs auf dem Globus in seiner aktuellen Form nicht gesichert ist.<\/p>\n<p>Zwei Tage nach RAK gewannen <strong>Roza Dereje<\/strong> (ETH) und <strong>Erick Kiptanui<\/strong> (KEN) die <strong>39. Ausgabe des eDreams Mitja Marat\u00f3 de Barcelona<\/strong>. Dabei rettete die Siegerin des Dubai Marathon von 2017 in 1:06:01 die Leistungsbilanz einer Verstaltung, die in diesem Jahr ansonsten nicht an die schnellen Zeiten der Vorjahre ankn\u00fcpfen konnte.Bei den M\u00e4nnern lief Kiptanui, der im April 2018 beim Berliner Halbmarathon mit Kursrekord in 58:42 \u00fcberraschte, erst nach 1:01:04 \u00fcber die Ziellinie. Am gleichen Wochenende sorgte der US-Topl\u00e4ufer <strong>Dathan Ritzenhein<\/strong> (USA) f\u00fcr das Highlight der 54. Ausgabe beim <strong>Rock\u00b4n Roll New Orleans Marathon &amp; 1\/2\u00a0<\/strong>und gewann nach langer Verletzungspause den Halbmarathon\u00a0 in 1:01:24.<\/p>\n<p>Mit hochklassigen Ergebnissen wartete die 35. Ausgabe des <strong>Zurich Marat\u00f3n de Sevilla<\/strong> auf. Es gewann\u00a0<strong>Tsedat Abege Ayana<\/strong> (ETH) mit neuem Streckenrekord\u00a0 von 2:06:36 vor <strong>Belay Dedada<\/strong> (ETH) in 2:06:39 und <strong>Birhanu Berga<\/strong> in 2:06:41. F\u00fcnf L\u00e4ufer erreichten das Ziel unter 2:07 Stunden. Ayana verbesserte damit den Kursrekord von Titus Ekuri von 2:07:43 aus dem Jahr 2017 deutlich, und auch bei den Frauen blieb die Siegerin <strong>Guteni Shone<\/strong> (ETH) in 2:24:28 weit unter dem alten Kursrekord von 2:25:35. Kursrekorde bei keinesfalls optimalen \u00e4u\u00dferen Bedingungen mit Temperaturen um 22\u00b0C und hoher Luftfeuchte erzielten auch Europameisterin <strong>Volha Mazuronak<\/strong> (BLR) in 2:26:13 und <strong>Barnabas Kiptum<\/strong> (KEN) in 2:09:20 bei der <strong>23. Ausgabe des Standard Chartered Hong Kong Marathon<\/strong>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16128 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/monaco-5km-winner-wanders-640x593.jpg\" alt=\"\" width=\"414\" height=\"383\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/monaco-5km-winner-wanders-640x593.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/monaco-5km-winner-wanders-768x712.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/monaco-5km-winner-wanders.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Julian Wanders lief in Monaco einen &#8220;Weltrekord&#8221; \u00fcber 5 km. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Durch eine Neuregelung der IAAF hinsichtlich des 5 km-Stra\u00dfenlaufs schaffte<strong> Julien Wanders<\/strong> (SUI) beim <strong>Monaco Run \u00fcber 5 km<\/strong> in 13:29 einen neuen Weltrekord. <span id=\"more-16127\"><\/span>Bei den Frauen hatte zuvor <strong>Sifan Hassan<\/strong> (NED) in 14:45 einen Europarekord \u00fcber die gleiche Distanz aufgestellt. Eine Woche sp\u00e4ter, am 24. Februar, konnten bei der<strong> 2. Auflage des Safi International Half Marathon<\/strong> in der marokkanischen Stadt an der Atlantikk\u00fcste <strong>Bernard Ngeno<\/strong> (KEN) mit 1:01:16 und <strong>Failuna Matanga<\/strong> (TAN) mit 1:10:50 die Streckenrekorde von der Premiere im Jahr zuvor ( Getaneh Molla (ETH) <span tabindex=\"0\" data-term=\"goog_371584499\">1:03:01 und <\/span>Meseret Tola (ETH) <span tabindex=\"0\" data-term=\"goog_371584504\">1:13:27) deutlich verbessern.<\/span><\/p>\n<p>Und Streckerekorde gab es am gleichen Tag auch bei der <strong>33. Auflage des<\/strong> <strong>Electrolit Guadalajara Half Marathon<\/strong> in der Millionenstadt im mexikanischen Hochland. Bei den Frauen gewann <strong>Afera Godfay Berha<\/strong> (ETH) in 1:08:53 und lief die schnellste Zeit auf mexikanischem Boden<strong>, Mathew Kisorio<\/strong> (KEN) verbesserte mit 1:01:48 den Streckenrekord von 1:02:31 aus dem Jahr 2011 durch Julius Keter (KEN). Eine Woche sp\u00e4ter gewannen die \u00c4thiopier<strong> Birhanu Legese<\/strong> (ETH) in 2:04:48 sowie <strong>Ruti Aga<\/strong> (ETH) in 2:20:40 die <strong>13. Auflage des<\/strong> <strong>Tokyo Marathon<\/strong> bei regnerischem Wetter in der japanischen Hauptstadt. Temperaturen um 6\u00b0C, regennasse Stra\u00dfen sowie ein strammer Gegenwind im Schlussteil trugen ma\u00dfgeblich dazu bei, dass das Leistungsniveau vor allem auch in der Breite nicht den Erwartungen im Vorfeld entsprach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16270 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/tokyo-mar-2019-spitze-30km-640x345.jpg\" alt=\"\" width=\"543\" height=\"293\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/tokyo-mar-2019-spitze-30km-640x345.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/tokyo-mar-2019-spitze-30km-768x414.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/tokyo-mar-2019-spitze-30km.jpg 840w\" sizes=\"(max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Birhanu Legese gewann den Tokyo nach einem Sololauf ab 30 km. (c) TBS\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Wegen einer Sturmwarnung musste die <strong>45. Ausgabe des NN CPC Loop Den Haag<\/strong> am 10. M\u00e4rz 2019 abgesagt werden. Gelaufen wurde aber in London, wo die Lauflegende <strong>Sir Mo Farah<\/strong> (GBR) auch die<strong> 2. Ausgabe des Vitality Big Half<\/strong> in den Stra\u00dfen der britischen Haupstadt. gewann. Mo konnte seine Zeit von der Premiere dieses Laufs \u00fcber die Halbmarathon-Distanz im letzten Jahr von 1:01:40 auf 1:01:15 steigern.<\/p>\n<p><strong>Lonah Chemtai Salpeter<\/strong> (ISR) und <strong>Guye Adola<\/strong> (ETH) gewannen die 45. Ausgabe des <strong>Huawei Roma-Ostia Half Marathon<\/strong> aus der Innenstadt der italienischen Hauptstadt ins Seebad Ostia an der Mittelmeerk\u00fcste. <span id=\"more-16362\"><\/span>Adola verfehlte in 1:00:17 den Streckenrekord von 58:44 aus dem Jahr 2016 sehr deutlich, w\u00e4hrend Salpeter in guten 1:06:40 nur 2 Sekunden an der Rekordmarke aus dem Jahr 2012 von Florence Kiplagat fehlten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16383 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lake-biwa-2019-finish-bounasr-640x592.jpg\" alt=\"\" width=\"436\" height=\"404\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lake-biwa-2019-finish-bounasr-640x592.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lake-biwa-2019-finish-bounasr-768x710.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lake-biwa-2019-finish-bounasr.jpg 930w\" sizes=\"(max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Salah Bounasr gewann den Marathon am Lake Biwa. (c) NHK\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Im japanischen Otsu gewann\u00a0 <strong>Salah Eddine Bounasr<\/strong> (MAR) in 2:07:52 die <strong>74. Ausgabe des<\/strong> <strong>Lake Biwa Mainichi Marathon<\/strong>, nachdem er bereits im letzten Fr\u00fchjahr den Wien Marathon gewinnen konnte.Es gab an diesem Sonntag (10.3.) mit der <strong>35. Ausgabe des<\/strong> <strong>Nagoya Women\u2019s Marathon<\/strong> noch einen weiteren Marathon auf japanischem Boden, den bei ausgezeichneten \u00e4u\u00dferen Bedingungen der aktuelle Commonwealth-Champion <strong>Helalia Johannes<\/strong> (NAM) mit neuem Landesrekord von 2:22:25 gewann. Etwa 24.000 L\u00e4uferinnen waren bei dem gr\u00f6\u00dften (reinen) Frauen-Marathon der Welt am Start.<\/p>\n<p><strong>Ende Teil 1 &#8211;\u00a0 Fortsetzung folgt<\/strong><\/p>\n<table class=\"records-table  aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr data-id=\"1374651\">\n<td colspan=\"6\" data-th=\"Rank\"><strong>Jahres-Weltbestenliste 2019 Marathon der M\u00e4nner (IAAF)<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1374651\">\n<td data-th=\"Rank\">1.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:02:37<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Eliud Kipchoge<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.2.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1362119\">\n<td data-th=\"Rank\">2.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:02:55<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Mosinet Geremew<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.2.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1387556\">\n<td data-th=\"Rank\">3.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:16<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Mule Wasihun<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.2.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1374652\">\n<td data-th=\"Rank\">4.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:34<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Getaneh Molla<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1379856\">\n<td data-th=\"Rank\">5.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:03:40<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Herpasa Negasa<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1387557\">\n<td data-th=\"Rank\">6.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:11<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Marius Kipserem<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Rotterdam<\/td>\n<td data-th=\"Date\">\u00a0 7.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1379857\">\n<td data-th=\"Rank\">7.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:24<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Asefa Mengstu<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1384958\">\n<td data-th=\"Rank\">8.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:46<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Titus Ekiru<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Mailand<\/td>\n<td data-th=\"Date\">\u00a0 7.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1379858\">\n<td data-th=\"Rank\">9.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:04:48<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Birhanu Legese<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Tokyo<\/td>\n<td data-th=\"Date\">\u00a0 3.3.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1379859\">\n<td data-th=\"Rank\">10.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:05:01<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Shura Kitata<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.2.2019<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\"records-table  aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr data-id=\"1387529\">\n<td colspan=\"6\" data-th=\"Rank\"><strong>Jahres-Weltbestenliste 2019 Marathon der Frauen (IAAF)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1387529\">\n<td data-th=\"Rank\">1.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:17:08<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Ruth Chepngetich<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1387530\">\n<td data-th=\"Rank\">2.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:17:41<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Worknesh Degefa<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Dubai<\/td>\n<td data-th=\"Date\">25.1.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1374676\">\n<td data-th=\"Rank\">3.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:18:20<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Brigid Kosgei<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1385029\">\n<td data-th=\"Rank\">4.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:19:46<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Lonah Salpeter<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ISR<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Prag<\/td>\n<td data-th=\"Date\">\u00a05.5.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1385030\">\n<td data-th=\"Rank\">5.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:14<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Vivian Cheruiyot<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1378917\">\n<td data-th=\"Rank\">6.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:40<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Ruti Aga<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Tokyo<\/td>\n<td data-th=\"Date\">\u00a03.3.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1374677\">\n<td data-th=\"Rank\">7.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:51<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Roza Dereje<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1385031\">\n<td data-th=\"Rank\">8.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:52<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Gladys Cherono<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1378918\">\n<td data-th=\"Rank\">9.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:20:58<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\"><span class=\"name-uppercase\">Mary Keitany<\/span><\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0KEN<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">London<\/td>\n<td data-th=\"Date\">28.4.2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr data-id=\"1385032\">\n<td data-th=\"Rank\">10.<\/td>\n<td data-th=\"Mark\">2:21:01<\/td>\n<td data-th=\"Competitor\">Helen Tola<\/td>\n<td data-th=\"Nat\">\u00a0ETH<\/td>\n<td data-th=\"Venue\">Tokyo<\/td>\n<td data-th=\"Date\">\u00a03.3.2019<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die internationale Stra\u00dfenlaufszene boomt unvermindert weiter, dies gilt ohne Einschr\u00e4nkungen auch f\u00fcr das Jahr 2019, in dem im Oktober mit der WM in Katar und dem INEOS &#8220;1:59-Projekt&#8221; im Wiener Prater vermeintliche Highlights anstehen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17619"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17619"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17652,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17619\/revisions\/17652"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17619"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=17619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}