{"id":15772,"date":"2018-12-25T09:39:34","date_gmt":"2018-12-25T09:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15772"},"modified":"2018-12-27T14:37:35","modified_gmt":"2018-12-27T14:37:35","slug":"ein-jahr-der-superlative-rueckblick-auf-die-internationale-marathonszene-des-jahres-2018-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15772","title":{"rendered":"&#8220;Ein Jahr der Superlative&#8221; &#8211; R\u00fcckblick auf die internationale Marathonszene des Jahres 2018 &#8211; Teil 3"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14776 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-640x391.jpg\" alt=\"b-mar-kipchoge-finish\" width=\"534\" height=\"326\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-640x391.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-768x469.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish.jpg 834w\" sizes=\"(max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><\/p>\n<p><em>Der <strong>Fabel-Weltrekord von 2:01:39<\/strong> im Marathon der M\u00e4nner durch <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> am 16. September 2018 in Berlin war zweifellos das Highlight einer grandiosen Saison 2018 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene. Dazu kam eine Flut weiterer Bestleistungen und Rekorde, die Entwicklung des Marathonlaufs zu einem Event von globaler Dimension schreitet unaufhaltsam voran.<\/em><\/p>\n<p><!--more-->Auch ein aufziehendes Gewitter konnte die <strong>21. Auflage des Internationalen Oelder Sparkassen-Citylaufs<\/strong> &#8211; im Gegensatz zur Absage der City Nacht Ende Juli in Berlin &#8211; nicht st\u00f6ren. Trotz Regen \u00fcberfluteter Stra\u00dfen gab es in der westf\u00e4lischen Provinzstadt unweit von M\u00fcnster hochklassige Streckenrekorde durch <strong>Dorcas Tuitoek<\/strong> (KEN) in 31:26 bei den Frauen als auch bei den M\u00e4nnern durch<strong> Geoffrey Koech<\/strong> (KEN) in 27:44. Dagegen verhinderte schw\u00fcles Wetter bei der<strong> 18. Ausgabe des Scania Zwolse Halve Marathon<\/strong> im niederl\u00e4ndischen Zwolle schnellere Zeiten. Am Ende waren <strong>William Wanjiku<\/strong> (KEN) in 1:01:31 und <strong>Fancy Chemutai<\/strong> in 1:09:38 vorne. Immer mehr h\u00f6rt man in Sachen Laufsport aus dem &#8220;Reich der Mitte&#8221;. So auch am 10. Juni, an dem <strong>Kelkile Woldaregay<\/strong> (ETH) in 2:11:00 und <strong>Merima Hasen<\/strong> (BRN) 2:32:22 bei der <strong>8. Auflage des Lanzhou International Marathon<\/strong> in der chinesischen Stadt am Ufer des Gelben Flusses auf 1600 m Seeh\u00f6he die Schnellsten waren.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit machte der <strong>Bank of America Chicago Marathon<\/strong> im Oktober von sich reden, weil man die Entscheidung aus dem Jahr 2014, unvermittelt ohne Tempomacher bei den M\u00e4nnern zu operieren, revidierte. Mit den Topstars <strong>Galen Rupp<\/strong> und<strong> Mo Farah<\/strong> deutete sich damit ein Ende der leistungssportlichen Zweitklassigkeit auf dem schnellsten Marathon-Kurs der USA an. Unweit Chicagos lief man bereits am 17. Juni den legend\u00e4ren <strong>Grandmas Marathon<\/strong> in Duluth (MN, USA), wo der Kenianer <strong>Elisha Barno<\/strong> auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs auf dem Highway 61 am Ufer des Lake Superior zum vierten Mal in Folge in 2:10:06 gewann. <span id=\"more-14232\"><\/span>Bei den Frauen konnte <strong>Kellyn Taylo<\/strong>r (USA) \u00fcberraschend den Kursrekord um zwei Minuten auf 2:24:28 steigern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14243 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/grandmas-mar-2018-winner-wm-640x502.jpg\" alt=\"grandmas-mar-2018-winner-wm\" width=\"537\" height=\"421\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/grandmas-mar-2018-winner-wm-640x502.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/grandmas-mar-2018-winner-wm-768x603.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/grandmas-mar-2018-winner-wm.jpg 984w\" sizes=\"(max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Kellyn Taylor \u00fcberraschte mit dem Sieg beim Gandmas Marathon. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu der Hitzeschlacht des letzten Jahres herrschten mit Temperaturen um 15\u00b0C und geringer Luftfeuchte bei der <strong>9. Ausgabe des Mattoni Olomouc Halbmarathon <\/strong>nahezu ideale Bedingungen, die bei den M\u00e4nnern. <strong>Stephen Kiprop <\/strong>(KEN) zur Verbesserung des Streckenrekord auf 1.00:15 nutzte.\u00a0 Bei den Frauen war die amtierende Halbmarathon-Weltmeisterin <strong>Netsanet Gudeta<\/strong> (ETH) in 1:07:30 mit gro\u00dfen Vorsprung die Schnellste des Tages. Und sogar ein Weltrekord wurde am Tag danach aus Japan gemeldet, wo der einheimische <strong>Nao Kazami<\/strong> (JPN)\u00a0 die <strong>33. Ausgabe des Lake Saroma 100 km Ultramarathon<\/strong> in der neuen Weltrekordzeit von 6:09:14 gewann. Damit unterbot er die alte Bestmarke seines Landsmanns Takahiro Sunada mit 6:13:33 aus dem Jahr 1998.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14278 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/saroma-100km-winner-kazami-wr-640x380.jpg\" alt=\"saroma-100km-winner-kazami-wr\" width=\"591\" height=\"351\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/saroma-100km-winner-kazami-wr-640x380.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/saroma-100km-winner-kazami-wr-768x455.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/saroma-100km-winner-kazami-wr-1200x712.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/saroma-100km-winner-kazami-wr.jpg 1300w\" sizes=\"(max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Nao Kazami lief am Lake Saroma Weltrekord \u00fcber 100 km. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Die <strong>8. Ausgabe der Boston Athletic Association (B.A.A.) 10 K<\/strong> \u00fcber 10 km gewannen <strong>Gabriel Geay<\/strong> (TAN) und <strong>Mary Wancera<\/strong> (KEN). Von 8337 Teilnehmern waren Geay in 28:24 und Wancera in 31:55 die Besten auf dem Kurs an der Boston Back Bay.<span id=\"more-14285\"><\/span> Am 1. Juli waren Temperaturen um 16\u00b0C bei hoher Luftfeuchte um 100% keine guten Voraussetzungen bei der 40. Jubil\u00e4umsausgabe des <strong>Gold Coast Airport Marathon<\/strong> an der Westk\u00fcste des f\u00fcnften Kontinents. <span id=\"more-14311\"><\/span>Trotzdem gab es bei den Frauen durch <strong>Ruth Chebitok<\/strong> (KEN) in 2:24:49 einen Kursrekord, w\u00e4hrend sich bei den M\u00e4nnern der bereits 44-j\u00e4hrige Masters-L\u00e4ufer <strong>Kennth Mungara<\/strong> (KEN) in 2:09:49 in einem sehenswerten (Wett-)Kampf bis zur Ziellinie gegen die japanischen L\u00e4ufer <strong>Kenta Murayama<\/strong> und dem weitgehend unbekannten <strong>Jo Fukuda<\/strong> durchsetzte.<\/p>\n<p>Der <strong>Hella Hamburg Marathon Halbmarathon<\/strong> befindet sich mit 9238 L\u00e4ufern im Ziel nach wie vor im H\u00f6henflug, wobei <strong>Kalipus Lomwai<\/strong> (KEN) in 1:01:22 als Erster im Ziel war. Auch in den Stadien wurde 2018 sehr schnell gerannt. Das Highlight des Jahres war sicher der 3000m-Hindernislauf der Frauen beim\u00a0 <strong>Diamond League Meeting \u201eHerculis\u201c in Monaco<\/strong>, wo bei der 27-j\u00e4hrigen Kenianerin<strong> Beatrice Chepkoech<\/strong> die Uhren bereits nach 8:44,32 sehenblieben. Damit \u201epulverisierte\u201c sie im Sinne des Wortes den Weltrekord der aktuell Doping belasteten Ruth Jebet von 8:52,78. Im Jahr zuvor war Chepkoech gleichfalls in Monaco am Start und lief sogar 8:28,66; das war allerdings ohne Hindernisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14372 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/dl-monaco-2018-chepkoech-winner-640x521.jpg\" alt=\"dl-monaco-2018-chepkoech-winner\" width=\"575\" height=\"468\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/dl-monaco-2018-chepkoech-winner-640x521.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/dl-monaco-2018-chepkoech-winner-768x625.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/dl-monaco-2018-chepkoech-winner.jpg 875w\" sizes=\"(max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Beatrice Chepkoech lief in Monaco einen Fabel-Weltrekord im 3000m-Hindernis-Lauf der Frauen. (c) Livestream\/Screenshot <\/span><\/p>\n<p>Mit einem mutigen Sololauf gewann der Neuseel\u00e4nder<strong> Jake Robertson<\/strong> die <strong>21. Ausgabe der Beach to Beacon 10 K<\/strong> an der Atlantikk\u00fcste des Bundesstaats Maine in Port Elisabeth in 27:36. Und mit einer \u00dcberraschung endete der Kampf um den <strong>Titel im Marathon der M\u00e4nner<\/strong> <strong>bei den Europameisterschaften<\/strong> auf einem Kurs durch die Berliner Innenstadt mit Start und Ziel am Breitscheidplatz. Der 28-j\u00e4hrige Belgier <strong>Koen Naert<\/strong> lief erstmals in seiner Karriere unter 2:10 Stunden und gewann\u00a0 in 2:09:51.\u00a0 Neben seiner neuen pers\u00f6nlichen Bestzeit lief der Belgier auch die schnellste Siegerzeit bei einer EM, die zuvor im Jahr 1994 der legend\u00e4re Martin Fiz in Helsinki mit 2:10:31 aufgestellt hatte. Der neue Europa-Rekordler <strong>Sondre Moen<\/strong> (NOR), der im Dezember 2017 in Fukuoka 2:05:48 gelaufen war, spielte nach Trainingsr\u00fcckstand keine Rolle und stieg kurz nach der ersten H\u00e4lfte aus. Bei den Frauen war\u00a0<strong>Volha Mazuronak<\/strong> (BLR) in 2:26:22 vorne und holte sich EM-Gold.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14491 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/b-em-2018-mar-men-neart-41km-583x640.jpg\" alt=\"b-em-2018-mar-men-neart-41km\" width=\"407\" height=\"447\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/b-em-2018-mar-men-neart-41km-583x640.jpg 583w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/b-em-2018-mar-men-neart-41km-768x843.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/b-em-2018-mar-men-neart-41km-1093x1200.jpg 1093w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/b-em-2018-mar-men-neart-41km.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Koen Naert wurde im August Marathon-Europameister auf Berlins Stra\u00dfen. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Mit hochklassigen Eliteathleten wurde die <strong>30. Jubil\u00e4umsausgabe der 21K Buenos Aires<\/strong> zu einem Festvial von Topzeiten. Auf dem Kurs mit Start und Ziel im Park unweit des nationalen Flughafens im Norden der Stadt verbesserten <strong>Mosinet Geremew<\/strong> (ETH) mit 59:48 sowie <strong>Vivian Cherono<\/strong> (KEN) in 1:09:10 die Halbmarathon-Streckenrekorde von 1:01:13 und 1:11:58 erheblich. Beim Marathon an gleicher Stelle einen Monat sp\u00e4ter sollte Buenos Aires nochmals f\u00fcr Schlagzeilen sorgen. <strong>Ayuko Suzuki<\/strong> und <strong>Naoki Okamoto<\/strong> (beide JPN) gewannen die <strong>32. Auflage des Hokkaido Marathon<\/strong> auf der n\u00f6rdlichsten Insel Japans. Mit (Sieger-)Zeiten von 2:28:32 und 2:11:29 unterboten beide Athleten die f\u00fcr die japanischen Olympia-Trials (MGC) geforderten Limits von 2:30 und 2:13 recht deutlich.<\/p>\n<p>Bei der <strong>36. Ausgabe des Telcel Mexico City International Marathon<\/strong> in der mexikanischen Haupstadt gab es durch<strong> Titus Ekiru<\/strong> (KEN) in 2:10:38 einen neuen Streckenrekord. <span id=\"more-14589\"><\/span>Bei den Frauen war am Ende<strong> Etaferahu Woda Temesgen<\/strong> (ETH) in 2:40:10 als erste im Ziel. Das (triste) &#8220;Highlight&#8221; dieser Veranstaltung war aber die Disqualifikation von ca. 13.000 L\u00e4ufern, die abk\u00fcrzten, um an das letzte Muster eines hoch begehrten Medaillen-Satzes zu gelangen, der seit 2014 aus der Serie, bestehend aus den Buchstaben der Stadt, ausgegeben wurde. Dies war sicherlich einer der sportlichen Tiefpunkte des Jahres, was leider auch an anderen Lokalit\u00e4ten Nachahmer fand; allerdings nicht in dieser ungew\u00f6hnlichen Quantit\u00e4t.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14622 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/MexicoMedals-640x360.jpg\" alt=\"MexicoMedals\" width=\"622\" height=\"350\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die (hier noch fehlende) Medaille beim Marathon in Mexico City in diesem Jahr war mit dem &#8220;O&#8221; so attraktiv, dass eine gro\u00dfe Anzahl von Teilnehmern abk\u00fcrzte. (c) Veranstalter<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Seit den Zeiten der Tempojagden von Haile Gebrselassie, Kenenisa Bekele, Daniel Komen, etc. drohten die Bahnlangstrecken in der leistungssportlichen Versenkung zu verschwinden. Der Weltrekord \u00fcber 5000 m steht seit dem 31. Mai 2004 (!) bei 12:37,35, erzielt durch Lauflegende Kenenisa Bekele in Hengelo. Bis zum 31. August hatte 2018 weltweit noch nicht einmal ein L\u00e4ufer die <span id=\"more-14651\"><\/span>13 Minuten-Barriere unterboten. Dann schafften es beim <strong>Memorial Ivo van Damme in Br\u00fcssel<\/strong> gleich 9 L\u00e4ufer, vorne lag der 18-j\u00e4hrige\u00a0 <strong>Selemon Barega<\/strong> (ETH) mit einen neuen Junioren-Weltrekord von 12:44,02. Zwei Tage sp\u00e4ter lief bei dem Rabobank Tilburg Ladies Run 10 km <strong>Agnes Tirop<\/strong> (KEN) in 30:50 eine neue Jahres-Weltbestzeit \u00fcber 10 km im Stra\u00dfenlauf bei den Frauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14704 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/prag-10k-2018-winner-kipruto-640x351.jpg\" alt=\"prag-10k-2018-winner-kipruto\" width=\"571\" height=\"313\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/prag-10k-2018-winner-kipruto-640x351.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/prag-10k-2018-winner-kipruto.jpg 747w\" sizes=\"(max-width: 571px) 100vw, 571px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Rhonex Kipruto lief in Prag die zweitbeste Zeit \u00fcber 10 km. (c) RunCzech\/Livestream\/Screenshot<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Die Organisatoren des<strong> Tokyo Marathon<\/strong> teilten in jenen Tagen mit, dass das Anmeldeverfahren \u00fcber die 27.300 freien Pl\u00e4tze f\u00fcr den Marathon am 3. M\u00e4rz 2019 am 31. August 17:00 (JST) abgeschlossen wurde.<strong> 331.211 Meldungen gingen ein<\/strong>, womit man die Anzahl von 319.777 Meldungen aus dem Vorjahr weiter steigerte.<span id=\"more-14681\"><\/span> Die (Start-)Pl\u00e4tze wurden im Rahmen einer Lotterie vergeben. Mit der Weltklassezeit von 26:46 Minuten gewann <strong>Rhonex Kipruto<\/strong> (KEN) hoch \u00fcberlegen die <strong>23. Auflage des Birell Prag Grand Prix \u00fcber 10 km<\/strong> in der tschechischen Hauptstadt. <span id=\"more-14699\"><\/span>Im letzten Jahr war Kipruto an gleicher Stelle in 27:13 noch Dritter geworden, in diesem Jahr gewann er schon einen 10 km-Lauf in New York City in 27:08. Die zweitschnellste Zeit in der Geschichte ereichte er nach 13:36 bei 5 km durch ein gro\u00dfartige zweite H\u00e4lfte in 13:10 Minuten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14719 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/great-north-run-2018-finish-mo-640x457.jpg\" alt=\"great-north-run-2018-finish-mo\" width=\"501\" height=\"358\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/great-north-run-2018-finish-mo-640x457.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/great-north-run-2018-finish-mo.jpg 748w\" sizes=\"(max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mo Farah gewann zum f\u00fcnfte Mal in Folge den Great North Run. (c) BBC\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p><strong>(Sir) Mo Farah<\/strong> (GBR) und <b>Vivian Cheruiyot<\/b> (KEN) konnten ihre Siege vom Vorjahr bzw. vor zwei Jahren beim <strong>Great North Run<\/strong> im englischen Newcastle wiederholen, wo ca. 60.000 Teilnehmer an der Startlinie standen. Mit seinem f\u00fcnften Sieg in Folge \u00fcber die Halbmarathon-Distanz in 59:26 schrieb Mo (Lauf-)Geschichte. <span id=\"more-14711\"><\/span> Bei den Frauen gewann Cheruiyot ein\u00a0sehr moderat angelaufendes Rennen in 1:07:43. Nach der <strong>17. Ausgabe des Volksbank M\u00fcnster Marathon<\/strong> konnte man stolz vermelden, dass durch den neuem Streckenrekord von <strong>Justus Kiprotich<\/strong> (KEN) in 2:09:28 endlich die 2:10-Stunden-Barrier gefallen war. Weniger aufregend war allerdings die Sieger-Zeit von 2:45:46 bei den Frauen durch <strong>Sheila Rono<\/strong> (KEN).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15780 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/b-mar-2018-eliud-2-41h-427x640.jpg\" alt=\"b-mar-2018-eliud-2-41h\" width=\"342\" height=\"513\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/b-mar-2018-eliud-2-41h-427x640.jpg 427w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/b-mar-2018-eliud-2-41h-768x1152.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/b-mar-2018-eliud-2-41h-800x1200.jpg 800w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/b-mar-2018-eliud-2-41h.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 342px) 100vw, 342px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge sorgte mit dem Marathon-Weltrekord beim Berlin Marathon f\u00fcr das Highlight des Jahres. (c) S. Hartnett<\/span><\/p>\n<p><strong>Das unbestrittene Highlight des Jahres<\/strong> produzierte am 16. September in einer einmaligen Vorstellung \u00fcber die Marathondistanz der kenianischen Superstar der Stra\u00dfenlaufszene <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> bei der <strong>45. Auflage des BMW Berlin Marathon<\/strong>. In einem perfekt vorbereiteten sowie konsequent realsierten Rennen, das er allerdings unplanm\u00e4\u00dfig bereits ab 25 km ganz allein auf sich gestellt bestreiten musste, &#8220;katapultierte&#8221; der Kenianer in kaum f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen 2:01:39 den Marathon-Weltrekord seines Landsmanns Dennis Kimetto (2:02:57) in eine neue Dimension.<span id=\"more-14768\"><\/span> Dabei konnte er im zweiten Teil, immer auf der Blauen Linie laufend, noch zulegen und somit als erster Mensch (in einem Regel konformen Rennen) die Schwelle von 2:02 Stunden unterbieten. Mit der Verbesserung des Weltrekords von Kimetto, an dem auch er sich mehrmals ohne Erfolg versucht hatte, um die Ewigkeit von 1:18 Minuten hat der Ausnahmel\u00e4ufer eine Leistung auf das Berliner Pflaster gezaubert, die aktuell wohl von keinem anderen Athleten zu erreichen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14815 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-cherono-41k-1-559x640.jpg\" alt=\"b-mar-2018-cherono-41k\" width=\"394\" height=\"451\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-cherono-41k-1-559x640.jpg 559w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-cherono-41k-1-768x879.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-cherono-41k-1-1048x1200.jpg 1048w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-2018-cherono-41k-1.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Gladys Cherono gewann in Berlin mit Streckenrekord zum dritten Mal. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Auch nicht durch Ex-Weltrekordler <strong>Wilson Kipsang <\/strong>(KEN), der im direkten Duell gegen Kipchoge v\u00f6llig chancenlos war und schon vor dem ersten Kilometer den Anschluss verlor. Ins Ziel lief Wilson als Dritter in 2:06:48 ein, \u00fcber f\u00fcnf Minuten hinter dem Sieger! Hochklassig war auch das Rennen der Frauen, wobei die Hoffnung an eine weitere globale Rekordmarke durch Tirunesh Dibaba (ETH) schon nach wenigen Kilometer bereits zu begraben war. Trotzdem war auch das Tempo bei den Frauen enorm, von denen gleich drei unter dem Streckenrekord der Japanerin Noguchi von 2:19:12 blieben. Mit einer starken zweiten H\u00e4lfte konnte <strong>Gladys Cherono<\/strong> (KEN) in pers\u00f6nlicher Bestzeit von 2:18:11 nach 2015 und 2017 zum dritten Mal gewinnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14788 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/copenhagen-half-2018-hassan-interview.jpg\" alt=\"copenhagen-half-2018-hassan-interview\" width=\"493\" height=\"460\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Sifan Hassan nach ihrem grandiosen Deb\u00fct beim Halbmarathon in Kopenhagen. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit lief die Weltklasse-Mittelstrecklerin <strong>Sifan Hassan<\/strong> (NED) sofort bei ihrem Deb\u00fct bei der <strong>4. Ausgabe des Copenhagen Half Marathon<\/strong> in 1:05:15 einen neuen Europarekord, w\u00e4hrend das durch die Absagen mehrerer Topl\u00e4ufer geschw\u00e4chte Rennen der M\u00e4nner <strong>Daniel Kipchumba<\/strong> (KEN) nach 59:06 Minuten als Sieger beendete. <strong>Shura Kitata<\/strong> (ETH) gewann mit einem grandiosen Sololauf die<strong> 41. Ausgabe des Rock\u00b4n\u00b4Roll Philadelphia Halbmarathon<\/strong> und erinnerte mit hochklassigen 59:16 an \u201ealte Zeiten\u201c, als die Veranstaltung noch zu den besten L\u00e4ufen auf globaler Skala \u00fcber diese Distanz geh\u00f6rte. <span id=\"more-14796\"><\/span>Bei den Frauen war die \u00fcberraschende Boston Marathon-Siegerin vom April 2018 <strong>Desiree Linden<\/strong> (USA) der \u201eTopstar\u201c, ihre Zeit als Siegerin von 1:11:48 war aber bestenfalls zeitklassig. Endg\u00fcltig sind dort die Zeiten vorbei, als in Philadelphia im Jahr 2011 neun L\u00e4ufer unter einer Stunde einliefen.<\/p>\n<p>Am gleichen Wochende gewannen <strong>Stephen Kiprop<\/strong> (KEN) in 59:41 und <strong>Diana Chemtai<\/strong> (KEN) in 1:07:17 die <strong>8. Ausgabe des Halbmarathon in \u00dasti nad Labem<\/strong>, wo Temperaturen um 20\u00b0C und erheblicher Wind nicht unbedingt leistungsf\u00f6rdernd waren. Einen Streckenrekord gab es beim <strong> EAM Kassel Marathon<\/strong> durch <strong>Edwin Kosgei<\/strong> (KEN) in 2:12:52, bei den Frauen siegte <strong>Brendah Kebeya<\/strong> (KEN) in 2:36:43. Und im Halbmarathon gab es durch <strong>Karl Junghann\u00df<\/strong> vom LAZ Erfurt Top Team in 1:05:28 einen weiteren Streckenrekord. <span id=\"more-14802\"><\/span>Mit einer kleinen Sensation konnte der <strong>Nandu Buenos Aires Marathon<\/strong> aufwarten, denn <strong>Emmanuel Kipkemboi<\/strong> (KEN) pulversierte bei diesem Event mit dem Bronze-Label der IAAF in 2:05:21 den Streckenrekord aus dem Vorjahr um mehr als 4 Minuten. <span id=\"more-14830\"><\/span>Auch bei den Frauen gab es bei guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen durch <strong>Vivian Jerono<\/strong> (KEN) mit 2:29:03 einen neuen Kursrekord und die erste Zeit in der argentinischen Hauptstadt von unter 2:30 Stunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14831 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/buenos-aires-mar-2018-winnersmen.jpg\" alt=\"buenos-aires-mar-2018-winnersmen\" width=\"589\" height=\"308\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die beiden Erstplatzierten beim Marathon in Buenos Aires. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Der S\u00fcdafrikaner <strong>Stephen Mokoka<\/strong> kr\u00f6nte in seinem Heimatland die <strong>12. Auflage des Sanlam Cape Town Marathon<\/strong> mit dem neuen Streckenrekord von 2:08:31. Bei den Frauen war <strong>Helalia Johannes<\/strong> (NAM) vorne.<span id=\"more-14838\"><\/span> Bei bestem Fr\u00fchherbstwetter gewannen <strong>Mare Dibaba<\/strong> (ETH) und <strong>Chris Thompson<\/strong> (GBR) den Halbmarathon im Rahmen des Great Scottish Run in der schottischen Metropole Glasgow. <span id=\"more-14872\"><\/span>Dabei zeigte sich die Ex-Weltmeisterin im Marathon mit 1:09:15 in guter Verfassung, Thompson brauchte 1:02:07. Insgesamt 16.000 L\u00e4ufer waren in China beim <strong>Hengshui Lake International Marathon <\/strong>auf den Beinen, von denen <strong> Lemi Berhanu<\/strong> (ETH) in 2:08:51 und <strong>Waganesh Mekasha<\/strong> (ETH) in 2:25:57 die Schnellsten waren. <span id=\"more-14877\"><\/span>Damit wurde der Mann mit der besten Vorleistung des Rennens, der 2016 den Dubai Marathon \u00fcberraschend in 2:04:33 gewann, seiner Favoritenrolle gerecht. Bereits im letzten Jahr war er mit seinem Sieg beim Xiamen Marathon in 2:08:27 auf chinesischem Boden erfolgreich.<\/p>\n<p>R\u00fcckblick wird fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fabel-Weltrekord von 2:01:39 im Marathon der M\u00e4nner durch Eliud Kipchoge am 16. September 2018 in Berlin war zweifellos das Highlight einer grandiosen Saison 2018 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene. Dazu kam eine Flut weiterer Bestleistungen und Rekorde, die Entwicklung des Marathonlaufs zu einem Event von globaler Dimension schreitet unaufhaltsam voran.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15772"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15772"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15772\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15790,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15772\/revisions\/15790"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15772"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=15772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}