{"id":15752,"date":"2018-12-23T09:39:34","date_gmt":"2018-12-23T09:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15752"},"modified":"2018-12-25T07:59:38","modified_gmt":"2018-12-25T07:59:38","slug":"ein-jahr-der-superlative-rueckblick-auf-die-internationale-marathonszene-des-jahres-2018-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15752","title":{"rendered":"&#8220;Ein Jahr der Superlative&#8221; &#8211; R\u00fcckblick auf die internationale Marathonszene des Jahres 2018 &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14776 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-640x391.jpg\" alt=\"b-mar-kipchoge-finish\" width=\"534\" height=\"326\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-640x391.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-768x469.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish.jpg 834w\" sizes=\"(max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><\/p>\n<p><em>Der <strong>Fabel-Weltrekord von 2:01:39<\/strong> im Marathon der M\u00e4nner durch <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> am 16. September 2018 in Berlin war zweifellos das Highlight einer grandiosen Saison 2018 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene. Dazu kam eine Flut weiterer Bestleistungen und Rekorde, die Entwicklung des Marathonlaufs zu einem Event von globaler Dimension schreitet unaufhaltsam voran.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Am 1. April\u00a0 gewannen <strong>Abraham Kiptum<\/strong> (KEN) und<strong> Janet Rono<\/strong> (KEN) die L\u00e4ufe im Rahmen des <strong>Daegu International Marathon<\/strong> in der koreanischen Stadt, in der 2011 die Leichtathletik-WM \u00fcber die B\u00fchne ging. Kiptum stellte dabei mit 2:06:29 einen neuen Kursrekord auf, der sich schon fr\u00fch im Rennen andeutete,<span id=\"more-13507\"><\/span> <strong>Rono<\/strong> war in 2:28:01 bei den Frauen vorne. Nur Stunden nach der Welt-Jahresbestleistung \u00fcber 10 km beim Paderborner Osterlauf kam der Vorjahressieger<strong> Jake Robertson<\/strong> (NZL) bei den <strong>Crescent City Classic Open<\/strong> am Stadtrand von New Orleans in 27:28 dieser Marke bedrohlich nahe. Am zweiten April-Wochenende gab es dann in guter Tradition eine gewaltige Ballung an Events.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13571 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/prag-hm-2018-melly-640x454.jpg\" alt=\"prag-hm-2018-melly\" width=\"537\" height=\"381\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/prag-hm-2018-melly-640x454.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/prag-hm-2018-melly-768x544.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/prag-hm-2018-melly.jpg 1003w\" sizes=\"(max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Joan Melly zeigte beim Prager Halbmarathon eine \u00fcberragende Leistung. (c) Livestream\/Screenshot<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Den Auftakt machte am 7. April die <strong>20. Auflage des Sportisimo Prag Halbmarathon<\/strong>, wo die Kenianerin<strong> Joan Melly<\/strong> f\u00fcr das Highlight sorgte. Nachdem sie \u00fcber 14:51 bei 5 km und 30:14 bei 10 km lange weit unter WR-Kurs agierte, lie\u00dfen die Kr\u00e4fte nach, und sie verfehlte am Ende die globale Bestmarke in 1:05:04 recht knapp. Bei den M\u00e4nnern gewann der Shooting Star der letzten Saison <strong>Benard Kimeli<\/strong> (KEN) in 59:47. Einen Tag sp\u00e4ter lief der gerade erst 19-j\u00e4hrige \u00c4thiopier <strong>Amdework Walelegn<\/strong> bei der <strong>13. Ausgabe des Vodafone Istanbul Halbmarathon <\/strong>59:50 Minuten und blieb damit als erster L\u00e4ufer in einem Halbmarathon auf t\u00fcrkischem Boden unter einer Stunde. Auch die Siegerzeit der Frauen hatte mit 1:06:22 internationale Klasse, womit <strong>Ababel Yeshaneh<\/strong> (ETH) den Streckenrekord aus dem Vorjahr um nur 3 Sekunden verpasste.<\/p>\n<p class=\"TweetTextSize js-tweet-text tweet-text\" lang=\"es\" data-aria-label-part=\"0\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13614 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/rotterdam-mar-2018-winner-kipkemoi-640x469.jpg\" alt=\"rotterdam-mar-2018-winner-kipkemoi\" width=\"495\" height=\"363\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/rotterdam-mar-2018-winner-kipkemoi-640x469.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/rotterdam-mar-2018-winner-kipkemoi-768x563.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/rotterdam-mar-2018-winner-kipkemoi.jpg 949w\" sizes=\"(max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Kenneth Kipkemoi gewann gleich bei seinem Deb\u00fct den Rotterdam Marathon. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p class=\"TweetTextSize js-tweet-text tweet-text\" lang=\"es\" data-aria-label-part=\"0\">Der Deb\u00fctant und Halbmarathon-Spezialist<strong> Kenneth Kipkemoi <\/strong>(KEN) gewann die <strong>38. Ausgabe des NN Rotterdam Marathon<\/strong> in 2:05:44. Bei den Frauen war <strong>Visiline Jepkesho<\/strong> (KEN) in 2:23:47 die Schnellste. Zur gleichen Stunde war der Hattrick der \u00c4thiopierin <strong>Rahma Tusa<\/strong> mit einer Zeit von 2:23:46 das Highlight der<strong> 24. Ausgabe des ACEA Rom Marathon<\/strong> und auch die Siegerzeit von\u00a02:08:03 durch <strong>Cosmas Birech<\/strong> (KEN) war f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse vor Ort beachtlich. Auch auf deutschen Stra\u00dfen wurde an diesem Tag flott gelaufen. Zum einem liefen bei der <strong>28. Auflage des Hannover Marathon<\/strong> die Sieger <strong>Eboka Erre<\/strong> (ETH) und<strong> Agnes Kiprop<\/strong> (KEN) 2:09:44 bzw. 2:32:35. Die deutsche Hoffnung Fate Tola stieg bei sommerlichen Temperaturen nach 17 km aus dem Rennen.<\/p>\n<p>Zum anderen gab es in der deutschen Hauptstadt durch den Kenianer <strong>Erick Kiptanui<\/strong> bei der <strong>36. Ausgabe des Berliner Halbmarathon<\/strong> eine im Vorfeld kaum zu erwartende Spitzenleistung von 58:42. Mit einem Tempomacher legte der Shooting Star der Saison ein einsames Rennen aufs Berliner Pflaster, bei dem er sogar bis gut 15 km auf Kurs zu einem neuen Weltrekord lag. Bis zum Herbst sollte Berlin damit &#8211; zusammen mit Ras Al Khaimah &#8211; die Jahres-Weltbestleistung halten. Bei den Frauen war <strong>Melat Kejeta<\/strong> (ETH) in 1:09:04 vorne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-13628 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/b-hm-2018-winner-kiptanui.jpg\" alt=\"b-hm-2018-winner-kiptanui\" width=\"535\" height=\"438\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Erick Kiptanui lief beim Berliner Halbmarathon einen neuen Streckenrekord. (c) SCCevents<\/span><\/p>\n<p>Mit Siegen von Vorjahressieger <strong>Paul Lonyangata<\/strong> (KEN) in 2:06:22 und <strong>Betsy Saina<\/strong> (KEN) in 2:22:56 wurde bei der <strong>42 Ausgabe des Schneider Electric Paris Marathon<\/strong> schnell gerannt. Mit 42095 Finishern etablierte man sich hinter dem London und vor dem Berlin Marathon in der europ\u00e4ischen Spitzenklasse. <strong>Luka Rotich<\/strong> (KEN) und <strong>Aynalem Teferit<\/strong> (ETH) gewannen in 2:12:10 sowie 2:30:29 die <strong>12. Ausgabe des Marat\u00f3n de Santiago<\/strong> in der chilenischen Hauptstadt, w\u00e4hrend &#8211; auch noch am gleichen Tag &#8211; bei der <strong>18. Ausgabe des EA7 Emporio Armani Milano Marathon<\/strong> die Sieger <strong>Seyefu Tura<\/strong> (ETH) und<strong> Lucy Kabuu<\/strong> (KEN) hie\u00dfen. Der Vielstarter Tura gewann in 2:09:04, nachdem er im Herbst in Seoul 2:09:26 und im Januar in Dubai 2:04:44 erreichte. Bei den Frauen setzte sich Kabuu in der Schlussphase in 2:27:02 durch.<\/p>\n<p class=\"TweetTextSize js-tweet-text tweet-text\" lang=\"es\" data-aria-label-part=\"0\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13700 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/cwg-2018-marathon-men-40k-shelly-hawkins-640x382.jpg\" alt=\"cwg-2018-marathon-men-40k-shelly-hawkins\" width=\"563\" height=\"336\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/cwg-2018-marathon-men-40k-shelly-hawkins-640x382.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/cwg-2018-marathon-men-40k-shelly-hawkins-768x459.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/cwg-2018-marathon-men-40k-shelly-hawkins-1200x717.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/cwg-2018-marathon-men-40k-shelly-hawkins.jpg 1306w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Ein Bild, das man eigentlich bei keiner Veranstaltung sehen m\u00f6chte: Bei gro\u00dfer Hitze brach Callum Hawkins bei den Commonwealth Games kurz vor 40 km zusammen und wird auf dem Boden liegend vom sp\u00e4teren Sieger Shelley passiert. (c) Livestream\/Screenshot<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"TweetTextSize js-tweet-text tweet-text\" lang=\"es\" data-aria-label-part=\"0\">Einen Vorgeschmack auf das, was in noch schlimmerer Form in den Marathon-Wettbewerben bei Olympia in Toyko im Jahr 2020 drohen wird, vermittelten die <strong>Commonwealth Games<\/strong> an der australischen Gold Coast am 15. April 2018, wo sich bei Temperaturen im australischen Herbst um 27\u00b0C (im Schatten) nur wenige Ausdauerathleten einer Tortur aussetzten, die mit (Leistungs-)&#8221;Sport&#8221; nicht mehr viel zu tun hatte. Entsprechend dramatisch war dann auch die Schlussphase des Marathon, wo vor der 40 km-Marke der weit in F\u00fchrung liegende Schotte <strong>Callum Hawkins<\/strong> v\u00f6llig dehydriert zusammenbrach und dort\u00a0 gut zwei M\u00ednuten sp\u00e4ter vom Australier <strong>Michael Shelley<\/strong> passiert wurde, der den Lauf in 2:16:46 gewann. Nach einem Krankenhausaufenthalt ging es Hawkins bald besser, Auswirkungen auf die Wettkampf-Planung f\u00fcr Tokyo 2020 hatte aber auch dieses Ereignis nicht. Beim IOC geht nach wie vor der Kommerz weit vor dem Wohl der Athleten, wobei im Vergleich zu den Sommern in der japanischen Hauptstadt die Gold Coast fast noch eine Sommerfrische ist.<\/p>\n<p class=\"TweetTextSize js-tweet-text tweet-text\" lang=\"es\" data-aria-label-part=\"0\">Bei nahezu ideale Bedingungen kr\u00f6nten die Topathleten die\u00a0 <strong>11. Ausgabe des Nexia Audirevi Lago Maggiore Halbmarathon<\/strong> auf der pitoresken Strecke von Verbania nach Stresa auf den Uferstra\u00dfen mit gro\u00dfartigen Leistungen. Der Tempomacher beim Berliner Halbmarathon <strong>Daniel Kipchumba<\/strong> (KEN) siegte in ausgezeichneten 59:06 mit Streckenrekord, bei den Frauen gewann die Deb\u00fctantin <strong>Daisy Cherotich<\/strong> (KEN) in 1:09:44. Und am Tag danach sorgte dann die <strong>122. Ausgabe des legend\u00e4ren Boston Marathon<\/strong> f\u00fcr Schlagzeilen, die es diesmal sogar bis auf die Titelseite der &#8220;New York Times&#8221; schafften. Bei nur wenigen \u00b0C \u00fcber Null, Dauerregen und scharfem Gegenwind herrschte bereits am Start in Hopkinton der Ausnahmezustand; gelaufen wurde dann aber trotzdem.<\/p>\n<p class=\"TweetTextSize js-tweet-text tweet-text\" lang=\"es\" data-aria-label-part=\"0\">Das japanische Lauf-Unikum <strong>Yuki<\/strong> <b>Kawauchi<\/b>, mit extremen Bedingungen im Gro\u00dfraum Boston vom Januar her bestens vertraut, d\u00fcpierte mit einer taktischen Meisterleistung als ausgesprochener Au\u00dfenseiter die gesamte Elite und konnte in Wetter bedingten 2:15:58 sensationell in Boston einen World Marathon Majors Event als erster Japaner nach dem lengend\u00e4ren Toshihiko Seko in den Jahren 1981 und 1987 gewinnen. Auch bei den Frauen nahm das Debakel der Sieg gewohnten afrikanischen L\u00e4uferinnen seinen Lauf, mit <strong>Desiree Linden<\/strong> (USA) in 2:39:54 gewann nach Lisa Weidenbach bei den Frauen seit 1985 erstmals wieder eine US-Athletin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner.jpg\" rel=\"attachment wp-att-13728\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-13728 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner-640x502.jpg\" alt=\"boston-mar-2018-yuki-winner\" width=\"595\" height=\"467\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner-640x502.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/boston-mar-2018-yuki-winner.jpg 735w\" sizes=\"(max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 12pt;\">Yuki Kawauchi (JPN) gewann sensati<\/span>onell den Boston Marathon 2018. (c) OlympicChannel\/Screenshot<\/p>\n<p>Am Wochenende nach Boston hatte der Wettergott auch Einfluss auf die Leistungen bei der <strong>38. Ausgabe des Virgin money London Marathon. <\/strong><br \/>\nNach den w\u00e4rmsten Tagen auf der Insel im April seit der Wetteraufzeichnung boten Temperaturen um 20\u00b0C beim Lauf ungeeignete Voraussetzungen f\u00fcr Jagden auf die Weltrekorde bei M\u00e4nnern sowie Frauen. Die Topathleten ignorierten dieses Faktum und lagen jeweils bis zur H\u00e4lfte der Distanz in 1:01:00 bzw. 1:07:16 deutlich unter den Weltrekord-Marken. Dass dort der Marathon erst richtig beginnt, ist eine Binsenweisheit, die zuweilen auch f\u00fcr die Elite gilt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13775 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-winners-kipchoge-cheriuyot-640x539.jpg\" alt=\"london-mar-2018-winners-kipchoge-cheriuyot\" width=\"516\" height=\"434\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-winners-kipchoge-cheriuyot-640x539.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-winners-kipchoge-cheriuyot-768x646.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/london-mar-2018-winners-kipchoge-cheriuyot.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eliud Kipchoge und Vivian Cheruiyot waren die gefeierten Sieger beim London Marahon. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Superstar <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> (KEN) schon einmal f\u00fcr seinen gro\u00dfen Auftritt im September in Berlin &#8220;trainierte&#8221; und die aberwitzige Tempohatz in der ersten H\u00e4lfte mit einer Zeit von 2:04:17 noch am besten verdaute, endete diese Taktik bei den Frauen im Desaster. Die Lauflegende <strong>Tirunesh Dibaba<\/strong> (ETH) warf noch vor der H\u00e4lfte das Handtuch, Topstar <strong>Mary Keitany<\/strong> (KEN) brach v\u00f6llig ein und wurde in 2:25:33 entt\u00e4uschende F\u00fcnfte. Somit war der Weg frei f\u00fcr die Weltmeisterin auf der Bahn <strong>Vivian Cheruiyot<\/strong> (KEN), die sich in 2:18:31 nun gleichfalls auf der Stra\u00dfe in die Weltklasse lief.<\/p>\n<p>Auch an vielen anderen Lokalit\u00e4ten wurde am 22. April durch die St\u00e4dte gelaufen.\u00a0 \u00dcber 5000 L\u00e4ufer waren bei der<strong> 17. Auflage des Krakau Marathon<\/strong> auf den Beinen, eine der gr\u00f6\u00dften Sportveranstaltungen des Landes.<strong> Birhanu Bekele Berga<\/strong> (ETH) in 2:11:34 war der schnellste L\u00e4ufer im Ziel, bei den Frauen war das <strong>Lilia Fisikovici<\/strong> (MOL) in 2:31:27. Bei sehr warmen Wetter mit Temperaturen von \u00fcber 20 \u00b0C wurde <strong>Balaheddine Bounasser<\/strong> (MAR)\u00a0 der \u00dcberraschungs-Sieger des<strong> Vienna City Marathon<\/strong>\u00a0(Wien) in pers\u00f6nlicher Bestzeit von 2:09:29. <span id=\"more-13801\"><\/span>Der Topstar des Events, Weltrekordler Dennis Kimetto (KEN), kam einmal mehr nicht ins Ziel eines Marathon. Und <strong>Nancy Kiprop<\/strong> (KEN) verteidigte ihren Titel mit pers\u00f6nlicher Bestzeit von 2:24:18.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12812 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/dubai-mar-2018-winner-geremew-640x501.jpg\" alt=\"dubai-mar-2018-winner-geremew\" width=\"522\" height=\"409\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/dubai-mar-2018-winner-geremew-640x501.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/dubai-mar-2018-winner-geremew-768x601.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/dubai-mar-2018-winner-geremew.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mosinet Geremew gewann den Marathon in Dubai und den Halbmarathon in Jianzhen, im Oktober wurde er ferner Zweiter beim Chicago Marathn. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Mosinet Geremew<\/strong> (ETH) gewann bei regnerischem Wetter w\u00e4hrend der <strong>13. Ausgabe des Yangzhou Jianzhen International Half Marathon<\/strong> am Sonntag (22.4.) den Lauf in 1:01:31 zum vierten Mal in Folge. Und warmes und windiges Wetter dr\u00fcckte auch bei der 6. Ausgabe des <strong>Orlen Warschau Marathon <\/strong>in der polnischen Hauptstadt auf die Leistungen. <strong>Ezekiel Omullo<\/strong> (KEN) und<strong> Nastassia Ivanova<\/strong> (BLR) gewannen in 2:11:17 bzw. 2:28:03. In der spanischen Hauptstadt sorgte <strong>Valentine Kipketer Jepkorir<\/strong> (KEN) mit einem Streckenrekord von 2:30:40 f\u00fcr das Highlight der<strong>\u00a041. Ausgabe des Rock \u2019n\u2019 Roll Madrid Marathon<\/strong>, bei den M\u00e4nnern war <strong>Eliud Kiplagat Barngetuny<\/strong> (KEN) in 2:10:15 vorne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13847 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/dus-mar-2018-dm-amrhein-640x473.jpg\" alt=\"dus-mar-2018-dm-amrhein\" width=\"506\" height=\"374\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/dus-mar-2018-dm-amrhein-640x473.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/dus-mar-2018-dm-amrhein-768x568.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/dus-mar-2018-dm-amrhein.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Fabienne Amrhein wurde im Rahmen des D\u00fcsseldorf Marathon deutsche Meisterin. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p>Die Wei\u00dfrussin <strong>Volha Mazuronak<\/strong> sorgte f\u00fcr das sportliche Highlight beim <strong>Metro Group Marathon<\/strong><strong> in D\u00fcsseldorf<\/strong>, wo die F\u00fcnfte im Marathon bei Olympia 2016 mit einem neuen Streckenrekord von 2:25:25 \u00fcberzeugen konnte. Bei den M\u00e4nnern gab es wegen eines Feuerwehreinsatzes im Vorfeld und einer danach fehlenden Absperrung ein kurioses Rennen, wo die Spitzengruppe (und nur diese) an einer Abzweigung nach 8 km fehlgeleitet wurde und eine zu lange Strecke absolvierte. Als Sieger wurde <strong>Gilbert Kollum<\/strong> <strong>Yegon<\/strong> (KEN) erkl\u00e4rt, der f\u00fcr die um 540 m verl\u00e4ngerte Strecke 2:13:54 ben\u00f6tigte. Deutsche Meister wurden bei den Frauen <strong>Fabienne Amrhein<\/strong> von der MTG Mannheim in 2:32:35 und bei den M\u00e4nnern \u00fcberraschend der Deb\u00fctant <strong>Tom Gr\u00f6schel<\/strong> vom TC Fiko Rostock in 2:15:20.<\/p>\n<p>Bei guten \u00e4u\u00dferen Bedingungen gab es am gleichen Tag beim<strong> Haspa Marathon Hamburg<\/strong> Siege durch <strong>Solomon Deksisa<\/strong> (ETH) in 2:06:34 und <strong>Shitaye Eshete <\/strong>(BRN) in 2:24:51. <span id=\"more-13838\"><\/span>Von deutscher Seite l\u00f6ste der Regensburger <strong>Philipp Pflieger<\/strong> die Fahrkarte f\u00fcr den EM-Marathon im August als Elfter nach 2:13:39, womit er in D\u00fcsseldorf im deutschen Kontingent klar vorne gelegen h\u00e4tte. Bei der<strong> 14. Auflage des UAE Healthy Kidney 10K<\/strong> des New York Road Runners Club mit Start und Ziel im Central Park von New York City gl\u00e4nzte der erst 18-j\u00e4hrige <strong>Rhonex Kipruto<\/strong> (KEN) mit der neuen Welt-Jahresbestleistung von 27:08. <span id=\"more-13840\"><\/span>Damit verbesserte der Kenianer, der bereits beim 10 km-Lauf in Prag im September 2017 als Dritter in 27:13 \u00fcberraschte, den Streckenrekord von Leonard Komon von 27:35 aus dem Jahr 2011 sehr deutlich. Im Herbst sollte er seine Bestleistung in Prag nochmals erheblich steigern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13899 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/prag-mar-2018-winner-rupp-1-640x477.jpg\" alt=\"prag-mar-2018-winner-rupp\" width=\"525\" height=\"391\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/prag-mar-2018-winner-rupp-1-640x477.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/prag-mar-2018-winner-rupp-1-768x573.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/prag-mar-2018-winner-rupp-1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">US-Star Galen Rupp gewann den Prag Marathon. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Nach seinem Sieg \u00fcber 10 km beim Paderborner Osterlauf in Welt-Jahresbestzeit gewann <strong>Emmanuel Kiprono<\/strong> (KEN) auch die <strong>30. Ausgabe des W\u00fcrzburger Residenzlaufs<\/strong> in 28:17 und schaffte damit das Double bei den beiden leistungsstarken 10 km-L\u00e4ufen auf deutschem Boden, das im letzten Jahr seinem Landsmann Benard Kimeli gelang. F\u00fcr den 6. Mai hatte sich US-Topstar <strong>Galen Rupp<\/strong> kurzfristig entschlossen, bei der <strong>24. Ausgabe des Volkswagen Prag Marathon<\/strong> an den Start zu gehen, den er in einem sehenswerten Antritt auf den letzten Kilometern in 2:06:11 gewann. Sp\u00e4testens seit seinem Gewinn des Chicago Marathon im Oktober 2017 geh\u00f6rt Rupp nach dem Umstieg von der Bahn zu den besten L\u00e4ufern der aktuellen Marathon-Szene.<\/p>\n<p>Der neue Streckenrekord von <strong>William\u00a0Nyarondia Morwabe<\/strong> (KEN) mit 2:11:15 war die herausragende Leistung des <strong>Telenor Copenhagen Marathon<\/strong>, der im kommenden Jahr sein 40. Jubil\u00e4um feiern wird. Morwabe war mit einer Bestzeit von 2:16 Stunden in die d\u00e4nische Hauptstadt angereist, die er bei seinem sehr \u00fcberraschenden Sieg um etwa 5 Minuten steigern konnte. Eine Woche sp\u00e4ter, am 19. Mai, hie\u00dfen von etwa 4000 Teilnehmern die Sieger der<strong> 6. Ausgabe des Mattoni Karlovy Vary (Karlsbad) Halbmarathon<\/strong> <strong>Roman Romaneko<\/strong> (UKR) in 1:03:58 und<strong> Eva Vrabcova<\/strong> (CZE) in 1:11:54 .<span id=\"more-13974\"><\/span> Dabei wurde das Ergebnis dadurch beeinflusst, als sich die Organisatoren von RunCzech im Vorfeld entschieden hatten, das Starterfeld der Eliteathleten auf europ\u00e4ische L\u00e4ufer zu beschr\u00e4nken. Ob Rennen k\u00fcnftig &#8211; wie von den Organisatoren propagiert &#8211; durch die Abstinenz der Kenianer und \u00c4thiopier in unseren Landen wirklich interessanter werden, kann erheblich bezweifelt werden. Sie werden aber sicher langsamer \u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11939 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-dibaba-vor-ziel-640x575.jpg\" alt=\"chicago-mar-2017-dibaba-vor-ziel\" width=\"489\" height=\"439\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-dibaba-vor-ziel-640x575.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-dibaba-vor-ziel-768x690.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/chicago-mar-2017-dibaba-vor-ziel.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 489px) 100vw, 489px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Tirunesh Dibaba gewann beim Great Manchester Run die 10 km. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<p><strong>Kenenisa Bekele<\/strong> (ETH), einer der Topstars der aktuellen Stra\u00dfenlaufszene, konnte mit einem \u00fcberlegenen Sieg beim <strong>Grand Prix Bern \u00fcber 10 Meilen<\/strong> in 46:47 \u00fcberzeugen. Bei den Frauen war das Rennen eine rein schweizerische Angelegenheit, die <strong>Martina Str\u00e4hl<\/strong> in 53:50 f\u00fcr sich entscheiden konnte. <span id=\"more-13985\"><\/span> Nur einen Monat nach seinem dritten Platz beim London Marathon gewann Langstrecken-Superstar (Sir) <strong>Mo Farah<\/strong> beim<strong> Great Manchester Run<\/strong> \u00fcber 10 km in 28:27. Bei den Frauen war<strong> Tirunesh Dibaba<\/strong> (ETH) in 31:08 vorne und lie\u00df dabei die Mehrfach-Weltrekordlerin<strong> Joyciline Jepkosgei<\/strong> (KEN) nach den ersten Kilometern weit hinter sich. In Riga lief <strong>Tsedat Abeje Ayana<\/strong> (ETH) mit 2:11:00 die schnellste Zeit auf lettischem Boden, <strong>Georgina Jepkirui Rono<\/strong> (KEN) war bei den Frauen nach 2:28:22 im Ziel.<\/p>\n<p>Die Flut der Marathonl\u00e4ufe in China h\u00e4lt untervermittelt an. Von 22 Veranstaltungen im Jahr 2011 ist diese Zahl in diesem Jahr nach Angaben des chinesischen Verbandes auf 1072 &#8220;explodiert&#8221;. Einen dieser L\u00e4ufe, die <strong>33. Ausgabe des Dalian International Marathon<\/strong>, gewann <strong>Edwin Kibet Koech<\/strong> (KEN) mit 2:09:44 und lief die erste Zeit dieser Veranstaltung von unter 2:10 Stunden. Bei den Frauen gab es durch <strong>Mulu Seboka<\/strong> (ETH) in 2:28:59 einen \u00e4thiopischen Sieg. Beim <strong>G\u00f6teborgs Varvet Halbmarathon<\/strong> musste der Topstar, Ex-Marathon-Weltrekordler Wilson Kipsang (KEN) wegen einer Erk\u00e4ltung kurzfristig absagen, so gewannen das Rennen mit der spektakul\u00e4ren Passage \u00fcber die \u00c4lvsborgbron <strong>Shadrack Kimining<\/strong> (KEN) und <strong>Meseret Belete Tola<\/strong> (ETH) in 1:01:31 bzw. 1:09:09.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15761 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/ottawa-mar-2018-winner-burka-640x280.jpg\" alt=\"ottawa-mar-2018-winner-burka\" width=\"606\" height=\"265\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/ottawa-mar-2018-winner-burka-640x280.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/ottawa-mar-2018-winner-burka-768x336.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/ottawa-mar-2018-winner-burka.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Gelete Burka lief in Ottawa einen kanadischen All-Comers-Rekord im Marathon der Frauen. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Die \u00c4thiopierin <strong>Gelete Burka<\/strong> sorgte mit einer Zeit von 2:22:17 f\u00fcr das Highlight bei der <strong>44. Ausgabe des Scotiabank Ottawa Marathon<\/strong>. Niemals ist eine Frau in der lange Geschichte des Marathon auf kanadischem Boden schneller gelaufen. <span id=\"more-14046\"><\/span>Bei den M\u00e4nnern war der Streckenrekordler in Ottawa, <strong>Yemane Tsega<\/strong>y (ETH), in 2:08:52 als Erster im Ziel, womit er aber deutlich \u00fcber dem erkl\u00e4rten Ziel eines Streckenrekords (2:06:54) blieb. Eine Woche danach siegte der Kenianer <strong>Lawi Kiptui<\/strong> in 2:13:30 bei der <strong>40. Jubil\u00e4umsausgabe des ASICS Stockholm Marathon<\/strong>. Hochsommerliches Wetter bei einer Startzeit um 12 Uhr mittags bereitete allen Teilnehmern erhebliche Probleme. So auch dem Boston Sieger dieses Jahres, dem japanischen Lauf-Unikum <strong>Yuki Kawauchi<\/strong>, der auf Platz 4 in 2:22:57 mit einer der schw\u00e4chsten Marathon-Zeiten seiner ereignisreichen Karriere ins Olympia-Stadion einlief.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10608 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/sn-diego-mar-2017-start-586x640.jpg\" alt=\"sn-diego-mar-2017-start\" width=\"474\" height=\"518\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/sn-diego-mar-2017-start-586x640.jpg 586w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/sn-diego-mar-2017-start-768x839.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/sn-diego-mar-2017-start-1098x1200.jpg 1098w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/sn-diego-mar-2017-start.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Der sportliche Niedergang des San Diego Marathon ging auch im Jahr 2018 weiter. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Mit sehr unterschiedlichen Leistungen wartete am Tag danach die <strong>21. Ausgabe des Rock\u00b4n\u00b4Roll San Diego Marathon<\/strong> auf. W\u00e4hrend im Halbmarathon die Lauflegende <strong>Meseret Defar<\/strong> (ETH) in 1:08:26 und <strong>Titus Ekuri<\/strong> (KEN) in 1:01:02 ansprechende Leistungen boten, ist der (volle) Marathon mittlerweile leistungsportlich in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. <span id=\"more-14129\"><\/span>Mit Preisgeldern von 500 US$ hat das Rennen nur noch breitensportlichen Charakter. Bei den M\u00e4nnern gewann August Brautigam (USA) in 2:33:25, bei den Frauen war Karen Lockyer (USA) in 2:55:22 die \u201eSchnellste\u201c. Bevor die Veranstaltung in die H\u00e4nde von Finanzinvestoren geriet, musste man f\u00fcr die Siege im vollen Marathon fast eine halbe Stunde schneller laufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14165 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/nyc-mini-10k-winner-keitany-640x330.jpg\" alt=\"nyc-mini-10k-winner-keitany\" width=\"605\" height=\"312\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/nyc-mini-10k-winner-keitany-640x330.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/nyc-mini-10k-winner-keitany.jpg 702w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mary Keitany gewann im Central Park von New York City die Mini 10K. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Mit einer gro\u00dfartigen Vorstellung gewann am 9. Juni die kenianische Ausnahmel\u00e4uferin <strong>Mary Keitany<\/strong> in 30:59 den <strong>New York Mini 10K<\/strong>, ein Frauenlauf, der seit dem Jahr 1972 ausgetragen wird und damit der \u00e4lteste seiner Art ist.\u00a0<span id=\"more-14163\"><\/span>Keitany, die sich bestens erholt von der Kr\u00e4fte zehrenden Tempojagd beim London Marathon zeigte, gewann mit gro\u00dfem Vorsprung von \u00fcber einer Minute vor <strong>Aliphine Tuliamuk<\/strong> (USA) und\u00a0 <strong>Molly Huddle<\/strong> (USA).<\/p>\n<p>R\u00fcckblick wird fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fabel-Weltrekord von 2:01:39 im Marathon der M\u00e4nner durch Eliud Kipchoge am 16. September 2018 in Berlin war zweifellos das Highlight einer grandiosen Saison 2018 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene. 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