{"id":15693,"date":"2018-12-17T09:39:34","date_gmt":"2018-12-17T09:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15693"},"modified":"2018-12-18T10:17:50","modified_gmt":"2018-12-18T10:17:50","slug":"ein-jahr-der-superlative-rueckblick-auf-die-internationale-marathonszene-des-jahres-2018-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15693","title":{"rendered":"&#8220;Ein Jahr der Superlative&#8221; &#8211; R\u00fcckblick auf die internationale Marathonszene des Jahres 2018 &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14776 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-640x391.jpg\" alt=\"b-mar-kipchoge-finish\" width=\"534\" height=\"326\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-640x391.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish-768x469.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/b-mar-kipchoge-finish.jpg 834w\" sizes=\"(max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><\/p>\n<p><em>Der <strong>Fabel-Weltrekord von 2:01:39<\/strong> im Marathon der M\u00e4nner durch <strong>Eliud Kipchoge<\/strong> am 16. September 2018 in Berlin war zweifellos das Highlight einer grandiosen Saison 2018 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene. Dazu kam eine Flut weiterer Bestleistungen und Rekorde, die Entwicklung des Marathonlaufs zu einem Event von globaler Dimension schreitet unaufhaltsam voran.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Die ersten Welt-Jahresbestleistungen vom Z\u00fcricher Neujahrsmarathon mit breitensportlichem Charakter bestanden dieses Jahr nur wenige Stunden, denn ein japanischer L\u00e4ufer sorgte f\u00fcr die ersten Schlagzeilen des Jahres. Temperaturen um \u2013 15\u00b0C und\u00a0 eisiger Wind\u00a0 konnten den Vielstarter <strong>Yuki Kawauchi<\/strong> (JPN) beim <strong>Marshfield New Year\u00b4s Day Marathon <\/strong>nicht daran hindern, mit 2:18:59 zum 76. Mal in seiner Laufkarriere unter 2:20 Stunden zu laufen, womit er diesen Rekord dem\u00a0 US-Amerikaner Doug Kurtis abnahm. Die Organisatorin dieses Laufs s\u00fcdlich von Boston ist auch die Elitemanagerin des Boston Marathon, und das sollte im April 2018 \u00fcberraschende Folgen haben. <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12629 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/marshfield-mar-2018-strecke-yuki-640x480.jpg\" alt=\"marshfield-mar-2018-strecke-yuki\" width=\"529\" height=\"397\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/marshfield-mar-2018-strecke-yuki-640x480.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/marshfield-mar-2018-strecke-yuki-768x576.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/marshfield-mar-2018-strecke-yuki.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 529px) 100vw, 529px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Yuki Kawauchi lief zu Neujahr in Marshfield (MA, USA) zum 76.mal unter 2:20 Stunden, zum 75.mal unter 2:19 Stunden. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>In Yukis Heimat wurde einen Tag sp\u00e4ter die <strong>94. Ausgabe des legend\u00e4ren Hakone Ekiden Staffellaufs<\/strong> (10 x ~ HM) von Tokyo in die Sommerfrische Hakone und zur\u00fcck \u00fcber 217 km gestartet. Die perfekt organisierte Veranstaltung sah den vierten Sieg der <strong>Aoyama Gakuin University<\/strong> in Folge, womit (incl. des Anstiegs auf 800 H\u00f6henmeter) die siegreichen 10 Studenten einen km-Schnitt von knapp unter 3:02 Minuten liefen. Am 7. Januar litt der <strong>16. Xiamen Marathon<\/strong> unter heftigen Regenf\u00e4llen, so dass es diesmal statt der ersten Weltklasse-Zeiten des Jahres im Marathon durch <strong> Dejene Debele<\/strong> (ETH) in 2:11:22 und<strong> Fatuma Sado<\/strong> (ETH) in 2:26:41 wenig spektakul\u00e4re Jahres-Weltbestleistungen gab.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12689 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/xiamen-mar-2018-rain-640x427.jpg\" alt=\"xiamen-mar-2018-rain\" width=\"562\" height=\"375\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/xiamen-mar-2018-rain-640x427.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/xiamen-mar-2018-rain.jpg 690w\" sizes=\"(max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Str\u00f6mender Regen sorgte beim Xiamen Marathon f\u00fcr erschwerte Bedingungen. (c) Weibo<\/span><\/p>\n<p>Auch beim <strong>Chevron Houston Marathon<\/strong> gab es nach der W\u00e4rme im Vorjahr diesmal mit Temperaturen unweit des Gefrierpunktes extreme Bedingungen, wo der Neuseel\u00e4nder <strong>Jake Robertson<\/strong> im Halbmarathon in 1:00:01 die gesamte ostafrikanische Konkurrenz inkl. Topstar Guyle Adola (ETH) hinter sich lassen konnte. Bei den Frauen gewann<strong> Ruti Aga<\/strong> (ETH) in 1:06:39, w\u00e4hrend im gleichzeitig gestarteten Marathon mit <strong>Bazu Worku<\/strong> in 2:08:30 und <strong>Biruktayit Degefa<\/strong> in 2:24:51 \u00e4thiopische Athleten vorne waren.<\/p>\n<p>Die Vorjahressiegerin <strong>Gulume Tollesa<\/strong> (ETH) gewann auch die <strong>22. Ausgabe des Standard Chartered Hong Kong Marathon<\/strong>. Bei f\u00fcr die Region der Erde g\u00fcnstigen Temperaturen von 15 bis 20\u00b0C, aber heftigem Wind schaffte die \u00c4thiopierin im Ziel mit 2:29:37 die erste Zeit einer Frau in Hong Kong von unter 2 1\/2 Stunden,<span id=\"more-12748\"><\/span> womit sie die Bestmarke ihrer Landsfrau Misiker Demissie aus dem Jahr 2012 um 36 Sekunden steigern konnte. Bei den M\u00e4nnern siegte der 44-j\u00e4hrige Oldie und Masters-Weltrekordler <strong>Kenneth Mungara<\/strong> (KEN) in 2:13:39.<\/p>\n<p>Auch in der indischen Mega-Metropole setzten \u00e4thiopische L\u00e4ufer ihre aktuelle Erfolgsstr\u00e4hne beim <strong>15. Tata Mumbai Marathon<\/strong> eindrucksvoll fort. W\u00e4hrend <strong>Solomon Deksisa<\/strong> (ETH) das Rennen in 2:09:34 gewann, siegte bei den Frauen seine Landsfrau <strong>Amane Gobena<\/strong> in 2:25:49.<span id=\"more-12746\"><\/span>Damit lief Deksisa bis auf 2 Sekunden die gleiche Zeit wie der Sieger des Vorjahres und Gobena lief nach dem Streckenrekord durch Valentine Kipketer (2:24:33, 2013) die zweischnellste jemals in Mumbai notierte Siegerzeit. Insgesamt z\u00e4hlten die Organisatoren in diversen Wettbewerben vom Fun Run \u00fcber wenige Kilometer bis zum Marathon fast 45.000 Teilnehmer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-12870 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Screenshot-1660-dubai-2018-finale-7-in-row-640x353.jpg\" alt=\"Screenshot-1660-dubai-2018-finale-7-in-row\" width=\"640\" height=\"353\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Screenshot-1660-dubai-2018-finale-7-in-row-640x353.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Screenshot-1660-dubai-2018-finale-7-in-row-768x423.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Screenshot-1660-dubai-2018-finale-7-in-row-1200x661.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Screenshot-1660-dubai-2018-finale-7-in-row.jpg 1871w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Beim Dubai Marathon gab es eine Leistungsdichte von historischer Dimension. Innerhalb 2:04:45 kamen sieben L\u00e4ufer ins Ziel. (c) Livestream\/Screenshot\/H. Winter<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Mit gro\u00dfartigen Zeiten ging der <strong>19. Standard Chartered Dubai Marathon<\/strong> \u00fcber die B\u00fchne. Beide Sieger liefen neue Streckenrekorde, bei den M\u00e4nnern <strong>Mosinet Geremew<\/strong> (ETH) in 2:04:00 und bei den Frauen <strong>Roza Dereje<\/strong> (ETH) in 2:19:17. Nahezu sensationell waren die Leistungsdichten in beiden Rennen. Vier Frauen kamen unter 2:20 Stunden ins Ziel, bei den M\u00e4nnern liefen sechs M\u00e4nner unter 2:04:15, sieben unter 2:05 Stunden; dies sind in der Tat historische Dimensionen.<\/p>\n<p>Mit dem Sieg der japanischen Deb\u00fctantin <strong>Mizuki Matsuda<\/strong> in 2:22:44 endete die 37. Auflage des <strong>Osaka Womens Marathon.<\/strong> Erfreulich von deutscher Seite war der vierte Platz von <strong>Anja Scherl<\/strong> in 2:29:29. Die beste Leistung bei der<strong> 29. Ausgabe des Marathon International de Marrakech<\/strong> vollbrachte \u00fcber die halbe Distanz der Marrokaner <strong>Hicham Amghar<\/strong>, der die Konkurrenz in guten 1:00:23\u00a0 gewann. Im Marathon war<strong> Kipkorir Biwot<\/strong> (KEN) in 2:11:04 der Schnellste, bei den Frauen siegte <strong>Gidey Weldegebriel<\/strong> (ETH) in 2:26:48.<\/p>\n<p>Traditionell beginnt Anfang Februar die Marathonsaison in Japan mit dem Lauf in Beppu und Oita auf der s\u00fcdlichen Insel Kyushu , wo in einem spannenden Finale <strong>Desmond Mokgobu <\/strong>(KEN) die <strong>67. Ausgabe des Beppu-Oita Mainichi Marathon<\/strong> in 2:09:31 gewann.<span id=\"more-12930\"><\/span> Starker Wind dr\u00fcckte die Zeiten bei der <strong>72. Auflage des Kagawa Marugame International Half Marathon<\/strong>, wo die Deb\u00fctanten <strong>Edward Waweru<\/strong> (KEN) bei den M\u00e4nnern in 1:00:31 und <strong>Betsy Saina<\/strong> (KEN) bei den Frauen in 1:09:17 vorne waren. Neue Streckenrekorde gab es\u00a0 am 4. Februar beim <strong>5. Napoli City Halbmarathon<\/strong> durch\u00a0 <strong>Abel Kipchumba<\/strong> (KEN) in 1:00:12 und <strong>Shitay Eshete<\/strong> (BRN) in 1:08:38, die auch die Folgen eines Wolkenbruchs vor dem Rennen nicht aufzuhalten vermochten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12946 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/rak2018-winner-women-640x403.jpg\" alt=\"rak2018-winner-women\" width=\"603\" height=\"380\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/rak2018-winner-women-640x403.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/rak2018-winner-women-768x484.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/rak2018-winner-women.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 603px) 100vw, 603px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die besten Frauen bei der Siegerehrung des RAK Halbmarathon. (c) H. Winter<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Ein Feuerwerk von Weltklassezeiten gab es beim <strong>12. RAK Half Marathon im Vereinigten Arabischen Emirat Ras Al Khaimah<\/strong>, einem der besten Halbmarathon-L\u00e4ufe auf dem Globus.\u00a0 Sowohl bei den M\u00e4nnern gab es durch den Vorjahrsieger <strong>Bedan Karoki<\/strong> (KEN) in 58:42 als auch bei den Frauen durch <strong>Fancy Chemutai<\/strong> (KEN) in 1:04:52 neue Streckenrekorde, die in das Regime der absoluten Weltklasse einzuordnen sind. <span id=\"more-12944\"><\/span>Chemutai verpasste den aktuellen Weltrekord der Frauen um eine winzige Sekunde, den<strong> Joyciline Jepkosgei<\/strong> im Oktober 2017 mit 1:04:51 in Valencia aufgestellt hatte. Pikanterweise war zu jenem Zeitpunkt der <strong>Weltrekord aus Valencia noch nicht von der IAAF ratifiziert worden<\/strong>, interessant war somit die Diskussion um die Rekordpr\u00e4mie von 100.000 US$.<\/p>\n<p><b>Mule Wasihun<\/b> (ETH) gewann zwei Tage sp\u00e4ter den <strong>Barcelona Halbmarathon<\/strong> in beachtlichen 59:44, wo der erst 21-j\u00e4hrige Schweizer Nachwuchs-Star <b>Julien Wanders <\/b>als Zweiter in 1:00:09 Landesrekord lief. Eine \u00dcberraschung gab es bei der <strong> 12. Auflage des<\/strong> <strong>Tokyo Marathon<\/strong>, wo die Jagd nach dem Weltrekord durch <strong>Wilson<\/strong> <strong>Kipsang (KEN) <\/strong>nach 50 Minuten durch seine Aufgabe vorbei war. Sein Landsmann Dixon Chumba gewann und kann in Anlehnung an Wilson Chebet in Amsterdam als \u201eMr. Tokyo\u201c bezeichnet werden. Seine gro\u00dfartige Erfolgsbilanz in der japanischen Hauptstadt:<strong> 1. 2018 \u2013 2:05:30, 1. 2014 \u2013 2:05:42, 3. 2017 \u2013 2:06:25, 3. 2015 \u2013 2:06:34. <\/strong><\/p>\n<p>Der japanische Shooting Star <strong>Yuta Shitara<\/strong> mobilisierte in einem grandiosen Finale letzte Kr\u00e4fte und verbesserte als Zweiter in 2:06:11 den 15 Jahre alten japanischen Rekord um 5 Sekunden. Damit sicherte sich Shitara, der erst im Sommer 2017 den Landesrekord im Halbmarathon verbesserte, eine spezielle Pr\u00e4mie von umgerechnet ca. 800.000 US$. Bei den Frauen lag im Ziel <strong>Birhane Dibaba<\/strong> (ETH) in 2:19:50 vorne, womit sie den Streckenrekord aus dem Vorjahr von 2:19:47 denkbar knapp verpasste, aber damit die 26. L\u00e4uferin wurde, die die Barriere von 2:20 Stunden bei den Frauen unterbieten konnte.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-13070 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/tokyo-mar-2018-winner.jpg\" alt=\"tokyo-mar-2018-winner\" width=\"451\" height=\"262\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Dickson Chumba gewann den Tokyo Marathon 2018. (c) FujiTV\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Der Kenianer <strong>Dickson Tuwei<\/strong> gewann in den Stra\u00dfen der katalanischen Metropole die <strong>34. Ausgabe des Zurich Marat\u00f3n Sevilla<\/strong> in 2:08:18; bei den Frauen war <strong>Kaoutar Boulaid<\/strong> (MAR) in 2:25:32 vorne. Und mit dem Sieg des Marathon-Deb\u00fcten<strong> Macharia Ndirangu<\/strong> (KEN) in 2:07:53 ging am 4. M\u00e4rz die <strong>73. Ausgabe des Lake Biwa Mainichi Marathon<\/strong> im japanischen Otsu \u00fcber die B\u00fchne. Am gleichen Tag gewann einer der Topstars der Laufszene <strong>Sir Mo Farah<br \/>\n<\/strong>(GBR) die Premiere des<strong> \u201eThe Vitality Big Half\u201c<\/strong> in der britischen Haupstadt London bei winterlichen Bedingungen in 1:01:40. Im Vergleich mit dem&#8221; gro\u00dfen&#8221; London Marathon hat dieser Lauf mit ca. 11.000 Teilnehmern noch erhebliches Potential an Verbesserung. Einen Tag zuvor war in Oxford die Lauflegende <strong>Sir Roger Bannister<\/strong> (23.3.1929 \u2013 3.3.2018) verstorben, der am 6. Mai 1954 als erster Mensch die (metrische) Meile unter 4 Minuten rannte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-13173 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/sir-roger-bannister-historic-mile.jpg\" alt=\"sir-roger-bannister-historic-mile\" width=\"528\" height=\"389\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Roger Bannister lief am 6. Mai 1954 als erster Mensch die englische Meile (1609,344 m) in unter 4 Minuten. (c) Archivfoto<\/span><\/p>\n<p>Die \u00c4thiopierin <strong>Meskerem Assefa<\/strong> gewann am 11. M\u00e4rz etwas \u00fcberraschend die 34. Ausgabe des <strong>Nagoya Women\u00b4s Marathon<\/strong> und war in pers\u00f6nlicher Bestzeit von 2:21:44 die Schnellste von gut 23500 L\u00e4uferinnen. <strong>James Rungaru<\/strong> (KEN) und <strong>Maja Neuschwander <\/strong>(SUI) gewannen die <strong>44. Ausgabe des City-Pier-City Loop<\/strong> in der niederl\u00e4ndischen Hauptstadt Den Haag. <strong>Homiyu Tesfaye<\/strong> (GER) lief in 1:01:20 als Sechster die f\u00fcnftschnellste Zeit eines deutschen L\u00e4ufers. Mit dem Sieg des US-Topl\u00e4ufers <strong>Galen Rupp<\/strong> in 59:47 endete die <strong>44. Auflage des Huawei Roma Ostia Halbmarathon<\/strong> von Rom in den nahegelegenen Badeort Ostia an der Mittelmeerk\u00fcste, w\u00e4hrend zur gleichen Zeit bei der <strong>18. Ausgabe des EDP Lissabon Halbmarathon<\/strong> <strong>Erick Kiptanui<\/strong> (KEN) mit 1:00:05 sowie <strong>Etagegne Woldu<\/strong> (ETH) in 1:11:17 mit den heftigen Windb\u00f6en am besten zurechtkamen.<\/p>\n<p>Die <strong>40. Jubil\u00e4umsausgabe des Zurich Marat\u00f3 de Barcelona<\/strong> konnte durch ein hohes Leistungsniveau \u2013 vor allem bei den M\u00e4nnern \u2013 \u00fcberzeugen, <strong>Anthony Maritim<\/strong> (KEN) in 2:08:08 und <strong>Ruth Chebitok<\/strong> (KEN) in 2:25:49 waren die Besten.\u00a0 Eine Woche danach gewann der \u00c4thiopier <strong>Amdework Walelegn<\/strong> die<strong> 10 km Villa de Laredo<\/strong> in 27:36 Minuten, bei den Frauen war <strong>Mary Munamu<\/strong> (KEN) in 31:47 vorne, und nur einen Tag sp\u00e4ter gab es auf einem neuen Kurs des <strong>United Airlines New York City Half <\/strong>den \u00fcberraschenden Sieg des US-Deb\u00fctanten <strong>Ben True<\/strong>. Auch im Jahr 2018 konnte der<strong> Seoul International Marathon<\/strong>, der seit 1931 jeweils im Fr\u00fchjahr von der Zeitung <strong>Dong-A Ilbo<\/strong> organisiert wird (nicht zu verwechseln mit dem Marathon an gleicher Stelle im sp\u00e4ten Herbst), durch eine hohe Leistungsbreite \u00fcberzeugen. Der Lauf endete mit dem vierten Sieg von <strong>Wilson Erupe Loyanae<\/strong> (KEN) in 2:06:57, w\u00e4hrend bei den Frauen <strong>Damte Hiru<\/strong> (ETH) in 2:24:08 vorne war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-13423 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/hm-wm-2018-winner-kamworor.jpg\" alt=\"hm-wm-2018-winner-kamworor\" width=\"375\" height=\"460\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Geoffrey Kamworor konnte seinen WM-Titel im Halbmarathon in Valencia verteidigen. (c) Livestream\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei der <strong>23. Ausgabe der IAAF World Half Marathon Championships<\/strong> gewannen am 24. M\u00e4rz der Titelverteidiger<strong> Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN) sowie <strong>Netsanet Kebede<\/strong> (ETH) die WM-Rennen. Bei windigen Bedingungen lief Kamworor mit 1:00:02 knapp an einer Stunde vorbei, errang aber seinen dritten Titel in Folge. <span id=\"more-13420\"><\/span>Bei den Frauen siegte Kebede in<strong> 1:06:11<\/strong> mit <strong>neuer Weltrekordzeit f\u00fcr einen reinen Frauen-Halbmarathon.<\/strong> Der erst 18 Jahre alte <strong>Stephen Kiprop<\/strong> (KEN) sorgte mit der Einstellung des Streckenrekords von 59:44 f\u00fcr das Highlight bei der <strong>13. Ausgabe des Venloop<\/strong> im niederl\u00e4ndischen Venlo \u00fcber die Halbmarathon-Distanz.<span id=\"more-13432\"><\/span><\/p>\n<p>Gute Zeiten erreichten die Sieger <strong>Sutume Asefa Kebede<\/strong> (ETH) und <strong>Felix Kibitok<\/strong> (KEN) bei der <strong>47. Ausgabe des Stramilano<\/strong> durch das Zentrum von Mailand. <span id=\"more-13442\"><\/span>Kebede gewann den Halbmarathon in 1:07:54, Kibitok war in 1:00:11 unterwegs. H\u00f6hepunkt der <strong>25. Jubil\u00e4umsausgabe des Media Marat\u00f3n Azkoitiazpeitia<\/strong> im Baskenland war der neue Masters-Weltrekord des 41-j\u00e4hrigen <strong>Mark Kiptoo<\/strong> (KEN) im Halbmarathon der M\u00e4nner in 1:01:04, womit er eine der wenigen verbliebenen Bestmarken von Superstar Haile Gebreselassie ausl\u00f6schte. Beim <strong>72. Paderborner Osterlauf<\/strong> wurde auch in diesem Jahr der Lauf \u00fcber die 10 km zum leistungssportlichen Highlight der Veranstaltung. <strong>Emmanuel Kiprono<\/strong> (KEN) lief mit 27:26 eine neue Jahres-Weltbestzeit und <strong>Dorcas Tuitoek<\/strong> (KEN) verbesserte in 31:00 den Streckenrekord bei den Frauen. <span id=\"more-13494\"><\/span>Damit etabliert man sich in der Paderstadt zunehmend in der Liga der Weltklasse \u00fcber diese Distanz.<\/p>\n<p>R\u00fcckblick wird fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fabel-Weltrekord von 2:01:39 im Marathon der M\u00e4nner durch Eliud Kipchoge am 16. September 2018 in Berlin war zweifellos das Highlight einer grandiosen Saison 2018 in der internationalen Stra\u00dfenlaufszene. 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