{"id":15523,"date":"2018-12-13T23:02:19","date_gmt":"2018-12-13T23:02:19","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15523"},"modified":"2018-12-14T19:30:04","modified_gmt":"2018-12-14T19:30:04","slug":"5-tata-steel-kolkata-25k-kalkutta-indien-am-16-dezember-2018-weltklasse-zum-ende-der-saison-am-start","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15523","title":{"rendered":"5. Tata Steel Kolkata 25K (Kalkutta, Indien) am 16. Dezember 2018:  Weltklasse zum Ende der Saison am Start"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-15610 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/kolkata-25k-2018.jpg\" alt=\"kolkata-25k-2018\" width=\"445\" height=\"220\" \/>Am Ende einer ereignisreichen Stra\u00dfenlauf-Saison 2018 gehen am Sonntag im indischen Kalkutta bei den <strong>Tata Steel Kolkata 25K<\/strong> noch einmal Weltklasse-Athleten auf die Jagd nach schnellen Zeiten auf der allerdings nur noch wenig angebotenen 25 km-Strecke.<!--more--> Die Weltrekorde auf dieser Distanz wurden beide bei den BIG25 in Berlin aufgestellt. Vor seinem Marathon-Weltrekord rannte Dennis Kimetto im Jahr 2012 2:11:18 und bei den Frauen absolvierte bereits im Jahr 2010 der Topstar Mary Keitany diese Distanz in 1:19:53. Weitere 25 km-L\u00e4ufe von internationalem Format gibt es nur noch in Grand Rapids (Michigan, USA) und in Kumamoto (Japan). Nachdem bedauerlicher Weise die Veranstaltung in Berlin von Elitefeldern Abstand genommen hat, scheint nun der Lauf in der Metropole am Golf von Bengalen in die Bresche zu springen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15688 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/kolkata-25k-2018-course-456x640.jpg\" alt=\"kolkata-25k-2018-course\" width=\"444\" height=\"623\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/kolkata-25k-2018-course-456x640.jpg 456w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/kolkata-25k-2018-course-768x1079.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/kolkata-25k-2018-course-854x1200.jpg 854w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/kolkata-25k-2018-course.jpg 907w\" sizes=\"(max-width: 444px) 100vw, 444px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Streckenverlauf der Tata Steel Kolkata (TSK) 25K. (c) Veranstalter<\/span><\/p>\n<p>Jedenfalls sind die Elitefelder auch in diesem Jahr wieder hochklassig und haben das Potential zu Zeiten, die durchaus in die N\u00e4he der Weltrekorde kommen k\u00f6nnten. Mit einer Temperatur um 17\u00b0C zum Start um 7 Uhr Ortszeit und einem Taupunkt von 11\u00b0C sind die Bedingungen f\u00fcr den Laufsport weit g\u00fcnstinger als im Vorjahr, wo die Lauflegende Kenenisa Bekele (ETH) in 1:13:48 und seine Landsfrau<strong> Degitu Azmeraw<\/strong> (ETH) in 1:26:01 die Streckenrekorde in neue H\u00f6hen schraubten. Azmeraw ist auch in diesem Jahr wieder im Start, nachdem sie sich im Februar in Ras Al Khaimah im Halbmarathon auf 66:47 Minuten verbessern konnte und den Halbmarathon im japanischen Gifu in 69:53 gewann.<\/p>\n<p>Die bekannteste L\u00e4uferin am Start ist <strong>Florence Kiplagat<\/strong> (KEN), die 2014 und 2015 in Barcelona den Weltrekord im Halbmarathon auf 65:12 und 65:09 schrauben konnte. Im letzten Jahr lief sie nach einer Formkrise in Barcelona 68:15, w\u00e4hrend ihr die heimische Konkurrenz den Weltrekord abnahm. Bei ihrem letzten Start Anfang Oktober wurde sie beim Chicago Marathon in 2:26:08 Vierte. <strong>Failuna Matanga<\/strong> (TAN) war im letzten Jahr in Kalkutta Dritte in 1:26:11 und lief im Februar in Barcelona den Halbmarathon in 69:36.<\/p>\n<p>Mit <strong>Dibaba Kuma<\/strong> (ETH) ist auch die Viertplatzierte des letzten Jahres in 1:26:28 am Start. In diesem Jahr wurde sie Zweite beim Barcelona Halbmarathon in 68:37 und lief im Oktober beim Ljubljana Marathon als Dritte beachtliche 2:23:34. <strong>Sutume Asefa<\/strong> (ETH) gewann in diesem Jahr den Stramilano Halbmarathon in Mailand in 67:54, w\u00e4hrend <strong>Ftaw Zeray<\/strong> (ETH) im japanischen Marugame diese Distanz in 70:31 lief.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13628 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/b-hm-2018-winner-kiptanui.jpg\" alt=\"b-hm-2018-winner-kiptanui\" width=\"509\" height=\"417\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Eric Kiptanui geh\u00f6rt bei den M\u00e4nnern zu den Top-Favoriten. (c) SCCevents<\/span><\/p>\n<p>Auch bei den M\u00e4nnern ist das Minimalziel ein neuer Kursrekord. Mit den Verh\u00e4lnissen auf indischem Terrain ist <strong>Birhanu Legese<\/strong> (ETH) bestens vertraut, gewann er doch schon zweimal den Delhi Halbmarathon. 2015 war er dort in 59:20 vorne und im Januar wurde er beim Deb\u00fct \u00fcber den vollen Marathon in Dubai Sechster in ausgezeichneten 2:04:15. Im Oktober lief er in Chicago in 2:08:41 einen weiteren Marathon und belegte Platz 10. Sein gr\u00f6\u00dfter Widersacher d\u00fcrfte Eric Kiptanui (KEN) werden, der in diesem Jahr einen kometengleichen Aufstieg in die internationale Szene hinlegte. Zun\u00e4chst gewann er den vom Wind verwehten Lissabon Halbmarathon in 60:05, um kurz darauf in einem grandiosen Sololauf den Kursrekord beim Berliner Halbmarathon auf 58:42 zu schrauben.<\/p>\n<p><strong>Augustino Sulle<\/strong> (TAN) belegte im letzten Jahr in 2:14:41 in diesem Lauf Platz 3 und stellte im Oktober beim Waterfront Marathon in Toronto mit 2:07:46 einen Landesrekord auf. <strong>Amos Kipruto<\/strong> (KEN) weist eine eindrucksvolle Serie an schnellen Marathonl\u00e4ufen auf: 2017 als Sieger in Seoul 2:05:54, als F\u00fcnfter in Amsterdam in 2:05:43, 2018 als Dritter in Tokyo in 2:06:33 und beim Berlin Marathon kam er in 2:06:23 als erster L\u00e4ufer hinter Kipchoge ins Ziel. Der \u00c4thiopier <strong>Shumi Dechasa<\/strong> (ETH) konnte 2014 den Hamburg Marathon in 2:06:43 gewinnen, in diesem Jahr war er beim Marathon im indischen Mumbai in 2:12:24 weniger flott unterwegs.<\/p>\n<p><strong>Robert Chemonges<\/strong> (UGA) gewann im letzten Jahr den D\u00fcsseldorf Marathon in 2:10:32 und siegte dieses Jahr auch in Porto mit Streckenrekord von 2:09:05. <strong>Samson Gebreyohannes<\/strong> (ERI) hat wohl eher nur Au\u00dfenseitenchancen. 2014 belegte er bei der Halbmarathon WM Platz 8 in 60:14, im letzten Jahr wurde er beim Halbmarathon im texanischen Houston in 62:12 Sechster. In die gleiche (Leistungs-)Kategorie f\u00e4llt auch <strong>Nathan Ayeko<\/strong> (UGA), der seinen schnellsten Halbmarathon in Belfort im Jahr 2017 mit 61:50 lief. <strong>Fentahun Hunegnaw<\/strong> (ETH) erreichte 2015 in Berlin mit 60:10 seine beste Halbmarathon-Zeit und <strong>Bayelign Yehsaw<\/strong> (ETH) wurde in diesem Jahr beim Marugame Halbmarathon F\u00fcnfter in 61:43. Der recht winkelige Kurs \u00fcber 25 km mit etlichen Wendepunkten geht durch das Zentrum der Multi-Millionenstadt und passiert dabei Attraktionen wie das Victoria Memorial und die Eden Gardens.<\/p>\n<article>\n<div><strong>Int. Eliteathleten:<\/strong><br \/>\nBirhanu Legese (ETH)<br \/>\nEric Kiptanui (KEN)<br \/>\nAugustino Sulle (TAN)<br \/>\nAmos Kipruto (KEN)<br \/>\nSamson Gebreyohannes (ERI)<br \/>\nNathan Ayeko (UGA)<br \/>\nFentahun Hunegnaw (ETH)<\/div>\n<div>Robert Chemonges (UGA)<\/div>\n<div>Bayelign Yehsaw (ETH)<\/div>\n<div>\u00a0.<\/div>\n<div><strong>Int. Eliteathletinnen:<\/strong><br \/>\nDegitu Azmeraw (ETH)<br \/>\nFlorence Kiplagat (KEN)<br \/>\nFailuna Matanga (TAN)<br \/>\nSutume Asefa (ETH)<\/div>\n<div>Dibaba Kuma (ETH)<\/div>\n<\/article>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Ende einer ereignisreichen Stra\u00dfenlauf-Saison 2018 gehen am Sonntag im indischen Kalkutta bei den Tata Steel Kolkata 25K noch einmal Weltklasse-Athleten auf die Jagd nach schnellen Zeiten auf der allerdings nur noch wenig angebotenen 25 km-Strecke.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15523"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15523"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15692,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15523\/revisions\/15692"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15523"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=15523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}