{"id":15202,"date":"2018-11-04T17:41:39","date_gmt":"2018-11-04T17:41:39","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15202"},"modified":"2018-11-07T11:09:59","modified_gmt":"2018-11-07T11:09:59","slug":"tcs-new-york-city-marathon-am-4-november-2018-mary-keitany-und-lelisa-desisa-gewinnen-hochklassige-rennen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15202","title":{"rendered":"48. TCS New York City Marathon am 4. November 2018:  Mary Keitany und Lelisa Desisa gewinnen hochklassige Rennen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13134 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/nyc-mar-2018-logo.jpg\" alt=\"nyc-mar-2018-logo\" width=\"331\" height=\"203\" \/><\/p>\n<p><strong>Mary Keitany<\/strong> (KEN) und <strong>Lelisa Desisa<\/strong> (ETH) gewannen die hochklassigen Rennen beim <strong>48. New York City Marathon<\/strong> am heutigen Sonntag (4. November 2018). Nach sehr verhaltenen ersten H\u00e4lften wurden die L\u00e4ufe im zweiten Part deutlich schneller und sahen Mary Keitany in 2:22:48 sowie Lelisa Desisa in 2:05:59 als \u00fcberlegene Siegerin bzw. knappen Sieger. <!--more-->Bei nahezu idealen \u00e4u\u00dferen Bedingungen mit <strong>Temperaturen um 10\u00b0C<\/strong>, einem nahezu idealen <strong>Taupunkt von &#8211; 1\u00b0C<\/strong> sowie vernachl\u00e4ssigbarem Wind erlebte der ruhmreiche Event mit den weltweit h\u00f6chsten Teilnehmerzahlen sicherlich zwei der bemerkenswertesten Rennen in der langen Geschichte des Marathon. Dass am Ende hochklassige Zeiten der Sieger heraussprangen, waren Temposteigerungen geschuldet, die es bei den Frauen in dieser Form bisher noch nicht gegeben hatte. Und dies alles ereignete sich auf einem Kurs, der als allgemein &#8220;langsam&#8221; und schwierig zu laufen gilt (galt).<\/p>\n<p>Das Rennen der Frauen begann wie in den Vorjahren mehr als verhalten. Nach 5 km in 18:45 lag das fr\u00fcher gestartete Elitefeld eng zusammen, \u00fcber 37:05 bei 10 km wurde es bis 15 km in 55:08 etwas schneller. Aber selbst ein erster flotter 5 km-Abschnitt von 17 Minuten und 20 km in 1:12:08 brachte die Spitzengruppe nur auf Kurs zu einer Zeit von 2:32:11. Noch neun L\u00e4uferinnen war hier vorne zu finden, die den Halbmarathon nach 1:15:49 passierten. Zur Vollst\u00e4ndigkeit sei angemerkt, dass eine der gro\u00dfen Favoritinnen und die dreifache New York Siegerin Mary Keitany mit 1:15:50 an dieser Zeitnahme registriert wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15277 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-1h-women-640x415.jpg\" alt=\"new-york-mar-2018-1h-women\" width=\"546\" height=\"354\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-1h-women-640x415.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-1h-women.jpg 672w\" sizes=\"(max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach einer Stunde lagen neun Frauen in der Spitzengruppe vorne. (c) Eurosport\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Als nun das Tempo anzog, war es die Boston-Siegerin vom Fr\u00fchjahr <strong>Desiree Linden<\/strong> (USA), die etwas \u00fcberraschend sofort den Anschluss verlor, und bald darauf konnten sich an der Spitze Keitany und die beiden \u00c4thiopierinnen <strong>Netsanet Gudeta<\/strong>, die amtierende Weltmeisterin im Halbmarathon, sowie <strong>Rahma Tusa<\/strong> leicht von vier weiteren Konkurrentinnen absetzen. In dieser Verfolgergruppe lagen die London-Marathon Siegerin dieses Jahres <strong>Vivian Cheruiyot<\/strong> (KEN) und die Vorjahressiegerin von New York City <strong>Shalane Flanagan<\/strong> (USA). Bei 25 km in 1:28:23 hatte das F\u00fchrungstrio die letzten 5 km in 16:15 zur\u00fcckgelegt, erste Verfolgerin war Cheruiyot mit einem R\u00fcckstand von 23 Sekunden.<\/p>\n<p>Die Meilenabschnitte an der Spitze rutschten nun mit 4:55 auf unter 5 Minuten, das ist schon fast das Regime von Splits bei den M\u00e4nnern (entspricht km-Splits von etwa 3:03 Minuten). Nach gut 1 1\/2 Stunden fiel Gudeta als erste aus der Kopfgruppe heraus und nach 1:40 Stunden lag Keitany allein an der Spitze, mit Meilensplits von 4:58, 4:54, 4:56 st\u00fcrmte sie dem gesamten Feld davon. Bereits bei 30 km konnte man nur mit Staunen die Zwischenzeit von 1:43:42 notieren, die letzten 5 km war die zierliche Kenianerin in aberwitzigen 15:19 gelaufen. Dies war fast 3 1\/2 Minuten schneller als die ersten 5 km des Rennens.<\/p>\n<p>Auch die n\u00e4chsten 5 km lief Keitany mit 15:36 immer noch sehr schnell, so dass sie bei 35 km in 1:59:16 bereits einen Vorsprung von 1:50 auf Tusa hatte. Kurz dahinter lag Vivian Cheruiyot und Shalane Flanagan war eine weitere halbe Minute zur\u00fcck. Die 10 km-Distanz von 25 km nach 35 km war Keitany in 30:53 gerannt, in der Welt-Jahresbestenliste ist das Platz 5 und sogar 6 Sekunden besser als ihre eigene Jahresbestzeit von 30:59, die sie im Januar ebenfalls in New York City erzielte. \u00dcbrigens h\u00e4tte Mary mit diesem Tempo auch auf den ersten 10 km bei den M\u00e4nnern mithalten k\u00f6nnen, die (s.u.) diesen Part am Sonntag in 30:48 nur unwesentlich schneller zur\u00fccklegten. In der zweiten H\u00e4lfte waren ferner nur 6 M\u00e4nner schneller als Keitany.<\/p>\n<p>Um bereits hier die Leistung von Mary angemessen zu w\u00fcrdigen, bleibt anzumerken, dass ihren aktuellen 5 km-Abschnitten ein Marathon in etwa 2:11 Stunden entsprechen w\u00fcrde. Der (Fabel-)Weltrekord von Paula Radcliffe steht bereits seit 15 Jahren bei 2:15:25. Die sensationelle Tempohatz auf der schwierigen New Yorker Strecke hatte der Kenianerin Kraft gekostet, und das Tempo mit Meilensplits von 5:10, 5:13, 5:20 und 5:19 reduzierte sich etwas. Immerhin wurden auch die 5 km nach 40 km in 2:15:29 in 16:13 Minuten absolviert. Damit war zwar der Kursrekord von Margaret Okayo von 2:22:31 immer noch in Reichweite, aber die &#8220;Bummelei&#8221; auf den ersten 5 km r\u00e4chte sich nun. Keitany lief bei ihrem vierten Sieg im Big Apple mit 2:22:48 zwar ihre mit Abstand schnellste Zeit, konnte am Ende den Kursrekord aber nicht mehr gef\u00e4hrden. <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15269 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-winner-keitany-640x406.jpg\" alt=\"new-york-mar-2018-winner-keitany\" width=\"545\" height=\"346\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-winner-keitany-640x406.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-winner-keitany-768x487.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-winner-keitany.jpg 1169w\" sizes=\"(max-width: 545px) 100vw, 545px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Mary Keitany gewann den 48. New York City Marathon mit einer grandiosen zweiten H\u00e4lfte. (c) Eurosport\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Trotzdem kann man \u00fcber die Leistung von Keitany, die in ihren beiden letzten Marathoneins\u00e4tzen weniger erfolgreich war &#8211; in New York City war sie letztes Jahr wegen gesundheitlicher Probleme nur Dritte geworden, in London hatte sie sich bei der Tempojagd in der Hitze \u00fcbernommen und wurde abgeschlagen F\u00fcnfte &#8211; , nur staunen. Mit einer <strong>zweiten H\u00e4lfte in 1:06:58<\/strong> lief sie einen &#8220;negativen Split&#8221;, wie es ihn in der Geschichte sicher noch nie gegeben hat (erste H\u00e4lfte: 1:15:50, die zweite H\u00e4lfte fast 9 (!) Minuten schneller). Und ihre Leistung wird auch im Vergleich zum Weltrekord-Lauf von Paula Radcliffe deutlich, die f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte 1:07:23 ben\u00f6tigte (allerdings den ersten Teil wesentlich schneller lief).<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt man bei einer Wertung der Dinge noch die Tatsache, dass der Kurs in New York durch das erhebliche H\u00f6henprofil (und die schlechten Stra\u00dfen) als nicht einfach zu laufen gilt, ist der Auftritt von Keitany noch h\u00f6her einzusch\u00e4tzen. In dieser Form &#8211; und den entsprechenden \u00e4u\u00dferen Bedingungen &#8211; sollte Keitany durchaus in der Lage sein, die fast unangreifbare Rekordmarke von Radcliffe gef\u00e4hrden zu k\u00f6nnen. Vielleicht kann sich Mary dazu durchringen, im kommenden Jahr in Berlin, Dubai oder auf einer anderen &#8220;schnellen&#8221; Strecke an den Start zu gehen. Angesichts der Ausnahmeleistung von Keitany geriet die Konkurrenz hinter ihr fast zu Statisten. Vivian Cheruiyot wurde in guten 2:26:02 Zweite und die Vorjahressiegerin Flanagan arbeitete sich in 2:26:22 noch bis auf das Podium vor. Ihre Landsfrau Molly Huddle landete bereits kurz hinter ihr auf dem vierten Platz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-15278 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-37min-men-640x332.jpg\" alt=\"new-york-mar-2018-37min-men\" width=\"598\" height=\"310\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-37min-men-640x332.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-37min-men.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 598px) 100vw, 598px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Spitzengruppe der M\u00e4nnern nach gut 12 km. (c) Eurosport\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Auch das Rennen der M\u00e4nner begann traditionsgem\u00e4\u00df recht verhalten. \u00dcber 15:37 bei 5 km war es <strong>Shura Kitata<\/strong> (ETH), der sich immer wieder vorne zeigte und 10 km nach 30:48 vor einer gro\u00dfen Gruppe passierte. Schneller wurde es dann zur 15 km-Marke, die nach 45:47 erreicht wurde, der 5 km-Abschnitt mit 14:59 knapp unter 15 Minuten. Nach 50 Minuten setzte sich Kitata, der im letzten Jahr den Frankfurt Marathon gewann und hinter Kipchoge im April in London Zweiter wurde, wieder ab und hatte bei 20 km in 1:00:39 einen Vorsprung von 5 Sekunden auf<strong> Lelisa Desisa<\/strong> und 9 Sekunden auf ein Quintett.<\/p>\n<p>Bei der H\u00e4lfte nach <strong>1:03:55<\/strong> &#8211; man lag somit auf Kurs zu einer Zeit von 2:08 Stunden &#8211; hatten die Verfolger Kitata wieder eingeholt (oder Kitata sich einholen lassen). Vorne lagen nun neben Kitata der zweifache Boston-Sieger und schwache &#8220;Breaking2&#8221;-Athlete<strong> Lelisa Desisa<\/strong>, der Dubai Sieger von 2017 <strong>Tamirat Tola<\/strong> (ETH), Vorjahressieger <strong>Geoffrey Kamworor<\/strong> (KEN), der London Sieger von 2017 <strong>Daniel Wanjiru<\/strong> (KEN) sowie <strong>Festus Talam <\/strong>(KEN). Bei 25 km in 1:15:44 war Tola bereits lange aus der Kopfgruppe herausgefallen und lag hier schon eine volle Minute zur\u00fcck. 30 km erreichte die Spitze nach 1:30:20 und lag mit einer Projektion von 2:07:03 auf einer f\u00fcr New Yorker Verh\u00e4ltnisse flotten Zeit, die in den letzten Jahren nicht mehr erreicht wurde.<\/p>\n<p>20 Meilen erreichte man nach 1:36:57, wo Wanjiru (Daniel!) zur\u00fcckfiel und nur noch vier Akteure das Geschehen an der Spitze bestimmten. Die 20 Meilen ist eine besondere Marke, da es von dort &#8211; schon weit fortgeschritten im Rennen &#8211; recht genau 10 km bis ins Ziel sind. Im Vorgriff der Ereignisse betrug die Zeit des Siegers sp\u00e4ter 2:05:59, der legte also die letzten 10 km auf dem schwierig zu laufenden Kurs im und am Central Park in ph\u00e4nomenalen 29:02 zur\u00fcck! Nach\u00a0 35 km in 1:45:19 konnte auch Tola dem Tempo nicht mehr folgen und fiel zur\u00fcck. Mit einer schnellen 23. Meile in 4:29 nahm nun Kamworor das Heft des Handelns in die Hand und setzte sich zusammen mit Desisa von Kitata ab, der nach 24 Meilen bereits 11 Sekunden zur\u00fcckgefallen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15279 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-finale-men-640x443.jpg\" alt=\"new-york-mar-2018-finale-men\" width=\"549\" height=\"380\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-finale-men-640x443.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-finale-men-768x532.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/new-york-mar-2018-finale-men.jpg 968w\" sizes=\"(max-width: 549px) 100vw, 549px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach 40 km hatte sich Desisa ab der Spitze absetzen k\u00f6nnen. Dahinter folgen Kitata und Kamworor. (c) Eurosport\/Screenshot<\/span><\/p>\n<p>Bei 40 km in 1:59:40 war schon sicher, dass es diesmal in New York einer 2:06er-Siegerzeit geben w\u00fcrde und vermutlich Kamworor seinen Titel w\u00fcrde verteidigen k\u00f6nnen. Doch zur \u00dcberraschung aller war es kurz darauf Desisa, der in den letzten Jahren nicht mehr \u00fcberzeugen konnte und beim &#8220;Breaking2&#8221;-Projekt in Monza eine regelrechte Entt\u00e4uschung war, nun aber Kamworor mit einem gewaltigen Zwischenspurt hinter sich lie\u00df. Schnell wurde klar, dass Kamworor am Ende seiner Kr\u00e4fte war, und so wurde er auch von Kitata \u00fcberholt, der nach seinem aggressiven Lauf \u00fcber die volle Distanz noch einen &#8220;letzten Wind&#8221; zu bekommen schien. Kitata kam immer n\u00e4her an Desisa heran, konnte aber seinen Landsmann nicht mehr gef\u00e4hrden, der in einem schnellen Schlusspart von 6:19 ab 40 km das Rennen in gro\u00dfartigen 2:05:59 gewann.<\/p>\n<p>Nach 1:03:55 f\u00fcr den ersten Part brauchte der Sieger f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte 1:02:04. Das ist zwar nicht ganz die Kategorie von Leistung, wie sie Keitany bei den Frauen erzielte, aber nach dem famosen Streckenrekord von Geoffrey Mutai in 2:05:06 war dies die zweitbeste jemals in New York City gelaufene Zeit. Kitata kam 2 Sekunden sp\u00e4ter in 2:06:01 ins Ziel und f\u00fcr Vorjahressieger Kamworor, im Vorfeld als der haushoch \u00fcberlegene Favorit gehandelt, musste sich diesmal mit Platz3 in 2:06:26 begn\u00fcgen. Danach wurden die Abst\u00e4nden zu den N\u00e4chstpl\u00e4tzierten schon erheblich. Tola wurde in 2:08:30 Vierter und der F\u00fcnftplatzierte Daniel Wanjiru lag mit 2:10:21 schon jenseits typischer Siegerzeiten vor Ort von 2:10 Stunden. Wenig erfolgreich war das gro\u00df angek\u00fcndigte Marathon-Deb\u00fct der 43-j\u00e4hrigen US-Lauflegende <strong>Bernard Lagat<\/strong>, der nach einer ersten H\u00e4lfte von 1:07 Stunden (war hier schon langsamer als Keitany auf der zweiten H\u00e4lfte) weiter einbrach und das Ziel erst nach 2:17:20 auf Platz 18 erreichte.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden 52704 Finisher am Sonntag im Ziel im Central Park registriert, womit die Rekordmarke aus dem Jahr 2016 mit 51275 Zieleinl\u00e4ufer im Marathon weiter gesteigert werden konnte. Darunter waren 22112 L\u00e4uferinnen, was einem Frauenanteil von 42 % entspricht. Mit diesem Zahlen liegt der TCS New York City Marathon weit vor der globalen Konkurrenz.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"center\" colspan=\"4\"><strong>Ergebnisse Marathon der Frauen:<br \/>\n<\/strong><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">1.<\/td>\n<td class=\"name\">Mary Keitany<\/td>\n<td class=\"left\">KEN<\/td>\n<td class=\"left\">2:22:48<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">2.<\/td>\n<td class=\"name\">Vivian Cheruiyot<\/td>\n<td class=\"left\">KEN<\/td>\n<td class=\"left\">2:26:02<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">3.<\/td>\n<td class=\"name\">Shalane Flanagan<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:26:22<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">4.<\/td>\n<td class=\"name\">Molly Huddle<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:26:44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">5.<\/td>\n<td class=\"name\">Rahma Tusa<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:27:13<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">6.<\/td>\n<td class=\"name\">Desiree Linden<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:27:51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">7.<\/td>\n<td class=\"name\">Allie Kieffer<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:28:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">8.<\/td>\n<td class=\"name\">Lisa Weightman<\/td>\n<td class=\"left\">AUS<\/td>\n<td class=\"left\">2:29:11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">9.<\/td>\n<td class=\"name\">Mamitu Daska<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:30:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">10.<\/td>\n<td class=\"name\">Belaynesh Fikadu<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:30:47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">11.<\/td>\n<td class=\"name\">Stephanie Bruce<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:30:59<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">12.<\/td>\n<td class=\"name\">Roberta Groner<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:31:01<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">13.<\/td>\n<td class=\"name\">Gerda Steyn<\/td>\n<td class=\"left\">RSA<\/td>\n<td class=\"left\">2:31:04<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">14.<\/td>\n<td class=\"name\">Carrie Dimoff<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:31:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">15.<\/td>\n<td class=\"name\">Samantha Bluske<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:32:04<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">16.<\/td>\n<td class=\"name\">Sydney Devore<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:32:43<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">17.<\/td>\n<td class=\"name\">Brittany Charboneau<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:36:35<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">18.<\/td>\n<td class=\"name\">Sarah Sellers<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:36:37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">19.<\/td>\n<td class=\"name\">Beverly Ramos<\/td>\n<td class=\"left\">PUR<\/td>\n<td class=\"left\">2:40:58<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">20.<\/td>\n<td class=\"name\">Adriana Ap. Da Silva<\/td>\n<td class=\"left\">BRA<\/td>\n<td class=\"left\">2:41:00<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Die Splits der Siegerin:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5 km<\/td>\n<td>18:45<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10 km<\/td>\n<td>37:07<\/td>\n<td>18:22<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15 km<\/td>\n<td>55:10<\/td>\n<td>18:03<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20 km<\/td>\n<td>1:12:09<\/td>\n<td>16:59<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Halbm.<\/td>\n<td>1:15:50<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>25 km<\/td>\n<td>1:28:23<\/td>\n<td>16:14<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 km<\/td>\n<td>1:43:42<\/td>\n<td>15:19<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>35 km<\/td>\n<td>1:59:16<\/td>\n<td>15:34<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>40 km<\/td>\n<td>2:15:29<\/td>\n<td>16:13<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ziel<\/td>\n<td>2:22:48<\/td>\n<td>7:19<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"center\" colspan=\"4\">Ergebnisse Marathon der M\u00e4nner:<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">1.<\/td>\n<td class=\"name\">Lelisa Desisa<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:05:59<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">2.<\/td>\n<td class=\"name\">Shura Kitata<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:06:01<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">3.<\/td>\n<td class=\"name\">Geoffrey Kamworor<\/td>\n<td class=\"left\">KEN<\/td>\n<td class=\"left\">2:06:26<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">4.<\/td>\n<td class=\"name\">Tamirat Tola<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:08:30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">5.<\/td>\n<td class=\"name\">Daniel Wanjiru<\/td>\n<td class=\"left\">KEN<\/td>\n<td class=\"left\">2:10:21<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">6.<\/td>\n<td class=\"name\">Jared Ward<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:12:24<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">7.<\/td>\n<td class=\"name\">Scott Fauble<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:12:28<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">8.<\/td>\n<td class=\"name\">Festus Talam<\/td>\n<td class=\"left\">KEN<\/td>\n<td class=\"left\">2:12:40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">9.<\/td>\n<td class=\"name\">Shadrack Biwott<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:12:52<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">10.<\/td>\n<td class=\"name\">Chris Derrick<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:13:08<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">11.<\/td>\n<td class=\"name\">Juan Luis Barrios<\/td>\n<td class=\"left\">MEX<\/td>\n<td class=\"left\">2:13:55<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">12.<\/td>\n<td class=\"name\">Tadesse Yae Dabi<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:13:57<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">13.<\/td>\n<td class=\"name\">Tim Ritchie<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:15:22<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">14.<\/td>\n<td class=\"name\">Ryan Vail<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:15:31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">15.<\/td>\n<td class=\"name\">Jonny Mellor<\/td>\n<td class=\"left\">GBR<\/td>\n<td class=\"left\">2:16:09<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">16.<\/td>\n<td class=\"name\">Harbert Okuti<\/td>\n<td class=\"left\">UGA<\/td>\n<td class=\"left\">2:16:51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">17.<\/td>\n<td class=\"name\">Scott Smith<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:17:12<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">18.<\/td>\n<td class=\"name\">Bernard Lagat<\/td>\n<td class=\"left\">USA<\/td>\n<td class=\"left\">2:17:20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"center place\">19.<\/td>\n<td class=\"name\">Girma Bekele Gebre<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:18:18<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"alt-row\">\n<td class=\"center place\">20.<\/td>\n<td class=\"name\">Birhanu Dare Kemal<\/td>\n<td class=\"left\">ETH<\/td>\n<td class=\"left\">2:18:20<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"col-xs-6 col-sm-6 col-md-6\">\n<div class=\"form-group-item ng-scope\">\n<div class=\"col-xs-4 col-sm-4 col-md-4\">\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Die Splits des Siegers:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a05 km<\/td>\n<td>15:43<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10 km<\/td>\n<td>30:51<\/td>\n<td>15:08<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15 km<\/td>\n<td>45:48<\/td>\n<td>14:57<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>20 km<\/td>\n<td>1:00:44<\/td>\n<td>14:56<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Halbm.<\/td>\n<td>1:03:57<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>25 km<\/td>\n<td>1:15:45<\/td>\n<td>15:01<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 km<\/td>\n<td>1:30:20<\/td>\n<td>14:35<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>35 km<\/td>\n<td>1:45:19<\/td>\n<td>14:59<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>40 km<\/td>\n<td>1:59:40<\/td>\n<td>14:21<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u00a0Ziel<\/td>\n<td>2:05:59<\/td>\n<td>\u00a06:19<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mary Keitany (KEN) und Lelisa Desisa (ETH) gewannen die hochklassigen Rennen beim 48. New York City Marathon am heutigen Sonntag (4. November 2018). Nach sehr verhaltenen ersten H\u00e4lften wurden die L\u00e4ufe im zweiten Part deutlich schneller und sahen Mary Keitany in 2:22:48 sowie Lelisa Desisa in 2:05:59 als \u00fcberlegene Siegerin bzw. knappen Sieger.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"table_tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15202"}],"collection":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15202"}],"version-history":[{"count":18,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15202\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15294,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15202\/revisions\/15294"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15202"},{"taxonomy":"table_tags","embeddable":true,"href":"http:\/\/run.hwinter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftable_tags&post=15202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}