{"id":15130,"date":"2018-10-26T08:47:58","date_gmt":"2018-10-26T08:47:58","guid":{"rendered":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15130"},"modified":"2018-10-28T16:27:50","modified_gmt":"2018-10-28T16:27:50","slug":"37-mainova-frankfurt-marathon-am-28-oktober-2018-die-frauen-wollen-den-streckenrekord","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/run.hwinter.de\/?p=15130","title":{"rendered":"37. Mainova Frankfurt Marathon am 28. Oktober 2018: Die Frauen wollen den Streckenrekord"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6279 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/frankfurt-mar-logo.jpg\" alt=\"frankfurt-mar-logo\" width=\"332\" height=\"296\" \/>Mit der traditionell starken Besetzung an Eliteathleten geht die 37. Auflage des <strong>Mainova Frankfurt Marathon<\/strong> am kommenden Sonntag um 10 Uhr an den Start. Auf der Pressekonferenz zum Auftakt des Marathon-Wochenendes waren die Topfrauen optimistisch, den aktuellen Streckenrekord durch Meselech Melkamu von 2:21:01 unterbieten und ggfs. sogar unter 2:20 Stunden laufen zu k\u00f6nnen. <!--more-->Die Athletin mit der besten Vorleistung ist <strong>Mare Dibaba<\/strong> (ETH), die bereits zweimal eine Zeit von 2:19:52 lief (Dubai 2012 und Xiamen 2015) und sich nach einer Verletzung bedingten Durststrecke wieder zur\u00fcckmelden m\u00f6chte. Im September zeigte sie beim Great Scottish Run in Glasgow im Halbmarathon mit 1:09:15 aufsteigende Form. Drei weitere Landsfrauen sind am Start, die alle schon schneller als 2:22 Stunden gelaufen sind. <strong>Haftamnesh Haylu<\/strong> (ETH) lief bei Dubai Marathon 2018 ein schnelles Deb\u00fct mit 2:21:13, <strong>Dera Dida Yami<\/strong> (ETH) war gleichfalls mit 2:21:45 in Dubai dabei und <strong>Mekerem Wondimagegn<\/strong> (ETH) lief in diesem Jahr in Nagoya 2:21:45. In der Vorbereitung zum Frankfurt Marathon legte sie im September in Kopenhagen die halbe Distanz in 1:08:34 zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Weiterhin zu beachten sind die Siegerin des Paris Marathon im April <strong>Betsy Saina<\/strong> (KEN) mit 2:22:56, die mittlerweile vom Coach Renato Canova trainiert wird und mit ihm ein hoch intensives Trainigsprogramm absolviert, <strong>Valentine Kipketer<\/strong> (KEN), die bereits 2013 in Amsterdam 2:23:02 lief. In diesem Jahr war sie in Madrid in 2:30:40 unterwegs. <strong>Abebech Bekele<\/strong> (ETH) schaffte ihre Bestzeit von 2:23:23 beim Dubai Marathon im Jahr 2015, im letzten Jahr wurde sie in Frankfurt Vierte in 2:26:45 und <strong>Stellah Barsosio<\/strong> (KEN) blieb mit 2:23:43 als F\u00fcnfte des Paris Marathon im April gleichfalls schon unter 2:24 Stunden.<\/p>\n<p>Mit <strong>Nancy Kiprop<\/strong> (KEN) ist die Siegerin des Wien Marathon in den letzten beiden Jahren am Start, 2017 lief sie dort 2:24:20, in diesem Jahr war sie 2 Sekunden schneller. <strong>Belaynesh Jemama<\/strong> (ETH) erreichte beim Boston Marathon 2014 2:24:21, im Januar wurde sie in Houston in 2:24:57 Zweite. <strong>Bedatu Badane<\/strong> (ETH) steigerte sich in diesem Jahr in Sevilla auf 2:25:50 und <strong>Janet Rono<\/strong> (KEN) lief 2014 in Tokyo 2:26:03, in diesem Jahr gewann sie in Daegu in 2:28:01. Sehr gute Form demonstrierte k\u00fcrzlich in einem Unterdistanzrennen \u00fcber 10 km <strong>Sarah Hall<\/strong> (USA), wo sie ihre bekannte Landsfrau Molly Huddle besiegen konnte. Sarah wurde im letzten Jahr F\u00fcnfte in Frankfurt in 2:27:21 und steigerte ihre Bestzeit in diesem Jahr beim Ottawa Marathon in 2:26:20. Die hohe Leistungsbreite dokumentieren auch 17 L\u00e4uferinnen auf der Startliste mit Zeiten von unter 2:30 Stunden.<\/p>\n<p>In den Planungen des sportlichen Leiters Christoph Kopp soll mit der Unterst\u00fctzung von vier Tempomachern, die Dibaba, Saina und Haylu zugeordnet sind, die erste H\u00e4lfte um 1:10 Stunden angelaufen, womit man in der Tat alle Optionen f\u00fcr eine Zeit von sogar unter 2:20 Stunden h\u00e4tte. Von deutscher Seite ist <strong>Katharina Heinig<\/strong> am Start, die sich nach einer durchwachsenen Saison mit ihrer Leistung vom EM-Marathon in Berlin im August von 2:35:00 wenig zufrieden zeigte und es vor einer Fu\u00dfoperation in Frankfurt noch einmal wissen will. Ihre Bestzeit steht bei 2:28:34 als F\u00fcnfte des Berlin Marathon 2015, die sie mit Unterst\u00fctzung der deutschen Topl\u00e4ufer Steffen Uliczka und Marcus Sch\u00f6fisch bei entsprechenden Bedingungen angreifen m\u00f6chte. Aktuell werden mit 5\u00b0C zum Start recht k\u00fchle Temperaturen vorhergesagt, die Regenschauer in den fr\u00fchen Wetterprognosen haben sich mittlerweile weitgehend verzogen, so dass vor allem Wind-B\u00f6en ein negativer Faktor am Sonntag werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15140 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-pk-640x361.jpg\" alt=\"frankfurt-mar-2018-pk\" width=\"585\" height=\"330\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-pk-640x361.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-pk-768x433.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-pk.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Pr\u00e4sentation einiger Topl\u00e4ufer auf der Pressekonferenz vor dem Frankfurt Marathon. Von links: Christoph Kopp (Athletenkoordinator), Kelkile Woldaregay (ETH), Arne Gabius, Wilson Chebet (KEN), Christian von Alsheimer (Mainova AG), Jo Schindler (Race Director).<\/span><\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nnern ist nach der Absage von 2:03-L\u00e4ufer Guye Adola (ETH) der Kenianer <strong>Wilson Chebet<\/strong> (KEN) mit 2:05:27 der Mann mit der besten Vorleistung im Feld der Eliteathleten. Chebet gewann zwischen 2011 und 2013 den Amsterdam Marathon mit Zeiten im 2:05-Regime. Seine Bestzeit datiert bereits aus dem Jahr 2011 vom Rotterdam Marathon. Zum engsten Favoritenkreis geh\u00f6rt der Vorjahreszweite <strong>Kekile Woldaregay<\/strong> (ETH), der sich im April beim Rotterdam Marathon auf 2:05:56 steigern konnte. <strong>Martin Kosgey<\/strong> kennt sich gleichfalls auf dem Frankfurter Kurs bereits gut aus, 2016 wurde er Zweiter in 2:07:22, im letzten Jahr Vierter in 2:09:39.<\/p>\n<p><strong>Mark Kiptoo<\/strong> (KEN) wurde recht kurzfristig verpflichtet und weist eine Bestzeit von 2:06:00 vom Eindhoven Marathon im Jahr 2015, danach waren seine Ergebnisse deutlich langsamer, beim diesj\u00e4hrigen Paris Marathon erreichte er das Ziel erst nach 2:11:55. <strong>Gilbert Yegon<\/strong>s (KEN) PB von 2:06:18 stammt bereits aus dem Jahr 2009, wo er den Marathon in Amsterdam gewann. Sein letzter Erfolg war im Fr\u00fchjahr beim D\u00fcsseldorf Marathon, wo er allerdings in 2:13:55 eine zu lange Strecke absolvieren musste. Zu beachten sind auch die beiden Japaner <strong>Hiroyuki Yamamoto<\/strong>, der beim Toyko Marathon 2017 2:09:12 lief, und sein Landsmann <strong>Tadashi Isshiki<\/strong> wurde in diesem Jahr in Tokyo 13. in 2:09:43. <strong>Nicholas Kamakya<\/strong> (KEN) erreichte 2011 in Amsterdam 2:06:34, in Hannover wurde er im letzten Jahr Vierter in 2:11:35, und <strong>Weldon Kirui<\/strong> (KEN) lief beim Eindhoven Marathon 2012 2:09:06, er gewann in diesem Jahr in Santa Monica in 2:11:47.<\/p>\n<p>Von deutscher Seite ist <strong>Arne Gabius<\/strong> dabei, der in Frankfurt alle seine Marathonl\u00e4ufe unter 2:10 Stunden ins Ziel bringen konnte. 2015 konnte er mit 2:08:33 den deutschen Rekord von J\u00f6rg Peter in Frankfurt verbessern. Seine Vorstellungen in der letzten Zeit waren weniger \u00fcberzeugend, beim Boston Marathon stieg er im April aus, beim 10 km-Lauf in Berlin vor zwei Wochen schaffte er 30:01 Minuten. In der Pressekonferenz wollte Gabius keine Prognose \u00fcber sein Abschneiden abgeben. Bei seinem Vorhaben hat er mit Richard Ringer, einem der schnellsten europ\u00e4ischen L\u00e4ufer \u00fcber 10000 m des Jahres 2018, einen prominenten &#8220;Hasen&#8221;, der ihn bis zum Halbmarathon unterst\u00fctzen soll. F\u00fcr die Spitze der M\u00e4nner ist ein Tempo von 1:02:30 bis 1:02:40 in der Diskussion.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15147 aligncenter\" src=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-tm-640x409.jpg\" alt=\"frankfurt-mar-2018-tm\" width=\"584\" height=\"373\" srcset=\"http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-tm-640x409.jpg 640w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-tm-768x490.jpg 768w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-tm-1200x766.jpg 1200w, http:\/\/run.hwinter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/frankfurt-mar-2018-tm.jpg 1394w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Vorgaben f\u00fcr die Tempomacher der einzelnen Gruppen beim Frankfurt Marathon. (c) H. Winter<\/span><\/p>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Liste der Eliteathleten:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wilson Chebet<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:05:27<\/td>\n<td>Rotterdam 2011<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kelkile Gezahegn<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:05:56<\/td>\n<td>Rotterdam 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mark Kiptoo<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:06:00<\/td>\n<td>Eindhoven 2015<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gilbert Yegon<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:06:18<\/td>\n<td>Amsterdam 2009<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nicholas Kamakya<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:06:34<\/td>\n<td>Amsterdam 2011<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Martin Kosgey<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:07:22<\/td>\n<td>Frankfurt 2016<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Arne Gabius<\/td>\n<td>GER<\/td>\n<td>2:08:33<\/td>\n<td>Frankfurt 2015<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Weldon Kirui<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:09:06<\/td>\n<td>Eindhoven 2012<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hiroyuki Yamamoto<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td>2:09:12<\/td>\n<td>Tokyo 2017<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tsedat Abeye Ayana<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:09:26<\/td>\n<td>Barcelona 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tadashi Isshiki<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td>2:09:43<\/td>\n<td>Tokyo 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Akinobou Murasawa<\/td>\n<td>JPN<\/td>\n<td>2:09:47<\/td>\n<td>Tokyo 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Amos Mitei<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:09:56<\/td>\n<td>Ottawa 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Alex Kibet<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Deb\u00fct<\/td>\n<td>HM 59:06 RAK 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kenneth Keter<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>Deb\u00fct<\/td>\n<td>HM 59:48 Venlo 2016<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table class=\" aligncenter\" style=\"width: 650px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\"><strong>Liste der Eliteathletinnen:<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mare Dibaba<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:19:52<\/td>\n<td>Dubai 2012<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Haftamnesh Haylu<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:20:13<\/td>\n<td>Dubai 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dera Dida Yami<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:21:45<\/td>\n<td>Dubai 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Meskerem Wondimagegn<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:21:45<\/td>\n<td>Nagoya 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Betsy Saina<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:22:56<\/td>\n<td>Paris 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Valentine Kipketer<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:23:02<\/td>\n<td>Amsterdam 2013<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Abebech Bekele<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:23:33<\/td>\n<td>Dubai 2015<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Stellah Barsosio<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:23:43<\/td>\n<td>Paris 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nancy Kiprop<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:24:18<\/td>\n<td>Wien 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Belaynesh Jemana<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:24:21<\/td>\n<td>Boston 2014<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bedatu Badane<\/td>\n<td>ETH<\/td>\n<td>2:25:50<\/td>\n<td>Sevilla 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Janet Rono<\/td>\n<td>KEN<\/td>\n<td>2:26:03<\/td>\n<td>Ottawa 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sarah Hall<\/td>\n<td>USA<\/td>\n<td>2:26:20<\/td>\n<td>Ottawa 2018<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Katharina Heinig<\/td>\n<td>GER<\/td>\n<td>2:28:34<\/td>\n<td>Berlin 2016<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der traditionell starken Besetzung an Eliteathleten geht die 37. 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